Herzlich willkommen, Konrad, schön, dich hier zu begrüßen!
Beiträge von Cross Hammock
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Natürlich bezahlt man auch bei FedEx Einfuhrumsatzsteuer, nur eben nicht auf die Versandkosten. Bei meistens 50 Dollar Versandkosten sind das knapp 10 Dollar, also auch fast 10 Euro. Und die Sachen gehen definitiv nicht über Frankfurt, sondern verbleiben im FedEx System. Ich hatte sie sogar schon mal nach 4 Tagen hier.
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Mein Paket liegt seit dem 21. Juli 2019 beim Zoll. https://tools.usps.com/go/TrackConfir…1=LZ611236220US Seitdem bestelle ich nur noch mit FedEx. Es stimmt schon, wie Hammock Fairy schreibt, dass das etwas teurer ist. Aber dafür fällt bei FedEx meistens keine MWST auf den Versand an, sodass sich die 12,50 € Mehrkosten teilweise wieder gegenrechnen lassen. Und die Sachen sind meistens nach wenigen Tagen bei mir zu Hause und ich muss sie nicht vom Zoll abholen, was Zeit, Nerven und Geld kostet.
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Na ja, du kennst mich ja, an mir ist nicht viel Fettgewebe dran. Insofern friere ich schon schnell. Das hält mich aber - mit der angemessenen Isolation - nicht davon ab, im Winter draußen zu übernachten. Für ein wohliges Wärmegefühl brauche ich aber auch bis +15 Grad eine Daunenisolation.
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Danke fürs Ausgraben!
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Apex 133 g/m² (4 oz/yd²)
CLO 3,212°C
16°C
8°CDas deckt sich mit meinen Erfahrungen. Ich habe vor anderthalb Jahre bei unserer Inselübernachtung in einer mit 133er Apex isolierten Cross Hammock geschlafen und bei 14°C doch etwas gefröstelt.
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Ripstop-Nylon, 36g/qm, 3m , ich denke als günstiger Einstieg, um mich mit der Materie vertraut zu machen sollte das reichen.
Ich würde dir auch dringend empfehlen, diesen Stoff nicht zu verwenden. Der ist qualitativ so schlecht, dass ich nicht mal mehr Packbeutel daraus nähe. Das Material ist - wie Waldläufer70 sagt - sehr locker gewebt, die einzelnen Fäden können problemlos mit den Fingern verschoben werden, ein Rohgewebe der untersten Kategorie. Damit sollte man meiner Meinung nach nur Prototypen anfertigen, die nicht benutzt werden, sondern nur den Materialbedarf ermitteln.
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Kann ich mir nicht vorstellen. Dort gibts keinerlei Straßenanbindung für etwaige Kasernen. Die DDR-Häuser oben stehen leer.
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Das stimmt, aber nach Sonnenuntergang ist Ruhe. Für einen Kayakwanderer wie wiedemeier dürfte aber doch eher der Strand interessant sein. Und da gilt: wo es einen Parkplatz gibt, ist auch mit anderen Menschen (Rangern) zu rechnen. Fehlt der, ist die Chance ungestört zu bleiben, deutlich größer.
Aber, da wir gerade dabei sind, hast du, wiedemeier, Infos zu der Halbinsel vorm Salzhaff? Wenn man sich von Rerik aus nähert, kommt man nach 500m an einen Zaun, der ein Sperrgebiet abtrennt.
Da hat offenbar die Nationale Volksarmee einst ihr Unwesen getrieben.
Die Halbinsel ist bis Kieler Ort aber ca. 7 km lang. Gilt das Sperrgebiet für die gesamte Insel? Hängst du dann auf der ab, oder landeinwärts auf dem Festland? Ich plane seit langem nämlich eine ähnliche Tour...
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Ich war 2015 auf Poel, allerdings noch nicht mit Hängematte. Der Strandwald östlich vom Schwarzen Busch (dort haben wir gewohnt) ist zum Abhängen sicherlich geeignet. Allerdings geht dort auch ein Wanderweg lang, sodass du dich etwas abseits davon halten solltest.
Weiter richtung Rostok gibt es noch schöne Stellen an der Küste. Kann (darf) man da abhängen? Und zur Not biwaken?
Und der Gespensterwald bei Nienhagen ist ein Traum für Hängemattennutzer. Ich habe dort schon mal 1995 oben auf der Steilküste übernachtet (ohne Zelt). Man sollte allerdings erst bei einbrechender Dämmerung aufbauen und morgens früh wieder eingepackt haben. Die Gefahr erwischt und weggeschickt zu werden, halte ich dort für gering, obwohl es ein touristischer Hotspot ist. Warum? Man gelangt dort nur zu Fuß oder mit dem Rad hin. Auch mit dem Seekayak wirst du dort allerdings Schwierigkeiten haben, weil du nicht auf die Steilküste hochkommst. Unten campen dürfte aber gehen. Als Wasserwanderer darfst du an den meisten Orten immer eine Nacht bleiben - es sei denn du befindest dich im Nationalpark. Wir waren im letzten Sommer zu zehnt mit Katamaranen unterwegs und sind nur ein einziges Mal weggeschickt worden (bis auf mich, der ich in der Cross Hammock ohne Bodenkontakt zwischen den Masten gehangen habe, wogegen sich anscheinend nichts einwenden ließ).
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Ich hatte diesen Haken bei Extex in der Hand. Der ist definitiv nicht für die Hängemattenaufhängung geeignet.
