Das ist für mich auch ein großer Vorteil gegenüber dem Zelt (da ist man ja meist hinter doppelten Vorhang (Innen- und Außenzelt) "eingesperrt")
Wenn das Wetter schön ist, kann ich bei meinem Zelt den Eingang offen lassen und habe dann bei Bedarf auch einen freien Blick auf den Sonnenaufgang oder den See oder die Berge, etc.
Was ich zu meinem oberen Beitrag noch ergänzen wollte: Wenn ich mit jemanden zusammen unterwegs bin, suchen wir uns meistens auch einen schönen, gemütlichen Platz. Auch dann spielt die Himmelsrichtung keine Rolle, aber die Aussicht oder eine gute «Infrastruktur», ob naturgegeben oder menschengemacht ist egal, ist dann durchaus ein Kriterium, schliesslich möchten wir es zusammen gemütlich haben und den Abend geniessen, plaudern, etwas kochen... Auch wenn ich allein unterwegs bin, kann es passieren, dass ich etwas früher an einen schönen Ort gelange und dann beschliesse, gleich über Nacht dort zu bleiben.
Wenn ich aber ein paar Tage unterwegs bin, koche ich mir manchmal auch am frühen Abend an einem schönen Ort mit guter «Infrastruktur» (siehe oben) etwas, wandere dann aber noch in die Dämmerung hinein ein Stück weiter. Da suche ich mir dann einen Platz etwas abseits des Weges. Aussicht und Himmelsrichtung sind mir dann völlig egal, denn es ist ohnehin schon dunkel oder am Eindunkeln und am Morgen möchte ich vielleicht bei Zeiten weiterwandern. Das Frühstück gibt es dann erst, wenn ich etwas warmgelaufen bin; dann gerne auch wieder an einem schönen Platz mit Aussicht oder sonst einer einladenden Ausstrahlung.
Kurz, es gibt wohl keine zwei Plätze, die ich nach den genau gleichen Kriterien ausgewählt habe. Ich nehme, was sich mir bietet. Dazu brauche ich im Grunde einfach zwei Bäume im etwa passenden Abstand, etwas Distanz zum nächsten Weg, keinen zu stark abfallenden, möglichst trockenen Untergrund und das Gefühl, dass der Ort für die Übernachtung passt.