Beiträge von hangloose

    Omorotschka und ich planen einen kleinen Overnighter nördlich Berlins
    Freitag spätnachmittag nach der Arbeit irgendwo verkehrsgünstig aufhängen und Samstag noch etwas laufen oder radeln und dann nicht zuu spät zurück.

    Genaueres gerade noch in der Entstehung, auch ob Fuß oder Rad (und Boot?)
    Aber falls jemand grundsätzlich Lust und Zeit hat, hier schon mal die Info - einfach per PN melden.


    Ansonsten - wann stammtischen wir mal wieder richtig irgendwo im Park? ;)

    Kissen sind ja sehr individuell, da sind Tipps nicht immer zielführend...

    Ich mag in der 90° gerne aufblasbare Nackenkissen - flach hingelegt, die Enden zum Ende der Isomatte zeigend wie ein U.

    Unterstützt den Nacken und den Kopf seitlich, der Kopf liegt trotzdem flach auf der Matte

    Auf Tour kommt aus Gewichtsgründen kommt meist nur das Wechselshirt o.ä. in den buff als Nackenrolle/Kopfkissen.

    Hat man mehr Wechselkleidung (Jehova!) kann man auch das T-Shirt über die Isomatte ziehen und dann mit der Kleidung befüllen, dann ist das ganze auch gleich auf der Matte fixiert.

    Hatte aber nie das Bedürfnis, mein Kissen fest machen zu müssen, ist ja der Kopf drauf, das hält^^

    Da ja hier doch auch immer mal wieder das ein- oder andere UL Thema angeschnitten wird und so mancher da nicht ganz abgeneigt ist:

    Die UL Gemeinde trifft sich vom 20.-22.05. mittig in Deutschland.

    Eine gute Gelegenheit, in das Thema weiter einzusteigen - und natürlich die nicht gerade Globetrotter übliche Ausrüstung live zu sehen. Ansonsten ist es wie bei den Hängern. Man muss nicht schon Knietief im Thema sein, um willkommen zu sein, im Tausch gegen ein paar dumme Sprüche sind auch grundsätzlich interessierte, aber noch zu schwere Neulinge willkommen ^^

    Einige der hier aktiven wird man ohnehin auch dort widertreffen, Cross Hammock  noodles  Omorotschka und meine Wenigkeit zumindest auf jeden Fall.

    Sonst noch wer der hüben und drüben aktiven - Mittagsfrost ?

    Weitere Eckpunkte entstehen gerade, die Planung geschieht üblicherweise recht entspannt-anarchisch - und klappt dennoch erstaunlich gut;)

    Programm gestaltet sich ebenso gemäß Eigeninitiative und Angebot. Wer Vorträge, Workshops o.ä. im Vorfeld anbietet, findet sicherlich interessierte.

    Üblicherweise sind ein Flohmarkt und eine Wanderung relativ fester Bestandteil der Tage für die, die möchten.

    Verpflegung ist eher weniger Kollektiv und jeder seins (wie auch nicht anders zu erwarten bei den kleinen Kocherlein und Tässchen :D), aber auch hier - wer Lust hat, sich anzubieten, den hält bestimmt niemand auf.

    Wer im UL Forum nicht angemeldet ist, kann den dortigen Thread nicht lesen, daher hier nur mal vorab die voraussichtlichen ungefähren Fakten. Wer interessiert ist, kann sich ja dort fix anmelden und sein Kommen bekunden:

    20.05. - 22.05. - voraussichtlich auf dem Jugendzeltplatz Lauenberg Kosten: 3€/Tag + 25€ Endreinigung. Für 3 Tage sind das entsprechend rund 10€ p.P. bei 25 Leuten. Sanitäranlagen sind vorhanden, überdachte Feuer- und Grillstelle, noch eine zweite unter freiem Himmel, Bäume für Hänger befinden sich etwas oberhalb des Platzes.

    Macht einen netten Eindruck.

    https://maps.app.goo.gl/iKzNkQbK1drwPWYHA

    In diesem Sinne - keine falsche Scheu - Der ehrliche, ungeschönte Blick auf die Waage ist der erste Schritt zur Besserung :evil::P

    Altras - immer mal im Angebot, vivobarefoot, Merrell trail glove, Xero mesa trail wären meine Empfehlungen. Bis auf die ersten aber auch direkt Barfußschuhe und ohne nennenswerte Dämpfung, sprich Umstellung des Gangs este angesagt...

    Es ist doch ganz einfach.

    Man tabellarisiert und kategorisiert sein Equipment, um Gewichtsauffälligkeiten in bestimmten Bereichen möglichst gut entdecken zu können. Dabei ist die möglichst gute Unterteilung in Bereiche - sei es nun baseweight und skin out, shelter, Hygiene und Küche etc. etc. nun mal hilfreich. Und um darüber kommunizieren zu können, helfen eben Begrifflichkeiten für die verschiedenen Grundgesamtheiten.

