Beiträge von hangloose

    Da ist die 90° auch im Vorteil. Bei dem spitzen Aufhängewinkel hab ich schon oft an Nägeln in balken gehangen, die nicht mal sonderlich groß dimensioniert waren.

    In Hütten hab ich auch schon ab und an einen passenden Nagel, der zum Aufhängen von Kleidung o.ä. gedacht war hier aus einem Balken gezogen und dort wieder in passendem Abstand und spitzem Winkel eingeschlagen. 8)

    Bei Decathlon gehen die Schaummatten ab 6€ los. Es geht ja erstmal darum, zu testen, ob das Doppeln überhaupt eine gangbare Idee für dich ist - und wie es sich mit der Differenz in der Breite verhält.

    Wie weit du damit runter kommst, kann dir keiner sagen, kälteempfinden, sonstiges Schlafsetup, Luftfeuchte, Schlafkleidung, Kalorieünerschus und und und. Würde mal aus der Hüfte um und bei 5 Grad schätzen, kann aber auch schon deutlich zu niedrig sein, wenn die o.g. Faktoren schlechter aussehen - oder Du einfach ne Frostbeule bist.

    Also eine Matte mit einer anderen je nach Jahreszeit durch Stacking noch für andere Temperaturbereiche fit zu machen ist ja nicht verkehrt oder unüblich.

    Meist tut's da auch schon so eine alukaschierte Luftblasen-Windschutzscheibenmatte. Vorteil sind Preis und Packmaß.

    Ideal wäre natürlich, wenn die Maße passen. Ansonsten gibt es an den Stellen ohne Dopplung eben Kältebrücken.

    Ob das dann kalt wird? Kommt auf dein kälteempfinden an diesen Körperstellen und die Temperatur an und und und.

    Das wird dir niemand pauschal beantworten können - uns ist ja nicht mal der R-Wert deiner Matte bekannt - oder bei welcher Temperatur Dir kalt war - oder in welcher Schlafposition - oder in welchen Körperregionen.

    Probier doch mal ein günstiges Falt-Sitzkissen unter'm Torso, da ist man am empfindlichsten, und schau, ob die Extremitäten weiter kalt sind.

    Oha, ja Gemach Gemach!

    Das ist tatsächlich ein ordentlicher Schluck aus der Pulle für's erste Mal Barfußschuhe. Da darf man sich in GANZ kleinen Schritten und Distanzen dran gewöhnen, da werden Muskeln beansprucht, die manch einer Dekaden lang nicht mehr genutzt hat!

    Bzw. Wenn da Vorerkrankungen vorliegen vielleicht auch noch mal medizinisch abklären, ob das überhaupt eine gute Idee ist...

    Ich glaube, der Umstand, dass ein Tarp besser ausgebreitet in der Sonne als zusammengeknüllt trocknet, ist allen, die die dritte Klasse erfolgreich absolviert haben physikalisch einleuchten - dafür muss man nicht mal Couchcamper sein ;)

    Dem, dass es so überhaupt nicht trocknet, widersprichst Du ja zum Glück gleich direkt wieder selbst ^^

    Du bietest ja leider keine bessere Transportalternative, bei der es noch besser trocknet - denn die gibt es fürchte ich nicht, wenn man vom Tarp als wehenden Superheltencape absieht.

    Und die Referenz dazu war hier das Aufbewahren im drybag im Rucksack ;)

    Und auch auf den nächsten Vorteil des bereits angetrockneten tarps im direkten Zugriffs aus der Meshtasche zum Trocknen kommst Du selbst:

    Bei Wanderungen packe ich mein Tarp und andere nasse Sachen bei jeder Gelegenheit (meistens in einer längeren Mittagspause) zum trocknen aus.

    Auch das macht man aus dem drybag im Rucksack wohl eher nicht so gern bei kurzen Stopps.:/^^^^

    Für mich ist eine längere Wanderung ohne selbstgekochte warme Mahlzeiten einfach nur Quälerei. Ich denke, man beraubt sich dabei auch eines wichtigen Kulturguts. Die Tätigkeit des Kochens, das Essen selber, ggf. Zusammensitzen mit anderen Wanderern oder einfach der Genuss guter Lebensmittel sind für das eigene Wohlbefinden meiner Meinung nach nicht zu unterschätzen.

    Hätte ich vor zwei Jahren genauso unterschrieben.

