Beiträge von Cross Hammock

    Ja toll dass du auch mitkommst! Wenn der Wetterbericht nicht trügt, kann es tatsächlich eine ziemlich kalte Angelegenheit werden. Ich werde noch mal kurz vorher Genaueres zur Anreise etc. mitteilen. Leider hat Omorotschka dieses Jahr anscheinend noch nicht vorbeigeschaut. Wenn ich die letzte Konversation richtig verfolgt habe, habt ihr die Nummer ausgetauscht. Vielleicht kannst du ihn ja mal ansimsen. Wir waren heute übrigens auf der Havel paddeln und haben die Stelle seeseitig in Augenschein genommen - bis mir vor Kälte die Hände erstarrten. Auf bald!

    Fände ich super wenn du mitkommen kannst! Dann wären wir schon zu dritt und könnten gemeinsam mit dem Bus 218 bis zum Schildhorn fahren und dann den letzten Kilometer auf dem Havelhöhenweg hinlaufen. Hoffentlich werden Martin und André noch auf den Terminvorschlag aufmerksam. Aber ist ja auch noch etwas Zeit.

    Nachdem ich den letzten Community-Termin vor Weihnachten leider versäumt habe, wollte ich in die Berliner Runde fragen, wer Lust hat, vom 26. zum 27. Januar mit im Grunewald in der Hängematte zu übernachten. Ich habe dort kürzlich eine grandiose Stelle in der Nähe vom Kuhhorn mit Panorama-Blick auf die Havel entdeckt, Bäume im passenden Abstand gibt es zuhauf. M. und ich werden ab dem Spätnachmittag dort sein, um in Ruhe aufbauen zu können. Ich bringe eine Kollektion meiner Cross Hammocks mit, die ihr bei der Gelegenheit gerne ausprobieren könnt.

    Danke auch für deinen ausführlichen Kommentar! Was den Namen betrifft, bin ich mir ziemlich sicher, dass der ein guter Griff ist. Meine beiden kurzen YouTube-clips haben in dem einem Tag, den sie online sind, mehr views als der letzte 90 Grad-Film in zwei Monaten. Die Frage der Materialien wollte ich eigentlich auch so angehen wie du schreibst - also mit qualitativ höherer Outdoor- und Campingplatzvariante. Als letztere hatte ich die grün-orangene Matte gedacht, die oben auf der Position 2 hängt. Inzwischen bin ich mir aber nicht mehr sicher, dass ich diese Kategorie mit abdecken möchte. Der hellgrüne 1.9er Stoff, den RBTR vertreibt, mag zwar robust sein, gehört mit Sicherheit aber nicht zu den "best Fabrics on Earth". Und ich glaube gut damit zu fahren, nur die allerbesten Materialien zu verarbeiten, also auch kein nicht alterungsbeständiges Kevlar für die Aufhängung zu benutzen.
    Die Frage des Preises, der mir bei der Hammocktent sehr hoch schien, betrachte ich mittlerweile auch mit anderen Augen. Lukas hat darüber am 4. November ein aufschlussreiches posting bei Facebook veröffentlicht, in dem er schreibt, dass er nicht glaubt, jemand könne eine derart komplexe Hängematte viel billiger als er anbieten. Ich bin zwar fest entschlossen, unter seinem Preis zu bleiben, aber der Nähaufwand für eine Querhängematte ist mit einer normalen Hängematte nicht zu vergleichen, insofern muss ich die Cross Hammock wahrscheinlich eher im oberen Segment deines Budgets ansiedeln.

    Ich war letzten Sommer in Leipzig auf einer Hochzeit in der Villa Hasenholz. Die ist relativ zentral gelegen (oder kam mir das nur so vor?) und man konnte auf dem Gelände super in der Hängematte übernachten. Leipzig as it's best!

    So, die Katze ist aus dem Sack, ich danke schon mal für eure Likes und hätte nun meinerseits ein paar Fragen: Diese Querhängematte möchte ich wie ihr euch denken könnt nicht nur vorstellen, sondern auch anbieten. Ich stelle mir vor, damit die Lücke zu schließen, die der Dendronaut gelassen hat und habe mir als erstes die Domain crosshammock.com gesichert, die ich demnächst gestalten werde. Nicht ganz klar bin ich mir, ob ich den Verkauf über diese Webseite lanciere oder die Querhängematte erst einmal über Kickstarter zu pushen versuchen soll. Aber das sind am Ende Marketingfragen, die hier vielleicht nicht ganz richtig platziert sind.
    Was ich aber gerne von euch erfahrenen Hängemattennutzern wissen möchte: Was haltet ihr von dem neuen Namen? Glaubt ihr, dass es sinnvoll ist, unterschiedliche Materialien und Ausstattungsvarianten (ohne Netz, mit Netz, mit abzippbarem Netz) anzubieten, oder stiftet man damit nur Verwirrung? Ein wichtiger Punkt ist natürlich auch der Preis. Was kann ich für so eine Matte verlangen - bzw. was wärt ihr bereit dafür auszugeben?
    Ich bin gespannt auf eure Antworten!

