Beiträge von Waldläufer70

    Nein, gemessen habe ich noch nie. Eine Armlänge Abstand halt... unbeladen und auch ohne Stöcke ist der Abstand nicht viel anders, glaube ich. Kann ich mal schauen. Sieht man es nicht auch im Video? Muss ich auch mal schauen.

    Am meisten gibt das relativ dünne Polyester-Gurtband der Aufhängung nach. Man sieht im Video ja gut, wie hoch die Hängematte hängt, bevor ich mich reinsetze / reinlege. Die Firstleine spanne ich gut vor. Beim Reinlegen bleibt die Spannung derselben etwa gleich, eben weil das Gurtband stark nachgibt. Deshalb mag ich die Firstleine auch bei der Brücken-Hängematte sehr gerne. Sie trägt auch hier dazu bei, dass der Aufbau reproduzierbar bleibt.

    Nach den Aufnahmen vom vergangenen Mittwoch habe ich heute die Aufnahmen vom letzten Sonntag verarbeitet und mich dabei erstmals im Videoschnitt versucht. Beim nächsten Mal versuche ich dann noch bessere Einstellungen für Videos zu finden:

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    Es war eher so, dass (bei zentraler Lage) der Hintern zu tief und der Kopf wie auch die Beine zu hoch lagen (Banane).

    Okay, in dem Fall zu elastischer Stoff und dafür eine zu wenig tiefe Kurve. Bei elastischem Stoff sind 16 cm auf 200 cm Länge eher wenig. Da musst du das Ganze sehr stark spannen.

    Die Stoffelastizität ist vor allem in Querrichtung wichtig. In Längsrichtung ist primär wichtig, dass die eingearbeiteten Bänder nur wenig elastisch sind.

    Dies, und das bessere Liegegefühl zum Fussende hin, hat dich Waldläufer70 wohl auch zum Verschieben der Kurve veranlasst(?).

    Nein, das war – wie in meinem Faden beschrieben – purer Zufall. Ich wollte den tiefsten Punkt der Kurve eigentlich zum Körperschwerpunkt hin verschieben (ca. 60% vom Fussende her), habe ihn dann aber viel zu weit verschoben. Dann wurde eine Knieunterstützung daraus.

    So wie dein Bericht klingt, solltest du dich mal in Richtung »Town's End« orientieren. Da gibt es eine ganze Menge Videos auf YouTube:

    • Knie unter der Stange ist dort eine Möglichkeit.
    • Spreizstäbe näher zusammenrücken scheint mir dort auch verwirklicht.

    Wenn du näher am Kopfende bequem liegen möchtest, so denke ich, müsste dort der Stoff stärker gespannt sein, so dass du weniger einsinkst: also längere Stäbe oder besser schmalerer Stoff.

    Mehr Durchhang am Fussende ist vielleicht gar nicht nötig, wenn du in Richtung »Knie unter der Spreizstange« weitergehst.

    Viel Spass beim Experimentieren!

    Die sieht schon mal sehr gut aus! Ja, und Tac Blades ist echt hilfreich, wenn es ums Spleissen geht!

    Ich wage mal eine Prognose: (am besten erst nach deinen Tests anschauen, damit deine Wahrnehmung nicht gelenkt wird)

    Spoiler anzeigen
    • Du wirst die Hängematte als recht bequem empfinden (zumindest falls der Stoff nicht zu elastisch ist).
    • Ein angenehmer Hängewinkel dürfte etwa bei 25° liegen.
    • An den Schultern wirst du eventuell einen leichten (unangenehmen?) Druck spüren.

    Ich bin gespannt auf deinen Bericht! :)

    Richtig! Die Erfahrung habe ich ja mit dem Tensa4 gemacht: Es reisst ganz langsam ein und man wird früher oder später sanft auf dem Boden abgesetzt.

    Bei 2mm Wandstärke hätte ich auch weniger bedenken. Bezüglich der Scherkräft und der etwas größeren Winkel ist es besonders wichtig, dass die Innen- un Außenseiten der Rohre gut entgratet sind. Dann werden sie auch einen Anriss erzeugen.

    »Tensa4« ist der Name des kommerziellen Produkts. Alle Nachbauten sollen »Tehnsahedron« oder wie auch immer genannt werden.

    Freihaenger, hast du diese Erfahrung mit dem gekauften Produkt gemacht oder mit einem Eigenbau?

