Posts by TreeGirl

    Enlightened Equipment macht Tarps aus 7D Silnylon :huh:


    Nachdem ich einmal gesehen habe, wie leicht und schnell ein Dorn einen 10D Quiltstoff aufgerissen hat, habe ich für mich entschieden, dass mir das Gewicht nicht SO wichtig ist. Bei Silnylon / Silpoly Tarps wäre 20D für mich die Grenze.

    Warm, leicht, billig - entscheide dich für zwei Kriterien ;)


    Ich ergänze meinen Underquilt gelegentlich mit einem Stück Reflectix, das ich als kleine, leichte Sitzunterlage immer dabei habe. Da es nur die Lendengegend abdeckt, hält sich die Kondensation in Grenzen, aber es ist und bleibt eine Notlösung. Als alleinige Isolierung hat mir aluminisierte Luftpolsterfolie nie gereicht.


    Das HH Bubble Pad hatte ich einmal versuchsweise in die Hängematte gelegt - aber es war mir zu sperrig bei zu wenig Wärme.


    Wenn du mit den Nachteilen einer Dampfsperre leben kannst, würde ich dir statt Luftpolsterfolie eine dünne, breite Evazote-Matte empfehlen - z.B. 4 mm. Die kannst du dir zurecht schneiden und hast ordentlich Fläche bei wenig Gewicht.

    Sind die Spyder Gurte bei dir im Shop geeignet, auch wenn ich meine Vorstellung von <100gr aufgeben müsste? Das P/L-Verhältnis zum Dynaweave ist mir zu groß, solange die Bruchlast und Anwendungsmöglichkeit gleich erscheint.

    Ich habe noch nicht versucht, die Spider/Poly-Baumgurte mit einem Becket Hitch zu verwenden, deshalb kann ich nicht sagen, wie gut oder schlecht sie für diese Anwendung funktionieren.

    Genau, ich wollte den Gurt durch den aufgerafften Kanal am Ende der Hängematte ziehen und dort belassen. Denn wie beschrieben sah* ich bislang keinen Vorteil durch Continuous Loops/Dog Bones etc..

    Ich glaube, du hast die Funktion noch nicht verstanden. Um einen Becket Hitch zu setzen, benötigst du eine Schlaufe an der Hängematte. Du könntest den FishHook mit einem Evo Loop ersetzen - der würde genau das tun, was du willst, ist aber viel stärker bei einem ähnlichen Gewicht (FishHook 3 g, Evo Loop 3,4 g). Der Evo Loop geht durch die Gurtschlaufe und um den Gurt auf der anderen Seite des Baums - genau wie der FishHook.


    Trotzdem brauchst du an der Hängematte eine Schlaufe um den Gurt mit einem Becket Hitch anzuknoten. Hast du dir die Videos angesehen? Dort sieht man es eigentlich gut. Wenn du den Gurt durch den Hängemattentunnelzug ziehst, müsstest du dir einen anderen Knoten zur Längenverstellung suchen. Wobei du bei der Längenverstellung den Gurt ständig im Tunnelzug bewegst: ich hätte da Bedenken, dass der Hängemattenstoff an dieser Stelle über kurz oder lang aufscheuert.

    Was mich leider verwirrt:

    Am Sonntag hattest du die Mini Dog Bones empfohlen aufgrund der hohen Bruchfestigkeit. In deinem Shop sind sie jedoch mit 102kg angegeben. Und den Unterschied zwischen einer 7/64" AmSteel® Schlaufe ø 2,5mm und einem 7/64" AmSteel Evo Loop ø 2,5mm konnte ich für meinen Anwendungsfall noch nicht ausmachen, zumal ich beim Evo Loop nicht erkenne, ob die Bruchlast ausreicht.

    Waldläufer70 hat es ja schon erklärt: wenn man den Dog Bone doppelt legt, verdoppelt sich auch die Kapazität.


