Posts by TreeGirl

    Wie wäre es, wenn man den Namen des Forums einfach von "Biete" einfach zu "Angebote" ändert?


    Laut Forenstatistik gibt es im Biete-Forum 180 Themen. Der älteste Thread ist vom 05.05.2015. Das entspricht einem Thread ca. alle 9 Tage oder 3-4 Threads im Monat. Das ist meiner Meinung nach nicht so viel, dass sich dafür 2 Unterforen lohnen.


    In einigen Foren muss man für den Titel ein Präfix auswählen. Ist das evtl. auch bei uns einstellbar? Oder jeder Poster wird gebeten, den Titel mit einem Präfix zu starten. Also z.B. "[Verkaufe] DD Frontline" oder "[Sonderangebot] Nähmaschine bei Lidl".

    Aber noch ne andere Frage: wie fandet ihr denn nun den Platz? War er ohne die bisherigen Bäume sehr kahl und hattet ihr genügend stabile Bäume zum Abhängen in guter Entfernung vom Grill- bzw. Aufendhalthaus?

    Das wollte ich auch gerade fragen. Wie schneidet der gelichtete Platz im Vergleich zu Silbersee ab? Sind Treffen mit 30-40 Hängern noch möglich?

    Das Tarp sieht nicht übermäßig lang aus. Ich meine eher eine 11' Hängematte mit einem +13' Tarp. Es ist möglich die Tarpridgeline etwas zur Hängematte zu drehen. Locker aufspannen geht auch bis zu einem bestimmten Grad, aber ich mag nicht wieviel Wetterschutz man an den Enden verliert.

    Gibt es eine Faustformel, mit der man die optimale Tarpgröße bestimmen kann?

    So nach dem Motto: Länge der Hängematte plus x Zentimeter.

    Ja. Aus eigener Erfahrung würde ich empfehlen:


    Hex-Tarp -> Ridgelinelänge = Hängemattenlänge + mindestens 30cm

    Also Hängemattenlänge 335cm - Tarplänge 365cm


    Türen-Tarp -> Ridgelinelänge = Hängemattenlänge

    Also Hängemattenlänge 335cm - Tarplänge 335cm


    Etwas länger geht, aber je länger das Tarp im Vergleich zur Hängematte ist, desto breiter muss es sein, weil man längere Tarps mit einem größeren Abstand über die Hängematte hängen muss um nicht mit der Hängemattenaufhängung zu kollidieren.

    Vielleicht müssten man doch andere Garne als Mara für HM und Tarps verwenden. Nur: wo kriegt man den Solbond und so her? TreeGirl was denkst du darüber?

    Ich denke, dass Solbond für unsere Anwendungen Overkill ist. Soweit ich weiss, verwenden die meisten UL Tarphersteller Mara, und ich habe noch nie gehört, dass das Garn ein Problem gewesen wäre. Es ist immer der Stoff, der irgendwann ermüdet oder überlastet wird und reisst, oder die Beschichtung wird abgetragen. Ich vermute, dass Solbond für Heavy Duty Ausrüstung Sinn macht - das sieht man ja auch auf den Fotos im Prospekt. Da werden Festzelte, Markisen, Sonnenschirme und Outdoor Möbel abgebildet. Die sind alle aus schweren Stoffen gemacht, und sind einem vielfachen an UV-Strahlung und Wetter ausgesetzt.


    Weiterhin ist die Farbauswahl gering, und der Preis im Vergleich zu Mara oder Tera hoch, weil es das Garn nur auf großen Spulen gibt. Die dünnste Version wäre wohl das Solbond 40, mit 3.000m auf der Spule. Da kannst du viele Tarps mit nähen :)


    Für unsere Tarps würde ich Tera 60 verwenden, weil es ähnlich stark wie das Mara 70 ist, aber dünner und glatter. Das heisst es lässt sich einfacher vernähen, und man kann eine dünnere Nadel verwenden - die weniger große Löcher im Silnylon oder Silpoly hinterlässt.

