Wenn sogar dir die Detailberechnung zu komplex ist, lasse ich das lieber gleich ganz sein. Ich finde nach wie vor folgende Herangehensweise sinnvoll: Man überlegt sich den angepeilten Temperaturbereich, legt die gesamte Daunenmenge fest und rechnet dann die jeweilige Kammernfüllung aus. Mit meinem Winterschlafsack habe ich übrigens schon tiefere Temperaturen von etwa -10 Grad gut ausgehalten.
Beiträge von Cross Hammock
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Danke für die Zahlenangaben, mit denen ich jetzt mal folgende Rechnung anstelle: Der von Hammock Fairy angeführte längste Blackdiamond Scandinavian Topquilt mit den Maßen von 1,50 m Breite mal 2,15 m Länge bei 10 cm Loft (was nicht dasselbe ist, wie die Kammernhöhe - dazu später) hat ein Raumvolumen von 322,5 Litern, wenn er unbelastet und voll aufgeplustert glatt auf dem Boden liegt. Die knapp 30 Unzen 850 er Daune könnten sich aber laut der Formel von Waldläufer70 bis auf 417 Liter ausdehnen. Der "Overfill", der standardmäßig eingefüllt wird, beträgt also nicht 10%, sondern satte 30%. Logisch weitergefolgert müsste man bei zusätzlicher Überfüllung also vom Over-Overfill sprechen. Oder man lässt - mein Vorschlag - diesen Begriff einfach weg und nennt Füllgewicht und Qualität der Daunen als maßgebliche Orientierungsgrößen.
Und jetzt noch mal zur Kammernhöhe. Wenn man konsequent mathematisch denkt, müsste die im genannten Fall 12 cm hoch sein, nämlich 10 cm fürs Raumvolumen und 2 cm für die Naht am Außen- und Innenstoff. Guckt man jetzt in die Shops von Dutch und Ripstop, stellt man fest, dass das breiteste Kammernband nur 3,5 Zoll, also knapp 9 cm breit ist, was abzüglich der Nahtzugaben knapp 7 cm Kammernhöhe ergibt. Ist das nicht viel zu wenig? Ich bin mir sicher: nein. Die effektive Höhe von 7 cm reicht für den dicksten Loft völlig aus. Kein Hersteller würde in unserem Fall 12 cm breite Kammerbänder verarbeiten. Warum? Jetzt kommt man zur Praxis. Für die Wärmeleistung ist es wichtig, dass sich die Daune eben nicht völlig frei entfaltet, sondern ein gewisses, wenn auch geringes, Maß an Komprimierung erhalten bleibt. Dadurch kann sie weniger verrutschen, aber es steigt auch die Isolationswirkung. Natürlich sollte es nicht so sein, dass die Daune im aufgerollten Zustand des Quilts "gequetscht" wird, die Proportionen zwischen Loft und Kammernhöhe sollten schon stimmen. Aber in jedem Fall ist es - meiner Meinung nach - wichtig, die Kammern nicht zu hoch zu dimensionieren. Ich habe bei meinem dicksten Daunenschlafsack (750 g 850er Daune) etwa 8 cm breite Stege verarbeitet und glaube mit den effektiv 6 cm Kammerhöhe gut gefahren zu sein.
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Die Isolation, bzw das Kälte-Rating hängt von der Höhe der Kammern ab, also wieviel Luft zwischen der Innen- und Aussenfläche erwärmt werden kann.
Das Overfill erhöht nicht den Isolationswert, sondern verhindert Bewegung der Daunen, also eventuelle Isolationslöcher weil die Daunen sich innerhalb der Kammern in eine Ecke verziehen.
Ein 0° Daunenschlaftsack mit 100g Overfill ist trotzdem für 0°.Hier erlaube ich mir aus praktischer Perspektive einige dicke Fragezeichen. Dass die Höhe der Kammern nicht das entscheidende Kriterium ist, sondern die Füllmenge der Daunen, sieht man schon daran, dass bei Cumulus über die Bandbreite mehrerer Modelle hinweg gleich hohe Kammern verarbeitet werden. Das habe ich zwar nicht selbst überprüft, wurde aber an anderer Stelle (leider weiß ich nicht mehr wo) so berichtet. Alle seriösen Schlafsackhersteller geben folglich das Gewicht und die Qualität der Daunenfüllung an und kein einziger schreibt etwas über die Kammernhöhe.
