Ich glaube fast, bei Furbrain 's Projekt steht dazu auch noch einiges:
Beiträge von Waldläufer70
-
-
Mir ist heute im Wald klar geworden, dass ich so ziemlich genau so gepackt habe, wie ich es oben beschrieben hatte:
Der Rucksack ist der GossamerGear Kumo 2012 mit rund 35 Litern Packvolumen.
Und schwupp, schon gab's ein gemütliches Nickerchen:
-
-
Wenn ich dich richtig verstanden habe, hätte es also gar nicht funktioniert. Ich habe mich bisher jedenfalls noch bei keinem Client registriert.
-
Wobei ich dringend davon abraten würde, in einem UL-Rucksack die schwere Dostojewski-Gesamtausgabe oder andere schwere Ausrüstung mitzunehmen. Wenn man sich in Richtung UL bewegen möchte, dann empfehle ich, auf keinen Fall mit dem Rucksack anzufangen, sondern immer mit dem Inhalt:
- UL-Ausrüstung in einem klassischen schweren Rucksack funktioniert gut. (Ich nutze nach wie vor meinen uralten 60L-Rucksack von Karrimor, den ich 1992 erhalten habe, weil er sich sehr angenehm trägt.)
- Schwere, klassische Ausrüstung in einem UL-Rucksack funktioniert nicht. (Diese Rucksäcke werden dann einfach gerne unbequem.)
-
Warum z.B. in unseren Gefilden mit vielen Wasserresourcen, 5l Wasser mitschleppen anstatt vielleicht nur 2l und einen guten Wasserfilter.
Warst du schon mal in einem Kalkgebirge wandern? Da findest du ausser in tiefen Tälern oft kein Wasser. Du kannst natürlich das Wasser aus Viehtränken filtern, aber das schmeckt dann immer noch nach Kuh*. Und ab einer gewissen Höhe gibt es womöglich keine Tränken mehr. Ich musste das letzten Sommer im südwestlichen Jura auf Höhen gegen 1700m ü.M. feststellen.
* Kann natürlich sein, dass dein Wasserfilter das auch noch rausfiltert.
Ansonsten sehe ich es auch so, dass man für sich abwägen muss, wie leichter Ausrüstung man noch vertrauen möchte. Mein mässig ultraleichter Rucksack (GossamerGear Gorilla 2010) sieht jedenfalls nach rund 2'500km noch fast wie neu aus. Das einzige, was bei mir kaputt geht, sind eigentlich nur Schuhe und Socken, also die Sachen, die ich beim Gehen wirklich belaste. Ich gehe aber in der Regel nicht quer durch den Wald, wenn ich auf einer langen Tour bin. Meine Ausrüstung ist also praktisch keiner Belastung ausgesetzt. Je nach persönlichem Verhalten muss man sicher stabilere Sachen haben.
Ich kenne Leute, die kaufen sich praktisch nur Ausrüstung, die unkaputtbar ist, also Ausrüstung, über die man mit einem Traktor drüberfahren kann. Sie kommen aber mit dem Gewicht ans Limit und haben immer wiederkehrende Knieprobleme. Das kann auch problematisch sein, denn am Schluss bleiben da nur zwei Möglichkeiten: entweder nicht mehr rausgehen oder halt doch beim Gewicht abspecken.
Ich packe oft auch noch eine zweite Hängematte ein oder nehme noch etwas zusätzlich mit, was ich eigentlich nicht dringend benötige, und buche das unter Sport ab. Aber ich mache das nur, solange ich deswegen keine ernsthaften gesundheitlichen Probleme bekomme. Und bisweilen nerve ich mich dann unterwegs über das unnötig hohe Gewicht.
-
Vielleicht könntest du für diese anscheinend tolle Matte einen extra Faden in der entsprechenden Rubrik aufmachen. Ich fürchte, so bekommt das später niemand mehr mit und das wäre schade. Achte darauf, dass im Titel alles korrekt geschrieben ist und setze ein paar aussagekräftige Tags, ich denke, das wäre es wert.
-
Ich habe es mit der Website kurz versucht, mich einzuloggen, und war ganz erstaunt, dass ich anscheinend schon drin war. Und bin dann wieder raus. DL1JPH und ich waren da die beiden einzigen Eingeloggten (ca. 10 vor acht). Ob ich hätte sprechen können und auch etwas gehört hätte, weiss ich nicht.
-
Ich habe genau die dran. An meinem Hex-Tarp wie auch an meinem gekauften Tarptent.
Man muss herausfinden, welche Leinen darin halten und welche nicht. Zerlegt hat es mir noch nie einen und ich hatte mit dem Zelt schon heftige Gewitter in den Alpen und starken Wind in Schottland. Aber natürlich kommt es auch auf die Zahl der Abspannpunkte an. Beim Zelt nutze ich vier bis acht davon, bei Windaufkommen immer acht.
Wenn es mir beim Hängemattentarp einen zerlegen sollte, dann wäre mir wohl ohnehin nicht mehr wohl in diesem Wald. Da hätte ich dann ganz andere Sorgen...
Ich nutze bei meinem Sommertarp noch die kleinen Leinenspanner von DutchWare. Die beissen sich besser fest:
https://dutchwaregear.com/product/line-lock-light/
Cross Hammock empfiehlt diese hier:
-
Hier gibt's noch mehr Information zum Thema:
https://www.haengemattenforum.de/thread-amp/527…euren-rucksack/
-
Da fehlt bei mir dann noch die Stirnlampe, Ersatz-Taschenlampe, PowerBank, Akkus, IFAK, Raincover, Poncho...
Wie bekommst du das alles rein? Oder nimmst du das einfach nicht mit.
Da kommen bei mir noch viele Kleinigkeiten dazu, die aber nicht viel Volumen haben. Den Proviant habe ich allerdings oben noch vergessen, den füge ich noch ein.
Für eine Übernachtung brauche ich aber keine Powerbank (habe eh keine), keinen Ersatz für irgendetwas...
Aber du hast natürlich recht, bei Touren kommt natürlich noch einiges dazu (siehe meine Rucksackbeispiele oben und deren Volumen).
-
Wenn ich im Sommer mal viel Wasser benötige, lege ich das in einem Wasserbeutel zuoberst quer und nahe am Rücken in den Rucksack. Ich habe den Eindruck, dass grosse Wassermengen so am wenigsten Raum benötigen.
Ich packe wie folgt (Reihenfolge):
- Quilts (lose oder in grossem wasserdichtem Sack)
- Kleidung
- Kochset
- Tarp
- Hängematte
- Proviant
- Wasser
-
Worum ging es in diesem Faden nochmal? - Ach ja, die Tarpwürmer / Leinenspanner aus Polyurethan-Rohr!