    Als Anhaltspunkt:


    Wer einen Tensa4 mit Amsteel UCRs ohne Zubehör direkt bestellt, kann beim aktuellen Dollarkurs mit Kosten von ca. 503€ rechnen. Mit meiner Bestellung zusammen wären die Kosten ca. 487€.


    Der Tensa4 mit Polyester Webbing würde direkt ca. 459€ kosten. Mit meiner Bestellung zusammen wären die Kosten ca. 440€.


    Bei weiteren Mitbestellern sollten die Kosten sinken.

    Für meinen Tensa4 bräuchte ich ein paar Kleinigkeiten, aber die internationalen Versandkosten für Kleinkram sind leider so hoch, dass es sich nicht wirklich lohnt alleine zu bestellen. Deshalb würde ich mich anbieten, eine Sammelbestellung zu organisieren. Ich kann alles mitbestellen was auf der Tensa-Seite aufgeführt ist.


    Die Sammelbestellung läuft so ab:

    • Besteller melden sich bei mir mit einer Liste der Artikel.
    • Ich berechne die voraussichtlichen Kosten, die sich aus dem Warenwert, Versandkostenanteil, Zoll, Mehrwertsteuer und DHL-Porto zusammensetzen.
    • Jeder Besteller überweist mir aus Sicherheitsgründen vorab die geschätzten Kosten. Es gibt leider immer wieder Leute, die es sich zwischen Bestellung und Lieferung anders überlegen, und sich dann einfach nicht mehr melden. Nachdem ich eine Menge Zeit in die Organisation stecke, möchte ich keinesfalls auf den Kosten sitzen bleiben.
    • Ich erledige die Zollformalitäten, hole die Ausrüstung ab, rechne die tatsächlich angefallenen Kosten aus und teile sie den Mitbestellern mit. Sind die angefallenen Kosten höher, bitte ich um Nachüberweisung. Sind die angefallenen Kosten niedriger, überweise ich die Differenz zurück.
    • Jeder Mitbesteller erhält seine Bestellung per versichertem DHL-Paket.

    Anzumerken ist, dass diese Sammelbestellung rein privat ist. Ich verdiene nichts daran, und stelle deshalb weder eine Rechnung aus, noch leiste ich Garantie oder akzeptiere Rücksendungen bzw. Umtausch.

    never change a winning team ...

    Naja, du willst ja einige Änderungen machen. Also bist / warst du ja nicht 100%ig zufrieden. Und du möchtest dieses mal nicht fertig kaufen sondern selbst nähen. Außerdem schreibst du, dass selbst die Konstrukteure den Hängeschlafsack nicht verbessern konnten: ihre Veränderungen haben neue Probleme geschaffen. Es besteht also eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit, dass du dir u.U. mit deinen Verbesserungen ebenfalls neue Probleme einhandelst. Darauf solltest du vorbereitet sein. Ich habe über die Jahre einige DIY-Experimente gemacht, und es ist nie etwas auf Anhieb glatt gegangen.

    Ich habe bisher beim Abbauen noch keine Schäden an der Baumrinde entdeckt.

    Bitte verwende Baumgurte wie wir alle. Es gibt gute Gründe dafür:

    1. Schäden sind nicht immer mit bloßem Auge erkennbar. Gerade wenn du deine Hängematte mit einem flacheren Aufhängewinkel als 30° aufhängst wirken schnell sehr hohe Kräfte auf einen sehr kleinen Bereich der Baumrinde. Leider sind mir keine Studien bekannt, aber je nach Baumart und Alter ist es möglich, dass die Kapillaren gequetscht oder sogar beschädigt werden, und den Baum dauerhaft schwächen oder schädigen. Das äußert sich aber vielleicht erst Jahre später und kann dann natürlich nicht mehr auf dein Verhalten zurück geführt werden.
    2. In den USA, wo Hängematten populärer sind als hier, und leider ziemlich viele Hänger Seile zum Aufhängen verwenden, sind Hängematten mittlerweile in vielen Gebieten komplett verboten (unabhängig von der Aufhängung!), weil Seile Schäden hinterlassen haben. Es ist nicht in unserem Interesse, wenn das Verhalten weniger Hängemattennutzer hier ähnliche Verbote zur Folge hat.
    3. Selbst wenn du ein Baumexperte bist, und weisst wann eine Seilaufhängung keinen Schaden anrichtet und im Zweifelsfall Gurte verwendest: kannst du dafür garantieren, dass Leute die sich die Aufhängung bei dir abschauen sich ebenfalls verantwortungsvoll verhalten?

