Beiträge von Cross Hammock

    Die Isolation, bzw das Kälte-Rating hängt von der Höhe der Kammern ab, also wieviel Luft zwischen der Innen- und Aussenfläche erwärmt werden kann.

    Das Overfill erhöht nicht den Isolationswert, sondern verhindert Bewegung der Daunen, also eventuelle Isolationslöcher weil die Daunen sich innerhalb der Kammern in eine Ecke verziehen.


    Ein 0° Daunenschlaftsack mit 100g Overfill ist trotzdem für 0°.

    Hier erlaube ich mir aus praktischer Perspektive einige dicke Fragezeichen. Dass die Höhe der Kammern nicht das entscheidende Kriterium ist, sondern die Füllmenge der Daunen, sieht man schon daran, dass bei Cumulus über die Bandbreite mehrerer Modelle hinweg gleich hohe Kammern verarbeitet werden. Das habe ich zwar nicht selbst überprüft, wurde aber an anderer Stelle (leider weiß ich nicht mehr wo) so berichtet. Alle seriösen Schlafsackhersteller geben folglich das Gewicht und die Qualität der Daunenfüllung an und kein einziger schreibt etwas über die Kammernhöhe.

    Und wenn durch den selbst definierten "Overfill" die Bewegung der Daunen verhindert wird, hat das natürlich direkte Auswirkungen auf die Isolationsleistung. Die "Isolationslöcher", von denen du schreibst, haben unmittelbare Auswirkungen auf den Isolationswert - d.h. die Wärmeleistung -, da kann die Auskunftsperson von Hammockgear behaupten was sie will.

    Bin auch vernarrt in das Teil.

    Nur die Kerzen sind unangenehm teuer. Ich hab deshalb lange rum experimentiert um funktionierende Kerzen selber zu gießen.

    Ich hatte auf der Kanutour auch diese Lampe mit ( Moch ebenso). Was mich daran etwas stört ist die Aufhängekette, die sehr heiß wird. Wenn das Ding mal umfällt, verkleckert das Wachs das Glas. Aber ich mag sie trotzdem. Warum hast du die Kerzen selber gegossen? Wenn meine 4 mitgelieferten Stumpen runtergebrannt sind, habe ich eigentlich vor, ganz normale 3 cm dicke Kerzen passend zu kürzen und anstelle der Originalkerzen zu verwenden. Hat das schon jemand probiert?

    Es blieb natürlich auch noch genügend Zeit für diverse Lichtspielereien

    Unter Zuhilfenahme der Stirnlampen (allerdings ohne die Leistung der kürzlich hier gezeigten Lampe von noodles) konnte man diverse Effekte herbeizaubern.

    Der Fotokönner hat schließlich noch diesen Mondanbeter in Szene gesetzt.

    Nach anderthalb zivilisationsfernen Tagen sind wir dann heute zurückgepaddelt

    durch eine nebelverhangene Szenerie, wie man sie nur im November findet.

    Zugegeben: die beste Jahreszeit für Kajaktouren liegt nicht gerade im November. Es sei denn, man sucht nach etwas, was einem die Sommermonate, gerade in diesem Jahr nicht bieten konnten, nämlich Einsamkeit und absolute Ruhe. Von diesem Gedanken inspiriert sind Moch und ich Mitte dieser Woche zu einem See in der Nähe der Hängematteninsel aufgebrochen, um eine um uns eine Auszeit zu nehmen.

    Als wir in See stechen konnten, war es allerdings schon dunkel.

    Eine halbe Paddelstunde späterhin wir an unserem Ziel angekommen und wiederum eine weitere Stunde später summte der Ofen, den wir allerdings nur an diesem ersten Abend zu solcher Hitzeleistung stimulieren konnten.

    So stellte sich unser Platz am nächsten Morgen vom Wasser her dar, links Moch in seiner Warbonnet, während ich in der Cross Hammock ja gerne halb überm Wasser hänge.

    Es stellte sich bald heraus, dass die Hausboote den Wald im Sommer ziemlich leergesammelt hatten - bis wir diese Eiche fanden, die allerdings an die Sägeleistung eine gewisse Anforderung stellte.

    Den Stamm anschließend ofengerecht zu zerkleinern hat Moch übernommen, und man darf raten, ob es wohl gelungen ist, diesen Vorrat in anderthalb Tagen aufzubrauchen.

