Beiträge von Waldläufer70

    Ach so, ein paar Detailaufnahmen wollte ich ohnehin noch zeigen!

    Das war der Plan:

    So sah es dann leider bei zwei, drei Befestigungspunkten aus:

    Zur Erinnerung an mich: Man darf bei einem Tarp durchaus Stecknadeln verwenden, wenn man ohnehin drüber näht und die Stelle so nahe am Rand ist! – Wieder etwas gelernt!

    Für die Gummiseile habe ich mich an den «Tarp Worms» von Dutch orientiert. Ich hätte auf meine Intuition hören und stärkeres Gummiseil nehmen sollen. Eigentlich ist es logisch: Die «Tarp Worms» kommen zu viert und sind auf ein klassisches Hex-Tarp mit vier Abspannpunkten ausgelegt. Ich habe aber nur zwei Abspannpunkte nach unten: Die müssen einiges an Zug aufnehmen. Noch schlimmer ist es beim First: Der bekommt noch mehr Zug ab und so sind die Gummiseile leider zu schwach. Schade. Da muss ich noch ein «Upgrade» auf 3mm-Gummiseil machen!

    Meldet euch, wenn ihr noch Detailaufnahmen wünscht.

    Wie wird das Tarp an der Hängematten-Aufhängung eingehängt?

    Ich habe festgestellt, dass die kleinen Kordelspanner von Dutch sich sehr gut zum Einhängen in einen kleinen Evo-Loop eignen. Deshalb habe ich den Aufbau auch so gewählt: Öse am Tarp, daran Gummiseil mit Kordelspanner:

    Das hält wirklich sehr gut und ist sehr leicht und schnell eingehängt. Allerdings hängt das Tarp dadurch etwas höher als nötig: Zwischen Baumgurt und Kordelspanner ist eine Lücke!

    Um das Tarp näher an die Hängematte heranzubringen, habe ich dann die folgende Möglichkeit gefunden, die sich praktisch genau so leicht ein- und aushängen lässt:

    Daraus ergibt sich der oben gezeigte Vorteil bei der Abdeckung! Ein paar Zentimeter machen den Unterschied.

    Die Rechteckform war bezüglich des Wetterschutzes eine gute Idee. Da spürt man einen deutlichen Unterschied!

    Hier die losen Enden, die um etwa 56cm versetzt sind:

    Das Tarp ist auf den Bildern für Kopf links / Füsse rechts aufgebaut, der Kopf liegt also unter der kürzeren Seite des Rechtecks.

    Wenn ich senkrecht nach oben blicke, sehe ich deutlich weniger Himmel / Bäume, wenn ich auch tatsächlich so in der Hängematte liege. Zum Vergleich – jeweils rechts im Bild – der Ausblick nach oben, wenn ich Kopf rechts / Füsse links (lefty) in der Hängematte liege:

    Wenn ich das Tarp etwas näher an die Hängematte heranbringe, sieht die Situation wie folgt aus:

    Der Wetterschutz ist dann einiges besser! – Es lohnt sich also, das Tarp möglichst nahe an die Hängematte heranzubringen!

    Anmerkung: Ich vermute, dass ich bei der zweiten Fotoserie etwas Zoom drin hatte. Aber der Wetterschutz ist auf jeden Fall deutlich besser, wenn man das Tarp möglichst tief hängt.

    Bei der Planung war genau das eine offene Frage: Wähle ich kleinere Maße, so komme ich näher an die Hängematte heran, habe aber weniger Fläche. Wähle ich die Maße grösser, so muss ich das Tarp weiter oben aufhängen, wodurch ich zumindest einen Teil des Vorteils wieder verliere.

    Ach... erwähnte ich, dass ich auch ungeduldig bin und es manchmal nicht ertrage, wenn es nur langsam voran geht?

    Spricht das gegen einen Kurs, um herauszufinden, ob dir das Nähen überhaupt gefallen würde? ;)

    Aber du weisst selber am besten, was für dich am besten ist.

    So, das Tarp ist fertig. War eine Riesenarbeit. Aber eigentlich unterschätze ich immer, wie viel Zeit ich für etwas Handwerkliches brauche...