Also, eigentlich finde ich persönlich ja klassische Line Locs, fix am Tarp dran, am praktischsten: klein, leicht und einfach zu bedienen!

-
Welche Ausrüstung verwendest du?
Ich habe mir nach dem Kauf einer recht kurzen und dennoch nicht ganz leichten Hängematte meine aktuelle Ausrüstung teilweise selber gemacht. Ich zähle mal auf, was ich in letzter Zeit einige Male dabei hatte:
- MYOG Brücken-Hängematte: ca. 450g Hängematte + 311g Spreizstäbe + 170g Aufhängung
- MYOG Hex-Tarp: 365cm x 280cm, 550g(?)
- Topquilt: HammockGear Burrow 20, ca. 650g
- Unterquilt: HammockGear Incubator 20, ca. 650g
Das bekomme ich alles in meinen GossamerGear Kumo 35-Liter-Rucksack und kann damit bis etwa 5°C problemlos draussen übernachten.
Für eine kleine Tour nehme ich den Gorilla mit etwa 45 Litern Volumen.
Für eine grössere oder grosse Tour mit Hängematte z.B. GossamerGear mariposa oder den noch grösseren GoLite Jam 70, den ich dann aber eher lose fülle. Die Quilts sind dann nur wenig komprimiert und füllen den halben Rucksack aus.
Die Quilts stopfe ich meistens eh nur lose unten rein. Kompressionssäcke führen zu sperrigen Klumpen, die sich nur schwer einpacken lassen.
-
Super Sache

-
Einigen wir uns auf "nicht unproblematisch" oder von mir aus auf "aufmerksamkeitsbedürftig" (nettes Wort). Wegen der Gewichtsersparnis lohnt es sich vermutlich nicht. Ich habe damit gespielt und die UCRs haben von mir das Prädikat "nicht für mich" erhalten.
-
Es geht mir darum, dass eine UCR unsicher ist und sich nicht zum Spielen eignet, jedenfalls für mich nicht. Aber wenn du es ganz genau wissen willst: Du bist einen Moment nicht aufmerksam, hängst deinen Rucksack oder eine Jacke über die Aufhängung. Dummerweise beginnt der oder die Jacke in der Nacht zu rutschen und verschiebt den Prusikknoten. Oder du bist nicht achtsam und hängst das Zeugs direkt über den Prusikknoten. Bei einer Whoopie Sling ist das völlig Wurscht, wenn du etwas drüber hängst, weil die 80kg (beispielsweise) in der Hängematte, den Mantel sicher auf Spannung halten.
-
Die Hookworms: Die kannst du in die Gummischlaufen einhängen. Ist gedacht für Leute, die die Leinen gerne fix an den Heringen befestigen. Also vielleicht genau für solche wie dich?
-
Nein. Warum sollte ich auch? Ich habe auch noch niemanden den Baumgurt durchschneiden lassen, wenn ich in der Hängematte liege.
Klar, sollst du auch nicht. Mir ging es um etwas anderes: Ein Mantelspleiss, der künstlich auf Spannung gehalten werden muss, könnte durchaus mal versagen (wie ja auch einigen hier schon passiert), einer, der durch dein eigenes Gewicht auf Spannung gebracht wird, hingegen nicht. Bei welchem natürlichen Szenario sollte dein Baumgurt durchgeschnitten werden?
-
Ich will dir auch gar keine zusätzliche Arbeit machen. Du gibst schon so so viel, ohne etwas dafür zu bekommen... ausser vielleicht das Lächeln der zufriedenen Nutzerinnen und Nutzer hier. Mir ist halt bloss die zweimal in letzter Zeit aufgefallen, dass ich mich plötzlich nicht mehr einfach so einloggen konnte. Aber was ist im Moment schon normal auf dieser Welt...??? Also eigentlich kein wirkliches Problem.