Beiträge von Cross Hammock

    wiedemeier : Die Hängematte ist bei mir mittlerweile ein Muss und da sie nur 350 g wiegt, fällt sie auch kaum ins Gewicht.

    Waldläufer70 : Auf der Nordseite der Alpen ist bei 1800 m Schluss mit Bäumen. In Südtirol und den französischen Alpen soll die Baumgrenze dagegen bei 2200 m liegen. Da das mehr in deiner Gegend ist, könntest du den Rekord also vielleicht doch noch schlagen. Im Hochland von Mexiko soll die Baumgrenze übrigens bei 4000 m liegen. Bloß wer macht sich deswegen auf den Weg dorthin?

    Dieser Rekord wurde von mir am letzten Wochenende am Schachenhaus um 550 Höhenmeter überboten.

    Da auf 1800 m die Baumgrenze verläuft, war die Platzsuche nicht so einfach. Ich habe schließlich zwischen einer Baumruine und einer Fichte abgespannt, die durch einen jungen Schössling gegengelagert wurde.

    War ganz schön kalt, Tarp habe ich keins verwendet, um den Sternenhimmel genießen zu können. Falls sich jemand für die Tour dahin interessiert.

    Alle diese Materialien findest du bei Extremtextil - sowohl Reißverschlüsse als auch die verschiedensten Stoffe. Ich klebe (richtig, nicht: nähe) mir gerade einen Rucksack und Packtaschen aus Dyneema Composite Fabric. Das ist zwar die teuerste Materialvariante, aber hinsichtlich Gewicht und Robustheit der beste Mix. Ich bedaure nur, dass ich nicht früher drauf gekommen bin.

    Herzlich willkommen im Forum. Was die Isomatte betrifft, halte ich es wie du: hängen wenn möglich, ansonsten runter und auf der Matte schlafen. Dazu passt, dass die Hängematte meiner Wahl (siehe meine Signatur) sowieso eine Isomatte vorsieht.

    Was die Wetterfestigkeit angeht, muss ich dieses Setup noch erproben. Der Regen kann an der Tarpabspannung nur bis zum Line-Loc laufen, dann tropft er ab. (Dein Tipp mit den Line-Locs mit beweglichem Steg war übrigens top! Mit denen hält Zing it absolut sicher.) Bei der Hängemattenbefestigung kann das Wasser nur bis zum Karabiner laufen und tropft dort ab. Bleiben als ungeschützte Strecke nur die 20 cm links und rechts zwischen Karabiner und Tarp. Die werde ich erst mal in Kauf nehmen. Was die 1 mm Kanirope Seitenschnüre angeht, mache ich mir keine Gedanken. Zur generellen Form des Tarps hatte Omorotschka noch eine Idee, aber ich werde es erst mal so lassen wie es ist. Und ja, die Verstärkungspunkte sind aus dem gleichen, vierfach genommenen Material. Geklebt habe ich die mit Seamgrip, doppelseitiges Klebeband wäre besser gewesen, aber ich hab zu wenig davon gekauft.

    Was die Abspannung mit GE-Hängematte betrifft, bin ich wie gesagt noch unerfahren. Ich habe jetzt die kurzen Orange Scews, die mit der Cross Hammock eine pro Seite völlig reichen. Aber bei der GE-Hängematte hat es mir aus dem weichen Waldboden eine Schraube rausgerissen, mit zweien hat’s gehalten.

    Für das Zelt (1,2 kg bei der Größe!) reichen eigentlich die Abspannungen, um diese Form zu erzeugen. Weil aber der Boden ziemlich uneben war, habe ich unter die hinteren Eck-Line-Locs je ein Stöckchen gestellt, damit die Hütte heilwegs grade steht. Grob orientiert habe ich mich bei dem Zelt übrigens am Seek-Outside Courthouse, das allerdings viel größer und schwerer ist. https://seekoutside.com/courthouse/

    Omorotschka und ich haben letzte Nacht an neuer Stelle im Grunewald abgehangen - bei grandiosem Wintersternenhimmel und doch noch winterlicher Kälte.

    Ich war schon nachmittags am Platz und habe den Carbon Tree zunächst mit der Cross Hammock bestückt

    und später mit der GE-Hängematte ausprobiert

    Überraschenderweise hat es diesmal mit nur einer Abspannung funktioniert - allerdings muss die Bodenverankerung dafür stärker sein, als ich das gewohnt bin (ein einzelner Schraubhering wurde zunächst rausgerissen und ich bin zusammengeklappt).

    Um ein Segment gekürzt, haben später zwei Rohre des Carbon Tree als Zeltstangen gedient.

    Omorotschka kam gegen 19:00 Uhr und wir hatten zu zweit echt viel Platz im warmen Gehäuse.

    Hier seht ihr ihn noch vor Sonnenaufgang neben seinem Setup bei -1° ohne zu zittern 25 Sekunden Belichtung ausharren, während ich hinter der Kamera gebibbert habe.

    Das lag daran, dass ich, vom Wetterbericht beflügelt, nur den Übergangsschlafsack mit 300g Daune, anstatt den Winterschlafsack mit 750g Daune eingepackt hatte. 5:30 war damit für mich die Nacht zu Ende, weil ich vor Kälte nicht mehr schlafen konnte. Aber zum Glück gab es das Zelt, das nach nur 10 min so warm war, dass man wieder im T-Shirt sitzen konnte. Die Wiesen ringsum blieben allerdings noch zwei Stunden gefroren.

    Hier noch ein Panorama bei Sonnenaufgang: entdeckt ihr das Zelt?

    Ach so, das war übrigens mein Setup:

    Ich muss sagen, der Platz gefällt mir gut. Auch in größerer Runde gäbe es - wie man hier sieht - genügend Hängemöglichkeiten.

    Hast du vielleicht auch ein Foto von dir oder jemand anderem in deiner Hängematte? Das Foto oben sieht zwar tatsächlich nach einer ebenen Hängematte im Koma-Stil aus. Aber diese Geometrie ändert sich doch, wenn die Last eines Erwachsenen darauf wirkt. Halten diese Stöckchen tatsächlich dein Gewicht? Ich weiß, dass der dendronaut lange nach einem Material gesucht hat, das dieser Belastung stand hält. Bei deinem Bild kann ich mir nicht richtig vorstellen, wie man darin liegt.