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Beiträge von Waldläufer70
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"Zero Gravity" gibt es eigentlich nur im Weltraum. Und ich glaube nicht, dass dort jeman hängen will (oder kann).
die zero gravity position stellt sich - physikalisch bedingt - auf jeden Fall ein, egal wie die Hängematte geformt ist.
Wenn damit gemeint ist, dass die Hängematte sich ein Gleichgewicht sucht, dann ist das aus meiner Sicht völlig richtig. Aber die Gravitation wirkt natürlich nach wie vor.

Ich denke, man kann auch aus Stoff (wenn er nicht allzu dehnbar ist) eine 90°-Hängematte konstruieren, in der man sehr flach liegt. Dazu muss man einfach den Stoff so zuschneiden, dass er die ungefähr gleich Form annimmt wie die Schnüre bei der "Cross Hammock", wenn man diese alle parallel im 90°-Winkel von der Hängematte weg auslegt.
Aber wie du richtig sagst: Die Hängematte wird dann schwerer, wird irgendwo über eine Naht verfügen und man hat nicht die gleiche Aussicht wie mit den Schnüren. Mich würde es dennoch reizen, das mal mit Stoff auszuprobieren. Aber ich habe eigentlich schon genug Hängematten...

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Oder wie wäre es mit den Hängematten-Abenteuern (und -Experimenten) von Omorotschka? Ihn könnte ich mir auch gut mal in einer Folge vorstellen. Wenn er denn mag...

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barfuß ne, Deutscher. Aber ich wohne schon seit mehreren Jahren in Frankreich... daher mein französischer Dialekt. Ich komme mir schon vor wie ein Elsässer: von den Deutschen nicht erkannt und von den Franzosen auch nicht

Willkommen in der Schweiz!

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So, jetzt habe ich mir die neue Folge über "Pfadfinder und Hängematten" angehört. Eine sehr schöne Folge, wie ich finde! Vielen Dank!

Besonders gefreut hat mich, wieder einmal die Stimme von Fagorian zu hören. Er hatte mich im Sommer 2019 auf der Durchreise durch die Schweiz mal kurz für zwei Stunden besucht, was eine sehr schöne Begegnung gewesen war.
Ich meine, ich hätte da einen ganz leichten französischen "Touch" in deinem Deutsch herausgehört, Fagorian, der mir damals gar nicht aufgefallen ist. Aber ich kann mich auch täuschen.
An die Diskussion um den Kohtenstoff kann ich mich nach dieser Folge wieder erinnern. Danke für die Auffrischung der Erinnerung, Furbrain!
Ich wünsche allen einen schönen Sommer, wo auch immer ihr so rumhängt!

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Wahrscheinlich kann niemand mit Sicherheit sagen, was passiert ist. Mein erster Gedanke war: Reissverschluss an der Hose? Gesässtasche? Schade...
Zum Glück ist dir nichts passiert! -
Ich freue mich schon drauf!

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Isomattenfach finde ich hier etwas irreführend. Die Crosshammock hat ja eher eine "Isomattenhalterung", unter Isomattenfach verstehe ich eine doppellagige Hängematte wie z. B. bei der Draumr oder (früher) bei Hammocktent.
Ja, da hast du natürlich recht! Eine "Halterung" ist das, was ich meinte.
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Auch wenn er im Video behauptet, daß der Hängemattenrand nicht stören würde - ich habe da so meine Zweifel. Wenn ich in der Hängematte sitze, stört mich der Rand schon. Daß das bei dieser Konstruktion soviel anders sein soll? Muß ich mal testen.
Ich weiss nicht, wie er die Hängematte im Detail konstruiert hat. Ich bin mir aber sicher, dass man diese Hängematte so schneiden könnte (an den Rändern, wo die zwei Teile zusammengenäht sind, ein Stück länger), dass man (so gut wie) nichts vom Rand spürt.
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Man könnte da bei Bedarf ja - genau wie bei der Cross Hammock - auch ein Isomattenfach einnähen.
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In fixer länge mit 2 Schlaufen jeweils.
Ich würde das dennoch verstellbar machen: Zum einen dehnt sich der Gurt mit der Zeit noch etwas, zudem will man vielleicht auch mal eine andere Hängematte zwischen den Bäumen aufhängen und dann passt die fixe Länge vermutlich nicht mehr.
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Bei der Draumr ist das Design im Fußbereich ähnlich - und dort ist Komprimierung kein Problem.
Ich mag mich irren, aber bei den ersten Versionen der Draumr war die Kompression bei grossen Leuten ein Problem. Letztlich ist es ganz einfach: Wenn der Quilt komprimiert wird, liegt ein Problem vor, wenn nicht, dann nicht.

