Ich habe meinen Hängemattenständer nicht für die Benutzung in Innenräumen konzipiert und glaube auch nicht, dass er mit den Endkappen aus Hartplastik dafür geeignet wäre. Ich benutze ihn draußen auf Waldboden, Wiese oder ähnlichen weichen Untergründen. Für die Innenraumnutzung müsste man eine ähnliche Lösung finden wie beim Original. Was mir bei meinem Tensahedron gefällt, ist, dass die Endkappen bislang sogut wie keinen Verschleiß aufweisen. Aber das kommt natürlich daher, dass ich ihn nur auf weichem Boden einsetze. Möglicherweise könntest du aber diesen Effekt erzielen, wenn du ein Stück hochwertigen Schaumstoff (Evazote) als Unterlage auf hartem Innenraumboden benutzt.
Beiträge von Cross Hammock
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Ich bin mit dem Ständer wirklich sehr zufrieden. Nachdem ich letztes Wochenende damit zusammengeklappt bin, habe ich natürlich nachgesehen, ob der Sturz Schäden hinterlassen hat, aber es ist alles im grünen Bereich. Die Stäbe sind vollkommen heil und fühlen sich nach wie vor sehr stabil an. Da ich damit noch ein DIY Zelt abstütze, sind sie sogar multifunktional. Ich würde den Ständer genau so wie oben beschrieben wieder bauen. Vielleicht könnte man mit dem Durchmesser noch ein paar Millimeter runtergehen, aber ich würde nicht unter 25 mm gehen. Gewicht spart man damit kaum noch. Da die Segmente je 50 cm lang sind, kommt man bei 5 Segmenten auf 2,50 m pro Stange. Für die Cross Hammock reicht das, ob das auch für die GE gilt, weiß ich leider nicht. Auch die Materialquelle ist top. Ich habe mir eben für ein anderes Projekt wiederum Carbonrohre über AliExpress bestellt und kann die Chinaware nur empfehlen.
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Danke der Nachfrage! Ich glaube sowohl die Cross Hammock als auch der Carbon Tensahedron sind auf dem Treffen ganz gut angekommen. Auf dem Foto liegt der Waldradler übrigens in einem neuen Modell der Versatility, bei der man das Netz ganz öffnen, aber nicht abnehmen kann. Dadurch war es möglich, einen drei mm Reißverschluß zu verbauen und trotz Hexon 2.4 knapp über 500 g zu bleiben. - Einen Fauxpas will ich aber nicht verschweigen: Der Campingplatzuntergrund bestand aus einer ziemlich dünnen Grasnarbe über grobem Kies. Meine 15 cm Heringe gingen entsprechend locker rein, was ich nicht weiter ernst genommen habe. Als ich dann mitten in der Nacht den Glühwein wegbringen wollte und mich aus der netzlosen Matte am Griff, den den Ridgeline hat, hochziehen wollte, habe ich mir einen Hering rausgerissen und bin scheppernd zusammengeklappt. Zum Glück war es der harmloseste der drei Stürze, die ich bisher aus der Hängematte erdulden musste, aber ein klägliches Bild muss es doch abgegeben haben. Konnte man im Dunkeln aber nur hören. Ich weiß jetzt aber, dass ich mir längere Heringe besorgen muss, oder solche zum Reinschrauben, die barfuß verwendet.
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Ich glaube auch nicht, dass diese Bärenkostüme viel nützen. Der scheinbare Komfortgewinn durch die Chance, beim Pinkeln warmzubleiben wird durch den mangelhaften Schlafkomfort wieder zunichte gemacht. Ich bin dazu übergegangen, alle Reißverschlüsse wegzulassen und habe meine beiden Daunenschlafsäcke als Schlupfsäcke mit Kordelzug oben konstruiert. Die Isolationsleistung ist optimal und ich muss nur noch überlegen, ob ich das Modell mit 300 g Daune für Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad oder das 700 g Daune Modell für alle kälteren Temperaturen bis minus 20 Grad wähle. Keep it simple!
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In Sinne der Meinungsvielfalt möchte ich darauf hinweisen, dass man das Thema Isomatte plus Hängematte keineswegs grundsätzlich abhaken muss und hier auch ganz andere Informationen dazu bekommen kann. Für die normale Gathered End Hängematte mag zwar zutreffen, dass man darin auf der Isomatte nicht glücklich wird, aber damit ist noch lange nicht alles gesagt. Wenn du dich für Querhängematten interessieren solltest, wirst du feststellen, dass eine gute Isomatte geradezu die Voraussetzung bildet, um damit auch mal bei -20°C zu übernachten. Ich habe letzten Winter bei solchen Temperaturen draußen geschlafen und hatte dabei genau die Exped-Isomatte dabei, die du vermutlich meinst. Mein Schlafsack ist ein DIY-Projekt und hat mich von oben kuschelwarm gehalten. Der große Vorteil besteht darin, dass man mit dieser Kombination flexibel ist und auch mal ohne Hängematte übernachten kann. Denn wenn es mal keine Bäume gibt, nützt dir der wärmste UQ gar nichts.
