Ich komme gegen 18:00 Uhr. Seid ihr dann noch da?
Beiträge von Cross Hammock
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Ich könnte auch kommen, hab aber erst noch einen Sonntag-Nachmittag-Familientermin bis ca. 17:00 oder 18:00 Uhr. Ich bringe auch meinen Carbon-Tensahedron mit, ihr könnt ihn gerne ausprobieren.
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Sie ist 1,35 und ich habe sie diesmal reingehoben. Zu Hause kommt sie auch alleine rein, allerdings ist das eine Matte ohne Netz (und oft auch ohne Isomatte). Hier war es aber bequemer, wenn ich ihr helfe. Das hieß für mich leider auch, einmal nachts aufstehen, zur Toilettengangbegleitung. Perspektivisch habe ich aber die Hoffnung, dass sich das Problem auswächst. Der Kinderarzt hat uns gesagt, dass sie mal 1,75 groß wird - keine Ahnung, woher er das wissen kann, aber er gab sich einigermaßen sicher.
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Das Faszinierende und für mich auch Verblüffende daran war, dass man auf einem super beschilderten Wanderweg, der bis auf wenige hundert Meter die Berührung von Straßen meidet, anderthalb Tage unterwegs sein kann, ohne einen Menschen zu treffen - und das bei bestem Wanderwetter keine Zugstunde von der Mitte Berlins entfernt!
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Ich habe das letzte Wochenende für eine Wanderung auf dem Kunstwanderweg von Wiesenburg nach Bad Belzig genutzt - und wollte hier kurz davon berichten. Es sollte eine Tour in der Nähe von Berlin werden, mit einer Wegstrecke, die auch für eine Neunjährige zu schaffen und durch öffentliche Verkehrsmittel erreichbar ist. Der Hohe Fläming (wobei "hoch" relativ zu verstehen ist - mehr als 200 m sind nicht zu haben) hat mich schon lange interessiert, weil er als landschaftlich reizvoll gilt und trotz Hauptstadtnähe wunderbar abgeschieden ist.
So sieht die Aussicht vom höchsten Gipfelkreuz Brandenburgs aus. Etwas Kopfzerbrechen hat mir die Übernachtung gemacht, denn die Gegend ist zwar waldreich, aber extrem wasserarm. Übernachtet haben wir deshalb nicht wild, sondern auf einem sehr sympathischen privaten Zeltplatz, einer Art Hipster Camp in the middle of nowhere - direkt hinter den Bäumen in der Bildmitte.
Meine Tochter hat dabei erstmals in der Cross Hammock Protection übernachtet, fand das sehr aufregend - und hat super geschlafen!
Am nächsten Tag sind wir das letzte Drittel der Strecke nach Bad Belzig gelaufen und haben in Unmengen reifer Äpfel geschwelgt, die dieser trockene Sommer hervorgebracht hat.
Fazit: eine Traumtour direkt vor der Haustür! -
Was ich noch gerne wissen würde ist, ob sich rechte und linke Seite des Stoffes farblich stark unterscheiden, denn gedruckt wird ja sicher nur auf eine Seite.
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Gefällt mir gut, deine Farb- und Musterwahl. Bisher hatte ich immer Widerstände gegen jede Ähnlichkeit meiner Ausrüstung mit dem Military-Look. Aber diese Waldboden-Tarnung spricht mich wirklich an und leistet dem unauffällig bleiben wollenden Wanderer sicher gute Dienste. Ich frage mich nur, warum die Preise für diese Farbgestaltung bei 300 % des einfarbigen Stoffes liegen.
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Vielen Dank für diese extrem hilfreiche Zusammenstellung! Ich benutze sehr viele dieser Werkzeuge auch und will nur an zwei Punkten etwas ergänzen. Nahttrenner sind Verbrauchsartikel, besonders wenn man keinen 120er Allesnäher, sondern 70er oder 80er Garn verarbeitet. Ich habe mir mal für 2,30 Euro 20 Stück davon aus China bestellt, von denen die Hälfte in zwei Jahren verschlissen ist. Nichts ist ärgerlicher als sich mit einem stumpfen Nahttrenner abzuquälen.
