Ein sehr schönes Stück. Mir geht es gleich wie dir: Der Kontrast zwischen der dunklen Hängematte und dem leuchtenden Orange ist sehr schön und wirkt dezent und doch lebhaft.
Gratulation! ![]()
Ein sehr schönes Stück. Mir geht es gleich wie dir: Der Kontrast zwischen der dunklen Hängematte und dem leuchtenden Orange ist sehr schön und wirkt dezent und doch lebhaft.
Gratulation! ![]()
Die von dir zitierte Formel stammt wohl von mir. Sie ist ein Anhaltspunkt und verhindert dein einen oder anderen Fehlkauf. Es kann aber gut sein, dass du auch mit einer 11'-Hängematte (335 cm) schon gut zurecht kämst. Abraten würde ich - v.a. bei deiner Grösse - von allen (z.T. sehr populären und gut vermarkteten) Hängematten, die unter oder nur wenig über 300 cm lang sind.
Der Vollständigkeit halber könnte man noch erwähnen, dass es auch noch andere Bauarten gibt:
90°-Hängematte / Querhängematte
Hier wird die Hängematte rechts und links von dir aufgehängt und du liegst "quer" darin. Daher die Bezeichnung. Hier gibt es - wandertauglich - eigentlich nur einen Hersteller, der sich eignet:
Der Hersteller aus Berlin ist hier im Forum auch vertreten (unter gleichem Namen). Hier benötigst du eine passende aufblasbare Isomatte. Das Setup ist ideal, wenn du auch mal auf den Boden ausweichen musst. Es ist aber ein ziemlich anderes Liegen und «liegt» nicht allen. Aber vielleicht hast du ja die Möglichkeit, auch eine solche Hängematte mal auszuprobieren.
Es gibt noch die "Draumr" von Amok Equipment. Die ist aber relativ schwer im Vergleich. Es gibt inzwischen aber auch leichte Modelle. Da weiss ich allerdings nicht, ob die deinem Anspruch gerecht würden.
Brücken-Hängematte
Diese Hängematten benötigen i.d.R. zwei Spreizstäbe (zusätzliches Gewicht). Der Stoff selber ist hier relativ leicht, da deutlich weniger Stoff verarbeitet ist. Sie sind aber eher wenig verbreitet. Drei Hersteller sind - bei Interesse - einen Blick wert:
Im Lexikon findest du noch weitere Informationen dazu: Hängemattenarten
Ich konzentriere mich jetzt ganz fest: ausatmen - einatmen: «Herzlich willkommen im Forum!» ![]()
Ich sehe gerade, dass Komoot auch das Layer «Wanderkarte» kennt. Ich habe mir vor Jahren mal auf Komoot das weltweite Karten-Angebot gekauft, aber diese Layer für eine bestimmte Fortbewegungsart sind da nicht inbegriffen. Vielleicht hätte man da plötzlich gute Karten. So richtig glauben kann ich das aber nicht.
Hier ein Weg im Kanton Graubünden, scheinbar ganz harmlos in Talnähe und gemäss Signatur von Komoot als T1 eingestuft:
Und hier der gleiche Weg von der Schweizer Landeskarte, hier blau eingefärbt, was T4 bis T6 bedeutet:
Auf der Karte von Komoot sieht man eigentlich so gut wie nichts. Auf der Schweizer Landeskarte sieht man, dass der Weg durch ein Felsband führt und dort womöglich stark exponiert ist.
Aus meiner Sicht ist das nicht nur irreführend, sondern kann - insbesondere bei schwierigen Witterungsverhältnissen - zu einer gefährlichen Fehleinschätzung führen.
Auch hier kann man zur «Verteidigung» von Komoot allenfalls anführen, dass sie die Information über die Wege einfach von OSM übernommen haben. Aber warum muss man dann den Eindruck erwecken, sich mit der SAC-Wanderskala beschäftigt zu haben, und die Information verbreiten, dass die Signaturen Angaben zur technischen Schwierigkeit anhand dieser Skala erlauben?
Jetzt will ich diesen Faden aber nicht weiter kapern. Es war mir einfach wichtig, davor zu warnen, sich im Gebirge unkritisch dem «Urteil» von Komoot anzuvertrauen. Das kann, wenn es dumm läuft, gefährlich werden.
Das hat mich bei Komoot auch immer gewundert: Bei mir waren früher fast alle auf Komoot geplanten (respektive nachvollzogenen) Touren «schwer» gewesen. Wenn ich es mal etwas gemütlicher genommen habe, waren die Touren zumindest «mittelschwer» gewesen. Und dabei betreibe ich im normalen Alltag nicht mal Sport. Wer etwas sportlich ist, so meine Vermutung, kann mit Komoot eigentlich nur dunkelschwarze Touren machen.
Wenn ich mal in den Alpen wandern gehe, komme ich oft an meine Grenzen. Vor allem die steilen Aufstiege machen mir immer mehr zu schaffen. Da spüre ich, dass ich nicht mehr zwanzig bin.
Allerdings muss ich zur «Verteidungung» von Komoot sagen, dass ich eine «mittelschwere» Fahrradtour vermutlich nicht schaffen würde. Auf dem Fahrrad fehlt mir völlig die Übung.
Ich habe mal einen Blick geworfen...
