Beiträge von Mittagsfrost

    Ich hätte schwören können, ich hätte den Begriff «Kam Snap» bei Mittagsfrost schon einmal in einem Beitrag hier gelesen. Über die Suchfunktion hatte ich nichts gefunden. Und bei Extremtextil.de scheint es nur Druckknöpfe von Prym zu geben. Da habe ich heute Morgen kurz geschaut. Hat da auch jemand Erfahrung mit Prym?

    Vielleicht hier?

    Ich habe auch schon Druckknöpfe von Prym verwendet. Ich konnte keinen Unterschied zu Kam Snaps feststellen, weder positiv noch negativ.

    Meine komplette Hängebehausung wiegt weniger als manch leerer Bushcrafterrucksack.

    DIY-Hängematte aus Argon 1.6 144x300 cm 268g mit aufgenähtem Vega-Daunen-UQ 120x 100, 357g und Packsack 10 g ergibt 625g, dazu 2x Dutchbuckles je 58 g sind gesamt 741g

    selbstgenähtes Kopfkissen 90 g

    Topquilt Cumulus Taiga 250 M 485 g

    braunes DIY-Tarp (Minifly-Klon) 335xje120, 334 g

    6 Easton Nano tent stakes orange,150x9 mm, je 7,4 g, gesamt mit Schnur, Tarpworms und Packsack ca. 90 g

    Waldschneider-Rucksack, 34 Liter und 2 Außentaschen je 2 Liter, 330 g

    Das ergibt in der Summe 1980 g und im Rucksack ist noch Platz für Wechselwäsche, Kochgeschirr und Essen.

    Im UL-Forum bekäme ich jetzt Tips, wie ich noch Gewicht sparen kann. :)

    Letztendlich muss aber jede und jeder selbst entscheiden, wieviel Bastelzeit, Geld und Komforteinschränkung investiert werden soll, um leicht und kompakt wandern gehen zu können.

    Als leichter Regen aufkam wurde es höchste Zeit, sich ein ruhiges Nachtlager zu suchen, was mir auf Anhieb gelang.

    Gegen 3 Uhr in der Früh ging dann ein ordentlicher Gewitterguß nieder. Aber zum Glück konnte ich mich auf mein wettererprobtes Tarp verlassen.

    Am Morgen, so gegen 6 Uhr, war der Wettergott aber wieder wohlgesonnen. Ich genoß den Duft des feuchten Waldbodens, das Glitzern der Wassertropfen im Morgenlicht und das Zwitschern der Vögel. Paradiesisch! Gegen Mittag habe ich dann mein Zeug zusammengepackt und die Heimreise angetreten. Und da der kürzeste Weg durch die Tschechei führte, kam ich in den Genuß von Gulasch mit Knödeln. Leider musste ich als Kraftfahrer auf das perfekt dazu passende böhmische Bier verzichten. Eine Kofola (die tschechische Cola-Variante) tat es aber auch.

    Auch hier gibt es ein (leider sehr amateurhaft aufgenommenes) Video.

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    Da der Wetterbericht mehr Regen und Gewitter als Sonnenschein voraussagte, erkundete ich diesmal mein Urlaubsziel nicht zu Fuß und auch nicht mit dem Fahrrad, sondern ganz spießig mit dem Auto. Eine sehr gute Entscheidung angesichts der häufigen und kräftigen Regengüsse.

    Als Kraftfahrer musste ich zwar auf den Genuss des Wilthener Weinbrandes verzichten, das hübsche Ortseingangsschild entschädigte mich aber ausreichend.

    In Bahnhofsnähe steht ein hölzernes Denkmal für den Pumphut, den Hexenmeister der Oberlausitz.

    Weiter ging es nach Herrnhut, wo die bekannten Weihnachtssterne nicht nur hergestellt werden, sondern auch an jeder Ecke zu sehen sind.

    Nun wurde es Zeit, ein Nachtquartier zu suchen. noodles hatte einen Tip für mich.

    Ist das nicht zauberhaft? Mehr zu diesem Hängeplatz gibt es im folgenden Video.

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    Am nächsten Morgen ging es weiter nach Zittau.

    Hier sind nicht nur die Parkanlagen grün, sondern auch das Wasser im Brunnen am Markt.

    Eine andere Möglichkeit ist das „V“. Das heißt, die Tarpabspannung geht vom Tarp um den Baum herum und endet wieder am Tarp. Von oben betrachtet beschreibt die Tarpschnur ein „V“ mit aufgesetztem Halbkreis. Wenn die Hängemattenabspannung zwischen den Schenkeln dieses „V“ nach oben zum Baum geführt wird, sollte beim sanften Schaukeln nichts mehr anstoßen.

    Hier gibt es ein Bild dazu.