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Gefällt mir auch sehr gut. Ich hatte etwas Ähnliches aus zwei zusammengenähten Stoffstücken auch schon im Hinterkopf, allerdings hatte ich über die Nutzung einer Isomatte nachgedacht.
Bei der im Video gezeigten Version ist ein Underquilt, der die Füsse vollständig umschliesst, unabdingbar, da ein Topquilt / Schlafsack an den Füssen vollständig komprimiert würde.
Danke fürs Teilen.
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Das sehe ich etwas anders. Eine ideal steife Polsterung berührt nur die „Bergspitzen“ und kann daher die Last nur auf diese verteilen. Ist die Polsterung weicher, kann sie auch in die „Täler“ eindringen und diese ausfüllen. Nun gibt es keine „Berge“ und „Täler“ mehr und der Baumgurt liegt überall glatt an und kann die Last auf die ganze Fläche übertragen.
Ich glaube, du hast meinen Beitrag missverstanden oder nicht zu Ende gelesen. Zuerst braucht es eine weiche Polsterung, damit passiert, was du ebenfalls sagst. Darüber ist aber eine steife(re) Polsterung sinnvoll, weil diese die Last auf einen breiteren Bereich der weichen Polsterung überträgt, was den Druck insgesamt noch einmal reduziert.
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Die Frage wäre einfach: Gibt es irgendwo die passende Hardware für – sagen wir – 5 cm breite Gurte?
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Als Nicht-Baum-Experte denke ich im Übrigen, dass es bei der Baumschonung nicht um Polsterung (= maximale Anpassung an Konturen) geht, sondern um das möglichst großflächige Verteilen der Kräfte.
Die Polsterung verteilt die Kräfte unter dem Gurtband besser. Je steifer sie ist, desto grösser wird die Fläche, auf die die Kraft verteilt wird. Die Polsterung sollte also möglichst "hart" sein, wenn sie den Druck optimal reduzieren und gleichzeitig verteilen soll. Um beides zu haben, bräuchte es eine eher "weiche" Auflage und dann darauf eine eher "harte" und breite Polsterung.
Aber man kann auch einfach breite Baumgurte verwenden und die jedes Mal neu setzen.
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Ich würde die Polsterung - sobald ihr die passende Höhe ermittelt habt (ausprobieren!) - fix am Baum lassen, aber nicht zu stark festzurren, damit der Baum nicht permanent eingeengt wird. Dann könnt ihr die Baumgurte und die Hängematte bei Gebrauch schnell und auch gleich auf der passenden Höhe anbringen. Die Polsterung würde ich dann ein- oder zweimal im Jahr auf Schäden überprüfen und zwischendurch auch mal neu setzen, damit der Baum wachsen kann. Die Polsterung kann dann auch gerne aus mehreren Schichten Teppich bestehen. Allenfalls könntet ihr zwischen zwei Teppichschichten auch eine Lage geschlossenporigen Eva-Schaum legen; das sind diese oft schwarzen, dünnen Isomatten. Eine solche Unterlage würde den Druck gut um den Baum verteilen.
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Um schnell eine Lösung zu finden, kann der Weg übers Schlafen am Boden durchaus sinnvoll sein. Es dauert bei vielen einige Zeit, bis das Schlafen in der Hängematte wirklich angenehm und erholsam wird. Vielleicht gelingt es auch gar nicht allen. Beim Schlafen am Boden ist man i.d.R. schneller am Ziel, mal grundsätzlich schlafen zu können. Das gilt umso mehr, wenn man es bereits erfolgreich erlebt hat. Langfristig betrachtet kann die Hängematte bequemer sein, muss sie aber nicht in jedem Fall. Ich selber kann zum Beispiel am Boden genauso gut schlafen wie in der Hängematte: mal ist der Boden bequemer, mal die Hängematte. Vor einer Tour entscheide ich, worauf ich Lust habe. Wenn die Zeit drängt und das Schlafen am Boden schon gut funktioniert hat, würde ich wohl für diesen Urlaub am ehesten diesen Weg wählen. Oder beides ins Auto packen: Es ist ja genug Platz vorhanden.