    Ich las immer von weniger Stress ohne kochen, Komplexitätsreduktion etc. und dachte, das ist doch Genuss, abends meine warme Rahmensuppe, das ist Belohnung.

    Aber dann hab ich's auf der ersten längeren Tour gezwungenermaßen einfach ausprobiert (von andernorts kurzentschlossen gestartet, kein Zugriff auf mein Kochzeug und Decathlon hatte nur schweren Kram)

    und siehe da - ich habe plötzlich verstanden und nachfühlen können, was gemeint war.

    Nach langen Lauftagen mit 40-50km und Lageraufbau nicht noch kochen müssen, kein zusätzliches Wasser dafür einplanen müssen, keine Brennstoff-Kalkuliererei, keinen super fettigen Topf sauber bekommen müssen - das hatte ich alles idealisiert und verdrängt.

    Die Alternative wird mMn. genauso in's negative übertrieben, um sich das schön zu reden. Nein, ich trage keinen crotch bag im Schritt und schlürfe Körperwärme Pampe.

    Was gibt es besseres, als beim resupply in einen Supermarkt einzufallen und nach Herzenslust das besonders gehaltvolle zu kaufen? Was schwer ist, wird vor Ort vertilgt bis zum Platzen, Obst, Eis, Pudding, Kuchen, Nudelsalat, halbe Hähnchen - was rein geht. Ostern steht an - es gibt überall hartgekochte Eier! Auch eine Dose Linsen ist super - oder vor Ort einen dicken Sandwich machen, Säfte, Milchshakes, Limo etc.etc.

    Ein Hoch auf den Nitro Score - immer schön nach E Ausschau halten 8)

    Man kann es auch umkehren, alles eine Frage der Perspektive. Gelebter Exzess statt abgepackte trockenmahlzeiten, von denen ich vor drei Wochen bei Tourstart hoffte, dass sie mir auch jetzt noch nicht aus dem Hals hängen - es aber inzwischen lleidertun, aber nun hat man sie ja schon so weit mit sich rum geschleppt, da muss man sie sich rein würgen.

    Und was im Gewicht-kalorie Verhältnis besser ist, wird eingepackt. Viele setzen aus Brot, ist nicht so meins, das würde ich auch nicht unter Belohnung rubrizieren. Stattdessen viel cracker, nachos, kekse, Nüsse, Riegel, Schoko, trockenobst etc. Und wenn es nicht mehr weit bis zum Ende der Tagesetappe ist, kann auch schwereres mit - dafür ist ja der Rucksack so leicht!

    Hatte letztes mal dann noch ein Mini esbit kochset mit, weil ich die Tasse eh für overnight oats nutzen wollte - habe in drei Wochen glaube ich ein- oder zwei mal ein Instant Gericht gemacht - und es war mies. Das kommt ja noch dazu - je nach Destination ist da die Auswahl im Mini Tante Emma Laden ziemlich schlecht, für Wochen schleppt da doch niemand einen Vorrat mit - und resupply per Post ist wieder nur Stress.

    Love it!

    P.s. es gibt natürlich auch weiterhin kurze Genussrouten und overnighter, bei denen ich gerne koche - dann aber überhaupt kein Auge auf's Gewicht des Essens habe und dann auch all in, frische Ravioli, Sahnesaucen Fleisch etc.

    Da spielt Gewicht dann aber auch generell weniger eine Rolle und der Rucksack ist ja eh auch noch weniger gefüllt als bei weiteren Touren, bei denen bei mir das Laufen im Vordergrund steht.

    Mannmannmann, ca. 400 Gramm habe ich jetzt abgefeilt

    ^^Sehr schön! Hoffentlich nicht mit der leichteren Isomatte und quilt für den Sommer

    der Rest geht mir echt an meine Komfortzone...

    da wird's ja eigentlich erst richtig spannend. Einfach mal das ein- oder andere ausprobieren, dann merkt man, vieles ist gar nicht schlimm.

    Gibt so vieles, was ich mir im Kopf nie hätte vorstellen können. Hätte ich's nicht einfach mal probiert, läge ich jetzt noch im Zelt, im Schlafsack, würde meinen Gestellrucksack durch die Gegend schleppen und abends das große Kochen anfangen.

    Inzwischen ist es andersrum und ich kann mir diese Dinge kaum noch vorstellen, schlafe nur ungerne im Zelt etc.