Und wenn durch den selbst definierten "Overfill" die Bewegung der Daunen verhindert wird, hat das natürlich direkte Auswirkungen auf die Isolationsleistung. Die "Isolationslöcher", von denen du schreibst, haben unmittelbare Auswirkungen auf den Isolationswert - d.h. die Wärmeleistung -, da kann die Auskunftsperson von Hammockgear behaupten was sie will.
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Kannst du bitte was zu diesem Dübel sagen (Länge, Durchmesser, Material). Bei Google findet man dazu nichts.
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Bin auch vernarrt in das Teil.
Nur die Kerzen sind unangenehm teuer. Ich hab deshalb lange rum experimentiert um funktionierende Kerzen selber zu gießen.
Ich hatte auf der Kanutour auch diese Lampe mit ( Moch ebenso). Was mich daran etwas stört ist die Aufhängekette, die sehr heiß wird. Wenn das Ding mal umfällt, verkleckert das Wachs das Glas. Aber ich mag sie trotzdem. Warum hast du die Kerzen selber gegossen? Wenn meine 4 mitgelieferten Stumpen runtergebrannt sind, habe ich eigentlich vor, ganz normale 3 cm dicke Kerzen passend zu kürzen und anstelle der Originalkerzen zu verwenden. Hat das schon jemand probiert?
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Ja, mit der bloßen Hand, damit konnte ich bei den 7 Schlafsäcken und Quilts, die ich bisher angefertigt habe, die Menge am besten dosieren.
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Ich würde auch dem Klebeeffekt misstrauen und kann dir nur empfehlen, die Daunen von Hand einzufüllen. Das geht unkompliziert und du sparst dir alle merkwürdigen und störanfälligen Apparaturen.
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Jetzt sollten alle Bilder sichtbar sein.
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Hm, ich sehe die Bilder, auch nachdem ich die Seite neu geladen habe.
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Es blieb natürlich auch noch genügend Zeit für diverse Lichtspielereien
Unter Zuhilfenahme der Stirnlampen (allerdings ohne die Leistung der kürzlich hier gezeigten Lampe von noodles) konnte man diverse Effekte herbeizaubern.
Der Fotokönner hat schließlich noch diesen Mondanbeter in Szene gesetzt.
Nach anderthalb zivilisationsfernen Tagen sind wir dann heute zurückgepaddelt
durch eine nebelverhangene Szenerie, wie man sie nur im November findet.
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Zugegeben: die beste Jahreszeit für Kajaktouren liegt nicht gerade im November. Es sei denn, man sucht nach etwas, was einem die Sommermonate, gerade in diesem Jahr nicht bieten konnten, nämlich Einsamkeit und absolute Ruhe. Von diesem Gedanken inspiriert sind Moch und ich Mitte dieser Woche zu einem See in der Nähe der Hängematteninsel aufgebrochen, um eine um uns eine Auszeit zu nehmen.
Als wir in See stechen konnten, war es allerdings schon dunkel.
Eine halbe Paddelstunde späterhin wir an unserem Ziel angekommen und wiederum eine weitere Stunde später summte der Ofen, den wir allerdings nur an diesem ersten Abend zu solcher Hitzeleistung stimulieren konnten.
So stellte sich unser Platz am nächsten Morgen vom Wasser her dar, links Moch in seiner Warbonnet, während ich in der Cross Hammock ja gerne halb überm Wasser hänge.
Es stellte sich bald heraus, dass die Hausboote den Wald im Sommer ziemlich leergesammelt hatten - bis wir diese Eiche fanden, die allerdings an die Sägeleistung eine gewisse Anforderung stellte.
Den Stamm anschließend ofengerecht zu zerkleinern hat Moch übernommen, und man darf raten, ob es wohl gelungen ist, diesen Vorrat in anderthalb Tagen aufzubrauchen.
Über mangelnde Wärme brauchten wir uns jedenfalls nicht mehr zu beklagen - trotz nebelnasser 2 bis 5 Grad Umgebungstemperatur.
Bei gerade mal acht Stunden Tageslicht haben wir die meiste Zeit dann auch im Zelt verbracht.
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Ja! Ich habe mich ja von einigen Interessenten anstiften lassen, eine Rolle DCF zu kaufen - und davon ist noch was übrig...
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Auch bei Cross Hammock gibt es dieses Jahr wieder einen Black Friday Rabatt von 10 % - diesmal sogar auf das gesamte Sortiment!
