Beiträge von Randriedi
-
-
Oje, ich gestehe ich war schon länger nicht mehr hier. Asche auf mein Haupt!
Also zu den Beinchen: Ja, ich hätte welche dran Zimmern können aber ich bin davon aus gegangen, dass man überall wo man in Deutschland legal feuer machen kann auch Steine zum drauflegen finden wird, daher hab ich mir das bewusst gespart.
Zum Erfahrungsbericht:
Ich sag mal geht so.
Das Teil ist leicht und wird recht stabil wenn man es zusammengebaut hat. Auch bei Feuer drunter und Fleisch drauf verzieht es sich nur mäßig.
Aber es ist viel zu klein für mehr als ein Steak und ne Wurst und die kann man sich auch mit nem spitzen Stock grillen.Fazit:
Bastelspaß und rumprobieren, dafür taugt´s auf jeden Fall.
Das Ding ist einsatzfähig aber wenn man ehrlich ist auch ein Bisschen überflüssig. -
Da hier ja einige dabei sind die auch gerne mal auf das Gewicht achten möchte ich mal meine aktuelle Bastelei vorstellen.
Als ich neulich auf dem Arbeitsweg im morgendlichen Stau meinen Gedanken nachhing formte sich vor meinem Inneren Auge eine Möglichkeit einenzerlegbaren Grillrost ähnlich dem bekannten Grilliput quasi kostenneutral nachzubauen. Alles was dafür notwendig ist sind ein paar alte Fahrradspeichen die man kostenlos beim Fahradealer des Vertrauens aus dem Müll ziehen kann und etwa 50cm Alurohr.
Der fertige Rost wiegt übrigens ganze 90g! :yes:
So hab ich das Ding gebaut:
Alurohr halbiert und die Verteilung der Speichen grob ermittelt.
[ATTACH=CONFIG]n17082[/ATTACH]Die Idee ist, dass die äußeren beiden Speichen mit dem Nipel verschraubt das ganze Gebilde zusammenhalten. die mittleren Speichen stützen sich innen gegen die Wand der Rohre ab.
Als nächstes mal die Haken die sich innen an der Radnabe befinden vom daran befindlichen Knubbel befreit.
Dabei ist darauf zu achten, dass möglichst viel derBiegung erhalten bleibt, da macht das ganze dann etwas stabieler und vereinfacht später den Zusammenbau. Die äußeren Speichen bleiben wie sie sind und werden weder entknubbelt noch gekürzt.
Nun die Löcher anzeichnen und bohren.
D ie äußeren beiden Löcher gehen durch beide Rohrwände, die mittleren nur durch eine. Die Speichen haben einen Durchmesser von 2mm daher hab ich auch einen 2mm Bohrer genommen. Die äußeren Löcher sind allerdings mit einem 2,5mm Bohrer gebohrt da ich beim Zusammenbau gemerkt habe, dass es dann geschmeidiger geht.[ATTACH=CONFIG]n17079[/ATTACH]
Nachdem ich die Löcher gebohrt habe hab ich das mal zusammengesteckt um abzuschätzen wie weit ich die mitleren Speichen kürzen muss. Ich habe festgestellt, das ich gerade das Gewinde entfernen muss damit es passt. Also wieder die Zange raus und abgepetzt.
So, das war´s dann auch schon was die Bastelei angeht :dirol:
Der Zusammenbau gestaltet sich wie folgt:
- Ein Rohr auswählen und die äußeren Speichen einstecken.
- Danach die abgewinkelte Seite der übrigen speichen in die Löcher stecken.
- Nun wird´s etwas fuddeliger. von einer Seite aus beginnend alle Speichen in die Löcher des 2. Rohres einführen
- die Nippel auf die äußeren Speichen aufschrauben und handfest anziehen.
- Ferdddisch!!![ATTACH=CONFIG]n17078[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]n17080[/ATTACH]
Da ich den Rost gerade erst gebaut habe kann ich leider noch keine Aussagen über den Verzug bei Benutzung machen.
Die Speichen sind allerdings aus Edelstahl, denen sollte das nicht viel anhaben. Die Aluröhrchen sind nicht direkt im Zentrum wo es heiß wird, von daher denke ich mal es wird funktionieren und wenn nicht: Piepegal, das eigentliche bauen war etwa 20Min Arbeit und ich hatte das Zeug ohnehin rumliegen...:p -
Oh, danke für den freundlichen Empfang!
Ich muss gestehen seit ich die Bridgehammock letztes Jahr in der Pfalz bei Konrad gesehen hab war das Interesse schon ein wenig geweckt.
Das Meet-up Anfang April hab ich mir auch schonmal grob vorgemerkt!
-
Moin in die Runde!
Ich bin der Sven, steuere auf Ende 30 zu und komme aus Südhessen.
Dort wohne ich nicht im Odenwald, auch nicht mehr wirklich an der Bergstrasse sondern eben am Rand vom Ried womit auch mein Nickname direkt mal erklärt wäre.Bei der ersten groben Durchsicht des Forums hab ich festgestellt, dass hier schon einige Bekannte ihr Unwesen treiben und da hab ich mir gedacht ich melde mich nun auch einfach mal an.
Bisher muss ich gestehen, dass ich eher zur Fraktion der Bodenbrüter gehöre, dennoch experimentiere ich seit vergangnem Jahr ein wenig mit meiner Hängematte herum. Das optimale Setup hab ich für mich da allerdings noch nicht gefunden. Ist schon ganz bequem und zwei Nächte gingen mal aber so 100%ig bin ich noch nicht überzeugt.Nun, da ich aktuell mit Bandscheibenproblemen der etwas heftigeren Art zu kämpfen habe, bin ich mal gespannt was es hier für interessante Impulse für mich gibt.
Hängemattentechnisch bin ich also eher unbeleckt doch ich denke im Bezug auf allgemeines MYOG und dem was man heutzutage so als "Bushcraft" bezeichnet werde ich mich hier ganz gut einbringen können
