Beiträge von Waldläufer70

    Das ist einfach ein ganz tolles Format: Man kann gemütlich zuhören und braucht nicht auf einen Bildschirm zu starren. Gefällt mir richtig gut! :)

    Toll finde ich auch (das wurde schon ein paarmal gesagt), dass man Mitglieder mal ein wenig kennen lernen kann: Zum Charakter der Beiträge hier im Forum kommt eine Stimme dazu. Auch das finde ich richtig toll!

    Eine spannende Folge. Vieles - so denke ich - kann man auch auf die Schweiz übertragen und wird man hier bei uns ähnlich sehen.

    Vielen Dank für diese schöne Folge! :)

    Noch ein Nachtrag zur klassischen Nutzung der Evo-Loops am Baum. Es gibt eine Nutzung, die sich etwas unsicher anfühlen kann (siehe ganz unten), und eine, mit der aus meiner Sicht schlicht nichts passieren kann:

    Man führt den Evo-Loop von oben nach unten um den Baumgurt...

    ... und führt ihn dann vom Baum weg durch die Öse.

    Der Knoten kann unmöglich herausrutschen, weil Baumgurt und Evo-Loop an den Baum gedrückt werden.

    Wenn man es umgekehrt macht (von unten nach oben um den Baumgurt und dann zum Baum hin durch die Öse), dann könnte es den Knoten allenfalls durch die Öse drücken. Ich glaube aber selbst in diesem Fall nicht daran, dass der Evo-Loop sich ungewollt öffnen könnte. Die hier gezeigte Vorgehensweise (siehe Fotos) halte ich aber bei der Nutzung am Baum für besser.

    Nasses Wetter lässt sich oft nicht vermeiden und einer meiner Lieblingsspots ist ohne Wasser von oben so feucht, dass er eher einem Nebelwald im Kongo gleicht als einem Mitteleuropäischen Wald. Da sind die Bäume schon morsch bevor sie tot sind weil sie rundum mit Moos umhüllt sind 😀 Da gibts dafür auch einige interessante Pilzarten zu entdecken.

    Cool, Haareis sieht man nicht allzu oft. Da müssen einige Faktoren exakt zusammentreffen, damit es entstehen kann. Ich habe bei mir im Wald mal welches gesehen, als anscheinend alles zusammengepasst hat.

    Willkommen im Forum!

    Ich muss gestehen, dass ich bei nassem Wetter nicht so gerne draussen unterwegs bin. Bei mir liegt der Fokus aber auch mehr auf dem Wandern als auf dem Bushcraften. Aber da ich mich bei Wanderungen gerne mal übernehme und dann ans Limit komme, möchte ich mir deine Gemütlichkeit gerne zu Herzen nehmen und in Zukunft beim Wandern auch mal etwas früher den Fünfer gerade sein lassen!

    Ich habe bei meiner Formulierung eher an die Grenze nach unten gedacht...

    Tatsächlich bin ich aber mit meinem 20°F-Unterquilt auch im Sommer unterwegs und mir war es höchst selten zu warm. Zu warm wäre es mir wohl, wenn die Temperaturen nachts mal nicht unter 20°C fallen sollten und es zudem noch komplett windstill sein sollte. Aber dann könnte man - wie bereits erwähnt - versuchen, den Quilt etwas loser aufzuhängen.

    Die untere Grenze liegt bei mir so bei etwa 0°C (im Zweifelsfall eher etwas darüber, je nach Witterung).

    Die von dir genannten Produkte kenne ich nicht. (Habe meine Daunensachen in den USA bestellt.) Wichtig ist v.a. zu bedenken, dass der Unterquilt rund zwei Drittel der Isolation ausmacht. Wenn der (mit der nötigen Reserve) passt, dann braucht es beim Topquilt nicht unbedingt noch eine grosse Reserve. Oder umgekehrt ausgedrückt: Reserve beim Topquilt / Schlafsack kann nicht ausgleichen, was beim Unterquilt allenfalls fehlt. Im Zweifesfall also beim Unterquilt - dem eigenen Wärmeempfinden entsprechend - immer genug Reserve einplanen.

