Beiträge von Waldläufer70

    Heute habe ich mal eine Runde auf dem MTB gedreht. Als einer, der eher das Wandern gewohnt ist, "musste" ich alle paar Minuten absteigen und mir etwas genauer anschauen. Na ja, da gewöhne ich mich schon noch dran, dass das suboptimal sein kann...

    Das Licht war heute ganz besonders. Und die Temperaturen im Wald fast schon ein bisschen frisch:

    Ab und zu gab's auch mal eine schöne Aussicht:

    Trotz zwei, drei Tagen teilweise heftigem Regen ist die Waldbrandgefahr noch nicht gebannt:

    wuppitom, deine zweite in den Fotos gezeigte Möglichkeit scheint mir genau die gleiche zu sein, die BX.33 verwendet. Ich nutze - mit der nötigen Vorsicht - eine weitere Möglichkeit, die aber anscheinend problematisch sein kann, also unter Umständen nicht zu empfehlen ist. Hier die Möglichkeit mit der zusätzlichen Vorsichtsmassnahme:

    Waldläufer70
    2. August 2021 um 11:47

    Physik ist komisch. Wieso ist das Tarp von innen und aussen total nassbeschlagen, Matte und Quilts aber zum Glück völlig trocken? :rolleyes:

    Als Schweizer weiss ich, dass es in den Bergen kälter ist als im Tal (ausser bei einer Inversionslage). Dein Tarp hängt weiter oben als die Hängematte und dort ist es folglich kälter. Deshalb kondensiert die Feuchtigkeit am Tarp und nicht weiter unten am (leicht von dir geheizten) Quilt. 8o

    Kurz noch im Ernst: Der erste Teil ist natürlich Mist mit wahren Elementen, aber der zweite Teil dürfte ein Stück weit die Erklärung sein. Auch wenn ein Quilt isoliert, so dringt doch ein wenig Körperwärme nach aussen und verhindert, dass der Quilt zur bevorzugten Bühne für die Kondensation wird. Für alles Weitere verweise ich auf Bikepacker.

    Und wie schon Mittagsfrost schrieb: Hauptsache trocken! :)

    auf Klavierseiten Niveau gespannt wird.

    Off-topic: Das wird man kaum schaffen, wenn man weniger als 100 kg wiegt. Die Ridgeline hat immer (deutlich) weniger Spannung als die Aufhängung. Und fürs Klavier gilt:

    "Klaviere haben 88 Töne, jeder Ton mehrere Saiten, jede Saite kann mit einer Zugkraft bis zu 160 kg gespannt sein, und alle Saiten zusammen bringen es damit auf einen Zug von bis zu 20.000 kg, also bis zu zwanzig Tonnen, abhängig davon, wie viele Saiten ein Klavier besitzt." (Quelle)

    PS: Die Seiten des Klaviers werden in der Regel nicht gespannt (höchstens eingespannt beim Bau auf der Werkbank), aber die Saiten. Der Verschreiber passiert mir auch immer wieder mal... ;)

    So sähe das wohl in etwa aus:

    Eine angenehme Sitzhöhe dürfte ungefähr bei 45 cm liegen. Du siehst, dass du dann bis etwa 5 m Baumabstand die benötigte Höhe gut mit den Händen erreichen kannst. Bei weniger Baumabstand kannst du die Aufhängehöhe anhand der blauen Linien in etwa abschätzen.

    Als ersten Anhaltspunkt kannst du dir die folgenden Zusammenhänge merken:

    • 4 normale Schritte Abstand zwischen den Bäumen => Aufhängen auf Brusthöhe
    • 5 normale Schritte Abstand zwischen den Bäumen => Aufhängen auf Augenhöhe
    • 6 normale Schritte Abstand zwischen den Bäumen => Aufhängen über dem Kopf

    Mit etwas Übung brauchst du diese "Hilfestellung" dann bald nicht mehr.

    Die ersten Tarps, die DutchWare verkauft hat, waren Tarps von HammockGear (aus "Cuben Fiber", wenn ich mich richtig erinnere). Es kann gut sein, dass da auch heute noch eine gewisse "Zusammenarbeit" respektive ein gewisser "Austausch" stattfindet.

    Wenn ich den Bericht richtig gelesen habe, hat Flogge die Alpen nicht überquert, sondern ist immer auf der Alpennordseite geblieben. Aber natürlich hat er so manchen Alpenpass, auch bis rund 2'500 m.ü.M. oder sogar noch etwas höher mitgenommen. Hut ab! Eine eindrückliche Reise! So etwas bleibt einem ein Leben lang und man kann immer wieder davon zehren! :)

    Und natürlich danke für den schönen Bericht auf Facebook! :)

    Wie löst ihr diesen Konflikt? Oder ist dieser Rechte Winkel noch akzeptabel/unkritisch?

    Es geht dabei ja nicht um die Belastung des Gurts, sondern um die Belastung der genähten Schlaufe. Aber wenn du den Gurt mittig platzierst, dann wirst du einen 120°-Winkel mit gleichmässiger Belastung in alle drei Richtungen haben. Es werden alle Richtungen grob mit deinem Körpergewicht belastet. Ich denke nicht, dass die 90°, die du nennst, dauerhaft 90° bleiben.

    Wie gesagt, befestige ich das Tarp entweder direkt am Baumgurt: Das Problem stellt sich gar nicht.

    Oder ich befestige es mit einem Mini-Karabiner direkt am Baum und kann dann auf die gleiche Seite ausweichen: Das Problem stellt sich wiederum nicht.

    Willkommen und schön, dass du dich bereits auf der Mitgliederkarte eingetragen hast. Vielleicht meldet sich ja jemand aus deiner Region. Oder du schaust mal, wer ungefähr in deiner Ecke zu Hause ist.

    Ich habe heute meinen Einkaufs-Anhänger spazieren gefahren. Fahrradfahren mit Anhänger hat was, auch wenn es etwas anhängt:

    Natürlich war die Einkaufstasche nicht leer. Da war eine Brücken-Hängematte drin:

    Und Besuch habe ich auch noch bekommen:

    Mimikry hat was! :)

    Bei uns in der Schweiz gab es unlängst auch mal eine Rückrufaktion von Hängematten. Mal schauen, ob ich dazu noch etwas finde...

    Hier ... (übrigens eine Gathered-End-Hängematte und keine dieser seltsamen Stabhängematten)