Beiträge von Waldläufer70

    Was ich schon beobachtet habe, ist Folgendes:

    Beim Anbringen des Evo-Loops zieht man die doppelt gewundene Schlaufe, die das "Knopfloch" bildet, ja möglichst gut fest und erhält dadurch ein relativ kleines "Knopfloch". Nun kann es aber passieren, dass die Verbindung sich über die Zeit etwas löst und dadurch das "Knopfloch" etwas grösser wird. Da es unter Last vom "Knopf" gross gehalten wird und sich nicht wieder verkleinern kann, könnte das "Knopfloch" zumindest theoretisch bei jeder Nutzung etwas länger / grösser werden. Die Chance, dass der "Knopf" im unbelasteten Zustand mal unbeabsichtigt ungünstig verrutscht, ist zumindest nicht ganz auszuschliessen.

    Allenfalls könnte es für die erste hier im Faden gezeigte Befestigungsmöglichkeit also auch hilfreich sein, wenn man den Evo-Loop in regelmässigen Abständen wieder gut festzieht und dadurch das "Knopfloch" wieder kleiner macht.

    Auch diesen Aspekt müsste man im Dienste der Hängematten-Wissenschaft natürlich weiter beobachten... ;)

    Ich habe mir ein einteiliges genäht und finde das sehr praktisch. Ich denke, am Ende ist es auch eine Gewöhnungssache. Im Zweifelsfalle würde ich allenfalls aufs Gewicht achten. Welche Variante ist leichter?

    Würdest du das mal genauer erklären? Oder bebildern? :)

    Ich vermute, dass diese Verbindung gemeint ist:

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    Video sollte an der richtigen Stelle starten.

    Da sollte es unmöglich sein, dass etwas unbeabsichtigt auf geht.

    Wenn ein Informatiker "sollte" sagt, habe ich immer Bedenken, ob es funktioniert. Aber du bist ja keiner. ;)

    Ich finde "deine" Methode etwas fummeliger. Unter Last gibt es aus meiner Sicht keinen Unterschied. Aber anscheinend ist die hier zu Beginn vorgestellte Methode tatsächlich nicht ganz sicher, weil man auf einiges achten muss.

    Natürlich kann ich auf den Bildern keine Details erkennen. Das klingt aber tatsächlich etwas beunruhigend.

    Ich selber achte auf drei Dinge:

    • Ich drehe die beiden Schenkel des Loops so, dass sie hintereinander sind. (Der Knoten schliesst sich dann am besten.)
    • Ich achte darauf, dass der Knoten vom Baum weg durchgesteckt wird.
    • Ich achte darauf, dass ich den Loop etwas belaste, bevor ich mich in die Hängematte setze.

    Den zweiten Punkt kann man bei freier Aufhängung wie bei dir natürlich nicht berücksichtigen.

    Jedenfalls gut, dass du das Problem geteilt hast. So weiss ich, dass ich das auch im Auge behalten muss!

    Das entspricht recht genau meiner Erfahrung, v.a. wenn die Kurve etwas überpointiert ist. Wenn man immer in die gleiche Richtung diagonal liegt, könnte man die Oberkörperseite lassen wie immer (rechtwinklig, gerade) und die Unterkörperseite der Hängematte mit einer Kurve versehen: Sie wird dort dann länger. Dann kommt man bereits etwas in Richtung Bauweise einer Querhängematte, wo die Schnüre auf der Kopfseite ja auch kürzer sind als diejenigen auf der Fussseite.

    Ich bin es bei meinen Überlegungen eher von der anderen Seite angegangen. Ich habe es quasi gemacht wie beim Würzen oder bei der Bildbearbeitung: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. So habe ich mich quasi von keiner Kurve an eine leichte Kurve herangetastet und dann schnell gemerkt, dass eine zu tiefe Kurve für mich unbequem wird. Der erste Versuch war eher so Pi mal Handgelenk: Ich hatte den Stoff in der Mitte gefaltet, den Falz über die Tischkante hängen lassen und in den Falz eine etwas biegsame Metalllatte gelegt, die die Ränder etwas weiter über den Tisch heruntergezogen hat. Die Stofflänge habe ich dann auf dem Tisch an beiden Enden gleichzeitig mit einem Lineal möglichst rechtwinklig abgeschnitten. (Das war noch in meiner Zeit vor dem Ripstopmuster-Zählen.)

    Für mich ist aber nach wie vor ein Rätsel, wie man zu einer wirklich für einen angenehmen Kurve kommt. Ich habe zwei Hängematte aus dem gleichen Stoff genäht, bei einer aber etwas von der Extrabreite abgeschnitten. Dadurch ist natürlich die Kurve etwas weniger tief geworden. Die breite Hängematte finde ich sehr bequem und hatte sie auch schon auf ein paar Touren dabei. Die etwas schmalere ist für mich eine Katastrophe. In der kann ich einfach nicht bequem liegen. Ein echtes Welträtsel. 8o

    Du kannst die Hängematte ja auch kürzer whippen, bis das Kind grösser geworden ist, wenn sich die 335cm (11') als zu lang herausstellen sollten. Wenn das Kind auch lernen soll, die Hängematte selber aufzuhängen, wären 11 Fuss vermutlich schon zu lang.

    Ich glaube, UliD spielt darauf an, dass wenn jemand wegen Inaktivität "gekündigt" wird (vielleicht eine etwas harte Formulierung, man könnte auch "das Mitgliederkonto löschen/inaktivieren" schreiben), dann kann diese Person sich aufgrund des zweiten Satzes, den UliD zitiert, im Grunde nicht wieder anmelden. Vermutlich ist gemeint, dass Mitglieder, die aufgrund von Verstössen gegen die Nutzungsbedingungen gekündigt wird, sich nicht erneut anmelden können, oder? Vielleicht müsste man hier deutlicher zwischen Inaktivität und Verstössen gegen die Nutzungsbedingungen unterscheiden?