Komoot unterliegt immer noch der Illusion, dass die Einteilung in die Schwierigkeitsgrade (SAC Wanderskala) etwas mit der Dauer oder den Höhenunterschieden einer Tour zu tun hat: https://www.komoot.de/tour-characteristics
Immerhin haben sie auch eine Wegsignatur, die womöglich eine sinnvolle Einschätzung bieten könnte. Die Frage ist halt: Woran haben sie sich dabei orientiert? Woher haben sie die Angaben bezogen? https://www.komoot.de/help/hiking-scale
Wer es (für die Schweiz) genau wissen möchte, sollte die Schweizer Landeskarte konsultieren und die Wanderwege (und am besten zusätzlich die gesperrten Wanderwege) einblenden:
Ja, die Querbelastung bei Brückenhängematten ist recht gross. Tatsächlich hatte ich da mit dem 1.6er-Stoff von RbtR den Eindruck, dass es da schon etwas zu viel Belastung gab.
Im Gegensatz zur GE-Hängematte ist die Belastung bei einer Brücken-Hängematte auf jeden Fall grösser, keine Frage. Zudem verläuft die Belastung bei der Brücken-Hängematte in Querrichtung. Dennoch kann die Seite nachgeben, wenn du dich hineinsetzt, weil die Seiten nicht fix oben befestigt sind.
Bei einer Quer-Hängematte ist das nicht möglich, weil die Schnüre eine fixe Länge haben. Da kann nichts nachgeben, wenn du dich ungeschickt hineinsetzt. Das war mein Punkt.
Ja, die Fotos sieht man nun! Also ich sehe sie zumindest! ![]()
Jetzt hast du doch gerade gepostet. Genau so könntest du doch deinen Bericht im ersten Faden fortsetzen. Musst du natürlich nicht. Was meint denn Herr Mittagsfrost dazu?
Anmerkung Mittagsfrost: Er hat die Beiträge hierher verschoben. ![]()
Also ich sehe sie. Bist Du angemeldet? Nein, kann ich nicht zu einem Beitrag zusammenfügen, da zu viele Bilder...
Ja, ich bin angemeldet. Und du kannst doch die Fortsetzung einfach in einem weiteren Post teilen. Oder was spricht da dagegen? Und dann noch "Teil 1" aus dem Titel entfernen.
Ich habe nach den ersten zwei, drei Sätzen bereits abgehängt...
Danke für den Bericht. Die Landschaft erinnert tatsächlich etwas an das Schweizer Mittelland. Das ist der relativ stark besiedelte und vergleichsweise "flache" Teil der Schweiz, der zwischen Alpen und Jurabogen liegt und sich vom Boden- zum Genfersee erstreckt.
Ich habe das immer als den Schwierigkeitsgrad bezogen auf die benötigte Kondition verstanden. Da kann es also schnell zu Missverständnissen kommen, weil andere darunter die technische Schwierigkeit der Strecke verstehen.
Wenn es so gewesen wäre, wäre das ja auch kein Problem. Damals wurde aber immer gleichzeitig auch eine Aussage über die technische Schwierigkeit gemäss Wanderskala (SAC) gemacht. Und das ist/war der gefährliche Teil. Wie angedeutet weiss ich nicht, ob sie die Angaben zur Wanderskala immer noch machen oder ob sie endlich zur Vernunft gekommen sind.
Vielleicht weiss das jemand und kann mich beruhigen...
Ich weiss nicht, ob das bei Komoot noch immer so ist: Als ich mich das letzte Mal damit beschäftigt hatte, war es noch so, dass die Schwierigkeit von Touren aufgrund von Zeitbedarf und Höhenunterschieden berechnet wurde. Das allein hätte mich nicht wirklich gestört. Daraus aber auch einen Schluss über die Schwierigkeit von Strecken gemäss Wanderskala des SAC zu ziehen, ist nicht nur falsch, sondern kann im schlimmsten Fall absolut gefährlich sein. Da kann ein kurzer Abschnitt im Gebirge mit Schwierigkeit T6 locker mal als T1 bewertet werden. Das hatte ich ihnen damals mehrmals geschrieben, hat sie aber nicht interessiert. Hauptsache, man kann sich damit brüsten, dass man auch gleich noch den Schwierigkeitsgrad gemäss Wanderskala angibt. ![]()
Der Unterschied ist, dass sich bei GE- und Brücken-Hängematten der Zug recht gut verteilt, während man eine Quer-Hängematte beim Ein- und Aussteigen extrem stark punktuell belasten kann und wohl zum Teil auch tatsächlich belastet. Wenn man mal drin liegt, ist die Belastung bei einer Quer-Hängematte aufgrund des steilen Aufhängewinkels relativ gering.
Kein Komoot, das dich volllabert und nach Ende der Tour wissen, will ob Deinen Freunde die Tour auch sehen sollen.
Da merkt man eben, dass es bei Komoot primär darum geht, dass deren Website/Angebot wächst und erst in zweiter Linie um die Hilfe unterwegs. Naja, das ist jetzt etwas hart. Aber aus genau diesem Grund nutze ich Komoot nicht mehr. Ich kann damit nicht in Ruhe unterwegs sein. Ständig nervt die App mit (für mich) nutzlosem Zeug. (Und auch noch ein paar weitere Dinge nerven mich daran...)
Furbrain Kannst Du das vielleicht in den Wiki-Artikel noch mit aufnehmen?
Das kannst du auch selber machen. Deshalb hat Furbrain aus dem ursprünglichen Faden ein Wiki gemacht. Oder ist es Zeitmangel? Dann melde dich gerne nochmals.
Bei Mapy kannst Du alle Karten weltweit kostenlos runterladen und offline navigieren
Das geht bei OsmAnd auch kostenlos, wenn man es von F-Droid bezieht.
was hältst du von einer Wanderkarte?
Ich liebe Wanderkarten!
(wenn sie qualitativ meinen Ansprüchen genügen) Bei einer mehrwöchigen Wanderung schleppt man halt schnell mal eine beträchtliche Anzahl Kartenblätter...