Ich kann nicht beleidigend werden und danach schreiben, dass es nicht persönlich gemeint ist.
Weder intendiert, noch getan - und dann auch noch mal explizit dies klargestellt - und trotzdem noch falsch verstanden?
Da kann ich Dir nicht helfen, außer hiermit nun zum wiederholten Mal darauf hinzuweisen - und nun mal langsam zu rufen.
Mein Unbehagen, wenn ich im selben Nationalpark unterwegs wäre, dass da andere ein solches Messer durch den Wald tragen, wirst Du zur Kenntnis nehmen müssen. Nicht jedes Messer, das als Waffe eingesetzt wurde, wurde auch hierfür intendiert mitgeführt.
Kannst du dir vorstellen, dass meine Aussage so gemeint war, dass ich tiefsten Respekt davor habe, wenn du das ohne genannte Gegenstände durch ziehst?
Das sei Dir unbenommen - aber darum geht es ja gar nicht.
Bzw. scheint Dein Respekt - wie Deine Abneigung, ohne los zu ziehen von den selben, falschen Vorstellungen ohne praktische Erfahrung, vorschnellen Vorurteilen und Missverständnissen gespeist.
Ohne heißt nicht immer stupide ohne - heißt nicht, dass man die 'Jobs' vieler der Dinge ohne sie nicht anderwertig löst.
Für meinen Urlaub fänd ich sie unabdingbar.
Und genau da setzt der UL-Gedanke an - sich selbst zu hinterfragen, vermeintliche eigene Glaubenssätze kritisch beleuchten, anstelle unmitelbar in Ablehnung und Rechtfertigung zu verfallen.
Ansonsten wird es schwierig, leichter zu werden. Man kann dann noch Probleme mit Geld bewerfen wie Levi, das hilft dann aber nur halbwegs - und das möchtest Du ja auch ohnehin nicht. Bzw. führt das wie Du selbst bei Deinen Kaufreflexen und Levi's Packbeutelritis merkst (fast 200g an Beuteln, Tütchen und Täschchen
so viel wiegt bald mein Rucksack!) gern eher in die falsche Richtung und es wird mehr Kram, weil 'ist ja leicht', anstelle weniger
Folgendes hatte ich aus meinem vorherigen Post gelöscht, weil ich mich nicht rechtfertigen wollte. Scheint man hier wohl lesen zu wollen um Missverständnisse zu verhindern
Musst Du wissen, wer dieser ominöse man sein soll. Ich rate immer wieder dazu, sich das zu schenken - und das vielmehr mit sich selbst auszumachen. Denn es gibt ja genug andere, für die das problemlos geht.
Ich lese da auch keinerlei _brauchen_, sondern eher jede Menge _möchte, würde gerne, will aber_
Und mit Trekking Tour im Kern hat auch nur noch wenig davon zu tun.
Kann man natürlich wie Du mit 'aber für mich gehört dieses, jenes und welches uuunbedingt dazu' rechtfertigen - oder man hinterfragt auch das einmal und probiert es mal aus, wie es ohne ist. Vieles ist im Nationalpark auch einfach nicht angebracht (Stichwort Seife!).
Aber Du sprichst ja weiter oben eh bereits eher treffend von generischem Urlaub.
Wie gesagt - weiter kommt man da nur durch kritisch hinterfragen, ausprobieren, abwägen - und alternative Lösungen finden, anstelle mehr mitzuschleppen. Vieles liest sich aber auch so, als hättest Du die Optionen, die sich auch ohne etwas extra mitzunehmen bieten noch nicht verstanden und würdest vorschnell entlang Deiner völlig falschen Vorstellungen ohne praktische Erfahrung urteilen.
Die Missverständnisse liegen also vielmehr bei Dir.
Hier kommen oftmals weitere fundamentale UL Konzepte zum Tragen - Skills anstelle Ausrüstung, die Ausrüstung insgesamt als aufeinander abgestimmtes System multiuse
e.g. - niemand hat vor, Tage, Wochen oder Monate in den selben Klamotten zu laufen, nur, weil kein zweiter Satz zum Tauschen dabei ist.
Hier beginnt die Kleidungswahl bereits beim richtigen Material. Fasern, die hydrophob sind, keine Feuchtigkeit aufsaugen, mit ein Mal Auswringen fast trocken sind. Gepaart mit dem richtigen Timing, wann man wäscht, sofern es die Wasserlage hergibt. Tagsüber bei warmem Wetter herrlich kühlend wieder anziehen - im Nu trocken - oder über Nacht trocknen.
Oder mit alternativer Ausrüstung wie einer leichten Windhose, die sich so lange tragen lassen, aber eigentlich hauptsächlich einen anderen Nutzen abdecken, als das gerade gewaschene Teil.
Ähnliches gilt für alle weiteren angesprochenen Punkte - und noch viele mehr, wenn ich sehe, wie sich der Thread im Weiteren entfaltet (ja, es gibt alternativen zu normalen Spaghetti, ja, die brauchen viel weniger Gas etc. etc.).
Aber da kommt man eben nur hin, wenn man die eigenen Annahmen hinterfragt - oder man lässt es und bleibt bei 'ich will aber' 
Nach der Tour bist Du sicherlich schlauer, manchmal muss man halt selbst auf die heiße Herdplatte fassen.
Manche machen das sogar immer und immer wieder 
Lass uns danach wissen, was Du über Dich und Deine Ausrüstung gelernt hast. Ich klink mich hier mal so lange aus, es ist ja alles bereits schon vor einigen Seiten gesagt.
happy hiking - und Urlaubing 