Beiträge von Cross Hammock

    Wenn ich das eine Gruppenbild richtig verstehe, waren das neun Leute (plus Hammock Goofy als Fotograf?) - also etwa genau so viele, wie beim gestrigen goldgelben Onenighter an der Havel (zu dem längst nicht alle Berliner gekommen sind). Wir haben eben das Privileg, dichter zusammen zu wohnen, können - und viele wollen das auch - mit den Öffentlichen anreisen und haben (ich würde sagen: glücklicherweise) einen ähnlichen Geschmack, was die schlanke Durchführung einer solchen Zusammenkunft angeht.

    Der von Furbrain ausgerufene Onenighter im goldenen Oktober war mal wieder ein echtes Highlight. Diesmal waren wir zu neunt unterwegs und der Platz an der Havel kommt langsam an seine Grenzen. Die beiden zu später Stunde aufgetauchten Tarpnutzer haben ihre Isomattenabdrücke deshalb in der Nachbarbucht hinterlassen.

    Diese Perspektive bot sich bei der Anreise.

    Ich habe wieder an derselben Stelle gehangen wie im Sommer - diesmal aber mit Tarp. Die Abspannung hat übrigens dem Wellenschlag standgehalten, der am Abend einsetzte. Rechts davon hing Furbrain , daneben droney und ganz rechts Moch.

    Etwas später haben wir nach Konsultation des Wetterberichts noch ein Tarp über dem Sitzplatz aufgespannt. Dass das eine weise Entscheidung war, bestätigte kurz darauf ein von heftigem Wind begleiteter halbstündiger Schauer.

    Als der vorbei war fand der Picogrill 239 von Omorotschka lebhafte Zustimmung. Als später der Wind einschlief, wurde auch die Luft wieder spürbar wärmer.

    Der Blick nach oben heute morgen zeigte lediglich einen Niederschlag trockener Art.

    Mit dem Panorama wacht man auch im Herbst gerne auf.

    Nach und nach fand man sich zum Frühstück zusammen.

    Wie heißt es so schön: Hier sieht man ja den Wald vor Hängematten nicht.

    Einen herzlichen Dank an alle, die gekommen sind - es war wie immer ein Genuss!

    Genauso habe ich letzten Winter bei heftigem Wind den Carbon Tree abgespannt. Inzwischen bin ich aber dazu übergegangen, Schraubheringe zu benutzen - genauer gesagt Orange Screws -, die halten nochmal viel besser im Boden als alle anderen Heringe.

    (Et ceterum censeo "Heringe" non scribentur "Häringe" - oculi dolent)

    Zurück zum One-Nighter Ende Oktober. Ich sitze zwar gerade noch beim Klang der Zikaden an derSüdküste von Sardinien, aber der Gedanke an den bunten Berliner Herbst gefällt mir gut. Bleibt die Frage: Dahlemer Wiese, Havelhöhenweg oder letzter Platz am Ufer?

    Ja, stimmt. Mit Allesnäher sind wirklich die meisten und auch dickeren Stoffe auf Haushaltnähmaschinen - und dazu gehören selbst teurere Modelle wie meine Pfaff Performance 5.0 - locker zu bewältigen. Und das ist auch der Grund, warum ich mir manchmal eine Profinähmaschine wünsche. Damit kann man auch dickere Garne verarbeiten, ohne zu Tricks wie dem Hochstellen der Fadenspannung greifen zu müssen.

    Das wäre auch meine Frage. Die im obigen Film gezeigten Verbinder scheinen mir aus Plastik zu bestehen - und damit für Hängemattennutzung völlig ungeeignet zu sein. Ich bin sehr skeptisch, ob ein Geodät die passende Lösung sein kann. Damit das hält, müssten die tragenden Teile und ihre Verbindungen extrem massiv ausgeführt werden, sonst bricht euch das ganze Raumwunder zusammen.

