Beiträge von Waldläufer70

    Ich finde solche leichten Packbeutel auch praktisch, habe aber schon mehr als genug Packbeutel. Ich würde deshalb eher einen Beutel kaufen als gleich drei Stück. Aber wie du schon sagst: Man kann so etwas auch selber nähen, wenn man den passenden Stoff hat.

    Cleveres Marketing: Ja und nein: Für den Diffusorsack bezahlt man bei Globetrotter eigentlich zu viel (deshalb: ja). Dafür braucht man nicht drei Beutel zu kaufen; was wiederum teurer wäre als der einzeln gekaufte Diffusorbeutel (deshalb: nein). Oder hat jemand die Beutel irgendwo auch einzeln gefunden?

    Gestern hatte ich einen netten Besuch: Fagorian war auf der Durchreise vom Kanton Fribourg nach Konstanz. Weil ich da recht genau am Weg liege, hat er mich besucht. Nach einem Panaché/Radler haben wir über Hängematten und Tarps und natürlich auch über anderes geplaudert und zum Schluss hinter dem Block noch Hängematte und Tarp aufgehängt.

    Vielen Dank für die schöne Begegnung und viel Erfolg beim Nähen von Hängematten und Tarp in den nächsten Tagen! :)

    Super. Ich finde es immer toll, wenn man in seinem Leben immer wieder mal Neues ausprobiert und Neues wagt. Oder auch Vergessenes wieder ausgräbt. Deine Nervosität kann ich voll nachvollziehen. Ich wurde bei meinen ersten Nähversuchen angeleitet – und trotzdem war ich echt nervös.

    Ich finde, deine ersten Nähte sehen toll aus!

    Diesen Innenzeltstoff würde ich aufgrund der C6 Imprägnierung nicht nehmen. (ist im Verdacht krebserregend zu sein. Hier gibt es ein paar Infos.

    Danke für den Hinweis. Von dem habe ich noch einiges zuhause, das verarbeitet werden will. Vermutlich werde ich ihn für ein Innenzelt nutzen. Aufgrund deines Hinweises werde ich das Endprodukt ein oder zwei Mal waschen, bevor ich es nutze. Ein Innenzelt muss ohnehin nicht wasserabstossend sein.

    Ansonsten denke ich inzwischen aufgrund der Hinweise von Siebenschläfer, dass man bei der Isolation am meisten Gewicht sparen kann, wenn man einen leichten, winddichten Stoff verwendet. Die Isolationsleistung ist dann am berechenbarsten und man spart am meisten Gewicht.

    Da könntest du absolut Recht haben! – Bei Schlafsäcken und Quilts finden ja fast immer irgendwelche Daunen den Weg nach aussen. Ich vermute, das hängt damit zusammen, dass die ganz feinen Daunen und die noch so dünnen Kiele ganz unterschiedlich hart sind. Eine Kunstfaserisolation ist da viel ausgeglichener. Aber stimmt, der Stoff sollte schon dicht sein und das sind die wenigsten gut luftdurchlässigen Stoffe.

    Also, vielleicht sollten Stoffe für Isolation doch kalandriert sein. Und dann sind sie womöglich auch daunendicht, was immer genau das heisst.

    Danke für deinen Einwand! Und sorry, dass ich einfach einen Mythos nachgeplappert habe, ohne darüber nachzudenken.

    Für Apex muss der Stoff ja nicht daunendicht sein. Da könntest du zum Beispiel diesen verwenden. (Allerdings habe ich noch keine praktische Erfahrung mit dem Stoff...) Der Stoff ist recht leicht und auch günstig, aber nur rund 120cm breit; das könnte aber reichen; kommt halt auf deinen Bauplan an.

    Danke, Siebenschläfer, dann würde ich zum E41 tendieren, sollte ich mal ein Tarp kleben wollen.

    Ich habe mit dem Permatex-Produkt ohne Handschuhe gearbeitet und gut gelüftet. Der Duft war zwischendurch etwas unangenehm. Würde ich oft damit arbeiten, so würde ich mir Handschuhe besorgen.