    Sowohl für Schlaufen als auch für Evo Loops konnte ich keine verlässliche Angaben zur Bruchkraft finden. Die Evo Loops sollten durch die Konstruktion aber stärker sein als normale Schlaufen. Und wenn du sie als Soft Shackles verwendest, verdoppelst du die Bruchkraft.

    Vielleicht hat ja dann auch jemand Tipps für mich für bequemeres liegen.

    Andere Hängematte :P


    Ich finde die Hängematten von Dutch auch sehr schmal. Ich denke, nach dem säumen bleiben vielleicht 145 cm übrig, und die kann man selbst bei einem weniger dehnbarem Stoff wegen dem Netzschnitt nicht nutzen. Ich habe keine Nacht durchgehalten. Aber das Gewicht ist natürlich schön...

    Gelegentlich tauchen interessante Hängematten auf Kickstarter auf. Ich bin allerdings sehr vorsichtig. Wenn Kickstarter nicht dazu benutzt wird, das Produkt einfach nur bekannt zu machen, d.h. viele Käufer zu finden, scheinen viele Produkte unausgereift zu sein. Statt vorab selbst in R&D zu investieren, lassen sich die Hersteller dafür bezahlen. Der Käufer bezahlt für das unausgereifte Produkt, und gibt Feedback, das dann vielleicht bei der nächsten Auflage berücksichtigt wird.

    Ein Link wäre hilfreich. Meinst du diesen Shop?


    "Hängematte BushBed – ist eine große, bequeme und leichte Hängematte mit Moskitonetz."

    "Die Hängematte ist 2,8m lang und 1,4m breit, was ermöglicht, sogar sehr großen Personen sich bequemen darauf zu setzen und zu schlafen."


    Finde den Fehler.


    Sieht für mich aus, wie eine Zusammenstellung von Hängemattenausrüstung aus China. Bei dem Preis bin ich ziemlich sicher, dass die Ausrüstung nicht in Polen gefertigt wurde.

    Normalerweise unterscheiden sich aber billige Amazon Produkte und nahmen hafte Hersteller Produkte unteranderem in der Aufmachung. Das ist hier nicht der Fall (Dutch vs Warbonnet) sind von der Aufmachung ähnlich.

    Ich weiss nicht, was du unter "Aufmachung" verstehst. Die Chameleon und die XLC sind beides Hängematten mit einem integriertem Netz, das sich vollständig abnehmen und auf links drehen oder gegen ein Topcover austauschen lässt. Soviel zu den Ähnlichkeiten. Wirklich alles andere unterscheidet sich deutlich von einander.


    Dutch Hängematten sind Tunnelzug-Hängematten. Warbonnet Hängematten sind gewhippt (Knubbel am Ende).

    Dutch Hängematten sind tatsächlich 11' lang. Warbonnet Hängematten sind eigentlich 10.5' lang, da durch das Whipping nutzbare Länge verloren geht.

    Die Standard Dutch Hängematten sind ca. 145 cm breit. Warbonnet Hängematten sind ca. 155 cm breit. Klingt wenig, fühlt sich aber viel an.

    Der Schnitt vom Aufbau (Netz oder Topcover) ist komplett unterschiedlich. Das kann man auf den meisten Fotos gut erkennen.

    Die Ridgelinelänge der Dutch Hängematten ist ca. 83%. Die Ridgelinelänge der Warbonnet Hängematten ist ca. 89%. Riesiger, fühlbarer Unterschied.

    Ich wiege zwischen 75 und 80 Kg,und möchte ein Underquilt nutzen, brauche also keine havy oder Double layer Version.

    Es gibt zwei Gründe, warum man sich für eine Double Layer Hängematte entscheiden sollte oder nicht - die Möglichkeit eine Isomatte zwischen die Lagen zu schieben ist KEIN Grund. Das funktioniert auch mit zwei Lagen nicht gut.


    1. Man braucht eine höhere Kapazität. Zwei Lagen Stoff tragen mehr Gewicht als eine Lage.

    2. Man will weniger Dehnung. Zwei Lagen Stoff dehnen sich weniger als eine Lage.


    Ich wiege nur etwas mehr als 60 kg und bevorzuge eine Heavyweight Double Layer XLC/Eldorado, weil ich gerne flacher liege.

