Beiträge von Cross Hammock

    Die zusätzlichen Abspannpunkte habe ich in vielen hundert Nächten kein einziges Mal benutzt.

    Das kann ich bestätigen. Die sechs Abspannpunkte des Sommertarps, bzw. 11 Abspannpunkte des Winter- und DCF-Tarps reichen völlig aus.

    Ich könnte mir vorstellen, dass das Fach unter dem Hammocktent im nicht gefüllten Zustand quasi nach unten hängt, also rum "flattert". Daher dann im Gefüllten Zustand nicht vom Körpergewicht zusammen gedrückt wird?! :/


    Ansonsten keine Ahnung und hab noch nie von sowas in der Art gehört. Also bei jeglicher anderen (mir bekannten) HM würde das nicht funktionieren.

    Das funktioniert auch für etliche Nutzer der Hammocktent nicht. Ich weiß von Mehreren, die häufig draußen übernachten und die das Fach gar nicht nutzen, sondern eine Isomatte in die Hammocktent einlegen. Das hat mich bewogen, die Cross Hammock ohne Einschubfach zu konstruieren.

    Das Gewicht dieser Isolierung lag bei mir allerdings eher bei 1500 g als bei 150 g (800 g Schlafsack, 700 g Isomatte).

    Dieses Isolationsgewicht scheint mir auch realistischer zu sein als 150 g.

    eazy Vorweg: Ich muss mich laut Herstellerangaben noch drei Wochen gedulden, bis mein im vergangenen November bestelltes Gravelbike geliefert wird. Dann werde auch ich zu den Gravelhängern gehören und diesem Thema vermehrte Aufmerksamkeit widmen.

    Ich gehe sehr stark davon aus, dass die Kombination Fahrrad - Cross Hammock gerade unter Packmaß-Perspektive ein perfektes Team abgeben werden. Warum? Ich bin ja häufig mit anderen GE-Hängemattennutzern unterwegs und habe mit der Cross Hammock sehr häufig das kleinste Packmaß, weil in der Cross Hammock im Vergleich ein Drittel weniger Stoff verarbeitet ist.

    Die XTherm Max Large ist der Rolls Royce unter den Isomatten. Ich habe damit schon bei -15°C übernachtet und die Isolation völlig ausreichend empfunden. Auch bei meiner letzten Tour war die XTherm max Large dabei und hat gute Dienste geleistet.

    Würde eine Big Agnes Insulated Q-Core SLX passen?

    Ich kenne diese Matte zwar nicht, aber von den Spezifikationen sollte die passen.

    Das Wintertarp von Cross Hammock ist das selbe vom Schnitt wie die DCF Version?

    Nein, das Wintertarp ist um einiges größer. Das Packmaß beider Tarps ist sehr klein, Durchmesser 10 cm, Länge 18-20 cm.

    Cross Hammock mis kreisrundem Abschluss meinst du einfach einen Tunnelzug mit Gummikordel und Tanka, damit ich ihn kreisrund zuziehen kann wie bei einem Schlafsack?

    Nein, ich meine ein kreisrundes Stück Stoff unten am Fußteil, das ich bei meinen (nicht zu öffnenden) Fußteilen angebracht habe. Wenn du darauf verzichtest, um das Fußteil ganz öffnen zu können, muss der Quilt entsprechend länger werden.

    Ich würde immer Ripstopstoff nehmen, keinen Taffeta. Die Verarbeitung von dünnem Stoff ist nicht schwieriger als von dickerem Material. Stichlänge nicht größer als 2 mm wählen, sonst zieht sich der Stoff an der Naht zusammen. Bei deiner Größe würde ich die Länge auf 2,10m dimensionieren, wenn du einen kreisrunden Fußabschluss planst. Ansonsten muss er noch länger werden. Wenn du eine Kapuze planst (beim Quilt eher nicht) kämen noch mal 20 cm dazu.

    Das war die Aussicht aus dem Moskitoverschlag zum Zelt am nächsten Morgen.

    Und Richtung Moch

    Wie klein die Bude über Nacht geworden war,

    merkte man erst beim Blick ins Innere.

    Sobald der Ofen wieder bei Kräften war, wurde alles in alter Pracht aufgepustet.

    Wie lange der wohl noch stehen wird?

    Blick über den verführerisch verschneiten See.

    Ein paar Schritte habe ich mich hinausgewagt.

    Dann hieß es, wieder einzupacken.

    Blick zurück vom Parkplatz zur Übernachtungshalbinsel.

    Die knackigen Minustemperaturen der letzten Woche sind leider schon wieder Geschichte, aber zum Faschingsdienstag hatte sich das Brandenburger Umland noch einmal mit ein paar Mützen Schnee angescheuselt. Das haben Moch und ich ausgenutzt, um diesen letzten Hauch von Winter zu erleben. Es hat sich gelohnt - und Aschermittwoch ist alles wieder vorbei. Aber seht selbst.

    Die Anreise wurde mit dem Schlitten etwas erleichtert.