    Inzwischen funktioniert auch das zweite Video und ich habe die Beschreibung ergänzt. Mit etwas Fotoaufwand ist es mir auch gelungen, die neue Matte mit dem abzippbaren Netz abzulichten.

    Der umlaufende Reißverschluss macht es möglich, das Netz komplett abzunehmen.

    Für alle, die diese Möglichkeit schätzen, dürfte das die optimale Lösung sein. Denn im Unterschied zur gathered end Hängematte ist es bei meiner Querhängematte nicht möglich, die Matte einfach umzudrehen und auf diese Weise ohne Netz zu liegen. Der Reißverschluss kommt vom Marktführer YKK und ist hier in der 5 mm Version vernäht, also nicht in 3 mm wie die Reißverschlüsse in der Hammocktent oder der Exped Ergo. Er ist dadurch robuster zudem leichter zu handhaben. (In der Version mit fixem Netz verwende allerdings auch ich den 3 mm Reißverschluss)

    Für die Aufhängung benutze ich an der Ridgeline 7/64 Amsteel. Für die Seitenschnüre habe ich mich von einem Thread hier im Forum anregen lassen, eine Rolle China-Dyneema zu bestellen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man dieses Material nicht doch lieber den Anglern überlassen sollte. Im Vergleich zum 1 mm Dyneema von Kanirope wirkt es billig und dehnt sich deutlich stärker. Wem es um die maximale Gewichts- und Kostenersparnis zu tun ist, kann darauf zurückgreifen. Es ist mit etwas Mühe sogar spleißbar und kostet nur 1/10 vom Kanirope. Ich werde es nur auf Wunsch verwenden.
    Ein Feature meiner Shark-Hängematte verwende ich auch in der Querhängematte: die Kopfteilverstellung mittels Whoopi-Sling. Diese Verstellbarkeit halte ich für einen wichtigen Pluspunkt, obwohl das mit Netz natürlich nicht mehr aus dem Liegen heraus möglich ist.

    Es hat etwas gedauert, bis ich mit meiner neuen Hängematte herausrücke, doch nun nehme ich das neue Jahr zum Anlass für die überfällige Vorstellung. Cross Hammock – Querhängematte soll sie heißen und einige von euch werden sich vielleicht fragen, was der neue Name soll. Schließlich gibt es den von der Hammocktent her bekannten Begriff 90° Hängematte – was braucht es da eine neue Bezeichnung?
    Ich muss gestehen, dass ich mit dem 90°-Namen nie ganz glücklich war. Er öffnet ein diffuses Feld von Assoziationen, von denen etliche in die Irre führen (Frage einer Bekannten: „Soll man die bei 90° waschen?“). Mir gefällt auch die numerische Komponente im Namen nicht. Und zu guter Letzt finde ich es angemessen, für eine neue Sache, einen neuen Namen zu verwenden. Denn mit der Hammocktent, deren neue Version ich noch nie gesehen habe, hat meine Hängematte – außer der quergestellten Hängerichtung – wahrscheinlich nicht sehr viel zu tun. Meine Matte ist wie ihr Name einfach gehalten, verzichtet auf überflüssige Ausstattungen wie ein Isomatteneinschubfach und man bleibt, wenn man sie im Park ausprobiert, nie lange allein.
    Video 1
    https://www.youtube.com/watch?v=qVz2YubCMss
    Video 2
    https://www.youtube.com/watch?v=cj54A0kl3Ow
    Was aber ist neu? Ich habe zunächst einmal davon Abstand genommen, die Seitennähte nicht zu säumen, wie ich es bei der Präsentation der letzten Version noch erwogen habe. Gesäumte Stoffkanten sind einfach ein Muss, der Stoff wirkt nur dann professionell verarbeitet – und man kann außerdem je nach Wunsch noch einen dezenten oder peppigen Design-Akzent setzen.
    Die zweite Neuerung, die mir beim Hängemattentreff im Tiergarten nahegelegt wurde, betrifft das Moskitonetz. Ich habe zwei verschiedene Modelle entworfen und ausprobiert: eins mit fest angenähtem Moskitonetz und eine weitere Variante, bei der man das Moskitonetz mit Hilfe eines teilbaren Reißverschlusses abzippen kann, sodass man ‚oben mit’ und ‚oben ohne’ in der Hängematte liegen kann. Dieses Modell ist erst kurz vor Weihnachten fertig geworden und ich habe leider noch keine Bilder davon. Außerdem habe ich mit verschiedenen Materialien experimentiert und die Form der Zähne weiter entwickelt. Folgende Matten habe ich bisher hergestellt:

    Links ist die neue Matte aus Hexon 1.6 mit dem abnehmbaren Moskitonetz. Das Netz besteht aus einem ultraleichten Material, das nur 17 g pro Quadratmeter wiegt. Gewicht 474 g (davon 130 g Reißverschluss)
    Daneben hängt die Matte aus dem meistverkauften 1.9er Hängematten-Stoff von RBTR. Der Stoff wirkt auf mich allerdings etwas billig und ich werde ihn nicht mehr verwenden. Auch diese Matte hat das superleichte Netz, allerdings ist es nicht abzutrennen. Gewicht 389 g.
    Dann kommt eine Matte aus dem 1.9er Dobby-Stoff von Dutch (linke Matte im Video 2). Der Stoff hat von der kalandrierten Außenseite her etwas von einer Wachstuchtischdecke, ist aber auf der Innenseite angenehm weich. Er wirkt hochwertig und robust. Das fest angenähte Netz ist das No-See-Um-Netz von Extremtextil. Es scheint gegen das feine Netz der ersten Matten vergleichsweise grob und hart. Gewicht 443 g.
    Die nächste Matte ist aus Hexon 1.6 und hat das gleiche fest angenähte Netz wie die Dobby (rechte Matte im Video 2). Gewicht 418 g.
    Dann kommt die braune Hexon 2.4er Matte ohne Netz (linke Matte im Video 1). Die Matte hatte ich beim Hängemattentreff dabei und sie ist noch nach der alten Methode gesäumt, d.h. mit umgeschlagenem Stoff, ohne extra Saumteil. Gewicht 377 g. Die rechte Matte ist verkauft.
    Als vorletzte Matte seht ihr die Hexon 1.6er Matte, bei der mir bei einem Stresstest zwei Zacken abgerissen sind. Ich habe sie so gedreht, dass die reparierte Stelle zu sehen ist. Ich nutze sie nach wie vor und habe auch das Vertrauen in den 1.6er Stoff wiedergewonnen. Gewicht 315 g.
    Die letzte Matte ist der erste Prototyp in der neuen Zackenform, mit der ich die meisten meiner Touren in diesem Sommer gemacht habe. Sie besteht aus Hexon 1.6 und wiegt 303 g.
    Bei allen Gewichtsangaben sind übrigens die Aufhängeschnüre inklusive und auch zwei Karabinerhaken, die zusammen 40 g wiegen. Fortsetzung folgt.

    Ich hatte, wie Furbrain bei Ripstop by the Roll bestellt und musste bis gestern auf den Abholtermin beim Zoll warten. Für beide Pakete wurde diesmal die MwSt. berechnet. Warum zwei Sendungen? Es war insgesamt billiger, zweimal günstiges Porto zu bezahlen, als einmal höheres plus Zoll, der bei Waren über 150 € anfällt. Dabei muss man nur darauf achten - d. h. den Shop anweisen -, dass beide Pakete nicht am selben Tag verschickt werden, sonst fasst der Zoll beide Sendungen zusammen und erhebt, wenn der Gesamtwert über 150 € liegt, eine summarische Zollabgabe (in meinem Fall wären das 8 % gewesen).

    Hallo Berliner!
    Ich entnehme eurer Konversation, dass ihr das vorgeschlagene Treffen tatsächlich durchgezogen habt. Super! Ich bin soeben wieder von meinem übersehenen Termin zurückgekommen und sehr gespannt wie es bei euch gelaufen ist. Ich hatte bei meinem Auswärtstermin auch die Hängematte dabei, dummerweise aber das Tarp vergessen. Da es letzte Nacht heftig zu regnen begann, konnte ich die schönen Bäume im Garten meiner Dresdner Freunde leider nicht zum Abhängen nutzen.