    Die Eldorado und die XLC unterscheiden sich trotzdem um 70 Euro. Schnitt ist gleich, lediglich die Staufächer fehlen und die Eldorado hält sogar 10 kg mehr aus. Somit kosten die extra Staufächer quasi 70 Euro. Sind sie die 70 Euro wert, oder fehlt da noch die Ridgeline oder andere Features die den 70 Euro unterschied erklären.

    Der Unterbau der Eldorado und XLC ist identisch. Alle Aufbauten (Eldorado Netz, Eldorado Topcover, XLC Netz, XLC Topcover) sind kompatibel und austauschbar. Mit einem Eldorado Netz kannst du aus einer XLC eine Eldorado machen, und umgekehrt.


    Die XLC hat eine im Aufbau eingebaute Ablage ("Shelf") - das fehlt bei der Eldorado. Und die XLC kommt mit einem doppelendigen Packsack. Die Eldorado hat einen Packsack mit nur einer Öffnung. Als Ausgleich für die fehlende Ablage, lässt sich der Packsack mit den angenähten Schlaufen an die Ridgeline hängen. Ist aber eher ein schlechter Ersatz für das Shelf.


    Ist die Ablage 70 € wert? Die Frage muss sich jeder selbst beantworten. Ich würde unterwegs nicht darauf verzichten wollen. Auf die Ablage passen viel größere Gegenstände als in einen RLO. Und einen RLO kann man wie gesagt nachrüsten. Ich habe beides: die Ablage für größere Dinge (z.B. eine Jacke, wenn es Nachts kälter werden sollte), und den RLO für kleinere Dinge (z.B. mein Handy, Ohropax, etc.), die auf der (gut gefüllten) Ablage manchmal etwas schwer zu finden sind.


    Die Tragkraft hängt im Übrigen vom verwendeten Stoff ab, und nicht vom Hängemattenmodell. Die 1.6 Single Layer XLC hat die exakt gleiche Tragkraft wie die 1.6 Single Layer Eldorado. Der Unterbau ist ja identisch.

    -Natürlich kann man einen Organizer nachkaufen oder selber machen aber wenn er bei zwei identischen Produkten dabei ist würde er ja ein Kaufargument sein.

    Aber der Punkt ist ja, dass die Hängematten nicht identisch sind. Sieh es so: du bezahlst nicht nur für das Material und Arbeitszeit, sondern auch für das Design. Das ist doch auch bei anderen Sachen so. Handy ist nicht gleich Handy. Auto ist nicht gleich Auto. Hängematte ist nicht gleich Hängematte.

    -Genutzt habe ich bis jetzt die Matadores Aufhängung und die Art gefiel mir sehr gut, würde also hier auf Gurt und Klemmschnallen setzten.

    Alle Hängematten sind modular, d.h. die Aufhängung ist kein Argument für oder gegen eine bestimmte Hängematte. Wenn du bei mir kaufst, baue ich dir jede Aufhängung an die Hängematte, die du haben willst und die ich da habe. Ich habe auch schon Sonderwünsche gespleißt.

    Es ging auch nicht um deinen Shop sondern generell werden die Produkte schlecht dargestellt und oft könnte jeder YouTuber für 50 Euro ein besseres Werbevideo drehen als so mancher Konzern.

    Wenn du mir anbietest, ein gutes YouTube Video für 50 € zu drehen, bin ich sofort dabei! Ich würde gerne Videos machen - aber da mir Technik und Know-how fehlen, ist das schwierig. Vor allem wenn man nebenbei noch 10-12 Stunden pro Tag damit beschäftigt ist, Bestellungen zu bearbeiten und zu beraten...

    Ich glaube, canyonbiker will den Becket Hitch einfach jeweils gebunden lassen und dann beim Aufbau jeweils neu in der Länge anpassen ("neu setzen").