    Und darüber ist es eben durchaus ein merklicher Unterschied, ob ich mein im Schnitt grob 1kg Kleidung und Schuhe am Körper trage oder die plötzlich noch zusätzlich im Rucksack wären. Auch, aber nicht nur für Knie, sondern auch für Nacken, Rücken, Gleichgewicht etc. Ohne die Unterscheidung in der Gearlist könnte ich da nicht differenzieren, sondern hätte nur ein nichtssagendes Klumpengewicht. Wer das nicht differenzieren möchte, soll das nicht tun, ist doch ganz einfach. Es in der Anwendung einer Gearlist mit einem Klick aber einfach zu tun stört allerdings nun auch wirklich nicht sonderlich - und zumindest wissen wir dank der Begrifflichkeiten hier im Austausch, von was wir jeweils eigentlich sprechen.

    Was du dann ansprichst, ist allerdings noch ein ganz anderer Punkt - und hier liegt denke ich der Hund begraben...

    Wird das Wetter während der mehrtägigen Wanderung kälter, dann wird das Basisgewicht (des Rucksacks) kleiner und das Gewicht der getragenen Kleidung höher, wird es plötzlich deutlich wärmer, verhält es sich umgekehrt. Welches Szenario lege ich nun dem Basisgewicht / dem Gewicht der getragenen Kleidung zugrunde?

    Das geht mir maximal im Winter nennenswert so - wo ich als bekennender Dreijahreszeitenwanderer nicht auf längeren Touren über Wochenenden hinaus unterwegs bin. Das nun zu generalisieren und damit den Sinn der Differenzierung von Baseweight zu skin out weight abzutun halte ich für abwegig.

    Den bei Weitem überwiegenden Großteil des Jahres hat man mit 4,5kg Baseweight und weniger - in Bewegung und mit dem Anspruch einer längeren Tour - schlicht nichts nennenswertes an überflüssiger Kleidung dabei, die man im Rucksack mit sich rum schleppt. Was sollte das sein? Maximal noch ein 150-200g Fleece oder Puffy (in denen ich eigentlich selten bis nie laufe und die bei mir, wenn überhaupt dabei, auch nie in's skin out weight fallen), 20g Handschuhe oder Mütze (auch eher nicht skin out, da eher zu Tagesrandzeiten mal ein paar km am Körper), wenn es in die shoulder seasons geht.

    Es ist in der Praxis daher überhaupt kein Problem, zu benennen, was die Klamotten sind, die ich zu 99% in Bewegung am Körper habe. Schuhe, Socken, kurze Hose, Tshirt. Und dann je nach personal preference noch cap, Armline, buff und bei mir im skin out weight, da sehr viel getragen - Windjacke. Die Teile, die da mal an- und aus gezogen werden (und der Bequemlichkeit halber eh eher in die Hosentasche wandern), sind zusammen keine 100g.

    Wer da kiloweise Klamotten dabei hat, die auch in Bewegung immer wieder zwischen Körper und Rucksack hin- und her wandern, hat mit Blick auf UL würde ich sagen noch ganz andere, grundlegende Probleme mit seinem Kleidungssystem, als sich über Begrifflichkeiten der Kategorien Gedanken zu machen.

    Da ist die 90° auch im Vorteil. Bei dem spitzen Aufhängewinkel hab ich schon oft an Nägeln in balken gehangen, die nicht mal sonderlich groß dimensioniert waren.

    In Hütten hab ich auch schon ab und an einen passenden Nagel, der zum Aufhängen von Kleidung o.ä. gedacht war hier aus einem Balken gezogen und dort wieder in passendem Abstand und spitzem Winkel eingeschlagen. 8)

    Bei Decathlon gehen die Schaummatten ab 6€ los. Es geht ja erstmal darum, zu testen, ob das Doppeln überhaupt eine gangbare Idee für dich ist - und wie es sich mit der Differenz in der Breite verhält.

    Wie weit du damit runter kommst, kann dir keiner sagen, kälteempfinden, sonstiges Schlafsetup, Luftfeuchte, Schlafkleidung, Kalorieünerschus und und und. Würde mal aus der Hüfte um und bei 5 Grad schätzen, kann aber auch schon deutlich zu niedrig sein, wenn die o.g. Faktoren schlechter aussehen - oder Du einfach ne Frostbeule bist.

    Also eine Matte mit einer anderen je nach Jahreszeit durch Stacking noch für andere Temperaturbereiche fit zu machen ist ja nicht verkehrt oder unüblich.

    Meist tut's da auch schon so eine alukaschierte Luftblasen-Windschutzscheibenmatte. Vorteil sind Preis und Packmaß.

    Ideal wäre natürlich, wenn die Maße passen. Ansonsten gibt es an den Stellen ohne Dopplung eben Kältebrücken.

    Ob das dann kalt wird? Kommt auf dein kälteempfinden an diesen Körperstellen und die Temperatur an und und und.

    Das wird dir niemand pauschal beantworten können - uns ist ja nicht mal der R-Wert deiner Matte bekannt - oder bei welcher Temperatur Dir kalt war - oder in welcher Schlafposition - oder in welchen Körperregionen.

    Probier doch mal ein günstiges Falt-Sitzkissen unter'm Torso, da ist man am empfindlichsten, und schau, ob die Extremitäten weiter kalt sind.