Beiträge von Cross Hammock

    Es blieb natürlich auch noch genügend Zeit für diverse Lichtspielereien

    Unter Zuhilfenahme der Stirnlampen (allerdings ohne die Leistung der kürzlich hier gezeigten Lampe von noodles) konnte man diverse Effekte herbeizaubern.

    Der Fotokönner hat schließlich noch diesen Mondanbeter in Szene gesetzt.

    Nach anderthalb zivilisationsfernen Tagen sind wir dann heute zurückgepaddelt

    durch eine nebelverhangene Szenerie, wie man sie nur im November findet.

    Zugegeben: die beste Jahreszeit für Kajaktouren liegt nicht gerade im November. Es sei denn, man sucht nach etwas, was einem die Sommermonate, gerade in diesem Jahr nicht bieten konnten, nämlich Einsamkeit und absolute Ruhe. Von diesem Gedanken inspiriert sind Moch und ich Mitte dieser Woche zu einem See in der Nähe der Hängematteninsel aufgebrochen, um eine um uns eine Auszeit zu nehmen.

    Als wir in See stechen konnten, war es allerdings schon dunkel.

    Eine halbe Paddelstunde späterhin wir an unserem Ziel angekommen und wiederum eine weitere Stunde später summte der Ofen, den wir allerdings nur an diesem ersten Abend zu solcher Hitzeleistung stimulieren konnten.

    So stellte sich unser Platz am nächsten Morgen vom Wasser her dar, links Moch in seiner Warbonnet, während ich in der Cross Hammock ja gerne halb überm Wasser hänge.

    Es stellte sich bald heraus, dass die Hausboote den Wald im Sommer ziemlich leergesammelt hatten - bis wir diese Eiche fanden, die allerdings an die Sägeleistung eine gewisse Anforderung stellte.

    Den Stamm anschließend ofengerecht zu zerkleinern hat Moch übernommen, und man darf raten, ob es wohl gelungen ist, diesen Vorrat in anderthalb Tagen aufzubrauchen.

    Über mangelnde Wärme brauchten wir uns jedenfalls nicht mehr zu beklagen - trotz nebelnasser 2 bis 5 Grad Umgebungstemperatur.

    Bei gerade mal acht Stunden Tageslicht haben wir die meiste Zeit dann auch im Zelt verbracht.

    noodles https://de.aliexpress.com/i/4000348800733.html Ich würde auf jeden Fall die 2 Glas Variante wählen, von der man noch mehr Licht im Zelt hat. Eine Anfrage, ob auch 3 Fenster möglich sind, blieb bisher unbeantwortet. Was bei dem Ofen nicht so gut gelöst ist, ist der Schornstein. Der hat nur 6 cm Durchmesser und einen unbrauchbaren Dämpfer, den man weglassen muss, wenn man etwas mehr Wärmeleistung braucht. Das Flammenspiel und die Strahlungswärme durch das Glas sind aber faszinierend.

    Omorotschka 😂

    Der Ofen gehört nicht mir, sondern M., den einige von euch ja kennen. Er hat einen lächerlich geringen Zollbetrag gezahlt, weil Ali wie üblich einen zu niedrigen Betrag deklariert hat. Gut für den Endverbraucher, schlecht für die Fairness des Wettbewerbs. Mit Öfen ist die Berliner Szene jetzt überversorgt, denn es gibt hier ja seit kurzem noch ein weiteres Modell, bei dessen Burn In ich letzte Woche dabeisein durfte. (Kann sein, dass ich das hier bald wieder lösche.)

    Ein kleiner Nachtrag vom letzten Wochenende: Wir waren mit Packraft und Zeltofen unterwegs auf bekannten Gewässern und an bekannten Plätzen. Der Ali-Ofen mit Sichtfenster ist der Hammer! Es gibt ihn auch noch mit zusätzlichem Fenster an der Langseite, was ich empfehlen würde.

    Hängematten waren natürlich auch mit dabei...

    Gerade erreicht mich eine Email von Kyle, die ich hier im Original weitergebe - Hörfutter für alle MYOGer unter uns:

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    Falls der Michael oder Cross Hammock mitlesen, insbesondere mit 700cuin Daune suche ich noch Rückbestätigung, welche Kammersteghöhe ich wählen sollte. Leichtes Overfill will ich definitiv erreichen, aber wieviel hat sich bewährt usw.

