Beiträge von Cross Hammock

    Ich bin grosser dcf Fan. Aber als Drybags finde ich sie ungeeignet. Ich habe etwa 5 Stück, alle nach wenigen Monaten undicht. (unzählige, sichtbare kleine Löcher. Flicken geht immerhin einfach.)

    Sehe ich genauso. Auch als Packsack hat DCF nur eine begrenzte Lebensdauer. Meine DCF-Beutelchen für Drohne, Klamotten, Krimskrams und Schlafsack sind nach zweieinhalb Jahren verschlissen.

    Hallo und herzlich willkommen! Was die Cross Hammock angeht, bräuchtest du bei deiner Körpergröße ein XL-Modell. Da passt dann eine Amok Fjöl Isomatte von 2,20 m rein, die bei deiner Länge komfortabler ist als eine 2 m lange andere Matte von Thermarest oder Exped. UL-mäßig wäre der transparente Monolite 1.6er Stoff am attraktivsten.

    hangloose Da hast du Recht. Ich meinte mit den Vorteilen vor allem no-Stretch und absolut wasserdicht. Aber ich glaube auch, dass sich die dickere Beschichtung des 0.67er Materials in puncto Abriebfestigkeit gegenüber dem 0.51er positiv bemerkbar macht. Und der tatsächliche Gewichtsunterschied beider Materialien macht beim Cross Hammock DCF-Tarp nur 30 g aus.

    Momentan ist das Material überall schon wieder ausverkauft. Vor drei Wochen hatte Ripstop 5 Rollen bekommen. Weil ich mich informieren ließ, konnte ich gleich zuschlagen, aber nur einen Tag später waren auch die andern vier Rollen schon wieder weg. Mit dieser DCF-Qualität ist den Leuten in Meso meiner Ansicht nach ein Super-Coup gelungen. Das Material weist alle Vorteile von DCF auf, hat aber - als einziges - eine wunderbare Natur-Tönung. Je mehr Leute darauf aufmerksam werden, desto knapper und teurer wird das Zeug werden. Aber das muss ich euch ja nicht erklären...

    Die erste Kerze brennt 🤘😊

    Herzlichen Glückwunsch! Mit dem Modell L von Seek Outside hast du eine gute Wahl getroffen! Ich habe den seit 5 Jahren in Benutzung und bin damit nach wie vor zufrieden. Er ist leichter als die Modelle von Winnerwell und Ali, hat einen viel besseren Schornstein als diese Öfen - und was des Beste ist: Man kann ohne großen Aufwand eine Glasscheibe nachrüsten:

    Ich habe das für meine beiden Öfen erst kürzlich realisiert und noch nicht getestet. Aber dafür wird sicher bald Gelegenheit sein.

    Der ultraleichte Cloud 71 Hängemattenstoff hat im Forum bereits für einige Diskussionen gesorgt. Ich konnte der Versuchung gleichfalls nicht widerstehen und habe mir Anfang des Jahres daraus eine Cross Hammock genäht, die seither auch einige der leichtgewichtigeren Foristen ( hangloose , bieber1) probegelegen haben. Besonders die Transparenz ist einfach phänomenal, während sich die Dehnung bei einer Querhängematte weit weniger negativ auswirkt als bei einer GE-Matte. Diese Matte nutze ich regelmäßig, ohne jedoch soviel Zutrauen gewonnen zu haben, dass daraus auch ein Angebot für den Shop werden könnte.

    Nachdem mich Hammock Fairy darauf gestoßen hatte, dass es mit Monolite 1.5 seit kurzem eine doppelt so dicke Variante dieses Materials gibt, konnte ich es kaum abwarten, diese neue Kreation auszuprobieren.

    Auf dem letzten Wildnishang in Brandenburg war es dann soweit, dass ich einen Prototyp aus diesem Stoff probeliegen konnte. Die Transparenz des Materials ist trotz der doppelten Stärke immer noch sehr beachtlich.

    Wenn man es so gekonnt fotografiert wie Moch, sieht das Material sogar genauso transparent aus wie Cloud 71. Auch ansonsten ähneln sich die Materialien, wie man an der festen Haptik und dem Dehnungsverhalten feststellen kann.

    Im Unterschied zu Cloud 71, ist Monolite 1.5 jedoch so stabil, dass ich es jetzt endlich riskieren kann, diesen Stoff für normalgewichtige Nutzer anzubieten. Die Gewichtsersparnis hält sich gegenüber Hexon 1.6 natürlich in Grenzen, aber die Transparenz ist doch ein ganz wichtiger Pluspunkt, den ich persönlich inzwischen kaum mehr missen möchte.

    Was haltet ihr von dem Material?

    (Vielen Dank an Moch und noodles für die Bilder)

    Und dann ist mir aufgegangen, dass mir zwar nicht vor den gesunkenen Temperaturen graut, Aber die lange Dunkelheit lässt mich zögern.

    Beides hängt ja zusammen. Wenn du dir - z.B. mit einem Wärmezelt - einen kuschlig warmen Ort in der dunklen Kälte schaffen kannst, brauchst du nur noch eine Fahrrad- bzw. Stirnlampe oder paar Kerzen, um es dir angenehm hell zu machen. Am besten ist es, wenn du dann noch Gesellschaft hast.

    Da das Wetter uns den Gefallen tat, noch einmal Altweibersommer zu spielen, bin ich gestern Abend schnellentschlossen zum allgemein bekannten Platz an der Havel geradelt und habe dort im Schein der Fahrradlampe Hängematte und (auch 10° sind nicht mehr wirklich warm) Zelt aufgebaut.

    Zu späterer Stunde gesellte sich dann noch RoyalHang dazu. Die Errichtung des zweiten Hängplatzes gestaltete sich nicht ganz unkompliziert, weil jemand seine Aufhängung vergessen hatte und somit die Abspannschnüre des Zeltes dafür herhalten mussten. Diese Erfahrung habe ich allerdings auch schon mal gemacht.

    Am heutigen Morgen konnte man dann bei Licht besichtigen, wie Baumschutz unter diesen Voraussetzungen funktioniert.

    Da sage noch mal jemand, Dyneema ließe sich nicht knoten (bis das hielt, hat es allerdings einige Versuche gebraucht, bei denen der Waldboden punktuell verdichtet wurde||).

    Am Morgen dauerte es etwas, bis sich die Sonne durchsetzte. Tarps waren aber unnötig.

    Zum Saisonabschluss haben wir uns noch ein Bad in der bereits wieder etwas klareren Havel genehmigt.

    (Vor acht Wochen sah es hier noch so aus.)

    War eine schöne spontane Unternehmung!