Ich mag den Rucksack am liebsten in Griffnähe. Meistens stelle ich ihn deshalb einfach neben der Hängematte auf den Boden. Da aber über Nacht nicht viel drin ist, klappt das nur mässig gut. Er kippt dann leicht um, was mir nicht so gut gefällt.
Die Gepäck-Hängematte fände ich eine gute Lösung. Ganz besodners gefällt mir daran, dass ich so die Schuhe leicht vom Boden wegbekomme, was in Gebieten mit vielen Schnecken keine dumme Idee ist. - Sie hat aber drei Nachteile: Sie ist ein zusätzliches Gepäckstück (ausser man nutzt sie auch für anderes). Man (jedenfalls ich) muss die Hängematte höher aufhängen, als einem lieb ist, damit sie nicht beim Liegen stört und zudem den Boden nicht berührt. Und schliesslich ist es ein zusätzliches Teil, das ich aufbauen muss. Alle Nachteile bringt man wohl nicht los. Wenn ich beispielsweise eine Leine zwischen meine beiden Bäume binde und sie zu einem benachbarten Baum oder zum Boden hin abspanne und die Gepäck-Hängematte mit Prusikschlaufen dazwischen befestige, dann kann ich die Gepäck-Hängematte zwar ganz nach Wunsch positionieren, aber der Aufbau ist deutlich komplizierter und es gibt (noch) mehr Leinen, über die man stolpern kann.
Ich finde es zwar nicht schlimm, wenn der Rucksack vom Kopf- oder Fussende baumelt. Aber meistens vergesse ich noch irgendetwas im Rucksack, auf das ich nachts gerne zugreifen möchte. Da muss ich dann nachts wieder aus der Hängematte. Das gefällt mir halt nicht wirklich.
Elegant finde ich die Lösung bei meinen Brücken-Hängematten, die am Kopf- und am Fussende über eine Gepäckablage verfügen. Das ist echt praktisch. Aber es geht hier ja um Gathered-End-Hängematten.