Beiträge von DL1JPH

    Wenn die Hängematte nicht sehr breit ist, hat man da so gut wie keine chance... Wenn sie es ist, kann man ein Stück Paracord unter die HM spannen (etwas kürzer), dann rutscht man nicht so aufeinander... Ist aber echt schwierig mit dem aus- und einsteigen.

    Bis auf die Tatsache, dass die Hasen hier in der Gegend meine Lager immer total interessant finden, obwohl ich nichts essbares auch nur in die Nähe gebracht habe ist zwar nicht schlimm, aber hat mich schon gelegentlich mal wach gehalten... Die Viecher machen echt interressante Geräusche.

    Zu viel Geld ausgegeben... Gute Hängematten sind auch bei uns bereits für deutlich unter 50 Euro zu haben. Um das Schlafen in einer Hängematte zu testen, muss man also nicht zu teuren integrierten Systemen aus den USA greifen.

    Ansonsten: Man unterschätzt leicht, wie unangenehm eine Nacht mit unzureichender Isolation nach unten sein kann... In meiner ersten Nacht bin ich mehrmals aufgewacht, weil die dünne Fleecedecke die ich verwendet habe nicht ansatzweise genug war - trotz 20 Grad im Zimmer.

    Ich habe 'mal mit Spannleinen über die gesamte Hängematte experimentiert, ist aber unangenehm. Bis Jetzt habe ich für Underquilts auch noch nichts wirklich gutes gesehen... Das war einer der Gründe, warum ich mir mein PeaPod gebastelt habe.

    Was ganz gut klappt ist, einfach dünne Wurzeln von Nadelbäumen zu verwenden. Eine Hängematte kann man da aber nicht 'dranhängen... Alles andere muss erst vorbereitet und versponnen werden, was ein ziemlich langwieriger Prozess ist.

    [USER="1"]Schakalaka[/USER]

    1. Besser (aber auch schlecht) ist das Paracord, das fast jeder von uns im Rucksack haben dürfte.

    2. Ich hab' für solche Fälle ein kleines Nähkitt im Rucksack, das hat mich schon oft vor unangenehmen Überraschungen bewahrt...

    3. Das ist eine Standardtechnik. Funktioniert allerdings nicht mit jeder Rinde -> Idealerweise nimmt man bei Uns den Bast von Nadelbäumen.

    4. Vorrausgesetzt, der Netzbetreiber war so nett, die nötige Infrastruktur bereitzustellen... Das ist leider alles andere als garantiert.

    Ich verwende Gas gerne auf kurztripps, vor Allem wenn ich sonst nicht viel Ausrüstung schleppen muss... Wenn ich länger unterwegs bin, setze ich meistens auch auf Spiritus + Festbrennstoffe.

    Ich bin da eher selten betroffen. Wenn mir etwas fehlt, ist es meistens kein Teil der Hängemattenausrüstung, die ist immer komplett in ihrem Packsack. Ich weiß allerdings nicht, wie oft ich schon eine improvisierte Gabel geschnitzt habe nachdem ich das (den? die?) Spork vergessen habe...

    Mein PeaPod-System reicht mir bis ca. -5 Grad. Wenn's kälter wird, verwende ich noch eine Therm-A-Rest Ridgerest. Damit komme ich eigentlich immer hin, jedenfalls in unseren Breiten.

    Yup, unterwegs schlägt man die Hängematte nicht (Vorrausgesetzt, es gibt genug Bäume). Selbst auf dem Campingplatz macht sich eine Hängematte immer gut, nur wiegt das Gestell halt 25kg...

    Das hängt davon ab, was du unter "positive Auswirkungen auf die Gesundheit" genau verstehst... Generell würde ich sagen, dass eine gute Hängematte nicht wesentlich besser oder schlechter ist als eine wirklich gute Matratze / Wasserbett. Allerdings ist eine gute Hängematte für 'nen Fuffi zu haben, für eine entsprechende "konventionelle" Lösung legt man schnell mal ein paar hundert Euro hin. In diesem Sinne: Ich bleib' bei meiner Hängematte.

    Ja, [USER="22"]kahel[/USER], ich würd' mal sagen, da hast du was falsch verstanden :rolleye: ... Ich bau' mein Tarp einfach so auf, dass es über die Verstellkanäle von den Whoopie Slings reicht. Dann wirken die überstehenden Enden wie Driplines. Wenn's ganz wild wird, kommt noch ein Poncho 'drunter, damit ist man auch ziemlich windgeschützt.