Beiträge von hangloose

    Ich habe leider einen angeborenen Wirbelsäulenschaden und versuche deshalb mein Gepäck relativ leicht zu halten, ohne dabei zum UL Extremist zu werden.

    Ich habe in all den Jahren im Deutschland noch nie einen Wasserfilter gebraucht oder vermisst - und auch noch nie an zweifelhaften Quellen zapfen müssen.

    Selbst wenn man wollte, gelingt es hierzulande ja kaum, derart zivilisationsfern unterwegs zu sein, dass das überhaupt notwendig würde.

    Die Gaststätte ist ja nun bei weitem [!] nicht die einzige Option.

    Als extrem würde ich das nicht bezeichnen. Vorhandene Infrastruktur nutzen ist vielmehr eine der UL Grundprinzipien.

    Und gerade mit einer körperlichen Disposition würde ich da durchaus etwas weniger Angst einpacken.

    Anstelle von 1*1,5l oder Trinkblase würde ich zudem empfehlen, das Wasser immer gleichmäßig auf die Seitentaschen oder Schultergurte aufzuteilen btw .

    Ihr könnt gerne mal drüber schauen und eure Gedanken mitteilen.

    Was ist denn Dein Anliegen dabei? Möchtest Du leichter werden? Frage, weil es da bei den Gewicht für eine Hüttentour so offensichtliches Potential gibt, dass das ja vielleicht gar nicht dein Ziel ist. Oder geht's Dir eher darum, ob was fehlt etc.?

    Aber auf die Schuhe würde ich auch schon mal zeigen.

    Zumal die Vollleder Stiefel ein mal nass auch nass bleiben

    Denn das gilt auch für goretex. Wenig atmungsaktiv und schwitzig - und wenn erst mal nass, dann trocknen die ewig.

    Lieber leichte Mesh Trailrunner, die im Nu trocken sind.

    Membransocken kann man machen - braucht aber i.d.R. noch dünne liner Socken drunter, die das Feuchtigkeitsmanagement innen übernehmen (allein das führt sonst dazu, dass manche denken, die wären nicht dicht) und Schuhe in einer größeren Größe. Unbedingt vorher testen.

    Dennoch versuche ich in Wassernähe zu übernachten und dann wird abends alles einmal durchgewaschen. Bei Merino reicht auch oft nur mit Wasser. Nachts dann in die frischen Klamotten und morgens ziehe ich die gewaschenen Sachen wieder an. Und wenn sie noch feucht sind, dann auch feucht.

    Hoffentlich bei allem anderen auch nur mit Wasser - Seife hat in der Natur nichts verloren, in gewässernähe erst Recht nicht!

    Die kannst du bei warmen Wetter nach einem Tag in die Ecke stellen


    Die Lösung heißt untertags wechseln und waschen. Dann kann das Zeug tagsüber UND nachts trocknen - und man hat jeden halben Tag frische Klamotten an :thumbup:

    Und wenn Du eh in Hütten pennst, ist das doch noch weniger Thema, da gibt's doch mwn. zum Teil sogar Trockenräume!

    Ich mach mich dann auch Mal nackig

    Dann aber mal schön dass worn weight anpassen ^^

    Sieht doch ziemlich rund aus. Umso mehr stechen ein paar Dinge raus.

    Was mir in's Auge fällt:

    Der Rucksack ist bei dem Gewicht, das Du trägst zum Glück overkill. Da kannst Du n Kilo einsparen!

    Das Kopfkissen ist auch ne Ansage.

    Der Quilt scheint mir wiederum nicht mehr viel Reserven zu haben - und viel Klamotten zum boostern hast Du ja nicht dabei. Kaltschläfer deluxe?

    Am tarp könntest Du die ridgeline einsparen und nur an die tieout Punkte gehen.

    Für drei Tage mal die Küche zu Hause lassen und gucken, wie es sich ohne macht?

    Und den poncho mal gegen einen schön eintauschen testweise im Sommer?

    Die Hose ist super schwer - warum keine Shorts, für ein Fünftel wiegen? Und dann natürlich noch die Schlüpper einsparen (reclaim the Freiheitsbegriff ;) )

    Das T-Shirt so schwer wie das longsleeve?

    Windjacken hints auch mit der Hälfte des Gewichts und weniger.

    Brillenetui hab ich auch noch nie vermisst. Hast doch sicher Ersatzsocken dafür 8o

    Und drei Tage geht auch ohne Powerbank.

    Happy hikes!

    Nein. Aber dass es nicht klebrig wird, heißt nicht automatisch, dass es länger hält ;)

    Physische Beanspruchung und 'brüchig' werdende Laminierung, Mikrolöcher etc. sind da dann eher ein Problem.