    Die Eckdaten:

    • Maße: 239cm x 279cm (Längenverhältnis: 0,86)
    • Diagonale (Firstlänge): 367cm
    • Länge der Flügel vom First gemessen: 181cm (das was runterhängt, wenn man das Tarp über die Ecken aufhängt)
    • Versetzung der Ecken: 56cm
    • Fläche: 6,66m²
    • Gewicht: 332g (im Packbeutel, ohne Gummi-Schlaufen, Leinenspanner, Schnüre und Heringe)
    • Abspannpunkte (Ösen): 17
    • Material: Ripstop-Nylon 6.6, silikonbeschichtet, 30den, 40g/m², laubgrün

    Hätte ich das Tarp auschliesslich für die Verwendung am Boden genäht, hätte ich es wohl quadratisch gemacht (258cm x 258cm). Hätte ich es ausschliesslich für die Verwendung über der Hängematte gemacht, dann wohl eher etwas in Richtung pointiertes Rechteck (230cm x 285cm). Die gewählten Maße sind ein Kompromiss.

    Tarp im Packsack (Breite: 23,5cm, Höhe: 24cm):

    Aufbau am Boden:

    Aufbau über Hängematte:

    Es hat sich gezeigt, dass es eine sehr gute Idee ist, dass ich in der Mitte des Firstes noch eine weitere Öse festgenäht habe. So kann ich das Tarp in der Mitte noch etwas nach oben spannen. Da in der Naht ein ½"-Nylon-Einfassband integriert ist, besteht auch nicht die Gefahr, dass da etwas ausreisst:

    Das Handwerkliche reizt mich. Als ziemlicher Schreibtischtäter und Mausschubser wäre das mal wieder eine Tätigkeit, bei der ich Ergebnisse sehe. Anders, als in meinem Job... <X

    Probiere es doch einfach aus! Es gibt – wie Furbrain ja angemerkt hat – einige Kursmöglichkeiten. Dann kannst du dir mal ein einfaches Projekt vornehmen und lernst die Grundlagen dafür. Wenn es Spass macht, wer weiss... Wenn nicht, was soll's?

    Nur mein Hang zum Perfektionismus und mein Prokrastinieren.

    Ich kenne beides...

    Darauf ist die Antwort eindeutig "nein". Die Darth Vader Cordlocks sind nicht enger. Und du hast erst in deinem letzten Post darauf hingewiesen, dass sich die Cordlock-Typen unterscheiden. Das war mir nicht klar.

    Und deshalb wäre es nett, wenn du nachfragst, bevor du etwas grundsätzlich in Frage stellst. Dass sich die beiden unterscheiden, wussten wir beide noch nicht. Es war eine Vermutung meinerseits. Erst das Bild hat mir gezeigt, dass die einen kleiner sind als die anderen. Wenn wir ganz pingelig sein wollen: Du hast beide genannt; deshalb ist die Antwort nicht eindeutig "nein".

    Aber jetzt haben wir die offenen Fragen ja geklärt und gut ist.

    Nein, die Springless Cordlocks haben auch einen Lochdurchmesser von ca. 5mm. Die Basis dürfte identisch sein, nur das Äußere variiert.

    Ich habe die C3PO-Cordlocks vermessen. Es kann gut sein, dass die «Darth Vader» auch 5mm Innendurchmesser haben; die habe ich nicht hier, der Aufbau erinnert aber an die «Mini Squeeze Hooks».

    Hier im Bild die beiden Varianten:

    links die «Darth Vader», rechts die C3PO

    springless_cordlocks.jpg

    © Quelle

    PS: Weshalb schreibst du "nein", wenn ich mir extra die Mühe mache, die Dinger auszumessen?

    Außerdem finde ich Nähen extrem gemütlich und entspannend.

    Dem kann ich mich zu 100% anschliessen. Wenn nur die ganzen Vorbereitungsarbeiten nicht wären. (Abmessen, Zuschneiden, Umbügeln, etc.)

    Mir fällt Nähen nicht leicht, da mein technisches Abstraktionsvermögen nicht sehr ausgeprägt ist. Große Projekte schiebe ich vor mir her, da ich befürchte, dass ich die hohen Materialkosten durch eigene Verpeiltheit und Ungeduld vergeige.