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Danke für den Hinweis, dass auch eine 1,83er Isomatte zur Not passt. Wie macht sich eigentlich das Speed Valve bei der X-Therm? Ich habe vor einiger Zeit mal die Therm-a-Rest NeoAir XLite MAX SV Large von Bodenschoner ausprobieren dürfen und war etwas irritiert, wie umständlich die sich über das Kopfkissen aufblasen lässt. Funktioniert das bei deiner Isomatte besser?
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In Ferch gibst auch tolle Hängplätze direkt am Schwielowsee. Die sind mir letzten Winter bei einer Wanderung aufgefallen. Apropos: Ich sitze gerade an der Havel, Nähe Kuhhorn, meine Cross Hammock hängt halb über der Havel.
Ich warte noch bis die Bushbox aus ist, bevor ich mich zur Ruhe begebe. Eben kam zwei Meter vom Ufer ein Biber vorbeigeschwommen.
am nächsten Morgen
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120er ist soweit ich mich nicht irre tatsächlich Allesnäher. Würde ich für Hängematten nicht nehmen. Mir ist es schon passiert, dass ein Allesnäher an der Saumnaht der Cross Hammock gerissen ist, als ich mich reingelegt habe. Das Garn ist jedenfalls für Querhängematten zu dünn. Aber das sieht bei einer GE möglicherweise anders aus.
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Ist das dein DIY-Projekt? Könntest du vielleicht noch etwas über Material, Gewicht und die Verbindungen der Stab-Sektionen schreiben?
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Sacki kannst du nicht besuchen und einweisen. Der Typ ist unabhängig und lässt sich nicht didaktisch anleiten, weil er auf seinem eigenen Urteilsvermögen besteht. Aber ich würde die Idee ernst nehmen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass er die Punkte, auf die es mir ankam und die ich ihm geschrieben habe, sehr exakt in seine Präsentation eingebaut hat. Christian, der dendronaut, wird dir das bestätigen.
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Ich habe letztens vier Hängematten aus Robic 1.7 genäht, also einem Stoff, der noch etwas stabiler ist als der 1.2er. Eine davon ist noch da, deshalb habe ich sie mir eben noch mal angesehen. Sieht ganz normal aus. Ein ungleichmäßiges Stichbild kann viele Ursachen haben. Eine 70er Nadel für 80er Garn ist vielleicht etwas zu dünn. Probier es mal mit einer 80er Nadel. Apropos: wo hast du den 80er Gütermann-Zwirn her? Ich nehme für Tarps oft den etwas dickeren Mara 70 von Gütermann (von Dutch oder Ripstopbytheroll). Für Hängematten nehme ich lieber das etwas dünnere 80er Garn. Aber das kommt leider von Amann und ist nicht so gut entstaubt wie die Gütermann-Garne (außer Toldi, das auch ziemlich stark fusselt). Meine Maschine ist übrigens auch gerade in der Reparatur und braucht einen neuen Schrittmotor - und das nach nicht einmal zwei Jahren! Ich nähe daher momentan mit meiner Pfaff 31 - die ist flüsterleise, näht feinstes Moskitonetz ebenso gut wie Gurtband und das Stichbild ist 1a. So eine Maschine, die man für 30 € auf eBay bekommt, kann ich jedem empfehlen. Zu deinen Fragen: 1. Glaube ich nicht. Probleme gibts eher, wenn der Stoff zu dick ist. Zu 2.: Wenn die Schlaufen nicht zu locker sind, sehe ich keine Gefahr für die Stabilität deiner Naht.
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Glaubst du wirklich, dass man sagen kann, eine Menge Leute würden die GE-Hängematte vorschnell abschreiben? Die Realität sieht doch eher so aus, dass alle Alternativen zur GE ein Nischendasein fristen. Die Koma gibts nicht mehr, die Hammocktent momentan auch nicht, vielleicht wird sie ab Oktober wieder lieferbar sein (also wenn die Hängemattensaison dem Ende entgegengeht) und dann gibts noch meinen kleinen Shop. In den USA sind diese Hängematten-Alternativen entweder gar nicht oder nicht sehr bekannt (von einigen dünnen Fäden bei Hamockforum.net abgesehen).