    Haltbarkeit und Alterung von DCF ist aber eigentlich auch ein allenorts häufig und breit diskutiertes Thema. Wenn Du suchst, findest Du mehr als genug Input.

    Bin mal gespannt auf deine Reaktion

    ^^ die ist in erster Linie etwas verwirrt, steige nicht ganz durch, da viele items nicht selbsterklärend sind und manches etwas Rätsel aufgibt.

    Dass der Tisch etc. Overkill ist, ist ja klar.

    Wobei ich finde, dass das für nen overnighter ja auch alles relativ egal ist, da hab ich im Leben noch keine Packliste für gemacht.

    Flame ist...der Quilt? :/

    Beim Kissen doch noch mal was leichteres probieren - oder wie gerade erst geschrieben, Klamotten im Beutel/Buff?

    Dein MUT ist halt schwer - vor allem, weil Du ja auch noch den Alpha Hoodie und halbarm dabei hast.

    Vielleicht sowas auch noch aus Alpha, wenn überhaupt?

    Kein weiteres Shirt - im Sommer immer in Alpha? :/

    Nur die Titan Flasche zum Kochen? Davon dann aber gleich zwei? :/


    Stöcke haben noch potential nach unten, e.g. Fizan Compact Klassiker für kleines Geld oder auch noch leichter.

    Keine Rebenkleidung/Schirm? Kann man für'n overnighter machen, aber dann auch keinen Liner für den Rucksack? Wasserdicht? :/

    Aber interessant, dass die geteilte Matte mit Kamsnaps auch in der Hängematte hält. Am Boden ist das ja Gang und gäbe, aber für die Hängematte hatte ich mich nicht getraut, meine Matte zu zerschnippeln - um den vielleicht zu merken, dass das nicht hält. Danke für's Versuchskaninchen spielen! :thumbup:

    Nun stellt sich mir die Frage nach dem leichten Rucksack.

    Zu Rucksäcken hatte ich hier im thread gerade erst etwas geschrieben - und hier erst kürzlich eine Liste der europäischen UL cottages erstellt - da sind einige Rucksack Manufakturen dabei.

    Der GG Murmur ist sonst auch ein Klassiker.

    Muss halt angenehm sitzen, das ist zu individuell, als dass ich da blind was aus den USA importieren würde. Und so teuer muss es ja auch nicht sein.

    Bei GE Tarps bin ich kein Experte, aber ein kleines Diamant tarp für den Sommer sollte doch auch ohne teures DCF um und bei 200g liegen.

    Und falls Du Dich an's selber machen ran tasten willst, ist eine einfache Tarp form ein super Einstieg. Und günstig wird's so noch dazu. Einfach mal in den myog Bereich schauen zur Inspiration.

    Da in letzter Zeit einige per PN nach Solarpaneelen fragen, hier mal Copy&paste aus einer Konversation:

    Ich hab mal rein geschmult - die gute Nachricht - da geht natürlich noch was

    Sommer Setup

    • Der Rucksack ist für 40l nicht sonderlich leicht, da ist knapp die Hälfte möglich.
    • Schlafsetup:
      • Auch da gibt es für eigentlich jedes Item leichtere Optionen. Ich würde beim Tarp anfangen und in Richtung der Hälfte zielen.
      • Und dann in der Tat das Kopfkissen angehen. Schläfst Du zu Hause auch auf Schaumstoff? Dann gäbe es da ggf. auch noch Optionen, einen Schaumstoff mit weniger Dichte zu wählen - und die Größe zu minimieren. Aber ich schlafe z.B. einfach auf meinen Klamotten im Netzbeutel, das macht sich bisher besser als jedes Kissen, was ich probiert habe. Und davon sehe ich in der Liste jede Menge!
    • Klamotten im Rucksack:
      • Why? Es ist Sommer! Fleece UND Daune halte ich da für völligen Overkill. Läufst Du darin?
        Daune gegen ein leichtes Alpha Shirt tauschen, dazu eine leichte Wind- oder Regenjacke und gut. ~600g Einsparpotential.
    • Hygiene:
    • Kochen:
      • Tipp #1 - weglassen, ein halbes Kilo und etliche Teile weniger auf dem Rücken. Einfach mal probieren.
      • Je nach Tourlänge macht Spiritus/Esbit deutlich mehr Sinn.
      • Zwei Becher sind ab-so-lu-ter overkill, ach nach Deiner Erläuterung noch.
      • Backup Feuerzeug ist mmn. packing your fears - vor allem im Sommer. Was soll passieren, wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass das eine Feuer den Geist aufgibt?
      • Messer ist zu schwer - und ist beim Wandern ohnehin unnötig.
    • Powerbank - hängt halt von der Tourlänge ab. Welche Kapazität die Bank hat, ist leider nicht erwähnt. Grundsätzlich haben 10.000er gegenwärtig das beste Gewicht/Kapazitätsverhältnis. Da sollte um 150g was machbar sein (Nitecore z.B.)
    • Kleidung Worn:
      • Sommer -> würde eine leichte, kurze Hose empfehlen <100g. Wenn Sorge um Kälte, dann Alpha oder Windhose dazu <100g.
      • Unterwäsche kommt mir schwer vor, zumal die Ersatz Unterhose bei 19g liegt - im UL-Forum gibt es meine ich Diskussionen zu leichten Sport BHs.
      • Schirmmütze geht einiges leichter - das Decathlon run cap mit integriertem Nackenschutz ist nicht teuer.