    Ich denke zwar nicht, dass mein räumliches Vorstellungsvermögen schlecht ist, dennoch schiebe ich grössere Projekte auch längere Zeit vor mir her. Im normalen Alltag habe ich oft nicht die Musse, alles aufzubauen und mich aufs Nähen einzulassen. Mein Drang zum Perfektionismus und die teilweise ambitiösen Projekte, die dann gleich auf Anhieb gut werden sollen, lassen mich oft länger zögern. Über den Umweg kleinerer Projekte, an denen ich die benötigten Fähigkeiten ausbauen kann, komme ich dann schliesslich meistens doch zum ursprünglich angedachten Unterfangen. So habe ich zuhause seit vielen Monaten das vollständige Material für eine integrierte Hängematte mit Fussbox und auch ein Doppelwandzelt für Bergwanderungen im Herbst liegen. Irgendwann geht es bestimmt los. – Die Umsetzung kann bei mir dann aber locker ein paar Tage beanspruchen, weil ich mir immer wieder die nächsten Schritte zurechtlege und mir gut überlege, was in welcher Reihenfolge gemacht werden muss.

    Ich hätte da bessere gefunden für die Aktion, das Tarp mit Schnur direkt an den Baumgurt zu bekommen

    Von der Befestigung des Tarps an einer Schnur war hier nie die Rede. Das hier vorgestellte Produkt klemmt sehr gut, aber ist nicht für grosse Belastungen gedacht. Wie gesagt, fürs Aufspannen eines Moskitonetzes oder Firstleinen-Täschchens reicht es allemal.

    Waldläufer70 kannst du was dazu sagen? Für mich müssten die Klemmen mit 7/64 Amsteel funktioniere

    Ich habe gerade rasch einen Test gemacht, bevor ihr hier weiter spekuliert. Warum spekulieren, wenn einer zehn Stück zuhause hat?

    7/64"-Amsteel kriegt man problemlos durch. Mit einer Spleisshilfe bekomme ich auch einen Dogbone problemlos durch. Bei einem Rückspleiss wird es wohl schwieriger, weil man den nicht so leicht auf die Spleisshilfe bekommt, ohne Fasern zu ziehen. 1/8"-Amsteel geht womöglich ungespleisst mit viel Gefummel; das habe ich auf die Schnelle aber nicht geschafft.

    Der Innendurchmesser der Klemmringe beträgt 5mm: Das ist der Bohrer, dessen Fuss ich gerade noch durchs Loch bekomme.

    Ich habe mir vor einiger Zeit mal die Darth Vader / C3PO Springless Cordlocks bestellt. Wenn der Squeeze Hook die gleichen Öffnungen hat, dann passt er gerade noch so auf 7/64" AmSteel

    Die von dir genannten Cordlocks haben einen Innendurchmesser von 4mm; sie sind also ein ganzes Stück enger.

    Gibt es sonst noch Fragen? Sonst versorge ich die Dinger wieder... ;)

    Als Kind habe ich manchmal meine Mutter beobachtet, wenn sie nähte. Aber das war nicht allzu häufig und die Erinnerung ist eher diffus. Geblieben ist, wie eine Nähmaschine aussieht, wie sie klingt, dass man vorwärts und rückwärts nähen kann...

    Dann war das Thema viele lange Jahre nicht aktuell. Vor einigen Jahren tauchte es wieder auf, weil ich nähen lernen wollte. Ich weiss nicht mal mehr genau, was mein Plan war. Dann erhielt ich von meiner Schwägerin eine alte Elna geschenkt. Eine Freundin aus dem Bekanntenkreis, die selber sehr viel näht, hat mir mal eine Kurzeinführung gegeben. Und dann habe ich mir aus leichten Packsäcken Gamaschen genäht. Genauer, eine Gamasche... dann war die Maschine kaputt. Bei besagter Kollegin durfte ich dann die zweite Gamasche nähen. Und ab nach Schottland reiste ich – mit den Gamaschen.