    Er schreibt aber:

    Im eingepackten Zustand lasse ich die UHMWPE Gurt in der aufgerafften Hängematte eingeknotet. Ich verzichte auf DogBones, Evo Loops etc., da ich gegenüber der zuvor genannten Variante keinen Vorteil sehe.

    Das klingt für mich, als ob er die Schlaufe (Continuous Loop, Dog Bone oder Evo Loop) an der Hängematte durch den Gurt ersetzen will.

    Ich habe noch ein paar Abschnitte unbenutztes Mule Tape da. 2 x ca. 320 cm 5/8" (1800 lbs) für 5,20 € und 1 x 220 cm 5/8" für 1,80 € Selbstkostenpreis.

    Von allen Herstellern ist die von Dutch einfach viel strukturierter. Am Beispiel der Cameleon. Dort sind viel Detailfotos und kleine Animationen eingebaut.

    Mag sein, aber inwiefern sagt dir das, ob die Hängematte bequem ist? So wie ich es sehe, ist Dutch ist in erster Linie ein Bling-Designer, kein Hängematten-Designer. Seine Hardware ist genial. Seine Hängematten sind ganz normale Hängematten mit vielen Accessoires: ein Häkchen hier, ein Täschchen dort. Darauf fahren viele Leute ab. Leider ist der Schnitt des Netzes, der entscheidend für den Liegekomfort ist, nicht sehr gelungen. Das Netz ist knapp geschnitten - vermutlich damit nicht so viel Stoff "herumflattert". Leider hat das zur Folge, dass die Seiten der Hängematte hochgezogen werden. Da seine normal breiten Stoffe nur 150 cm breit sind, und nach der Verarbeitung ohnehin nur ca. 145 cm bleiben, geht dir von dieser knappen Breite noch mehr verloren. Und da das Netz nur parallelogramförmig (Asym) oder trapezförmig (Sym) geschnitten ist, kann man ohnehin nicht nahe an der Kante liegen. Ganz anders der Aufbau von Warbonnet, der dreidimensional geschnitten ist, und es erlaubt, fast die ganze Stoffbreite zu nutzen.

    Mir würde besser gefallen, wären die technischen Daten dort geordnet wie bei dir im Shop. Allerdings sind dort natürlich keine Animationen oder Detailfotos, was das genau beschäftigen mit den Produkten erschwert und müselig macht.

    Ich habe etwas viel besseres gemacht als Detailfotos oder Animationen von Schnickschnack - ich habe ein Aufhängevideo gedreht. Alles andere erklärt sich eigentlich von selbst.

    Bis auf die leichten Unterschiede in der Länge sehe ich so als Person die noch keine der Hängematten hat, keinen Unterschied. Für mich würde es keinen Sinn machen mehr geld auszugeben, weil es keinen Punkt gibt in dem sich die Eldorado unterscheidet.

    Dutch und Warbonnet Hängematten sind so unterschiedlich wie sie nur sein können. Das kann man auf jedem Foto sehen. Aber ohne Hängemattenerfahrung fällt einem so etwas einfach nicht auf. Letztendlich würdest du die Unterschiede vermutlich nur erkennen, wenn beide Matten nebeneinander hängen, und du sie probeliegen kannst. Mich haben schon viele Kunden für eine Hängemattendemo besucht. Wenn ich mich richtig erinnere, haben sich auch die eingefleischtesten Dutch-Fans am Ende eine Warbonnet gekauft. Der Unterschied im Liegekomfort ist einfach zu deutlich.

    Aus welchem Grund ist denn die dutch oder draka ein Kompromiss? Die dutch hat auch eine Richtlinie und auch ein Asymmetrisches Netz und die draka hat ein Staufach. Liegt der Unterschied im Stoff oder der Verarbeitung oder einfach im Gefühl.

    Die Draka ist momentan leider nur eine Einsteigerhängematte. Sie ist erst letztes Jahr auf den Markt gekommen, und hat noch einige Kinderkrankheiten - hauptsächlich eine deutlich zu lange Ridgeline. Und ein Staufach ist nur Zuckerguss. Wie ich bereits geschrieben habe, kannst du einen Ridgeline Organizer nachkaufen und an jede Ridgeline hängen. Kaufst du dir ein Paar Wanderstiefel, weil sie in einer tollen Tragetasche geliefert werden - oder weil sie gut passen?