    Ich bin der Meinung, dass wir uns vom Faltbootforum (bei dem ich auch schon seit Ewigkeiten angemeldet bin) wenig abzuschauen haben; weder von der Systematik, noch vom Layout, noch von der Unanschaulichkeit eines reinen Textforums, noch von der Ausdrucksfähigkeit der Mainposter, die dort aktiv sind. Der „aktuelle“ Schnäppchenmarkt im Faltbootforum beginnt im Jahr 2013...

    Ich glaube auch, dass so ein Geodät eine extrem anspruchsvolle und zudem für Hängematten zu raumgreifende Konstruktion ist. Effektiver schiene mir da die Drei-Stangen-Konstruktion, die ich auf der Messe in München gesehen hatte. Könnten wir vielleicht auf einem Treffen versuchen nachzubauen. Da es sich dabei aber um eine Aufhängung allein für GE-Hängematten handelt, würde ich mich bei der Realisierung nicht vordrängen.

    Schöne Grüße von Sardinien! Die Insel ist wahrlich kein Hängematten-Eldorado, trotzdem ist es mir gestern gelungen, zwei dornigen Sträuchern eine Aufhängung abzutrotzen.


    So sieht es aus, wenn man in die andere Richtung blickt.


    Das Beste aber ist die Ruhe, die man jetzt hier findet. Viele Strände sehen so aus.

    Danke, das sind viele Informationen, aus denen sich jeder ein paar Anhaltspunkte heraussuchen kann. Man kommt allerdings nicht umhin, seine eigenen Erfahrungen zu machen. Ich verwende, nachdem ich lange nur Gütermann-Garn für Hängematten verwendet habe, inzwischen Amann Saba 80er Garn. Warum? Das Garn ist erheblich günstiger, ebenso reißfest, wenn auch nicht so gut entstaubt wie die Gütermann-Garne. Der wichtigste Grund ist allerdings, dass ich einen Händler um die Ecke habe, der mir dieses Garn in exakt passenden Farben jederzeit nachliefern kann. Gegenüber günstigen Angeboten vom Discounter bin ich sehr skeptisch. Wenn irgendetwas bei der Arbeit schief geht, dann soll es schon mein eigener Fehler sein und nicht die Unzulänglichkeit der Materialien, die ich verarbeite. Deshalb verwende ich inzwischen auch keine Schneiderkreide mehr, die auf Nylonstoffen schlecht hält, sondern nur noch Wachsstifte. Dazu muss man freilich wissen, dass die genaue Anzeichnung für die Cross Hammock sehr wichtig ist, was für GE-Hängematten möglicherweise so nicht zutrifft.

    Bei Querhängematten sieht es vielleicht etwas anders aus, weil der Abstand zwischen Liegeposition und Ridgeline konstruktionsbedingt viel größer ist. Das bedeutet, dass ich noch mehr als ihr darauf achte, keine Tarplänge (bei mir ist es die Tarpbreite) zu verschenken. Meine Tarps mit Türen sind deshalb inzwischen nur noch wenige cm breiter als die Ridgelinelänge plus Karabiner. Dem Wetterschutz tut das nicht nur keinen Abbruch, sondern kommt ihm zugute.

    Ich finde Baumschutz auch sehr wichtig, muss aber sagen, dass ich es nicht richtig finde, wenn Hängematten mit Baumzelten und Slacklines in einen Topf geworfen werden. Ich war vor einiger Zeit dabei, als jemand mit einer enormen Ratsche eine Slackline zwischen zwei nicht eben mickrigen Bäumen gespannt hat. Man konnte richtig sehen, wie sich der Baum bis ins Wurzelwerk leicht verzogen hat. Das wäre mit einer Hängematte nie passiert. Da treten bei ordnungsgemäßer 30 Grad-Abspannung viel geringere Kräfte auf. Insofern bin ich dagegen, mich als Hängemattennutzer unter Verweis auf Slacklines maßregeln zu lassen.