Der Vollmond brachte für uns die Wetterwende, denn ab jetzt wurde es richtig warm und man konnte nachts aufs Aufspannen von Tarps verzichten.
Am Strand von Vitt.
Der nächste Morgen begann mit wenigen Wolken, aber danach startete der Hochsommer. Und erfreulicherweise begann auch der Wind sich mit uns um Rügen herum zu drehen!
In weniger als zwei Stunden überquerten wir mit gesetztem Spinnaker die Bucht von Glowe, für die wir letztes Jahr einen ganzen langen Segeltag benötigt hatten.
Vorbei ging es an den Kreidefelsen und der Stubbenkammer bis nach...
Sassnitz, wo einige von Bord gingen und andere hinzukamen.
Übernachtet wurde anschließend am Strand von Prora, dem ehemaligen KDF-Bad der Nazis. Hinter den Dünen erstreckt sich ein 5 km langes Gebäude, von dem wir allerdings nichts sehen konnten.
Der Frühstückstisch ist gedeckt!
Auf der anschließenden Etappe gab es dann einen Unfall, und zwar riss bei einem der hinteren Boote eine Wante, das Stahlseil, an dem ich mich hier gerade festhalte. Unglücklicherweise war das das Boot mit den Kindern. Zu Schaden gekommen ist trotzdem niemand, denn der Mast fällt immer nach Lee um, auf die windabgewandte Seite, auf der sich meist niemand aufhält. Der Unfall wurde von der DLRG vom Strand aus bemerkt, und kurze Zeit später war ein Boot zur Stelle, das den manövrierunfähigen Katamaran an Land schleppte.
Da wir eine Ersatz-Wante mithatten, konnten wir das Boot am Strand von Göhren selber reparieren.
Und bald darauf ging es mit bestem Wind weiter nach Thiessow.