    Ungefähr diese Perspektive hat der Fotoprofi in den Blick genommen.

    Die Halbinsel im Hintergrund versprach hängemattentaugliches Gelände.

    Der Platz wurde zunächst mal freigeschaufelt, damit wir das verdampfende Schneewasser nicht im Zelt haben.

    Hoppla, was ist denn da passiert?

    Die Matte hängt, die Hütte steht.

    Der Ofen bollert und sorgt in kurzer Zeit für trockenen Boden.

    Fehlt nur noch die rechte Illumination.

    Und dann bäumte sich der Winter noch mal auf.

    Weil es partout das Sommertarp sein musste, landete kurz vorm Schlafengehen noch ein Kilo Schnee im Moskitonetz.

    Aber jetzt kommen erst mal paar Bilder von Moch:

    Es gibt auch Aufsätze für die Schornsteinspitze, die sich abspannen lassen. Ich habe darauf allerdings immer verzichtet - auch mit den Öfen eines Freundes und dem von Moch, bei denen diese Abspannung eigentlich vorgesehen ist. Mein Rohrausgang ist allerdings sehr weit oben. Vielleicht müsstest du den Ausgang im Zelt in die Nähe der Firstspitze versetzen.

    Vielleicht könnten wir ja Cross Hammock davon überzeugen in die Produktion von GE HM einzusteigen?

    Danke, dass du mir das zutraust! Ob ich dazu die Möglichkeit haben werde, hängt wesentlich davon ab, wie sich Cross Hammock weiterentwickelt. Wenn es dieses Jahr so weitergeht wie letztes, dann wird mir für die Entwicklung neuer Produkte leider nicht viel Zeit bleiben.

    Mit den tollen Bildberichten aus südlicheren oder gar transatlantischen Gefilden können wir in Berlin leider nicht mithalten. Aber die versprochenen -10 Grad haben Moch und mich gestern zum Auszuprobieren eines neuen Platzes gegenüber der Pfaueninsel inspiriert.

    Die Havel beginnt langsam zuzufrieren.

    Nachmittags waren noch jede Menge Spaziergänger unterwegs (die ich hier aber ausgeblendet habe).

    Moch sondiert das Gelände für seinen Hängeplatz.


    Die Sonne geht inzwischen erst kurz vor 17:00 Uhr unter.

    Nachdem es ruhig geworden war, haben wir das Zelt aufgestellt.

    Und schon wurde es heimelig warm.

    Da ich meine Stirnlampe vergessen hatte, gabs für mich nur Kerzenbeleuchtung, die aber völlig ausreichte.

    Ganz so kalt wie angekündigt wurde es wahrscheinlich nicht.


    Ich hatte mir auch das Tarp gespart, weil ich die freie Rundumsicht mag.

    Auf dem Rückweg entlang der nun zugefrorenen Havel grüßte schon der Osterhase.

    Ob eine Querhängematte für dich das Richtige ist, kann auf die Ferne leider niemand sagen. Je größer/länger du bist, umso wahrscheinlicher ist es, dass du eine Cross Hammock als angenehm empfinden wirst. Ich mit 1,87 m habe nur in wenigen normalen Hängematten angenehm liegen können, während ich die Cross Hammock ähnlich komfortabel empfinde wie ein Bett. Ein anderer Punkt ist die Isomatte, die ich in der Cross Hammock immer brauche, nicht allein für die Isolation, sondern auch für die Ausspreizung. In den Tropen brauchst du möglicherweise keine Isolation, sodass der erste Punkt für dich weniger relevant ist. Es bliebe aber herauszufinden, ob du auch ohne Isomatte drin schlafen kannst. Testen könntest du das momentan nur bei mir in Berlin (coronakonform im Freien) - oder du findest jemanden, der in deiner Gegend eine Draumr, Hammocktent oder Cross Hammock besitzt und dich probeliegen lässt.

    Falls das jemanden interessiert: Ich verwende die Orange Screw seit anderthalb Jahren und muss mittlerweile ein gemischtes Urteil abgeben. Zwei Schrauben sind bisher zerbrochen, eine bei mir selbst, weil ein Kind drüber gestolpert ist. Das Kind hat nicht mal gemerkt, dass da etwas hinter ihm zerbrochen ist. Die andere ging bei einem Carbon Tree Käufer kaputt, nachdem er sie in zu harten Boden reindrehen wollte. Man muss dieses Teil also mit gewisser Vorsicht benutzen. Ich verwende allerdings die kleinere Variante der Schraube.

    hangloose was mir selber erst beim Betrachten des Fotos auffällt: der Stoff hat ja pro Ripstopkästchen nur vier (!) Schussfäden. Klar, dass das für die Cross Hammock nicht halten konnte. In dem Fall hätte ich den Stoff quer statt längs verarbeiten müssen - so wie das bei der Hammocktent 1.0 der Fall war. Unter diesen Umständen könnte ich dem Stoff doch noch mal eine Chance geben. Und auf den neuen Stoff bin ich jetzt doch auch gespannt. Mal mit Martin von Extex reden...