    P.s. den Rucksack natürlich erst, wenn Du bei dafür akzeptablem Gewicht bist. 11kg+ sind da eher grenzwertig, eher 4-7...

    Ersteres Kipsta, das zweite kenne ich zumindest nicht.

    Eine Nylon Leggins, also eine Strumpfhose ohne Füße liegt in dem Bereich.

    Der Beutel ist der mitgelieferte, etwas mehr als faustgroße aus dünnem ripstop

    Uberlite bei ner CrossHammock kannst Du z.B. vergessen

    Ich nutze selbst eine Mumie in einer 90° hammocktent.

    Hemd raus... naja, mit nacktem Oberkörper wollte ich jetzt nicht rumrennen.

    Na im T-Shirt, ggf. Mit einer 50g Windjacke drüber, wenn kühl.

    Wie geht das leichter? Nackt schlafen: ist mir zu kalt.

    Da könntest du dann wieder das zweite Oberteil/t-shirt nutzen, wenn Du's nicht weg lassen willst. Ansonsten falls doch extra - das Decathlon kipsta keepfresh longsleeve hab ich mit 85g notiert und eine nylonstrumpfhose/Leggins sind so 30g.

    nasses Tarp

    Soll ja trocknen, also in die Mesh Außentasche.

    HM verstauen

    Warum nicht? Aber ich gebe zu, meine Hängematte weilt auch in einem 5g Beutel.

    Rennst Du mit nassen Füßen rum?

    Die Liste ist für Mai in Mitteldeutschland - was erwartest Du da die ungewöhnliche Großwetterlagen, dass du meinst, über Tage in nsssen trailrunnern unterwegs sein zu müssen. Läuft sich auch alles binnen kürzester Zeit trocken.

    Die Drybags sind eher dafür da, nasse Dinge IN sie hineinzupacken

    Hab ich ja auch noch nicht gehört - abgefahren! Wie viel nasse Dinge hast Du denn, dass Du da etliche Beutel brauchst? Und wie oben schon geschrieben - was versprichst Du Dir davon, anstelle sie in den Außentaschen lüften und trockenen zu lassen?

    Wo kann ich noch Gewicht sparen? Mir fällt nichts mehr ein :/


    https://lighterpack.com/r/lczsfw

    hold my beer :S

    Ich runde mal, der Bequemlichkeit halber.
    Viel leichter Kram - mit Betonung auf viel :D
    Weglassen ist immer noch das effektivste Mittel, die Packliste anstelle der Geldbörse zu erleichtern.

    • Rucksack: gestellos, 2-300g, 500g gespart.
    • Hüfttasche weg, wenn Rucksack große Seitentaschen/Flaschentaschen an den Gurten hat, 50g gespart
    • Sitzpad weg, 30g gespart
    • Drybags weg, passenden Liner für Rucksack, 40g gespart
    • Im März brauchts ggf. noch kein Moskitonetz, 250g gespart
    • Bling weg, beckett Hitch ftw.,20g gespart
    • Im März brauchts kein Wintertarp, ein 1-200g Stoffstreifen tut's, 200g gespart
    • Stake bag weg, 5g gespart
    • Der Tarpsteifen braucht nur noch 4 Heringe, 25g gespart
    • Schlafmatte sagst Du ja selber, ich setze mal die Uberlite Mumie in L an, 470g gespart
    • Pumpsack gegen leichten Liner tauschen, 30g gespart
    • Leichterer Quilt, ich setze mal 500g an, 270g gespart
    • Quilt gummis weg, 5g gespart
    • Pinkelflasche in der 90g - bin beeindruckt, Bequemlichkeit überwinden, im März ist raus müssen nicht mehr so schlimm, 45 gespart
    • non-cook und ohne Filter in D kein Problem, 500g gespart
    • hygienebeutel gegen ziplock tauschen, 15g gespart
    • hygiene kommt mir mit 150g sehr schwer vor, ohne inhalt nicht zu beurteilen - sparpotential 50-100g
    • erste hilfe in ziplock, 10g gespart
    • Erste Hilfe in D dicht besiedelt auch diskutabel, ohne inhalt auch nicht zu beurteilen
    • poo bag weg, 10g gespart
    • toilettenpapier gegen blaster-deckel für trinkflasche tauschen, 15g gespart
    • handtücher weg - luft und liebe
    • schaufel weg, mit hering o.ä. graben, unter steinen beerdigen etc., 20g gespart
    • Technikbeutel gegen ziplock tauschen, 12g gespart
    • powerbank in D - mit dem angekündigten drive zum Einkehren raus, ladegerät rein, 130g gespart
    • smartphone lampe nutzen, wenn's nicht um nachts laufen geht, 33g gespart
    • leichteres ladekabel, 5g gespart
    • forerunner raus, kabel unnötig, 15g gespart
    • stöcke raus, 300 g gespart
    • uhr raus, 40g gespart
    • vierkantschlüssel raus, 9g gespart, noch nie ernsthaft gebraucht oder ohne verdurstet.
    • rolle und ball raus, Trinkflasche zum rollen, wenn's denn muss korkball dazu, 25g gespart
    • Karten in Ziplock, geldbörse raus, 5g gespart
    • klamottenbeutel raus, 8g gespart
    • hose geht leichter, am besten kurz, 300g gespart
    • u-hose raus, Freiheit leben, 80g gespart
    • hemd raus, 260g gespart
    • sealskinz raus in der jahreszeit in D, 80g gespart
    • die langen sachen sind schlafklamotten? geht leichter, ~270g einsparbar - oder natürlich ohne, 400g gespart,
    • Essensbeutel weg, gegen gemüsenetz tauschen oder oder oder, 15g gespart
    • 1,5kg essen kommen mir bei der einkehrfrequenz und der Versorgungsdichte auch viel vor
    • 2l Wasser schleppe ich in D auch eher selten bis nie mit, 1l tut's idR. dicke, 1kg gespart

