Beiträge von Waldläufer70

    Und ich gönne mir gerade eine kleine Hängemattenpause im Cirque de Saint-Même in der Chartreuse (Frankreich).

    Am Morgen habe ich das Museum der "Grande Chartreuse" besucht: Gebetsgesänge ab Konserve, die Audio-Guides über Kopfhörer, Tonbildschau, Führungen. Nach gefühlt 30 Minuten war ich ganz genervt - nichts von der "grossen Stille"... kurz, mir war das Museum zu laut. Oder ich war in der falschen Stimmung dafür.

    Nun tut die Ruhe hier hinten mit dem Rauschen des Bachs gut!

    Und angenehm kühl ist es hier hinten nach der grossen Hitze der letzten Tage...

    Danke, jenshelge, für deinen Beitrag. Tatsächlich denke ich aktuell über die Anschaffung eines einspurigen Anhängers nach. Aus den von dir genannten Gründen.

    Wie fährt sich denn der Yak im Vergleich zum gefederten Ibex? Lohnt sich wohl der Aufpreis / das Mehrgewicht.

    Und da wäre ich bei meinem zweiten Fragezeichen: Mich erschreckt insgesamt etwas das Eigengewicht solcher Anhänger. Ich habe ja - mit Speis und Trank - oft nur so acht bis 15 kg Gepäck dabei. Da nimmt der Anhänger einen grossen Teil davon ein. - Sollte man vielleicht mal Karbon-Versionen entwickeln?

    Ich bin nun jahrelang fast ausschliesslich gewandert. Nun habe ich gemerkt, dass das Biken meinen Knie tendenziell besser bekommt und zudem ein gutes Knietraining fürs Wandern abgibt. Daher meine Frage.

    Habe ich das richtig verstanden, dass ihr die komplette Hängematte durch ein Ende des Mückennetzes zieht? :/

    Ich habe die HM immer durch die Einstiegsöffnung gesteckt und nur die Aufhängung durch die Enden gezogen, mir kamen die Öffnungen immer ziemlich groß vor, bei mir muss ja nur eine kurze continous loop durchpassen.

    Ich fädle meine Hängematten-Enden für die Installation des Netzes auch vom Einstieg desselben her durch die beidseitigen Öffnungen des Netzes.

    Höchstens, wenn ich das Netz unterwegs mal aus dem Weg haben möchte, schiebe ich es über die gesamte Hängematte auf eine Seite.

    Ich würde drei oder vier Rekorde daraus machen:

    • Höchstes Hängen (allenfalls unterteilt in Sommer und Winter / unter 0°C)
    • Höchste Übernachtung im Sommerhalbjahr
    • Höchste Übernachtung im Winter / unter 0°C

    Ich will Cross Hammock nicht seine Winterübernachtung auf 1800 mü.M. strittig machen, bloss weil ich im Sommer mal eine halbe Stunde auf 1865 und kürzlich auf 2020 mü.M. in der Hängematte verbracht habe! Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

    Andere, wie z.B. Waldläufer70 bevorzugen eine Zwölfer und liebäugeln mit noch längeren Matten.

    Das wäre jetzt doch etwas übertrieben:

    • Ich nenne zwar eine 12'-Matte (366cm) von DutchWare mein eigen und kann sagen, dass ich in der ohne spezielles Whipping tatsächlich angenehm flach liege. Aber noch länger muss nicht sein, denke ich.
    • Ansonsten sind einige meiner Hängematten um die 340cm bis 350cm lang. Das ist für mich eine sehr angenehme Länge.
    • Auf Wanderungen nehme ich oft eine meiner ersten selbst genähten Hängematten mit. Nach einer Überarbeitung derselben ist die sogar etwas kürzer als 11' (335cm), hat aber eine leichte Kurve im Design (zwecks besserem Liegekomfort bei weniger Stofflänge). Da liege ich deutlich weniger flach als mit der 12er, aber immer noch angenehm. Kürzer möchte ich (184cm gross) eine Hängematte aber nicht haben.