Die gesparten 8 Euro solltet ihr der Finanzierung eines Heißschneiders zugute kommen lassen. Ich benutze dasselbe Modell wie Bernd, hab daran aber eine wichtige Ergänzung vorgenommen.
Alle, die kein Gurtband, sondern Nylonstoff schneiden wollen, brauchen neben der Schneidspitze auch noch einen Schneidfuß. Man hört zwar immer wieder, dass manche Benutzer Nylonstoffe auf einer Glasplatte oder einem Blech schneiden, aber ich kann euch nur raten, von solchen Kompromissen abzulassen. Ich nutze zum Schneiden keine hitzefeste Unterlage (die euch nur die zum Schneiden benötigte Wärme aus der Spitze zieht). Der Stoff wird auf dem Schneidetisch ausgebreitet und die mit weißer Kreide aus dem oben gezeigten Stift markierte Linie mit dem mit Schneidefuß versehenen Heißschneider geschnitten. Den Fuß habe ich mir für wenig Geld aus einem U-Profil aus dem Baumarkt selber gebaut.
Wer 30 Euro übrig hat, kann sich auch den Schneidfuß SFW kaufen, meine Lösung funktioniert aber für 3 € genauso gut. Für einen einmaligen Zuschnitt kann man sich vielleicht mit einem Lötkolben behelfen. Für alle, die häufiger Kunstmaterialien schneiden, ist ein Heißschneider eine Investition, die sich umgehend rentiert. Und wenn ihr ihn erworben habt, müsst ihr erst noch einige Erfahrungen damit sammeln. Wie lange betätige ich die Taste, damit der Stoff nicht qualmend verdampft, sondern gerade eben schmilzt? Wie schnell oder langsam bewege ich das Werkzeug durch den Stoff? Wie lange dauert das bei Hexon 1.0 im Unterschied zu Hexon 1.6 oder Hexon 2.4? Aber es macht Spaß, an einem guten Werkzeug zu lernen, anstatt mit einem billigen Tool herumzuexperimentieren. Und zu guter Letzt: Denkt immer daran: die Ergebnisse eurer Arbeit werden nur so gut sein, wie die Qualität eurer Werkzeuge es zulässt.
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Wenn man die Rohre zusammenpackt (siehe Bild oben), hat man ein Paket von 14 cm Durchmesser und 57 cm Länge, das (neben etlichem anderen Gepäck) locker in eine Fahrradtasche von Ortlieb passt. Bei einem Modell mit zusammenschiebbaren Rohren ließe sich natürlich noch weiter Platz sparen. Allerdings plane ich sowas erst mal nicht. Mir reicht der Ständer wie er jetzt ist, völlig aus.
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Ich will mich nach ausgedehnter Sommerpause endlich im Forum zurückmelden und fange hier bei den versprochenen Bildern an. Mittlerweile hatte ich meinen DIY-Carbon-Tensahedron sehr häufig in Benutzung und muss sagen, dass er sich als leichte, wenn auch nicht ganz klein verpackbare Baumalternative ziemlich gut bewährt hat. Was mir daran besonders gut gefällt: Auch das Anbringen eines 2 x 3 m Tarps ist ohne weiteres möglich. Leider habe ich noch keinen längeren Regen damit abwehren können, denn unsere Berliner Expedition im Juli war tatsächlich der letzte stärkere Regen, den ich in diesem Sommer erlebt habe. Bei starkem Seitenwind ist diese Lösung natürlich kaum effektiv.
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Sieht super aus und ist durch das kleinere Packmaß gegenüber meinem Carbon-Modell sicherlich interessant für Leute, denen es nicht so sehr auf das Gramm ankommt.