    Letzteres ist ja nunmal subjektive und kann ich nur durch ausprobieren feststellen. Ich will immer das Maximum für mein geld, aus dem Grund tu ich mich schwer, mehr Geld für ein Produkt auszugeben, dass auf dem Papier erstmal nicht mehr wert ist. Ich habe ja bewusst nur Hängematten aus deinem Shop ausgewählt, da ich gemerkt habe, dass du dich sehr mit den Produkten auseinander gesetzt hast. Damit war für mich die Bezugsquelle klar. Aber der doch ziemlich stolze Preis der Produkte lässt einen Impuls Kauf leider nicht zu. Gerade nicht nach meinen letzten Investitionen. Deshalb würde ich mich freuen wenn du mir Gründe für die Eldorado oder gegen die anderen nennen kannst sodass ich meine nächsten Tripps in einer geeigneten Hängematte verbringen kann. Sollte es wirklich die Eldorado werden, kann man sich bei dir ja auch die blackbird leihen. Das wäre zumindest ein Anhaltspunkt, Vergleich kann ich sie dann trotzdem nicht. Aber danach hätte vielleicht Gewissheit.

    Ich würde dir gerne helfen, aber ich kann dir nicht mal eben alle 3 Hängematten ausleihen. Wenn ich dich richtig verstehe, wäre das das einzige, was dich zufriedenstellen würde. Du kannst gerne nach Deggendorf oder zum Treffen in Mengerschied (falls das Corona-bedingt nicht wieder ins Wasser fällt) kommen - dann hänge ich dir alle Matten die ich habe zum Probe liegen nebeneinander.

    Im eingepackten Zustand lasse ich die UHMWPE Gurt in der aufgerafften Hängematte eingeknotet. Ich verzichte auf DogBones, Evo Loops etc., da ich gegenüber der zuvor genannten Variante keinen Vorteil sehe.

    Sorry, das verstehe ich nicht. Wie soll denn deine Aufhängung funktionieren, wenn die Gurte in die "Hängematte eingeknotet" sind? Wenn du einen Becket Hitch machen willst, brauchst du eine Schlaufe an der Hängematte. Ob die Schlaufe ein Continuous Loop, ein Dog Bone (Mini oder normal) oder ein Evo Loop ist, ist egal. Aber du brauchst eine Schlaufe um den Gurt anzuknoten.


    - Beim Aufhängen muss ich nur noch den Gurt mit dem Schlaufenende in einen vergleichbaren Haken einhängen, den man in dem Becket Hitch Video sieht und den Knoten kurz neu setzen für die richtige Länge.


    Wenn meine Vorstellung keinen Widerspruch hat, suche ich nur noch den Haken aus dem Video.

    TreeGirl: In deinem Shop werde ich leider nicht fündig. Gibt es etwas Vergleichbares?

    Ich habe FishHooks da, bin aber noch nicht dazu gekommen sie zu fotografieren und in den Shop einzustellen. Ich habe dir aber bewusst keine FishHooks empfohlen, da du ja eine Kapazität von 160 kg haben wolltest, und der FishHook nur bis 90 kg geht. Das einzige, was leichter als ein 22 g Kletterkarabiner ist und ausreichend Kapazität hat, wäre ein Evo Loop oder ein anderer Soft Shackle. Ich habe in die Schlaufe meiner Baumgurte einen Evo Loop eingespleißt, der wie ein Grapplers Hitch angebracht ist, den ich aber wie einen Evo Loop schließe. Leichter, stärker und baumschonender geht es nicht.