    Ich denke, dass einige hier die von dir genannten Produkte kennen. Mal schauen, was die meinen...

    barfuß wollte noch genauer wissen, wie ich das mit der Gepäck-Hängematte genau meine. Deshalb hier noch ein paar Fotos. Wie gesagt, das System funktioniert gut, ist aber etwas umständlicher und man hat ein paar Leinen mehr, über die man stolpern könnte:

    Leine zum Boden hin abgespannt:

    Leine zu einem benachbarten Baum abgespannt:

    Zwei Prusikschlaufen an der Leine (auf den Fotos leuchtend gelb) dienen der Aufhängung der Gepäck-Hängematte und können punktgenau dorthin geschoben werden, wo man sie haben möchte.

    Ich mag den Rucksack am liebsten in Griffnähe. Meistens stelle ich ihn deshalb einfach neben der Hängematte auf den Boden. Da aber über Nacht nicht viel drin ist, klappt das nur mässig gut. Er kippt dann leicht um, was mir nicht so gut gefällt.

    Die Gepäck-Hängematte fände ich eine gute Lösung. Ganz besodners gefällt mir daran, dass ich so die Schuhe leicht vom Boden wegbekomme, was in Gebieten mit vielen Schnecken keine dumme Idee ist. - Sie hat aber drei Nachteile: Sie ist ein zusätzliches Gepäckstück (ausser man nutzt sie auch für anderes). Man (jedenfalls ich) muss die Hängematte höher aufhängen, als einem lieb ist, damit sie nicht beim Liegen stört und zudem den Boden nicht berührt. Und schliesslich ist es ein zusätzliches Teil, das ich aufbauen muss. Alle Nachteile bringt man wohl nicht los. Wenn ich beispielsweise eine Leine zwischen meine beiden Bäume binde und sie zu einem benachbarten Baum oder zum Boden hin abspanne und die Gepäck-Hängematte mit Prusikschlaufen dazwischen befestige, dann kann ich die Gepäck-Hängematte zwar ganz nach Wunsch positionieren, aber der Aufbau ist deutlich komplizierter und es gibt (noch) mehr Leinen, über die man stolpern kann.

    Ich finde es zwar nicht schlimm, wenn der Rucksack vom Kopf- oder Fussende baumelt. Aber meistens vergesse ich noch irgendetwas im Rucksack, auf das ich nachts gerne zugreifen möchte. Da muss ich dann nachts wieder aus der Hängematte. Das gefällt mir halt nicht wirklich.

    Elegant finde ich die Lösung bei meinen Brücken-Hängematten, die am Kopf- und am Fussende über eine Gepäckablage verfügen. Das ist echt praktisch. Aber es geht hier ja um Gathered-End-Hängematten.

    Die Idee, die kleine Gepäckhängematte nicht unter sondern neben die Schlafmatte zu hängen gefällt mir. Man kann dann zwar nicht so gut von der HM aus hineingreifen, aber dafür muß man dann die Schlafmatte nicht so hoch aufhängen.

    Jetzt, wo du das sagst, fällt mir das auch auf! Danke für den Hinweis. Ich habe auf meiner Tour diese Woche auch mit einer ähnlichen Idee gespielt, weil es mich immer gestört hat, dass ich die Hängematte (unangenehm) höher aufhängen muss, wenn ich die Gepäck-Hängematte darunter aufhänge.

    Ich habe an den gleichen Bäumen, an denen ich die Hängematte befestigt habe, eine Leine lose festgebunden und dann zum Boden hin (auch ein benachbarter Baum funktioniert) abgespannt. An den beiden Schenkeln der Leine habe ich je eine Prusikschlaufe befestigt. An diesen konnte ich dann die Gepäck-Hängematte schön praktisch neben der Hängematte aufhängen. Ist etwas umständlich, aber funktioniert.

    Wenn Bedarf ist, kann ich ein Foto davon raussuchen...