Beiträge von Waldläufer70

    Ich fände es noch toll, wenn man jeweils auch die Höhe über Meer angeben würde, wo es dafür schon ein Feld hat. Natürlich kann man die auch nachschlagen, aber es gibt doch schon mal einen Anhaltspunkt. Ihr wisst ja: Pro 100m weiter nach oben wird es ganz grob gerechnet ein halbes bis ein ganzes Grad Celsius kälter.

    Danke, Jan, für einen weiteren Grosseinsatz von dir! :)

    Ich glaube die meisten Neulinge verstehen unter "klassischer Hängematte" ohnehin eine Stabhängematte

    Ich hatte zwar als Kind mal eine Hängematte aus Netz mit zwei Spreizstäben. Aber mir war vor fünf Jahren von Anfang an klar, dass ich keine solche, sondern eine klassische Hängematte aus einem Tuch haben wollte.

    Hm, das stimmt... Mal schauen, ob ich das abgestellt bekomme. Das ist nicht wirklich schön. Wobei: Der Google Geocoder will sowieso einen Platz "In der Nähe", nicht unbedingt eine genaue Angabe. Die genauen Koordinaten kann man notfalls auch in die Beschreibung packen, die ein Gast jedenfalls nicht sieht. Eine Katastrophe wär's also nicht.

    Man kann den Locator (ich nenne den mal so) dorthin schieben, wo man ihn haben möchte. Ungefähr dort bleibt er dann auch.

    Im Filter werden nur noch die Campingplätze angezeigt. Wenn man auf «Filtern» drückt, verschwinden die Lagerplätze. Das nur als Beobachtung.

    Campingplätze und Treffpunkte sind in der Regel sowieso im Internet zu finden.

    Die Frage ist, was man unter einem «Treffpunkt» versteht. Wenn sich da ein paar Foristen zum «wilden» Hängen irgendwo verabreden, wäre zumindest dieser Treffpunkt nirgends öffentlich zu finden und sollte das auch nicht sein. Oder was verstehst du unter einem «Treffpunkt»?

    Die Kategorien "Lagerplätze" und "Rastplätze" sind nur für angemeldete Benutzer zugänglich.

    Ich habe gerade gemerkt, dass ich meinen «Lagerplatz» zwar anklicken kann, wenn ich nicht eingeloggt bin,der Zugriff dann aber verweigert wird. So gesehen, denke ich, ist alles in Ordnung.

    Wäre es rein technisch denkbar, dass der Reiter für die POIs oben erst erscheint, wenn man eingeloggt ist? Das wäre dann gleich wie bei der Benutzerkarte.

    Jedenfalls eine tolle neue Möglichkeit, die den Faden über die Campingplätze wunderbar ergänzt, allenfalls sogar ganz ersetzt.

    Bei Campingplätzen sehe ich diesbezüglich kein Problem, denn die sind ohnehin öffentlich im Internet zugänglich. Bei Lagerplätzen und Treffpunkten hingegen bin ich da recht kritisch. Ich halte ohnehin wenig von solchen Äusserungen wie «Verratet uns eure besten Geheimtipps». Wer diese Aufforderung äussert, hat nicht verstanden, was ein Geheimtipp ist. Den gibt man nur seinen besten Freunden weiter. Meiner Meinung nach.

    Ich bin deshalb der Meinung, dass man nicht alles öffentlich im Internet ausposaunen sollte. Deshalb – so meine Vorstellung – sollten die POIs nicht öffentlich sein, sondern wie die Benutzerkarte nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar, allenfalls sogar nur für Leute ab einer bestimmten Punktzahl wie beim Markt.

    Durch die Veränderung der Reihenfolge haben sich leider ein paar Unstimmigkeiten ergeben. Ein Beispiel:

    "Die Brückenhängematte hat auch Spreizstäbe, ist aber bei weitem weniger kippelig"

    Das "auch" hat nun keinen Bezug mehr.

    Tradition braucht nach meinem Verständnis eine (längere) Geschichte. Klassisch kann auch etwas sein, das sich einer Tradition bedient, sich an sie anlehnt oder sich in sie einfügt. Es wird auch heute noch klassische Musik (nicht im engeren musikgeschichtlichen Sinne der Klassik) komponiert. Eine Tradition kann aber erst nach längerer Zeit daraus werden. Im Zweifelsfall also lieber klassisch als traditionell.

    Eine kleine Anmerkung am Rande:

    Jedes Rechteck ist ein Viereck, aber nicht jedes Viereck ein Rechteck.

    Es handelt sich hier nicht um eine Äquivalenz, sondern um eine Subjunktion. ;)

    Ich kann aber auch mit Tuchhängematte leben. Oder man lässt dem Titel eine entsprechende Beschreibung folgen. Oder man fügt dem Titel in Klammern eine alternative Bezeichnung bei.

    EDIT: Ist jetzt doch sehr schön gelöst, finde ich: Klassische Tuch- oder Reisehängematte. (Der Einwand zur Reisehängematte bleibt bestehen, aber wenn der Begriff tatsächlich etabliert ist...)

    An TreeGirls Tuchhängematte habe ich auch gedacht, hatte dann aber den gleichen Einwand wie barfuß.