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Am Strand stand der Ständer fast eben, obwohl das nicht so aussieht. Inzwischen sind wir im Allgäu und hier steht der Ständer auf einer seitlich abschüssigen Wiese. Das ist auch kein Problem, wie ich später gerne noch bildlich nachreiche. Werde mich in Bälde darin zur Ruhe begeben.
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Ich glaube du irrst dich, wenn du meinst, das Eigengewicht der Hölzer bewahre deine Konstruktion vor dem Zusammenklappen. Wenn du wie ich Carbonrohre verwenden würdest, die pro 2,5 m - Stück 350 g wiegen, würde es auch funktionieren. Die Kraftverteilung bei dieser Art von Stand sieht so aus, dass die gesamte Last längs in die Stangen geleitet wird. Es kommt nur darauf an, dass der Halt im Boden sicher ist. Der horizontale Balken hat eigentlich nur die Funktion eines Damoklesschwertes. Das könnte auch deine Frau interessieren...
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Nein, das ist nicht erlaubt. Aber direkt dahinter auf dem Campingplatz. Die Kinder und der Freund im Zelt, bzw. Campingpod, ich traditionell in der Cross Hammock zwischen Bäumen.
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Danke, Schaumkuppel, für deine Rückmeldung und deine tolerante Haltung zur Patentfrage. Ich plane wie gesagt nicht, in nächster Zeit einen Tensa-Stand anzubieten.
Ich benutze den Stand seit ein paar Tagen am Strand und bin davon begeistert. Die 28 mm-Stangen sinken im Sand kaum ein und sind auch bei etwas unsanfter Behandlung durch Kinder absolut stabil. Deine Idee ist wirklich genial!
(Bilder kommen später, denn das Hochladen vom Handy funktioniert nicht.) -
Danke für den Tipp. Aber bevor ich daran denken kann, möchte ich erst einmal ausgiebig testen, ob sich diese Konstruktion bewährt.
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Das Karabinerfoto habe ich gemacht als niemand drin war. Aber so ähnlich sieht der Schnurverlauf bei der Cross Hammock auch in belastetem Zustand aus - und das funktioniert und hält so seit Jahr und Tag. Übrigens auch jetzt gerade - am Tag der Hängematte!
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Die Rohre sind zwar maschinell, aber eben in gewissen Toleranzbereichen gefertigt. Ob die Hülsen (die zersägten dünnen Rohre) in die Außenrohre passen, war Glückssache. Sie sollten auf der einen Seite klemmen, auf der anderen locker steckbar sein. Bei manchen Verbindungen musste ich mit Schleifpaper nachhelfen. Auf dem letzten Foto kann man ganz gut erkennen, was gemeint ist. Die Hülse, auf die der Hering zeigt, ist etwas stärker abgeschliffen als die darunterliegenden. Bearbeitet wird nur der Außendurchmesser der Hülsen. Einfach mit Schleifpapier umwickeln und drehen. In zwei Fällen musste ich Tesafilm auf die Hülsen kleben, damit sie auf der einen Seite fest klemmen. Ja, es sind 20 Außenrohre. Die Wandstärke von 1 mm reicht völlig. Die Hülsenlösung ist meiner Ansicht nach besser als Schaumkuppels Feder- und Nutlösung. Es treten nur Längskräfte auf, d.h. die Rohre werden unter Last von einem Ende zum anderen zusammengedrückt. Bei mir werden diese Kräfte vom gesamten Außendurchmesser der Rohrverbindung getragen, beim Tensahedron nur von Feder und Nut. Eine Mittelverstärkung ist meiner Meinung nach nicht nötig. Gekostet hat alles zusammen 200 €.
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Na ja, Carbon ist eben nicht billig. Aber wenn ich bedenke, dass der Original-Tensahedron dreimal mehr wiegt und ein Drittel mehr kostet, finde ich den Aufwand vertretbar. Der für mich entscheidende Punkt ist die Haltbarkeit der Konstruktion. Ich bin deshalb gespannt, wie sich der Ständer im Langzeittest bewährt.