    Dann kam ich auf die Hängematte. Das war 2014. Zwei Jahre später ergab sich die Gelegenheit, mit Jugendlichen Hängematten zu nähen. Ich konnte eine Damenschneiderin dafür begeistern, mitzumachen. Sie hat mir dann die Grundlagen des Nähens beigebracht. Zusammen mit ihr habe ich meine erste Hängematte genäht. Die zweite nähte ich dann allein. Und schon begann der Kurs. Und ich war für acht Jugendliche verantwortlich. Das Feedback zum Kurs und zur selbst genähten Hängematte fiel sehr positiv aus.

    Seither habe ich einiges genäht. Der Link in meiner Signatur führt zu meiner Vorstellung, wo ich auch einige meiner Projekte verlinkt habe.

    Cooles Thema!

    T-Shirts selber nähen geht bestimmt. Allerdings würde ich vielleicht besser nicht mit Trikotstoff anfangen.

    Für den First eines Tarps, das praktisch immer schräg nach unten abgespannt wird, empfiehlt sich die Variante der französischen Naht, die auch bei den Warbonnet-Tarps angewandt wird. – Dazu werde ich in diesem Faden hier nichts schreiben.

    Da ich mein aktuell in Arbeit befindliches Tarp in allen möglichen Aufbau-Varianten nutzen und die Naht auch voll auf Zug beanspruchen möchte, wollte ich keine französische Naht anwenden. Auch bei jener könnte man zwar den Kamm einfach flach auf den Stoff kippen und dort festnähen. Das wäre auch eine gute Möglichkeit gewesen, wie ich gerade merke. – Hier habe ich die folgende Naht angewendet: den so genannten «Flat Felled Seam» (doppelte Kappnaht) in der hier gezeigten Variante:

    Doppelkappnaht.JPG© Quelle

    Allerdings gibt es bei mir in der Mitte eine weitere Naht, die aber nur auf einer Seite sichtbar ist. Details später.

    Mit welcher anderen Tunnelbauer Methode? 😉

    Werde ich sicher im Detail verraten. Vielleicht starte ich dann auch noch einen neuen Faden unter dem TItel «Rutschige Stoffe nähen», in welchem wir unsere Tipps und Tricks austauschen können. Wir haben das da und dort schon diskutiert, aber – soweit ich das überblicke – noch nie an einem speziell dafür erlesenen Ort.

    Meine Methode in Kürze: Ich nutze ein 1/2"-Einfassband als Hilfe (Grosgrain Ribbon), um das ich den Saum aufbaue. Das Tarp wird dann zwar etwa 15g schwerer, dafür habe ich ein schönes Resultat. Und falls die Naht später zum First wird, ist sie auch gleich auf Zug verstärkt. Ein weiterer Trick ist: Vertraue dem Stoff und dem Transport der Maschine und entspanne dich... Führe so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Könnte so auch in einem Ratgeber für angehende Chefs stehen... ;)

    Aber Details später. Kann noch dauern...

    Maurerschnur, bei der die verstellbare Schlinge über die volle Firstlänge reicht. Das wäre eigentlich nicht nötig, da ein verstellbarer Bereich von 20 cm für eine einstellbare Firstschnur völlig ausreicht. So habe ich aber im Bedarfsfall fast 6 m Schnur zur Verfügung. Auch als Wäscheleine ist eine doppelte Schnur vorteilhaft, weil sich die Wäsche einklemmen läßt und nicht so schnell vom Wind verweht werden kann.

    Ich halte den verstellbaren Bereich meiner Firstleine in der Regel so gering wie möglich, um Material und etwas Gewicht zu sparen. Der Aspekt mit der Wäscheleine hat aber tatsächlich etwas. Guter Punkt! – Zudem kannst du die Schnur mittels deinen Karabinern aushängen, ein paarmal verdrehen und wieder einhängen; dann hält die Wäsche noch besser.

    Im Übrigen, finde ich, ist deine Modifikation gut gelungen. Auch die Idee mit mehreren Druckknöpfen ist schön. Ich musste erst ein paarmal schauen und nachdenken, bis ich das Prinzip verstanden habe.

    So, die Stoffbahnen sind zusammengenäht. War wieder mal ein Kampf mit dem glitschigen Silnylon. Beim ersten Versuch dachte ich, ich hätte eine ganz tolle Idee und habe versucht, die beiden Stoffbahnen mit SilNet zu fixieren. Wäre wohl gegangen, wenn ich es etwas verdünnt hätte...