    Meine MYOG-Erfahrungen beschränken sich auf Schlafsäcke/Quilts aus Daune der höchsten Qualität. Die Kammerstege habe ich in jedem Fall ca. 8 cm hoch zugeschnitten, sodass etwa 5 cm Kammerhöhe rauskommen. Was unter MYOGern mit dem Begriff Overfill gemeint ist, habe ich zugegebenermaßen nie verstanden. Lediglich aus Herstellersicht hat der Begriff einen Sinn: Ich lege nämlich fest, wieviel Daune ich normalerweise einfülle. Wenn jemand mehr Isolation wünscht, ist das dann der Overfill. Als MYOGer ist diese Überlegung hinfällig, weil die normale Bezugsgröße fehlt. Meine 3 Modelle (Sommer = 200 g, Frühjahr/Herbst = 300 g, Winter = 750 g der 850er Daune) variieren nur im Schnitt, d.h. Sommer = Quilt, Frühjahr/Herbst = Röhre ohne Zipper, Winter = Röhre ohne Zipper mit Kapuze.

    Fazit: Ich würde mir nicht soviel Gedanken machen, wie hoch die Kammerstege sein sollten. Das tun die Hersteller meines Wissens auch nicht, die für ihre Overfill-Modelle auch keine andere Steghöhe berechnen. Was ich dir aber dringend raten würde, ist die Verwendung von höherwertiger Daune. Meiner Meinung nach lohnt sich der MYOG-Aufwand nur, wenn man wirklich in ein höherwertiges Produkt investiert.

    Von der Ergo gab es zwei Versionen. Die erste dürfte bei deiner Körpergröße leider zu kurz sein. Das neuere Modell (von 2015?) war mir mit 1,87 allerdings auch noch etwas zu kurz. Die Länge des Ridgeline konnte man, wenn ich mich richtig erinnere, über ein Schlitzseil variieren.

    das Tarp der Exped Ergo Hängematte

    Diese Hängematte und das Tarp hatte ich zu Beginn meiner Querhängemattenlaufbahn auch mal. Das Problem dabei ist, dass das keine echte Querhängematte ist. Der Winkel zwischen Ridgeline und Hängematte ist kein rechter, sondern so ungefähr 45°. Entsprechend asymmetrisch (wie auch insgesamt riesig) ist das Tarp. Für eine Cross Hammock passt das sicher nicht optimal, denn hier liegt man im rechten Winkel zur Ridgeline.

    Hallo Ohrni, ich bin mir nicht sicher, ob ein Tarp für eine normale GE-Hängematte mehr Raum bietet als die Wintertarps der Cross Hammock. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, die beiden neuen Wintertarps hier vorzustellen, das passiert aber noch. In Kürze: das DCF-Tarp ist kleiner als das Silpoly Wintertarp, das es außerdem noch gibt. Das hat damit zu tun, dass das DCF-Material sehr teuer ist und ich deshalb darauf geachtet habe, die Größe auf das erforderliche Maß für einen kompletten Rundumschutz zu beschränken. Das bedeutet auch, dass das Kopfteil etwas kleiner gehalten wurde als das Fußteil. Die genauen Größenangaben habe ich dir ja mitgeteilt. Im Unterschied dazu ist das Silpoly Wintertarp, das aus dem besten XL-Material gefertigt wurde, das ich abseits von DCF kenne, deutlich größer, weil hier Kopf und Fußteil identisch groß sind. Ich habe dieses Material erst kürzlich erhalten und habe deshalb noch kein Exemplar hergestellt und folglich auch noch keine neuen Fotos. Die kommen aber!

    Die Idee mit der Firstschnur finde ich auch gut, es gäbe aber auch die Möglichkeit, innen einen Abspannpunkt anzubringen, an dem das Netz der Cross Hammock im Bodenaufbau befestigt wird. Und auch für den anderen von dir beschriebenen Fall ist vorgesorgt: Da das Tarp höher hängt als bei GE-Hängematten, kann man unter den Cross Hammock Wintertarps aufrecht stehen, was gerade für große Leute wie uns sehr angenehm ist.