    Hallo Leute! Vielleicht kriegen wir es ja dieses Jahr doch noch hin. Mein Vorschlag wäre jetzt, die Nacht von Do 14. auf Fr 15. Dezember zum Abhängen zu nutzen. Passt bei mir (vielleicht ja auch bei Michael). Wie sieht es bei euch aus, Martin und André und Furbrain? Hangelsberg ist in einer knappen Stunde per Regionalexpress vom Zoo aus zu erreichen, also auch für die West-Berliner nicht aus der Welt. Von dort kann man die anderthalb Kilometer bis zum Biwakplatz Mönchwinkel entweder an der Spree entlang wandern oder mit dem Boot paddeln. Das käme für Martin und mich infrage (meine zusätzliche Motivation: ich könnte meinen selbstgenähten Trockenanzug mal bei kaltem Wetter ausprobieren). Wenn wir gegen 16:00 Uhr dort eintreffen, könnten wir vor Einbruch der Dunkelheit aufbauen und Feuer machen - an dem könnte man sich dann im Bedarfsfall nachts auch noch mal aufwärmen. Falls Furbrain zweifelt, ob sein koreanischer Kleinwagen-Sooki-Wooki warm genug ist: Ich könnte ihm eine Querhängematte (auch 90°-Hängematte genannt) ausleihen. Da passt eine Downmat rein, die warm genug sein dürfte (hätte ich zur Not auch noch). Also überlegt es euch! Mein Wetterapp sagt übrigens für Mitte nächster Woche Schnee voraus...

    Hej Martin - toller Vorschlag, dem ich spontan zustimmen würde. Natürlich auch gerne mit dem Packraft. Als Übung für die angedachte Unternehmung im Februar. Aber das Wochenende ist leider schon verplant. Geht es vielleicht auch ... nach dem Recherchieren im Familienkalender stelle ich frustriert fest, dass ich dieses Jahr kein Wochenende mehr frei habe. Bei mir ginge es aber manchmal auch unter der Woche. Nächsten Montag oder Donnerstag z.B.

    Kann sein - die TTIP - Anmerkung war ja auch eher zum Streichen. Aber es ging ja um was anderes. Was mich bei den nicht allzu häufigen Bestellungen, die ich bisher erhalten habe einigermaßen wundert, ist die Beliebigkeit, mit der äußerlich nahezu identische Sendungen (Warenwert plus Versand unter 150 €, Herkunft USA, weiche Plastikverpackung) behandelt werden. Mal an die Post, mal ans Zollamt, mal MwSt. mal keine, obwohl das jeder Azubi zuordnen können müsste. Am meisten habe ich mich über die Behandlung einer Sendung von Dutch geärgert, bei der der Plastik-Zipper-Beutel, in den Dutch die gesamte Bestellung bei mir bisher immer verpackt hat, mit dem Teppichmesser vom Zoll geöffnet wurde, wobei auch ein Stück Stoff - zum Glück an der Webkante - touchiert wurde...

    Man erlebt beim Zoll immer wieder Überraschungen. Heute durfte ich mir ein Päckchen von der örtlichen Postfiliale abholen. Auf der Benachrichtigungskarte wurde mir eine dafür fällige Gebühr in ungenannter Höhe angekündigt. Bei der Abholung selbst prangte jedoch ein Aufkleber auf der Sendung: "von zollamtlicher Behandlung befreit". Dabei hatte RSBTR alles richtig gemacht und den Wert der Sendung eindeutig außen deklariert. Die Nachfrage bei der Beamtin unter Verweis auf den sichtbaren Betrag ergab die Antwort: "Nein, dafür müssen sie nichts bezahlen."

    Also ein verfrühtes Nikolaus-Geschenk? Aber ich will mich nicht zu früh freuen, vielleicht geht es mir ja wie dem Hängematz...

    Trotzdem die Überlegung: So einfach und preisgünstig könnte Einkaufen in den USA immer sein, wenn die Trampel und TTIP-Verweigerer nicht mehr das letzte Wort haben. (Falls der Moderator den letzten Satz nicht haben will, kann er ihn auch streichen.)

    Bei meiner Pfaff Performance 5.0 gibt es die Möglichkeit, die Funktion "langsam nähen" per Knopfdruck ein- und auszuschalten - ohne weitere Regelung. Ich benutze diese Funktion aber bisher nicht, denn es ist auch in der Normaleinstellung möglich, per Fußpedal Stich für Stich zu nähen. Ich dachte, das ist bei allen Maschinen so. Auch die W6 und die Carina, die ich letztes Jahr mal ausprobiert habe, ließen sich ohne Probleme langsam nähen. Auch bei meiner elektrifizierten Pfaff 31 kann ich den altersschwachen DDR-Motor per sensibel bedientem Fußpedal dazu bewegen, Stich für Stich zu nähen. Und auch bei meiner Overlockmaschine ist es ganz genauso. Die Vorstellung, dass die Maschine nur losrasen oder still stehen kann, wäre für mich ein Albtraum.