Beiträge von Cross Hammock

    Der Vollmond brachte für uns die Wetterwende, denn ab jetzt wurde es richtig warm und man konnte nachts aufs Aufspannen von Tarps verzichten.

    Am Strand von Vitt.

    Der nächste Morgen begann mit wenigen Wolken, aber danach startete der Hochsommer. Und erfreulicherweise begann auch der Wind sich mit uns um Rügen herum zu drehen!

    In weniger als zwei Stunden überquerten wir mit gesetztem Spinnaker die Bucht von Glowe, für die wir letztes Jahr einen ganzen langen Segeltag benötigt hatten.

    Vorbei ging es an den Kreidefelsen und der Stubbenkammer bis nach...

    Sassnitz, wo einige von Bord gingen und andere hinzukamen.

    Übernachtet wurde anschließend am Strand von Prora, dem ehemaligen KDF-Bad der Nazis. Hinter den Dünen erstreckt sich ein 5 km langes Gebäude, von dem wir allerdings nichts sehen konnten.

    Der Frühstückstisch ist gedeckt!

    Auf der anschließenden Etappe gab es dann einen Unfall, und zwar riss bei einem der hinteren Boote eine Wante, das Stahlseil, an dem ich mich hier gerade festhalte. Unglücklicherweise war das das Boot mit den Kindern. Zu Schaden gekommen ist trotzdem niemand, denn der Mast fällt immer nach Lee um, auf die windabgewandte Seite, auf der sich meist niemand aufhält. Der Unfall wurde von der DLRG vom Strand aus bemerkt, und kurze Zeit später war ein Boot zur Stelle, das den manövrierunfähigen Katamaran an Land schleppte.

    Da wir eine Ersatz-Wante mithatten, konnten wir das Boot am Strand von Göhren selber reparieren.

    Und bald darauf ging es mit bestem Wind weiter nach Thiessow.

    Hier hat am einen Blick vom Dornbusch nach Süden auf Hiddensee. Ganz hinten am Horizont erkennt man noch die Kirchen von Stralsund, die Werft und die Brücke nach Rügen.

    Auf Hiddensee verbrachten wir drei Tage, was auch dem Wetter geschuldet war, denn zwar kam der Wind zurück, aber der brachte zunächst leider auch Regen mit. Die Mücken allerdings gerieten dadurch glücklicherweise etwas ins Hintertreffen.

    In der zweiten Nacht drehte der Wind, und mein minimalistisches Tarp hat mich erstmals nicht geschützt, sodass der Schlafsack oberflächlich nass wurde. Zwei Stunden später war durch den Wind alles wieder trocken. Aber das waren extreme Bedingungen. Mein Glauben an das Sommertarp und dessen Form hat dadurch nicht gelitten. Windverhältnisse wie hier abgebildet hat man im Inland und im Sommer eigentlich nicht. Vor der folgenden Nacht habe ich den Windfinder genau studiert, das Tarp richtig herum aufgehängt - und wurde perfekt geschützt.

    Frühstück windbedingt mal ohne Mücken.

    Am nächsten Tag klarte es auf, der Wind kam aber genau aus Westen, sodass wir erst mal dagegen rauskreuzen mussten und dann begann die längste Segeletappe bis zum Kap Arcona.

    Vorbereitungen zum Start. Man musste noch im Neoprenzeug segeln, denn die Luft war recht kalt.

    Nachdem wir etwa drei Kilometer draußen waren, konnten wir fast mit einem Schlag, ohne weiteres Kreuzen bis Kap Arcona durchsegeln.

    Das ist die Nordspitze Rügens, mit den Resten der slawischen Burg von Swantevit, ein imposanter Klotz.

    Etwas weiter östlich davon haben wir angelegt, am einzigen steinfreien Strand.

    Erholung in der Hängematte. Ab jetzt wurden die Cross Hammocks immer zwischen den Katamaranen aufgespannt.

    Und hier geht der Blick links nach Vitt, einem verschlafenen Nest, fast ohne Touristen. In der Bildmitte die (einstmals) Weiße Kapelle, die nach archäologischen Funden jetzt erdfarben rekonstruiert wurde, sehr zum Ärger der Vitter, die lieber ihre weiße Kirche behalten hätten.

    Da meine Zeit es seit längerem wieder mal zulässt, will ich euch an einer Unternehmung vom Sommer teilhaben lassen, nämlich einem Segeltörn rund um Rügen. Wie schon 2019 bin ich mit Freunden Anfang August in zehn Tagen um Rügen gesegelt - diesmal mit dem leisen Vorbehalt, ob denn wohl der coronabedingte Run auf die deutschen Strände dieses Unternehmen zu dem Erlebnis machen würde, das ich letztes Jahr so genossen habe. Diese Befürchtung - soviel gleich vorweg - erwies sich zum Glück als unbegründet. Wir haben an den meisten Plätzen eine Ruhe und Einsamkeit gefunden, die man sich von den Meldungen der Presse her geurteilt kaum vorstellen kann!

    Los ging es wieder in Altefähr, dem Standort der Segelschule Rügen, von der wir die Boote haben. Übernachtet habe ich dort wieder in einer alten, halb umgebrochenen Weide, in der man mit etwas Phantasie und Kletterei auch zwei Cross Hammock aufhängen konnte, denn diesmal waren wir schon zwei Hänger.

    Der erste Tag des Segeltörns begann, wie man hier sieht, mit ziemlich gutem Wind vor der Silhouette Stralsunds. Aber leider mussten wir bis in den Nachmittag warten, bevor die Vormieter angekommen und die Boote wieder startklar waren. Und dann schlief der Wind ein.