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Bilder 1 und 2 dürfte schwer werden, Bild 3 ist wie geschaffen für den Carbon Tree, Bilder 4 und 5 passen für die Community 😉
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Eine Hängematte aus Naturmaterialien, das hatten wir doch schon mal! Ich nehme das jetzt mal zum Anlass, eine Cross Hammock aus Leinen und Hanfschnüren zu entwerfen und dann auch herzustellen (kostet vom Materialpreis her schon mal das Doppelte einer normalen). Aber ich habe Lust auf das Projekt!
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Mal gucken wo ich PTX in NICHT Rot auftreiben kann
z.B. hier: https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-…cht-50g-qm.html
Dieses Material sollte auch geeignet sein: https://www.extremtextil.de/ripstop-polyes…ter-60g-qm.html
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Willkommen im Forum! Ich kann dich zu deinem Vorhaben draußen in der Hängematte zu übernachten nur beglückwünschen. Es gibt keine bessere Outdoor-Erfahrung! Was dein Equipment betrifft (Amazonas-Rohrgestell und Underquilt aus Baumwolle), hast du noch durchaus Luft nach oben. Aber darüber kann man hier ja reden!
Ach so, von welcher Minimalistin hast du dich eigentlich neugierig machen lassen?
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Was so lange geplant worden ist, musste einfach gut werden! Zu siebt haben wir ein Wochenende an einem schon im Dezember erprobten See südlich Berlins verbracht - und es hat wie immer großen Spaß gemacht! Mit dabei waren (in der Reihenfolge des Eintreffens) Furbrain, ich, droney, Moch, auf Stipvisite aus Chicago BoundryWaters, Omorotschka und noodles.
Schon der Hinweg vier Kilometer durch den Wald von der Busstation war am Freitag ein Genuss.
Die Frühankommer konnten sogar bei Sonnenschein aufbauen, der See hatte zu diesem Zeitpunkt noch eine dünne Eisfläche, die aber am nächsten Morgen verschwunden war.
Da es absehbarerweise kein ganz gemütliches Wetter werden würde, habe ich wieder mal mein Hot Tent mitgenommen (aber den running-Gag-Kommentar dazu will ich hier nicht noch mal wiedergeben
).Für die langen Stunden am Ofen musste natürlich Holz gemacht werden. Dafür lagen jede Menge umgefallene Bäume bereit, die hier stilecht mit einer von Moch extra angefertigten Säge ofengerecht zerkleinert wurden.
Mit der Katanaboy von Moch habe ich aus einer umgestürzten Eiche Untersetzer geschnitten (eine Gelegenheit, auf die ich schon lange mal gewartet habe).
Der lichte Baumbestand ließ allen soviel privacy, wie sie nur haben wollten.
Ultralight waren wir zwar nicht gerade unterwegs, aber wir haben so gut gegessen und getrunken, wie ich jedenfalls schon lange nicht mehr draußen. Ich nehme an, dass die besten Bilder hier noch kommen, denn ich habe nur mein Handy mitgenommen, da ich wusste, dass wir einen Bild-Profi dabei haben.
Ich hoffe, ihr seid alle gut wieder zu Hause gelandet!
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Ich glaube, dass du das Gestell so bauen kannst, wie in deiner Skizze. Nur würde ich darauf achten, dass die beiden Aufhängepunkte der Querhängematte gleich weit von den vertikalen Stützen entfernt hängen. Natürlich kann man sie auch so befestigen wie abgebildet, dass also ein Punkt sehr weit links und der andere fast in der Mitte der Querstrebe fixiert wird. Aber da treten (in der Mitte) viel höhere Kräfte auf.
Ich finde allerdings, dass man sich mit so einer Konstruktion doch das Zimmer verschandelt. Einen Tensa 4 oder Carbon Tree immer auf und abzubauen, ist aber auch keine Option. Mit geeigneten Befestigungen sollten die Wandanker auch in Porenbeton halten. Der dürfte allemal stabiler sein als meine Ziegelwände, in die ich ziemlich viele Löcher bohren musste, bis ich wirklich stabilen Untergrund fand. 4 Meter Abstand sollten auch kein Problem sein, mein (diagonaler) Abstand beträgt 7 m. Gegebenenfalls muss man eben etwas umräumen, damit alles passt.
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Da meine Maschine Obertransport hat, benutze ich den auch meistens. Es geht aber auch ohne. Letztes Jahr war meine Maschine länger in der Reparatur und ich musste mehrere Matten mit meiner Pfaff 31 (Baujahr 1927) nähen. Für die Verarbeitung des hauchdünnen Netzes, das ich damals noch verwendet habe, habe ich den Druck des Füßchens so niedrig eingestellt wie möglich. Mit dieser Einstellung haben sich die Stoffbahnen sogut wie gar nicht verschoben und das Resultat sah aus wie mit Obertransport genäht.
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Glückwunsch, die Matte sieht toll aus! Das Netzmaterial ist ein echter Hingucker. Wo bekommt man das?
Wie würdest du denn diesen Fehler vermeiden wollen? – Mir passiert das auch immer. Sonst müsste ich ja nach einiger Zeit ständig den Unterfaden ausfädeln, die Spule herausnehmen und schauen, ob noch genug Faden drauf ist.
Meine Pfaff Performance 5.0 hat einen Unterfadenwächter. Kurz bevor die Spule leer ist, bleibt die Maschine stehen und macht mich mit Piepton und Displaytext darauf aufmerksam. Ich wechsele dann bei abgesenkter Nadel die Spule und nähe einfach weiter. Der Oberfaden wird dadurch gar nicht unterbrochen und der Unterfaden ist auf einem kurzen Stück doppelt. Allerdings gibt es manchmal unten auch einen kleinen Knubbel, den man nochmal nacharbeiten muss. Aber auf jeden Fall vermeidet man so die fünf Zentimeter, die man nochmal nachnähen muss.