Beiträge von Waldläufer70

    Ach so, dann war es die Perspektive deiner Fotos: Es sah so aus, als wäre die dem anderen Tarp zugewandte Seite sehr kurz.

    Der Link zu diygearsupply war auch defekt; deshalb konnte ich nicht nachschauen, wie die Vorlage aussieht. (Bei diesem Anbieter gab es kürzlich einen Wechsel der Inhaber. Die vorherigen Inhaber hatten schon damit gerechnet, den Laden schliessen zu müssen, als sich unverhofft eine neue Lösung ergab.)

    Du kannst auch den Rechner nutzen, den ich vor Jahren mal erstellt habe. Der berücksichtigt auch die Länge der Ridgeline und dürfte deshalb noch etwas praxistauglicher sein:

    Waldläufer70
    22. Mai 2016 um 14:33

    Hier ein kurzer Artikel über zunehmende Gefahren im Wald.

    Obwohl ich mich seit Kindheit, und ich bin jetzt Ü40, im Wald bewege war mir zum Beispiel die Gefahr von Witwenmachern bis zur Entdeckung diesen Forums garnicht bewusst.

    Ja, der Wald hat's zurzeit nicht leicht. Aber diese Aussage: "In Deutschland – weltweit eine Ausnahme – gibt es ein freies Betretensrecht für den Wald."

    Sieht es nicht eher so aus?

    • Freies Betretensrecht in Deutschland vom Bundesland und der Tageszeit abhängig
    • Freies Betretensrecht aber z.B. in Skandinavien und in der Schweiz gegeben

    Mir kommt das für Deutschland ein wenig wie Wunschdenken vor. Aber klar, dort, wo man die Wege verlassen darf, muss man sich der Gefahren bewusst sein. Auch in Deutschland.

    Als erstes habe ich mir einen möglichst kleinen Dogbone gespleißt. Dieser ist aufgrund der kurzen Spleißlänge von 5cm nicht so sicher, dass ich meine Hängematte daran aufhängen würde, aber für die Ridgeline reicht das.

    Lutige Sache. Genau so mache ich das bei meinen Hängematten auch. :)

    Schöne Anleitung übrigens! Danke!

    Waldläufer70

    Wieviel Schnüre (Anzahl, Material, Aufbau (wie z.B. Dogbone o.ä.)) nimmst du denn auf Tour so mit um entsprechend flexibel zu sein? Hast du da ein "Standard-Set" oder sind es einfach 20 m gut knotbare Schnur?

    Ich habe immer einen Zip-Beutel dabei: Darin steckt etwas Toilettenpapier und dann noch die folgenden Leinen:

    • etwa 7 m ummantelte Dyneema-Leine (1 mm)
    • etwa 10 m ummantelte Dyneema-Leine (1 mm)
    • etwa 15 m ummantelte Dyneema-Leine (2,5 mm)

    Damit bin ich bisher immer gut gefahren: Wäscheleine, Tarpabspannung, etc. Wiegt nicht viel und ist flexibel einsetzbar.

    Die Längen muss man für sich halt den eigenen Bedürfnissen entsprechend wählen.

    PS: Ich hatte bisweilen auch zwei etwa 50 cm lange Dogbones dabei, um bei grossen Baumabständen beim Aufbau der Hängematte etwas flexibler zu sein.

    so wie hier

    Nein, so habe ich das nicht gemeint.

    Nehmen wir an, dass in der gewünschten Richtung kein Baum steht.

    Ich verbinde zwei Bäume (einer zu weit links, einer zu weit rechts) lose auf der gewünschten Höhe mit einer Leine.

    In der Mitte der Leine (also dort, wohin ich abspannen möchte) setze ich einen Prusikknoten.

    Ich spanne das Tarp zu diesem Prusikknoten hin ab.

    So:

    Konzept der Bridge-Hammocks

    Ich bin nicht sicher, ob man das schon als Brückenhängematte bezeichnen kann. Dazu müsste man sehen, ob die Seiten über eine konkave Kurve verfügen. Vielleicht ist es auch einfach eine Gathered-End-Hängematte mit Spreizstab auf der Kopfseite.

    Ist zwar ne komische Bridge, aber das schaffen die auch noch an beide Enden nen Stab zu montieren. Da bin ich mir sicher...

    Zwei Spreizstäbe machen noch keine Brückenhängematte. Dazu bräuchte es - wie oben erwähnt - noch eine vernünftige Kettenlinie in der Seitennaht.

    Ernsthafte Frage: Das machst Du mitten in der Nacht im Halbschlaf? Mal von der Fummelei abgesehen, Du lüftest doch erstmal sämtliche Wärme raus, oder nicht?

    Ich habe die Liegerichtung noch nie im Halbschlaf geändert. Wenn ich das mache, dann deshalb, weil ich nicht einschlafen kann, und dann bei vollem Bewusstsein. Daune isoliert so gut, dass die Wärme nach wenigen Sekunden wieder da ist, sollte etwas Wärme verloren gehen. Der Quilt selbst nimmt ja nicht viel Wärme auf (hat keine grosse Wärmekapazität), sondern isoliert meine Körperwärme. Ich spreche da von Temperaturen bis etwa 5 °C. Darunter habe ich nicht allzu viel Erfahrung. Aber auch dort ist entscheidender, dass die Isolation gut anliegt und "im Betrieb" möglichst wenig Wärme verliert. Nach kurzem Lüften ist die Wärme sehr schnell wieder da, wenn die Isolation gut anliegt. Zumindest erlebe ich das so. Und eine grosse "Fummelei" ist das auch nicht: eine Kordel etwas lösen, die andere anziehen. Das ist ja alles praktisch im Liegen erreichbar.

    Ich meine dass das Liegerichtung ändern keine gute Idee ist, weil Du den Selva ja richtig einstellen musst.

    Bei mir funktioniert das problemlos: Ich ziehe die Gummikordel auf der dem Kopf abgewandten Seite etwas in Richtung Kopfende, was dem Quilt die passende Richtung gibt. Wechsle ich die Richtung (was selten vorkommt), so kommt der Kopf auf die Seite, auf der ich die Kordel etwas festgezogen habe, ich löse diese und ziehe dafür die Kordel fest, bei der der Kopf vorhin gelegen hat. (Es kann sein, dass die Einstellung nicht ganz ideal ist, wenn der Underquilt an seine Grenzen kommt.)