    Wir dümpelten stundenlang in der Fahrrinne nach Hiddensee und hatten dabei das zweifelhafte Vergnügen, die Motorboote an uns vorbeiziehen zu sehen.

    Erst kurz vor Sonnenuntergang war der Wind wieder richtig gut, und so erreichten wir mit dem letzten Licht unser Tagesziel.

    Dann hieß es schnell die Hängematte aufzuhängen und schon kam die Dämmerung - und die Mücken. Ich glaube, ich hatte an diesem Abend dreißig Mückenstiche - und zwar an einem Fuß. Danach habe ich zu zählen aufgehört.

    So stellt sich der Süden von Hiddensee aus der Luft dar, vorn die glasklare Ostsee, hinten der Bodden und ganz hinten Rügen.

    Und hier geht es auf die offene See hinaus, mit Blick Richtung Dänemark.

    Am nächsten Morgen waren die Mücken nicht etwa verschwunden, sodass man erst mal wenig Lust hatte, unterm Moskitonetz hervorzukommen.

    Irgendwie hat man dann sein Frühstück eingenommen...

    und dann ging es ohne Gepäck in den Norden von Hiddensee, wo wir die Boote am Strand ließen und den Dornbusch - den bewaldeten Hügel oben rechts - erkundeten.

    Nach eine gefühlten kleinen Ewigkeit haben wir es wieder mal geschafft, einem der Berliner Hängplätze einen Besuch abzustatten. Diesmal war es die Ufernische am Griebnitzsee, die seit dem letzten Häng enorm viel Müll auf sich gezogen hat, von dem wir etliche Kilo auf der Rückfahrt entsorgt haben. Mit dabei waren neben mir Omorotschka, Moch, Bodenschoner, Furbrain und Mawi.

    Die Anreise erfolgte mit diversen Packrafts, Gummienten und High End Kajaks.

    Der Platz am gegenüberliegenden Ufer war schon nach wenigen Minuten erreicht.

    Da es tags zuvor geregnet hat und die Bushbox 30 cm vom Wasser entfernt stand, schien mir dieser Stimmungsspender vertretbar...

    Je später der Abend, desto eiliger die Gäste.

    Für manche ging es schon früh wieder raus.

    Man könnte glauben, dass die High End Paddler auf der Rückfahrt Mühe hatten, mit dem Gnu Schritt zu halten. ;)

    In Wirklichkeit war ich es, der die Ankunft in Wannsee mit hängender Zunge und dem Besuch einer Kulturstätte verzögerte.

    Es hat hat mich gefreut, euch in alter Frische wiederzusehen! Auf bald einmal wieder!

    Wie wäre es mit einer Crosshammock? Sie ist dafür gemacht, mit einer Isomatte „betrieben“ zu werden.

    In der Tat. Wenn du mit der Länge der Amok Fjøl XL Iso-Matte (2,20) hinkommst, dann könnte eine Cross Hammock für dich eine Überlegung wert sein.

    Zudem kann man sie auf Wunsch aus besonders robusten Stoffen anfertigen lassen.

    Bei 105 kg Gewicht würde ich zu doppellagig tendieren. Trotzdem wiegt die Matte mit Moskitonetz weit unter 800 g.

    Die meiner Meinung nach am besten geeigneten Hängematten wurden bereits genannt:

    Amok Draumr XL
    Cross Hammock Sonderanfertigung
    Towns End Luxury oder Big Guy Bridge

    Die XL habe ich noch nicht vom Shop, aber auf Wunsch wäre diese Sonderanfertigung kein Problem.

    Ich habe mir heute einen Paddeltag gegönnt und bin die Müggelspree von Hangelsberg Richtung Erkner geschippert. 17 Stunden Helligkeit, noch jetzt (21:30) Temperaturen von über 20 Grad, das ist meine Jahreszeit! Nur die Mindestdistanz zur Autobahn habe ich mit 2 km wohl etwas zu knapp kalkuliert und habe jetzt eine entfernte, aber doch vorhandene Geräuschkulisse. Gerade ist die Sonne über den Anfängen von Musks Gigafabrik untergegangen. (Bilder gerade herum drehen kann ich erst morgen - oder weiß jemand wie das geht)

    Ich hatte dabei:

    DCF-Rucksack (MYOG) 300g

    Quilt (MYOG) 400 g

    Cross Hammock Protection Monofil doppellagig inclusive Spider Daisy Chain 450 g

    Isomatte Thermarest NeoAir xTherm Max Large SV 600 g

    Tarp DCF (MYOG) 200 g

    Gaskartuschenkocher, passt in Titantopf, zusammen 400 g

    lange Merinounterwäsche (MYOG) 500 g

    Handy, Kopflampe, Löffel, Zahnputzzeug (Bürste nicht abgesägt) 300 g

    DJI Mavic Air 2 mit 3 Akkus, die auch als Powerbank dienen 1,3 kg

    keine Wechselsachen 🤫

    Sendung mit 12% statt 6%

    Ja, das ist mir auch passiert. Und leider kann ich die optimistische Perspektive aus der Schweiz nicht bestätigen. Die Pakete dauern momentan im Schnitt einen Monat. Und seit Corona wurden alle meine Pakete durch die Post verzollt. Das kostet 6 Euro, aber ich genieße doch den Vorteil, die Sachen nicht selbst abholen zu müssen. Die Zeitverzögerung kommt - bei mir - aber nicht durch die Post zustande, sondern durch den Zoll, der die Sachen erst nach ca. 2 Wochen freigibt. Dis Post stellt dann sehr zügig zu und leistet selber keinerlei Zollarbeit, sondern kassiert den Betrag, den der Zoll drauf geklebt hat, plus wie gesagt 6 Euro.