Bitte versteh meine Widerrede nicht falsch. Ich versuche nur das zu beschreiben was ich kenne.
Same same, alles gut
Ich versuche ja auch nur zu verstehen, was denn nun korrekt ist, denn das 'normalerweise zu vernachlässigen' wird halt auch selten konkret, wann das nicht der Fall ist.
Leuts das ist ja alles echt schwerer interessant aber neben der Grundlagenforschung sollte auch die praktische Anwendung nicht vergessen werden.
Können wir aus den aufgestellten Zusammenhängen Verhaltensregeln ableiten die einem Hänger ermöglich morgens möglichst trocken aus der Matte zu kommen?
Was aus der Anwendung bekannt ist, ist ja alles bereits als Allererstes auf der ersten Seite in diesen Thread gekippt worden.
Übrigens gefolgt von Zweifeln, ob das denn wirklich alles so ist - und ob das wirklich alles so eine Auswirkung hat 
Hier sind wir uns aber eben aus der Praxis nicht sicher, welche Auswirkungen der Luftdruck in großer Höhe im Unterschied zum Flachland nun wirklich hat und versuchen das daher nachzuvollziehen - eben um daraus dann Rückschlüsse für die Praxis zu ziehen.
Du hättest trotzdem gerne schon mal eine Verhaltensregel?
Kein Problem! In höheren Lagen immer im möglichst tiefen Entengang watscheln, um dort unten einen etwas geringeren Luftdruck zu haben und dadurch möglicherweise den Taupunkt positiv zu verschieben. Schick doch bitte ein Foto und gib unbedingt Rückmeldung aus der Praxis, wie das so für Dich gelaufen ist. 
Aber mir fällt gerade ein - mit dem motorisierten Wanderwagen und dem halben Hausstand darauf ist das Thema Alpin für Dich wohlmöglich sowieso gar nicht relevant? 

Dann wohl doch noch mal zum Erkenntnisinteresse für die, die es gern in höhere Lagen zieht:
Wann ist der Luftdruck für Kondensation und Feuchtigkeitsaufnahme zu vernachlässigen ist und wann nicht.
'Normalerweise', also auf Meeresspiegel und etwas darüber ist das wohl irrelevant, denn da treten ja auch nur geringe Veränderungen auf. Aber wie verhält es sich nun mit Druckunterschieden um und bei -200hPa in Richtung Baumgrenze?
Fällt das auch noch unter 'normalerweise' oder eben nicht? Da liest man eben wenig, da das für den Alltag eben tatsächlich kaum relevant ist. Aber da hat Waldläufer70der KI ja ein paar Anhaltspunkte entlockt: 
Zitat
* Bei sehr hohen oder sehr niedrigen Luftdrücken, wie in Flugzeugen oder in tiefen Bergwerken.
Auf Auf Meereshöhe beträgt der Luftdruck etwa 1013 hPa. Und in einem Flugzeug, liebe KI?
Zitat
In einem Passagierflugzeug wird der Kabinendruck typischerweise auf ein Niveau eingestellt, das dem Druck in etwa 1.800 bis 2.400 Metern Höhe über dem Meeresspiegel entspricht. Das entspricht ungefähr einem Druck von 700 bis 800 hPa (Hektopascal).
Wir sind also auch hier bei etwa 200hPa Differenz - wie auch in Höhen der Baumgrenze im Vergleich zum Meeresspiegel.
Sollte dem so sein, sollten Druckunterschiede in diesen Bereichen in ihrem Einfluss auf Kondensation und Feuchtigkeitsaufnahme also nicht zu vernachlässigen sein.
Nur wie weiter?
Eine ungefähre Daumenabschätzung, wieviel weniger Feuchtigkeitsaufnahme das nun bedeutet wäre für die Überlegungen der Lagerwahl in der Praxis grandios, aber vielleicht ist das tatsächlich nicht mal als Rule of Tens möglich, wie Motte148 anmerkt, das kann ich nicht beurteilen.
Wie kam es dazu?
Der Prompt dahin war relativ nichtssagend. Ich hatte zunächst nach einer modellartigen Formel/Berechnung gefragt, wieviel weniger Feuchtigkeit die Luft aufnehmen kann, wenn der Druck abfällt und die anderen Faktoren konstant bleiben.
Ergebnis war daraufhin besagte Clausius-Clapeyron Gleichung - die eben nicht dahingehend hilfreich ist, wohingehend auch meine Nachfrage ging, nochmals auf den Faktor Luftdruck eingehend.
Daraufhin bekam ich die obige vereinfachte Betrachtungsweise genannt (hoffentlich nicht fabuliert). Aber inwiefern die genannte Vereinfachung der KI - Sättigungsdampfdruck vereinfacht proportional zum Umgebungsluftdruck - tatsächlich noch als grobe Daumenregel noch zulässig ist oder nicht - ni idea!
Aber vielleicht bin ich da ja tatsächlich eher einsam mit meinem Praxisinteresse für die Höhe, wie es die herrliche Einsamkeit in höheren und beschwerlicheren Lagen fernab vom Trubel der Wanderautobahnen ja auch andeuten würde - dann nevermind. 
Aber vielleicht finden sich ja auch noch ein paar andere Alpenveilchen mit Interesse an den spannenden Lagerstellen mit unschlagbarem Panorama! 
Danke für's Mitdenken jedenfalls erstmal Waldläufer70 und Motte148 - und wer noch über etwas relevantes stolpert -immer her damit! 