    Mir hat das Resultat dermassen nicht gefallen, dass ich die Naht weggeschnitten habe und heute mit einer anderen Methode ein aus meiner Sicht ganz brauchbares Resultat hinbekommen habe. Auf 275cm haben sich die Stoffbahnen jedenfalls nur um 2mm verschoben. Das ist schon nahe an der Kunst der Tunnelbauer.

    Heute Nachmittag habe ich mal alle meine Tarps am Boden aufgebaut, um für mich sinnvolle Maße zu eruieren. Das gleiche habe ich mit verschiedenen Hängematten gemacht. Irgendwie will ich ja die beiden Welten möglichst gut auf einen Nenner bekommen.

    Dabei ist mir aufgefallen, dass mein Hex-Tarp sich am Boden gar nicht schlecht macht:

    Dann habe ich noch eine Google-Tabelle für rechteckige Tarps gemacht. Vielleicht ist ja auch sonst mal jemand froh darum. Ich denke, sie ist weitgehend selbsterklärend:

    Rechteck-Tarp

    Ach ja, und mein überarbeitetes Opus 2 macht sich am Schattenplatz hinter dem Wohnblock auch nicht schlecht:

    Nach meinem Verständnis nach ist genau das Gegenteil der Fall

    Je mehr ich drüber nachdenke, desto eher würde ich auch eine zusätzliche Spannung auf der Tarp ridgeline erwarten

    Meiner Meinung hängt es damit zusammen, wie die Firstleine der Hängematte eingestellt ist und welchen Hängewinkel du verwendest. (EDIT: Es kommt zusätzlich sicher auch noch auf den Baumabstand und die Dehnbarkeit der Baumgurte / Aufhängung an!) Je nach Szenario nimmt die Spannung aufs Tarp ab und alle Last entfällt auf die Firstleine der Hängematte. Oder aber es passiert das Gegenteil und die Firstleine der Hängematte hängt durch, während der First des Tarps die Funktion der «Structural Ridgeline» der Hängematte übernimmt. Das gilt es auf jeden Fall zu vermeiden, weshalb ich beim Tarp etwas Gummischnur in die Firstleine intergriert habe. Deshalb habe ich auch geschrieben:

    Ist das Tarp nahe an der Hängematte befestigt, so schaukelt das Tarp mit der Hängematte mit (Hennessy-Stil), das Schaukeln der Hängematte wird aber durch das abgespannte Tarp schnell beendet. Zudem kann relativ viel zusätzlicher Zug auf den First des Tarps kommen, wenn man sich in die Hängematte setzt / legt.

    Es muss nicht zwingend, aber es kann – je nach Konfiguration – passieren. 8o Theoretisch könnte sogar der Fall eintreten, dass die Firstleine von Hängematte und Tarp die Last untereinander aufteilen. Der Zug wäre dann aber nicht bei jeder Person exakt gleich verteilt und es würde auch eine Rolle spielen, ob du das Fussende höher hängst oder nicht...

    Wird das Tarp nahe am Baum an der Aufhängung befestigt, so ist man auf der sicheren Seite und muss sich über all das keine Gedanken machen. :)

    Bei mir hängt das Fussende auch einiges höher. Du kannst das Tarp exakt dorthin spannen, wo du es haben möchtest:

    • Tarp ungefähr dort über der Hängematte hinziehen, wo du es haben möchtest.
    • Dabei den First zuerst nur lose spannen.
    • Beim Abspannen nach unten ziehst du es dorthin, wo du es haben möchtest.

    Hier siehst du ein Beispiel, wie das aussehen könnte:

    zum Vergrössern anklicken

    Am besten probierst du es mal aus. Wenn es nicht nach deinen Wünschen funktioniert, kannst du immer noch deine Daisy-Chain zusätzlich mitnehmen.

    So hatte ich es im Frühling auf einer Wanderung abgespannt. Du siehst schön, dass auch ich das Fussende höher habe und das Tarp entsprechend abgespannt habe:

    PS: Die dicke Leine oben im Bild ist die Tarpleine vom Waldkindergarten.