Omorotschka und ich haben letzte Nacht an neuer Stelle im Grunewald abgehangen - bei grandiosem Wintersternenhimmel und doch noch winterlicher Kälte.
Ich war schon nachmittags am Platz und habe den Carbon Tree zunächst mit der Cross Hammock bestückt
und später mit der GE-Hängematte ausprobiert
Überraschenderweise hat es diesmal mit nur einer Abspannung funktioniert - allerdings muss die Bodenverankerung dafür stärker sein, als ich das gewohnt bin (ein einzelner Schraubhering wurde zunächst rausgerissen und ich bin zusammengeklappt).
Um ein Segment gekürzt, haben später zwei Rohre des Carbon Tree als Zeltstangen gedient.
Omorotschka kam gegen 19:00 Uhr und wir hatten zu zweit echt viel Platz im warmen Gehäuse.
Hier seht ihr ihn noch vor Sonnenaufgang neben seinem Setup bei -1° ohne zu zittern 25 Sekunden Belichtung ausharren, während ich hinter der Kamera gebibbert habe.
Das lag daran, dass ich, vom Wetterbericht beflügelt, nur den Übergangsschlafsack mit 300g Daune, anstatt den Winterschlafsack mit 750g Daune eingepackt hatte. 5:30 war damit für mich die Nacht zu Ende, weil ich vor Kälte nicht mehr schlafen konnte. Aber zum Glück gab es das Zelt, das nach nur 10 min so warm war, dass man wieder im T-Shirt sitzen konnte. Die Wiesen ringsum blieben allerdings noch zwei Stunden gefroren.
Hier noch ein Panorama bei Sonnenaufgang: entdeckt ihr das Zelt?
Ach so, das war übrigens mein Setup:
Ich muss sagen, der Platz gefällt mir gut. Auch in größerer Runde gäbe es - wie man hier sieht - genügend Hängemöglichkeiten.