Beiträge von Mittagsfrost

    Ich habe viele Onewind Produkte und musste nur einmal die Rucksackhüllen-Hängematte reklamieren.

    Was ist denn eine Rucksackhüllen-Hängematte? Daß manche für den mitwandernden Hund eine eigene Hängematte einpacken, kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen. Aber wozu braucht die Rucksackhülle (welche von der UL-Fraktion als unnötiger Schnickschnack bezeichnet wird) jetzt auch noch eine eigene Hängematte? 8|

    Ich empfehle Dir, vor dem Kauf möglichst viele Hängematten probezuliegen. Die Länge ist nur ein Faktor, der die Bequemlichkeit beeinflusst. Die Art der Aufhängung und die Dehnbarkeit des Stoffes spielen auch eine Rolle.

    Schau also zu, ob Du zu einem Hängemattentreffen kommen kannst oder jemand aus dem Forum in Deiner Nähe wohnt, der Dir seine Ausrüstung mal vorführt!

    Sehr schön! Mir ist noch nicht klar, wie Du das Ding als Regenrock anwendest.

    Am „Gürtel“ überlappt der Stoff nicht. Er wird zusammengerafft, fast wie das Ende einer Hängemtte. Ich halte das Tuch mit der Schlaufe vor den Nabel, stecke den Tanka durch die Paracordschlaufe und stelle dann die Schnurlänge ein.

    Da meine Hüfte keine 1,40 m hoch ist, ziehe ich von innen etwas Stoff über den „Gürtel“ bis die Länge passt. Der über den „Gürtel“ hängende Stoff stört mich nicht beim Laufen. Auch stellt sich jetzt eine gewisse Überlappung ein, so dass die Beine rundum geschützt sind.

    Du etwa nicht? 8|

    Sowas braucht man doch, wenn man mit Hängematten experimentiert. Jammert nicht rum, zappelt nicht und macht das, was man sagt: still liegen. So kann man Underquilts perfekt anpassen, bei selbstgenähten Hängematten die benötigte Breite des Moskitonetzes bestimmen und und und. Versuche das mal mit einem Menschen! Selbst wenn ich die Schaufensterpuppe aus der Hängematte rausschmeiße, um selber drin zu liegen - nicht der Ansatz eines Protestes! :thumbup:

    Meine Universalplane ist ein 1,4x1,4 m großes Reststück aus grünem Silpoly, das ich mal für wenige Cent gekauft habe. Seither muss es für alle möglichen Bastelideen herhalten und hat mir schon auf vielen Wanderungen als Notbehelf gute Dienste geleistet.


    Es hat an allen vier Seiten einen Tunnelzug. Durch diesen ist eine Schnur gefädelt, die mit einem Tanka verkürzt werden kann. An jeder Ecke befindet sich eine Schlaufe aus dem Mantel von Paracord.

    Damit lassen sich die Funktionen Regenrock, Gearhammock, Minitarp, Bodenplane (diagonal rund 2 m lang), Einkaufsbeutel, Wassersack, Tischdecke, Sonnenschutz etc. abdecken.

    (Die Nähte müssen so furchtbar aussehen. Wie bereits gesagt, der Lappen dient als Versuchsobjekt.)

    In einer Ecke ist ein Stück Stoff aufgenäht, in das sich, wie hier angedeutet, zwei Trekkingstöcke stecken lassen. Damit wäre dann die Campingstuhlfunktion abgedeckt. Aber wie ich schon in einen früheren Beitrag schrieb, finde ich diese Art Campingstuhl unbequem.

    (Memo an mich selbst: 2 Tunnelzüge mit Amsteel versehen, dann lässt sich das Tuch als Hängesitz verwenden!)

    Mit Hilfe einiger Druckknöpfe lässt sich das Tuch auch in eine improvisiere Windjacke bzw. Regencape verwandeln.

    Ich gehe davon aus, dass Du im tiefen Winter Dich nicht mit dem Rad durch die Schneeverwehungen kämpfst. Für die übrigen 3 Jahreszeiten reicht meiner Erfahrung nach ein ¾-Daunenunderquilt um bei minimalem Gewicht und Packmaß einen warmen Hintern zu behalten.

    Ich habe die Kategorie "Höchstes Hängen relativ zum Boden" ergänzt. Aktueller Rekord liegt bei der 9. Etage (leider hat hangloose keine Meterangaben geliefert). Falls der Aussichtsturm höher ist - nur zu!

    Nur eine Einschränkung möchte ich machen. Dumme, lebensgefährliche Rekorde kommen nicht in die Wertung. Falls also jemand ein Foto postet, wie er an der Spitze des Berliner Fernsehturms hängt, dann möchte ich die persönlichen Sicherungsmaßnahmen ganz deutlich erkennen können.

    Ich habe mir mal so ein Ding gebastelt. Genauer gesagt, ich habe mein Universaltuch (Minitarp + Regenrock + Bodenplane + Gearhammock + …) um diese Funktion erweitert.

    Na ja, es funktioniert schon irgendwie. Aber richtig bequem ist es nicht. Ich verwende seither meinen Hängemattensitz, der vom Komfort in einer ganz anderen Liga spielt. Wenn man nicht gerade im Hochgebirge oder in der Steppe unterwegs ist, findet sich eigentlich immer ein Baumpaar zum Aufhängen. Ein einzelner Baum und ein Trekkingstock tun es auch.