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noodles https://de.aliexpress.com/i/4000348800733.html Ich würde auf jeden Fall die 2 Glas Variante wählen, von der man noch mehr Licht im Zelt hat. Eine Anfrage, ob auch 3 Fenster möglich sind, blieb bisher unbeantwortet. Was bei dem Ofen nicht so gut gelöst ist, ist der Schornstein. Der hat nur 6 cm Durchmesser und einen unbrauchbaren Dämpfer, den man weglassen muss, wenn man etwas mehr Wärmeleistung braucht. Das Flammenspiel und die Strahlungswärme durch das Glas sind aber faszinierend.
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Der Ofen gehört nicht mir, sondern M., den einige von euch ja kennen. Er hat einen lächerlich geringen Zollbetrag gezahlt, weil Ali wie üblich einen zu niedrigen Betrag deklariert hat. Gut für den Endverbraucher, schlecht für die Fairness des Wettbewerbs. Mit Öfen ist die Berliner Szene jetzt überversorgt, denn es gibt hier ja seit kurzem noch ein weiteres Modell, bei dessen Burn In ich letzte Woche dabeisein durfte. (Kann sein, dass ich das hier bald wieder lösche.)
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Ein kleiner Nachtrag vom letzten Wochenende: Wir waren mit Packraft und Zeltofen unterwegs auf bekannten Gewässern und an bekannten Plätzen. Der Ali-Ofen mit Sichtfenster ist der Hammer! Es gibt ihn auch noch mit zusätzlichem Fenster an der Langseite, was ich empfehlen würde.
Hängematten waren natürlich auch mit dabei...
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Gerade erreicht mich eine Email von Kyle, die ich hier im Original weitergebe - Hörfutter für alle MYOGer unter uns:
OK so I'm officially excited

That's because after months of planning and prep, we're finally ready to launch our new podcast Ripstop on the Record!
Here's the deal...
If you're a DIYer or small business owner, we created this just for YOU.
So if you're interested in things like:
1. Behind the scenes, juicy intel on Ripstop by the Roll
2. Exclusive industry interviews (like this one with DSM Dyneema)
3. General fabric nerdery
...then this is seriously can't miss stuff.
Just click the link below to start listening today! (we'll see you there)
https://hb235.infusion-links.com/api/v1/click/5…679804396961792
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Falls der Michael oder Cross Hammock mitlesen, insbesondere mit 700cuin Daune suche ich noch Rückbestätigung, welche Kammersteghöhe ich wählen sollte. Leichtes Overfill will ich definitiv erreichen, aber wieviel hat sich bewährt usw.
Meine MYOG-Erfahrungen beschränken sich auf Schlafsäcke/Quilts aus Daune der höchsten Qualität. Die Kammerstege habe ich in jedem Fall ca. 8 cm hoch zugeschnitten, sodass etwa 5 cm Kammerhöhe rauskommen. Was unter MYOGern mit dem Begriff Overfill gemeint ist, habe ich zugegebenermaßen nie verstanden. Lediglich aus Herstellersicht hat der Begriff einen Sinn: Ich lege nämlich fest, wieviel Daune ich normalerweise einfülle. Wenn jemand mehr Isolation wünscht, ist das dann der Overfill. Als MYOGer ist diese Überlegung hinfällig, weil die normale Bezugsgröße fehlt. Meine 3 Modelle (Sommer = 200 g, Frühjahr/Herbst = 300 g, Winter = 750 g der 850er Daune) variieren nur im Schnitt, d.h. Sommer = Quilt, Frühjahr/Herbst = Röhre ohne Zipper, Winter = Röhre ohne Zipper mit Kapuze.
Fazit: Ich würde mir nicht soviel Gedanken machen, wie hoch die Kammerstege sein sollten. Das tun die Hersteller meines Wissens auch nicht, die für ihre Overfill-Modelle auch keine andere Steghöhe berechnen. Was ich dir aber dringend raten würde, ist die Verwendung von höherwertiger Daune. Meiner Meinung nach lohnt sich der MYOG-Aufwand nur, wenn man wirklich in ein höherwertiges Produkt investiert.
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Herzlich willkommen auch von mir - ich hab mal ein Jahr in Wien studiert und nur die besten Erinnerungen daran. Das war aber vor der Hängemattenzeit.
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Als passionierter Winterhänger sag ich auch: herzlich willkommen! Hoffentlich beschert uns der kommende Winter mal wieder ein paar mehr Tage, an denen wir die Grenzen austesten können!