    Bernd, ich wünsche dir alles Gute!

    Du hast dich hier im Forum immer mit voller Kraft eingesetzt. Vielen Dank dafür! - Die von dir mit viel Liebe fürs Detail organisierten Treffen habe ich leider immer verpasst. Sie lagen terminlich ungünstig, was der doch relativ weiten Anreise nicht zuträglich war.

    Deine praktische Fadenschere ist bei mir immer noch regelmässig im Einsatz. So auch bei denen, die von mir eine abbekommen haben. ;) - Sie wird mich auch in Zukunft an dich erinnern, wenn ich - so wie du jetzt hier - einen Faden abschneide.

    Vielleicht sieht man sich mal irgendwo...

    Vermutung, je breiter die HM und je "querer" man liegen kann, desto erfolgsversprechender...

    Bezieht sich das immer noch auf deine Frage zum möglichst flachen Whipping?

    Ich habe damit die folgenden Erfahrungen gemacht.

    Zu deiner Frage:

    Für GE-Hängematten würde ich das nicht unbedingt unterschreiben. Die flachste Liegeposition liegt aus meiner Sicht irgendwo zwischen 0° und 90°. Je nach Kurvenschnitt kann das etwas variieren. Mein Eindruck ging eher in die Richtung, dass eine meiner Kurven dazu geführt hat, dass man etwas weniger schräg sogar flacher liegen konnte.

    Wenn du genug Breite hast und 90° quer in die "GE-Hängematte" liegen kannst, dann orientierst du dich am besten an einer tatsächlichen 90°-Hängematte (Quer-Hängematte). Eine GE-Hängematte ist das dann nicht mehr. ;)

    Könnte für eine Canvas-Socke so ein Material funktionieren?

    Schwierig zu sagen: Ich kann dir nur sagen, dass ich in meinen Trekkinghosen aus Nylon (Polyamid) schon bei 15 °C stark zu schwitzen beginne; sie fühlen sich dann bereits unangenehm klebrig an. Meine Trekkinghosen aus einem ähnlichen Material wie das von dir verlinkte (Polyester, Baumwolle, Elastan) hingegen kann ich auch bei über 30 °C noch tragen, ohne dass es allzu unangenehm wird. Allerdings trage ich ab etwa 18 °C meistens Shorts.

    Die Zusammensetzung zumindest könnte ein angenehmes Klima versprechen. Allerdings spielen da wohl noch weiters Faktoren hinein. Eine Garantie, dass es funktionieren würde, kann ich dir also nicht geben. ;)

    Ich möchte mich an dieser Stelle dafür entschuldigen, dass ich im entsprechenden Faden den Vorschlag gemacht hatte, die strittigen Passagen zu löschen. Ich hatte die Situation ebenfalls falsch eingeschätzt. Das tut mir sehr leid.

    Mir ist das Mitglied, das nun die Löschung seiner Posts beantragt hat und sich womöglich ganz aus dem Forum zurückziehen wird, immer sehr positiv aufgefallen. Sollte ich zum Rückzug beigetragen haben, so ist es mir wichtig zu sagen, dass das nie meine Absicht war.

    Mein Rechner sagt als erste Annäherung für eine Gathered-End-Hängematte:

    Je nach Länge der Hängematte (und allenfalls Ridgeline vom Kopf- zum Fussende) kann sich das etwas verändern. Und natürlich spielt auch der Hängewinkel eine Rolle. Je steiler, desto höher kommt die Höhe der Befestigung zu liegen. Mit einer Ridgeline kann man ein wenig schummeln und die Aufhängepunkte etwas tiefer anbringen; das wäre aber eher suboptimal.

    PS: Wenn du lieber etwas tiefer als 45 cm über Boden sitzt, dann gehen die Aufhänge-Punkte natürlich auch noch etwas nach unten.

    Das Internet war heute am Arbeitsplatz während der Pause plötzlich weg. Deshalb wird sich einiges inzwischen erübrigt haben. Hier dennoch mein Post:

    Hallo @Sonya

    Aus deinen Fragen meine ich zu lesen, dass du noch nicht gross Erfahrung mit Hängematten hast. Mag das tatsächlich so sein? - Falls ich mit meiner Einschätzung richtig liegen sollte: Bist du sicher, dass du in einer Hängematte dauerhaft gut wirst schlafen können?

    Ich würde jedenfalls keinesfalls das Bett aus Haus/Wohnung verdammen, bevor ich sicher wüsste, dass die Hängematte für mich ein veritabler Ersatz sein kann.

    In einer klassischen Hängematte (Gathered-End) wird das Schlafen auf dem Bauch schwierig bis unmöglich. Einige gewöhnen sich aber recht schnell daran, in der Hängematte auf dem Rücken oder (einige mit angewinkelten Knien) auf der Seite zu schlafen.

    Du wirst bestimmt noch Modellvorschläge bekommen. Grundsätzlich spielt zu Hause das Gewicht keine Rolle und so würde ich bei einer klassischen Hängematte deine Körpergrösse mit dem Faktor 1,9 oder sogar 2 multiplizieren. Darunter würde ich für eine Dauerlösung auf keinen Fall gehen.

    Der Vollständigkeit halber: Es gibt auch noch Brücken- und 90-Grad-/Quer-Hängematten. Darin kann man unter Umständen (Brücken-Hängematte) oder ganz sicher (90-Grad-Hängematte) auch auf dem Bauch schlafen. Falls du dazu Fragen hast, stelle sie gerne. Auch da gibt es spezialisierte Leute hier im Forum.