    Wenn ich allerdings bedenke, wie oft meine Hände mit Hautirritation reagieren, wenn irgendein Hautpflegemittel an meine Hände gelangt, dann würde ich das dünnflüssige Silikon schon fast als Hautpflegemittel betrachten. Ich hatte keinerlei unangenehme Reaktion. Ich habe die Rückstände allerdings auch bald mit einer Handreinigungspaste entfernt. Das ging gut.

    Mit Chemie kenne ich mich gar nicht aus. Ich kann mal ein Foto der Verpackung hier beifügen.

    EDIT: Ich würde mir beim nächsten Mal jedenfalls auch Handschuhe besorgen. Ist auf Dauer schon angenehmer, wenn man mit Substanzen arbeitet, deren Zusammensetzung man nicht richtig einschätzen kann.

    Ich habe mal den Packsack meiner defekten SynMat 7 UL LW von Exped ausprobiert (etwa die Grösse einer 1-Liter-Flasche). Da diffundiert das Licht schon mal nicht schlecht, aber es verdunkelt die Lampe auf jeden Fall mehr als nötig, zumal der Kreis unten aus grauem Stoff ist.

    Die Idee gefällt mir gut. Also wenn jemand das mal mit weissem Stoff ausprobieren sollte, wäre ich um einen Bericht dankbar. Sollte sich jemand gar einen solchen Beutel bestellen (scheint in der Schweiz nicht erhältlich zu sein oder ich suche mit dem falschen Begriff), so liesse sich da vielleicht etwas einrichten.

    Hello vonck and welcome to the hammock forum!

    Solange wir verstehen, was du sagen möchtest, ist alles in Ordnung. Und wenn du mal gar nicht weiterkommst, dann kannst du auch mal ein paar Zeilen in englischer Sprache schreiben.

    In Berlin gibt es übrigens ganz nette Leute. Schau mal hier.

    In den OSM-Karten sind Brunnen, Quellen und Wasserstellen eingezeichnet, allerdings sehr klein.

    Ich habe nachträglich gesehen, dass die Karte anscheinend sogar weltweit funktioniert und unter anderen das Tag «drinking_water» der OSM-Karten berücksichtigt.

    Ich werde sicher auch mal froh um die Karte sein. Auch wenn darin natürlich nicht alle Trinkwasserstellen enthalten sind, so sollten die, die angezeigt werden, zumindest sicher sein. Dennoch würde ich mir in jedem Fall kurz überlegen, ob das (noch immer) der Fall sein kann.

    Ich habe da noch etwas gefunden, was für die Schweiz relevant ist:

    BRUNNEN - Darf ich von öffentlichen Brunnen trinken?

    "In der Schweiz wird grundsätzlich angenommen, dass ein öffentlich zugänglicher Brunnen Trinkwasser führt, das ohne Bedenken konsumiert werden kann." Diese Aussage findet man in einer rechtlichen Stellungnahme zuhanden der Lebensmittelkontrolle Solothurn aus dem Jahr 2005. Der Eigentümer – meist die Gemeinde – hat dafür zu sorgen, dass der Brunnen Trinkwasser führt, oder er muss zwingend ein Schild mit der Aufschrift „kein Trinkwasser“ anbringen. Der Brunnenmeister einer Gemeinde prüft stichprobenartig die Qualität der öffentlich zugänglichen Brunnen.

    Quelle

    Das würde bedeuten, dass das Schild «Kein Trinkwasser / Eau non potable / Acqua non potabile» zwei Gründe haben kann:

    • keine regelmässige Kontrolle (Wasser nicht freigegeben)
    • Grund zur Beanstandung (tatsächlich kein Trinkwasser)

    Hier noch weiterführende Informationen als ePaper.

    Hier eine Karte mit Brunnen (und anderen Quellen), die Trinkwasser führen:

    http://wasserqualitaet.svgw.ch/index.php?id=1093

    Die Karte sollte weltweit funktionieren. Die Zuverlässigkeit hängt u.a. von den Einträgen auf OpenStreetMap (OSM) ab: drinking_water

    In dem Thread wird nur herausgestellt, dass E41 dünnflüssiger sei. Ich selbst habe nur E43 und kann daher nicht vergleichen. Das ist ziemlich zähflüssig aber dadurch kann man es ganz gut verspachteln. E43 hält aber auch bombenfest, sofern die Klebenaht breit genug ist.

    Danke, das ist gut zu wissen.