    Über mangelnde Wärme brauchten wir uns jedenfalls nicht mehr zu beklagen - trotz nebelnasser 2 bis 5 Grad Umgebungstemperatur.

    Bei gerade mal acht Stunden Tageslicht haben wir die meiste Zeit dann auch im Zelt verbracht.

    noodles https://de.aliexpress.com/i/4000348800733.html Ich würde auf jeden Fall die 2 Glas Variante wählen, von der man noch mehr Licht im Zelt hat. Eine Anfrage, ob auch 3 Fenster möglich sind, blieb bisher unbeantwortet. Was bei dem Ofen nicht so gut gelöst ist, ist der Schornstein. Der hat nur 6 cm Durchmesser und einen unbrauchbaren Dämpfer, den man weglassen muss, wenn man etwas mehr Wärmeleistung braucht. Das Flammenspiel und die Strahlungswärme durch das Glas sind aber faszinierend.

    Omorotschka 😂

    Der Ofen gehört nicht mir, sondern M., den einige von euch ja kennen. Er hat einen lächerlich geringen Zollbetrag gezahlt, weil Ali wie üblich einen zu niedrigen Betrag deklariert hat. Gut für den Endverbraucher, schlecht für die Fairness des Wettbewerbs. Mit Öfen ist die Berliner Szene jetzt überversorgt, denn es gibt hier ja seit kurzem noch ein weiteres Modell, bei dessen Burn In ich letzte Woche dabeisein durfte. (Kann sein, dass ich das hier bald wieder lösche.)

    Ein kleiner Nachtrag vom letzten Wochenende: Wir waren mit Packraft und Zeltofen unterwegs auf bekannten Gewässern und an bekannten Plätzen. Der Ali-Ofen mit Sichtfenster ist der Hammer! Es gibt ihn auch noch mit zusätzlichem Fenster an der Langseite, was ich empfehlen würde.

    Hängematten waren natürlich auch mit dabei...

    Gerade erreicht mich eine Email von Kyle, die ich hier im Original weitergebe - Hörfutter für alle MYOGer unter uns:

    OK so I'm officially excited :)

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    https://hb235.infusion-links.com/api/v1/click/5…679804396961792

    Falls der Michael oder Cross Hammock mitlesen, insbesondere mit 700cuin Daune suche ich noch Rückbestätigung, welche Kammersteghöhe ich wählen sollte. Leichtes Overfill will ich definitiv erreichen, aber wieviel hat sich bewährt usw.

    Meine MYOG-Erfahrungen beschränken sich auf Schlafsäcke/Quilts aus Daune der höchsten Qualität. Die Kammerstege habe ich in jedem Fall ca. 8 cm hoch zugeschnitten, sodass etwa 5 cm Kammerhöhe rauskommen. Was unter MYOGern mit dem Begriff Overfill gemeint ist, habe ich zugegebenermaßen nie verstanden. Lediglich aus Herstellersicht hat der Begriff einen Sinn: Ich lege nämlich fest, wieviel Daune ich normalerweise einfülle. Wenn jemand mehr Isolation wünscht, ist das dann der Overfill. Als MYOGer ist diese Überlegung hinfällig, weil die normale Bezugsgröße fehlt. Meine 3 Modelle (Sommer = 200 g, Frühjahr/Herbst = 300 g, Winter = 750 g der 850er Daune) variieren nur im Schnitt, d.h. Sommer = Quilt, Frühjahr/Herbst = Röhre ohne Zipper, Winter = Röhre ohne Zipper mit Kapuze.

    Fazit: Ich würde mir nicht soviel Gedanken machen, wie hoch die Kammerstege sein sollten. Das tun die Hersteller meines Wissens auch nicht, die für ihre Overfill-Modelle auch keine andere Steghöhe berechnen. Was ich dir aber dringend raten würde, ist die Verwendung von höherwertiger Daune. Meiner Meinung nach lohnt sich der MYOG-Aufwand nur, wenn man wirklich in ein höherwertiges Produkt investiert.

    Von der Ergo gab es zwei Versionen. Die erste dürfte bei deiner Körpergröße leider zu kurz sein. Das neuere Modell (von 2015?) war mir mit 1,87 allerdings auch noch etwas zu kurz. Die Länge des Ridgeline konnte man, wenn ich mich richtig erinnere, über ein Schlitzseil variieren.