    Macht im absoluten Maximum, das ich sehe, knapp 6kg oder 55% Einsparpotential.
    Was Du davon umsetzen magst und kannst, darfst Du gerne mit Dir selbst ausmachen - ich bin echt kein Freund von ja aber Diskussionen und Rechtfertigungen dritten gegenüber, was die eigene Schere im Kopf angeht.

    Happy Hikes!

    Moin,

    den Widerspruch zwischen double layer -> weniger durchstechen und bottom entry -> weniger mit rein kommen kann ich nicht wirklich entdecken.

    Damit sind wir auch schon beim Kern. Du brauchst wahrscheinlich nicht viel Isolation, musst Dich aber trotzdem davor schützen, dass die Biester einfach durch die Matte stechen. Ich habe dafür in warmen Gefilden meist eine leichte, dünne Aluisomatte genutzt (beliebiger link https://www.idealo.de/preisvergleich…ppy-people.html).

    Und etwas kalt kann es von unten ganz ohne auch in vermeintlich wärmeren Ecken werden.

    Lässt sich dann auch multiuse am Strand nutzen etc, wiegt nicht die Welt und nimmt flach gefaltet auch nicht viel Platz weg.

    Damit sind wir bei beim nächsten Punkt - so eine Matte macht sich in der GE schlecht. Das spricht für eine 90° Matte.

    Mit Netz lässt sich das ganze auch am Boden oder bei fehlendem Netz im Hotel auf dem Bett nutzen.

    Womit wir beim nächsten Punkt wären - Moskitonetz - stickig ist da nichts, keine Sorge. Die Maschengröße dürfte da keinen spürbaren Unterschied machen - solange wir in Größenordnungen bleiben, bei denen die Funktionalität des Netzes noch gegeben ist.

    Inwiefern ein separates Netz praktikabler sein sollte, führst Du leider nicht weiter aus - ich wüsste zumindest nicht, in welcher Hinsicht.

    So weit, was mir zum Thema einfällt.

    Fällt mir gerade zum brifit noch ein - zeichnet das Gerät auch ohne Bluetooth Verbindung auf und überträgt dann bei Verbindung diese Daten nachträglich - oder muss das Smartphone die stets verbunden sein?

    Ich habe mein Telefon nachts, wenn mich die Temperaturen vor allem interessieren I.d.R. aus...

    Wem das Ganze irgendwie irrational-unheimlich ist, der nehme Spiritus oder Esbit - und fürchte sich dann vor Verschütten u.ä. - denn wenn schon, denn schon - wo bleibt die Angst vor Kochen mit Gas per sé?

    Wo ist für Euch der Unterschied zum Kochen, dass ihr da nicht genauso reagiert und Gaskartuschen meidet? Immerhin entzündet ihr das Ganze ja da sogar bereitwillig... :/