    Und wie schon andernorts geschrieben, kann man bei einem längeren Tarp die Ridgeline durchhängen lassen. Durch das Abspannen des Tarps nach unten kommt dann Spannung auf die Ridgeline, so dass sich das Tarp bei Bedarf tiefer hängen lässt.

    So mache ich das jedenfalls mit meinem türlosen 12'-Tarp seit Jahren.

    Aber klar, mehr Platz als ein 11'-Tarp braucht es trotzdem.

    Die höchste Übernachtung und die höchste Übernachtung im Winter überlasse ich gerne Cross Hammock.

    Ich hänge da gerade hinten im Val Roseg (Oberengadin, Graubünden, Schweiz) auf über 2020 mü.M.

    Es gäbe da durchaus noch Luft nach oben:

    Die Baumgrenze liegt hier teilweise auf bis zu 2400 mü.M.

    Blick auf die Gletscher ganz hinten im Tal:

    Zu meinem Erstaunen gibt es hier ein LTE-Netz.

    Danke, dass du es ausprobiert hast! Ich hätte zwar auch darauf getippt, dass man einen Unterschied spüren könnte, habe es bisher aber noch nie ausprobiert. Hole ich vielleicht einmal noch nach.

    Ich habe den anderen Faden gestern auch mitverfolgt und könnte mir vorstellen, damit sie leichter ausgetauscht werden können, dafür einen Dog Bone zu verwenden. Es werden dann einfach beide Schlaufen des "Hundeknochens" an der Hängemattenaufhängung eingehängt.

    Um zu vermeiden, dass der Dog Bone unterwegs aus Versehen aus dem Tunnelzug der Hängematte rutscht, könnte man z.B. einen Kabelbinder verwenden, mit dem die beiden "Hundeknochen-Schlaufen" aneinander fixiert und damit quasi zu einem "Continuous Loop" werden. Die Idee stammt nicht von mir, sondern von BX.33. Er hat sie in besagtem Faden aufgeworfen, was ich zuerst übersehen hatte.

    Achte bei Variante 4 einfach darauf, dass du für den Transport immer ein Auge des Dog Bones durchs andere ziehst und das "Lasso" dann etwas festziehst. Wenn dir unterwegs ein Dog Bone aus dem Tunnelzug rutscht, bekommst du den ohne Hilfsmittel nicht so leicht wieder rein.

    EDIT: Jetzt sehe ich erst, dass du an diese Gefahr ja bereits gedacht hast (Kabelbinder). Hut ab! :)

    Wenn du auf Whoopie Slings umsteigen willst, brauchst du keine Continuous Loops oder Dog Bones mehr, weil das fixe Ende vom Whoopie im Tunnelzug der Hängematte befestigt wird.

    Hier gibt es zwei Philosophien:

    • Whoopie Slings fix durch den Tunnelzug der Hängematte geschlauft. Das hatte ich früher auch so gelöst.
    • Whoopie Slings abnehmbar, damit man sie an meheren Hängematten nutzen kann. Man kann dann auch gleich eine Abtropfmöglichkeit integrieren, wenn man Hardware nutzen möchte.

    Ich bin schon recht lange von den Whoopie Slings weggekommen respektive habe sie schon sehr lange nicht mehr genutzt, da mir diese mit den Baumgurten fast zu viele Einzelteile haben, die von der Länge her selten optimal zusammenpassen. Der Baumgurt (Baumschutz) ist meistens zu kurz oder zu lang und passt nur selten exakt einmal oder mehrmals um den Baum.

    Ja, ich zählte auch die Evo Loops zu den Schlaufen.

    Stimmt, das Gurtband lässt der Hängematte etwas flexibilität. Diese könntest du ähnlich auch erreichen, wenn du einen Dog Bone durch den Tunnelzug ziehst und die beiden Augen fix mit einem (leichten) Karabiner zusammenfasst (z.B. den Dutch Biner). An diesem kannst du dann auch die Whoopie Slings einhängen.

    Genau an die von dir verlinkten Gurtbänder hatte ich gedacht. Man hört eigentlich nur Gutes davon. ;)