    Wegen der Länge: Ich weiss, was du sagen willst, finde aber 305cm und 335cm nicht störend ungerundet. Es ist ja auf ganze Zentimeter gerundet und dabei zufälligerweise erst noch auf fünf genau. Aber das ist nur die Hälfte meines Einwandes: Wir haben in Europa ständig mit (zu) kurzen Hängematten zu tun. Und statt zu sagen, wie lange 10 respektive 11 Fuß sind, wird schon wieder nach unten korrigiert. Im Gegensatz zu barfuß plädiere ich dafür zu sagen, wie lange diese Hängematten sein sollten, gerade weil da öfters geschummelt wird.

    Aber du, Mittagsfrost, bist der Autor. Entscheide du. Ich freue mich, dass die Reisehängematte der klassischen Hängematte weichen muss. :)

    Ich glaube, ich habe diese Frage noch nie einer Frau gestellt, ganz bestimmt keiner, die ich erst neu getroffen habe. Allenfalls könnte die Frage in einem Gespräch mal aufgekommen sein. – Am häufigsten, so scheint mir, stellen ohnehin Männer und Frauen, die selber kaum alleine unterwegs sind, diese Frage. Sie spiegeln damit womöglich ihre eigene Unsicherheit. Einen Mann fragt man das vielleicht weniger, weil man da eher davon ausgeht, dass er wohl keine Angst haben wird oder ihn diese Frage in seinem Stolz verletzen könnte oder weil er gewissen Risiken naturgemäss weniger ausgesetzt ist... ich weiss es nicht, kann da nur Vermutungen anstellen, weshalb diese Frage ausschliesslich oder viel häufiger Frauen gestellt wird. Es ist ja nicht so, dass Männer immer vor Selbstsicherheit sprühen, wenn sie allein (in der Fremde) unterwegs sind. Unsicherheit gehört irgendwie zum menschlichen Leben. Die Differenzen zwischen Mann und Frau kommen da erst an zweiter Stelle, denke ich.

    Danke für den schönen Artikel, Mittagsfrost. Der ist dir gut gelungen. Kurz und prägnant.

    Sicher hast du dir die Bezeichnung der Typen gut überlegt. Ich möchte dennoch anmerken, dass ich die Bezeichnung des ersten Typs als «Reisehängematte» etwas ungünstig finde. Zum Reisen eignet sich ja im Grunde jeder der drei Typen (du weisst, welchen ich in Gedanken weggelassen habe), aber gerade die «Querlieger-Hängematte» drängt sich zumindest vom Gewicht her als fast idealste Reisehängematte auf. Einen weiteren Vorteil, dass man sehr einfach auf dem Boden schlafen kann, hast du ja auch bereits erwähnt. – Warum nicht eine Übersetzung aus dem Englischen? «Geraffte Hängematte». Aber es ist tatsächlich nicht einfach, den englischen Begriff kurz und knackig ins Deutsche zu übertragen. Auch denkbar wäre «klassische Hängematte», denn diese Form – bei allen Unterschieden, die es gibt – ist doch die ursprüngliche Form der Hängematte. Und die klassischen südamerikanischen, die du ja auch erwähnst, sind ganz bestimmt keine Reisehängematten. Zumindest nicht, wenn man aufs Gewicht achten möchte.

    Noch eine Anmerkung: 10-11 Fuß (rund 305 bis 335 cm) wäre korrekt.

    Der folgende Beitrag ist hier doch etwas off-topic, aber er scheint mir hier doch fast am besten zu passen:

    Im Jahr 2014 – im November – war ich im Südwesten Frankreichs auf dem Jakobsweg (Voie du Puy) unterwegs und kam da an einem sehr schönen Picknickplatz vorbei, der mit zwei Hängematten und gemütlicher Infrastruktur ausgerüstet war. Da musste ich natürlich eine kleine Pause machen. 2016 ergab es sich, dass ich im Juli erneut an dem Platz vorbeikam. Es war noch alles wie gewohnt. Und da musste ich ein paar Fotos machen, die ich hier teile, weil mir der Platz so gut gefällt. Vielleicht kommt ja mal jemand dort vorbei. Ich würde dort jederzeit wieder Pause machen:

       

       

     

    Das auf dem letzten Bild ist meine Hängematte, die ich dabei hatte. ;)

    PS: Hier die Koordinaten des Picknickplatzes: 43.481114, -0.519229

    der Waldbesitzer / Förster oder heftiger Wetterumschwung.

    Okay, das kann ich mir vorstellen. Allerdings würde ich persönlich wegen dem Förster (der vermutlich eh nicht nachts durch den Wald streift) nicht flüchten. Ich würde dann wohl eher abwarten und schauen, was passiert. Mit den meisten Leuten kann man ja reden. – Beim Wetterumschwung ist es immer schwierig abzuwägen, ab welchem Moment es besser ist, sich aus dem Staub zu machen und den Wald zu verlassen. Das wäre aber sicher ein Szenario, bei dem ich mich zurückziehen würde, sofern ich nicht gerade so tief schlafe, dass ich nichts vom Sturm mitbekomme.