    In letzter Zeit tauchten verhältnismässig viele Fragen bezüglich «Brücken-Hängematte» auf. So habe ich gestern mal spontan mit meiner Fotokamera den Aufbau und ein paar Liegemöglichkeiten in meinem Opus 2.1 gefilmt (schlechte Bildqualität):

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    Man kann sehen:

    • Liegen auf dem Rücken in der Mitte der Hängematte
    • Liegen am linken Rand (Drehung nach links auf die Seite)
    • Liegen am rechten Rand (Drehung nach rechts auf die Seite)
    • Liegen am linken Rand auf der Seite (mit angezogenen Beinen, Knie berühren das Band nicht)
    • Liegen auf dem Bauch (habe ich vergessen :()

    Was man auch gut sehen kann, ist die Unterstützung der Knie durch die asymmetrische Kurve: Die Knie werden nicht überstreckt, es gibt keinen Druck auf die Fersen.

    Das, was ihr seht, gilt nicht für alle Brücken-Hängematten. Es gilt für meine beim aktuellen Design. Als besonders »kippelig« empfinde ich dieses Design nicht.

    Ergänzung: Tatsächlich wird eine Brücken-Hängematte immer »kippeliger« sein als eine im gleichen Hängewinkel aufgehängte Gathered-End-Hängematte. Das liegt einfach daran, dass man in der Brücken-Hängematte parallel zur Firstleine liegt, während man in einer Gathered-End-Hängematte diagonal liegt.

    Das Wort »kippelig« suggeriert allerdings, dass man aus einer Brücken-Hängematte herausfallen könnte. Das ist mir bisher noch nie passiert und ich wüsste auch nicht, wie es mir passieren sollte. Ich kann in meinen Brücken-Hängematten aufrecht sitzen: Dann merke ich zwar, dass ich meinen Gleichgewichtssinn mehr »anstrengen« muss als in einer Gathered-End-Hängematte. Letztlich ist es aber einfach eine Frage der Gewohnheit.

    PS: Bei mir hat sich mit der Zeit die folgende Gewohnheit eingestellt: In der Gathered-End-Hängematte ziehe ich die Knie tendenziell an, wenn ich auf der Seite liege, in der Brücken-Hängematte liege ich eher gestreckt auf der Seite (obwohl ich die Knie in meinen breiten Modellen durchaus anziehen könnte).

    Ich denke, dass sich Brücken-Hängematten durchaus noch weiterentwickeln werden. Wenn eine Gathered-End-Hängematte für einen zu kurz ist, dann kommt man irgendwann auf längere. Wenn eine Brücken-Hängematte zu schmal ist, dann werden mit der Zeit auch breitere entwickelt. – Niemand, der sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt hat, käme heute noch auf die Idee, Gathered-End-Hängematten schlecht zu reden, weil sie zu kurz seien.

    PS: Die »Cross Hammock« kann man schon seit einiger Zeit auch in XL bestellen.

    Funktioniert ein Quilt auch in einer Bridghammock und auf dem Boden auf der Isomatte?

    Ich nutze tatsächlich einen extrabreiten Quilt (mit Druckknöfpen im Fussbereich) in meinen Brücken-Hängematten und auch am Boden. Für die Hängematte dürfte auch ein normal breiter Hängematten-Quilt ausreichen, für den Boden, wo sich die Isolation von unten nicht seitlich ein Stück weit hochzieht, kann eine breitere Ausgabe aber durchaus sinnvoll sein.

    Welcher Quilt dir genug Raum fürs Drehen und Wenden lässt, hängt natürlich auch von deiner Körpergrösse und dessen Umfang ab.

    Ich kann nicht empfehlen, eine aufblasbare Isomatte in der Brücken-Hängematte zu nutzen. Die Belastung der nicht belasteten Kammern (oder vielmehr der Stege zwischen den Kammern) ist da schnell einmal zu gross. Wenn die Isomatte aber wie in der Ridgerunner zwischen zwei Schichten Stoff eingeklemmt ist, dürfte es funktionieren.

    PS: Eine kleine Vorstellung wird hier im Forum jeweils gerne gesehen. Willkommen im Forum!

    Ich hätte mich auch gefreut etwas weniger Abstand zwischen den Rohren zu haben das würde zu einem geraderen Verlauf führen.

    Ich habe die Rohre meiner Brücken-Hängematte etwas stabilisiert, indem ich die Enden der Verbindungsrohre mit etwas Klebband umwickelt habe. Seither wackelt da praktisch nichts mehr.

    Vielleicht könntest du das auch versuchen.

    Gefällt mir gut, dein Hängemattengestell. :)