    Einmal musste ich aber schon... und zwei Ständer als Baumersatz beissen sich gewaltig mit der Anforderung, ein komplettes Paket zu haben ;-)

    Erstens braucht man nicht immer Bäume oder ein Gestell um zu hängen - manchmal muss man nur ein bisschen kreativ sein - und zweitens reicht es häufig, einfach etwas weiter zu laufen / fahren / paddeln um doch noch hängen zu können. Ich habe vor Jahren eine Radtour gemacht, und bin immer auf Campingplätzen abgestiegen. Ich hatte ein kleines Zelt dabei, und sogar ein UL Gestell. Das Gestell habe ich in der ersten Nacht benutzt, weil ich zu faul war, etwas weiter zu radeln. Danach habe ich jede Nacht gehängt. Wo ein Wille ist, findet man auch zwei Gebüsche, an denen man die Hängematte in der Not aufhängen kann ^^

    Eine der einfachsten Antworten am Schluss war, dass ich wohl immer noch nicht genügend Übung mit solchen Fehlern habe.

    Am übernächsten Abend stellte ich dann beim Rausnehmen meiner Linsen fest, dass meine Brille fehlte...

    Ich habe mal gesehen, dass sich einige Wohnmobilfahrer Checklisten auf das Lenkrad legen, damit sie die Liste durchgehen bevor sie den Campingplatz verlassen. Auf einem neuseeländischen Campingplatz gab es ein großes Schild mit einer Checkliste, das gut sichtbar neben der Ausfahrt stand. Vergessliche Radfahrer können sich sicherlich einen Checkliste an den Lenker hängen.


    Bei mir hat es sich bewährt, dass ich direkt vor Verlassen des Hängeplatzes noch einmal ganz bewusst alle Oberflächen (Hängebäume, Boden) absuche. Am besten zwei mal. Nur zur Sicherheit.

    Der Ridgeline Organizer (die Tasche an der Ridgeline) sollte nicht ausschlaggebend für die Wahl der Hängematte sein. Einen RLO kann man separat kaufen und an jeder Hängematte mit Ridgeline installieren.


    Von den 3 genannten würde ich mich immer für die Eldorado entscheiden. Alles andere wäre für mich ein Kompromiss.

    Lohnen sich also die 15-30% Preisunterschiede oder gibt es Details die nützlich sind aber nicht von mir erkannt wurden?

    Generell finde ich nämlich die Produktbeschreibung relatiev dürftig. Lediglich die Standart Hängematte von Dutchware spricht mich mit ihren Bildern an.

    Was fehlt dir denn in der Produktbeschreibung? Ohne ausreichend Erfahrung dürfte dir die ausführlichste Beschreibung nicht helfen. Ich weiß beispielsweise genau, worauf es bei einer Hängematte für mich ankommt: nutzbare Hängemattenlänge, nutzbare Hängemattenbreite, Stoff, Ridgelinelänge und Netzdesign. Alles andere ist Dekoration.

    Noch ein Gedanke: komplett flach will wohl niemand liegen, sonst würden wir auf auf dem Boden schlafen. Hängematten sind deshalb so bequem, weil sie sich an den Körper anpassen. Das gilt für alle Stoff- oder Netzhängematten, auch 90° und Brückenhängematten. Nur ist jeder Hängemattentyp an unterschiedlichen Stellen flexibel. Nur weil jemand sich in einer extrem dehnbaren Gathered End Hängematte unwohl fühlt, heisst das noch lang nicht, dass es am Hängemattentyp liegt. Wenn es aber die Verwendung einer Isomatte unverzichtbar ist, würde ich auch zu einer 90°-Hängematte tendieren. GE Hängematten machen nur mit einem (guten) Underquilt richtig Spaß.

    Die Cocoon kenne ich noch nicht, aber es wurde ja schon häufiger geschrieben, dass der Stoff sehr dehnbar ist. Das bedeutet, dass er sich an den Seiten stärker hoch zieht als ein weniger dehnbarer Stoff. Man liegt also wie in einer Badewanne. Mancher liebt das - andere kommen damit nicht zurecht. Ich ziehe wenig dehnbare Stoffe und Hängematten mit einer vergleichsweise langen Ridgeline vor, weil ich darin flacher liegen kann.