Und ja, du hast Recht, leider schaffe ich es in der Tat nicht, alle GE-Hängematten auszuprobieren und mir darüber eine Meinung zu bilden. Über Brückenhängematten habe ich mich z.B. noch niemals geäußert, weil ich sie gar nicht kenne. Und ich werde das sicherlich auch in Zukunft nicht leisten können, wenn ich die Cross Hammock voranbringen will. Aber das heißt doch nicht, dass die GE-Hängematten, die das Erscheinungsbild von Hängematten überhaupt in der Öffentlichkeit absolut dominieren, meiner Meinung nach schlecht sind. Das zu behaupten wäre absurd.
Es gibt Leute, die (meiner Meinung nach glaubwürdig) versichern, mit einer Amazonas-Hängematte glücklich zu sein. Vielleicht kennen sie nur keine anderen Hängematten. Wir kennen andere Hängematten und tauschen uns hier darüber aus. Und auf diesem Feld habe ich einen kleinen Farbklecks beizusteuern. So sehe ich das. -
Ich bin nicht sicher, ob GE und Querhängematten tatsächlich die gleichen Bedürfnisse erfüllen. Ich habe noch keine GE-Hängematte in natura oder auch auf einem Foto gesehen, in der man so gerade liegt wie in der Cross Hammock (siehe dafür die eben upgedatete Galerie). Und man muss damit leben, dass man 30-50% Stoff mehr mit sicher herumschleppt und kurze Baumabstände nicht nutzen kann. Dafür hat man bei der GE eine für manche Nutzer leichtere Einstiegsmöglichkeit, kann auf viele tolle UQs zurückgreifen und muss sich um keine verwirrten Aufhängeschnüre kümmern. Es gibt also schon Alternativen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zielen.
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Wenn es nachts sehr warm ist, wie oft in diesem Sommer, wäre ich wirklich froh gewesen, keine Isomatte zu brauchen. Ansonsten habe ich noch nie auf der Isomatte geschwitzt. Man braucht sie aber auch, um die Cross Hammock zu stabilisieren und im Fußbereich auszuspreizen. Dass Querhängematten generell nicht mit Underquilts funktionieren, ist meiner Meinung nach längst nicht erwiesen. Nur muss der UQ natürlich anders aussehen als für eine GE. Man müsste den UQ seitlich befestigen. Die 40 Zähne der Cross Hammock laden ja geradezu dazu ein. Ich mache mich sicherlich irgendwann daran, einen solchen UQ zu konstruieren. Nur will ich vorher sicher sein, dass auch die Grundform der Cross Hammock ohne Isomatte für Übernachtungen nutzbar ist. Ein Punkt, der immer gegen Querhängematten sprechen wird ist eine Körpergröße unter 1,70. Aber wieviel das sein darf, darüber gehen die Meinungen schon wieder auseinander. Ich habe gerade eine euphorische Rückmeldung von jemandem erhalten, der genau 1,70 groß ist.
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Nachdem der Thread von den Querhängematten ausging, dann von den alten Hasen auf die Gathered End-Modelle umgelenkt wurde und der Ersteller offenbar schon ausgestiegen ist, möchte ich den Fokus doch noch mal auf die Ausgangsfrage zurücklenken. Ich verstehe sehr wohl, dass du mit der Exped Ergo und der Draumr nicht glücklich geworden bist. Die Seitenschnüre der Ergo bestehen zwar aus Dyneema, aber die zu den Baumgurten führenden Schlitzseile sind aus Nylon und dehnen sich wie Bungee Cords. Wenn du dann noch ein Modell von vor 2015, dem letzten Jahr der Ergo-Produktion, probegelegen hast, kann ich gut nachvollziehen, dass du dich mit 1,87 m darin nicht so recht wohlgefühlt hast. Denn die Matte war noch kürzer als das 2015er Modell, das ich mit meinen 1,86 m auch schon recht kurz empfand. An der Draumr hat mich vor allem das enge Fußteil und das mit 1,3 kg exorbitante Gewicht gestört. Die Gummidehnung der Ergo und die Stoffmassen der Draumr waren zwei Negativerfahrungen, die ich zu vermeiden suchte, als ich die Cross Hammock entwickelt habe. Vielleicht wäre die ja was für dich. Vor Knarzgeräuschen wärst du da jedenfalls auch sicher und mit 1,87 jedenfalls groß genug, um bequem ein- und aussteigen zu können.
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