    Winter Setup

    Ist halt die Frage, was Winter heißt, daher schwer pauschal zu beurteilen.

    • Rucksack: Hatte ich auch mal, braucht man halt mit weniger Gewicht nicht mehr - dann wollen wir mal:
    • Schlafsetup: bin nicht sonderlich GE bewandert. Mit Querlieger wäre ich bei knapp 2kg, so als Referenz. Vor allem, weil Du ja noch ordentlich Daunenklamotten im Rucksack hast.
    • Klamotten im Rucksack: Wofür sind die? Läufst Du in Daunenmontur? Auch hier - Alpha, ggf. schwerere Grammatur - und Windschicht.
    • Worn Klamotten: Auch hier würde ich Fleece gegen Alpha tauschen. Je nachdem, was Winter meint, Schneelage etc. ggf. auch die Hose

    Der Rest ist ja weitestgehend identisch zum obigen.

    Zum optionalen Kram enthalte ich mich mal, denn - braucht beim Wandern kein Mensch, fast ein halbes kg!

    Unter'm Strich aber kein Problem, hier ohne großes Verrenken unter 4,5kg zu kommen.

    Ich sehe keine Wasserflaschen, dafür eine 1,5l Faltflasche. Trinkst Du daraus aus der Seitentasche? Da würde ich lieber zwei Flaschen nehmen - in Sachen Lastverteilung, aber hier ist in der Tat auch Redundanz je nach Tour ein netter Nebeneffekt.

    Kein Smartphone dabei? Kein Navi, kein Kartenmaterial, kein Geld, keine Karten kein Hausschlüssel, Sonnenbrille, Sonnencreme erste Hilfe etc.etc.? Da würde ich noch mal durch den Kleinkram gehen, was da noch so unter den Tisch gefallen ist.

    OT: Der Goldstandard ist die nu20 - die 25 - auch in der UL-Version ist schon wieder schwerer geworden. :thumbdown: 
    Die nu21 gilt vielen als der würdigere Nachfolger.


    Ich hab für die 20er um 25 gezahlt, aber das war halt auch nicht der Dauerpreis. Nitecore Produkte sind oft aus Fernost deutlich billiger, hier z.B. einfach über Aliexpress 25: https://de.aliexpress.com/item/1005006888965811.html
    21: https://de.aliexpress.com/item/1005006170002690.html?

    Und wenn das Kleinkind mit soll,
    wird es in der Mitte geparkt.;)

    Gruss
    Konrad

    Siehe Dynafly Video - einfach an die Spreader Bars geknüppert.

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    Hat inzwischen jemand das Setup in Betrieb?

    Und grundsätzlich zur Chameleon - wie ist das bei der Double Layer Chameleon eigentlich gedacht, bei der Dutch stolz erzählt, man kann Isomatten einlegen? Ergänzend zum UQ - oder als alleinige Isolation?
    Hat sich da schon jemand etwas ausführlicher dran versucht?

    Zitat

    Wo

    Park am Nordbahnhof, Gartenstraße 45, 13355 Berlin

    https://goo.gl/maps/kp6corKwY6PemHXj8

    Erreichbar mit U- und S-Bahn, sowie Tram, zentral - und mit Bäumen für die Hänger.

    Da sind so Buchten, die letzten Male waren wir in einer von denen, e.g. https://maps.app.goo.gl/vHVwsLu4PTiT5cD79

    Aber bisher hat uns auch noch jeder gefunden. :)

    Wenn's gewittert, haben wir gerade diesen Pub um die Ecke als Plan B auserkoren.

    Drop Inn · Berlin
    maps.app.goo.gl


    Ansonsten kann ich hier in den Templinern Gewässern gern mal ne gute Lokation für nen Treffen anbieten.

    Klar, als overnighter sicher interessant - jeder darf und sollte - wie immer gilt:

    Zitat

    wer iniitiiert, schafft Fakten, damit sich was bewegt