    Ganz im Ernst: Baumgurte wiegen nicht viel, kosten wenig, und sind eine Rückversicherung. Ich bin der Meinung, wir sind es den Bäumen die uns so viele erholsame Nächte ermöglichen schuldig, sie bestmöglichst zu schützen. Also bitte verwende Baumgurte!

    Über die etwas dürftige Isolation muss ich mal in Ruhe nachdenken, währen ich hin und her schaukelnd in den Himmel schaue ... :)

    Jetzt, wo ich die Nähmaschine endlich mal in Betrieb genommen habe, stehen mir ja vielfältige Möglichkeiten offen.

    Ich könnte mit einer übergeworfenen Fleece-Decke anfangen - ein paar Klettpunkte sind schnell angenäht. (und wieder entfernt, falls es ein "Griff ins Klo" war)

    Dann muss ich mir mal die ganze Nähkonstruktion genauer ansehen, vielleicht kann man das Ganze ja an einer geschickten Stelle öffnen und einfach "nachfüttern".

    Der Schlafsack hat sowieso einen "doppelten Boden", in den ich eine konturierte Isomatte schieben kann. Also von unten wird es eigentlich nie kalt. Von oben ist es manchmal etwas dürftig und die tragende Seitenkonstruktion (auf den Fotos grasgrün) hat derbe Kältebrücken - aber das Nylon liegt doppelt ... da müsste eigentlich was zwischen passen ... wenn man erst mal anfängt, nachzudenken ... :D

    Dann viel Erfolg beim experimentieren. Vielleicht magst du ja einen Bericht posten, wenn du dein Projekt fertig gestellt hast.

    Ohne die Schlafsackhängematte in Natura gesehen und ausprobiert zu haben, bin ich skeptisch dass sie besser funktioniert als eine simple Gathered End Hängematte. Auf den Bildern sieht der Schnitt sehr ähnlich wie der der Fatboy Hängematte aus, nur noch schmaler. Ich habe mal in einer Fatboy-Hängematte gelegen und fand sie durch die sich verjüngenden Enden eher kippelig.


    Das wirst du vermutlich nicht hören wollen, aber ich würde dir raten, vor einem komplizierten und verbesserten km276-Klon erstmal eine ganz normale Gathered End Hängematte zu nähen und auszuprobieren. Ich könnte mir vorstellen, dass du so eine Hängematte bequemer findest als deinen Hängemattenschlafsack - vorausgesetzt du verwendest einen bequemen Stoff in ausreichender Breite und Länge, und hängst sie richtig auf.


    Wenn du bei deinem Projekt bleiben willst, dann würde ich versuchen den Schnitt genau zu kopieren. Als Stoff für die Hängematte würde ich einen 70D Ripstop Nylon verwenden. Diese Stoffstärke hat sich für Hängematten bewährt. Ich würde aber versuchen, zu vermeiden Nähte in den lasttragenden Teil zu machen. Bei der Isolierung von unten kannst du dich an den Anleitungen für einen Sooki halten. Nachdem sich der obere Teil für dich bewährt hat, würde ich den so kopieren.


    Anmerkung: Auf der km276-Seite bekomme ich den Eindruck, dass die Hängematte nur mit Hilfe von Seilen am Baum befestigt wird. Aus Gründen des Baumschutzes solltest du um den Baum unbedingt Polyestergurte mit einer Breite von mindestens 2,5cm verwenden.

    TreeGirl : Steht dein Angebot noch mit dem Tensa4? Mangels verfügbarer Alternativen würde ich dem Tensa wohl mal eine Chance geben (müssen) ;) Auch wenn ~6kg für auf dem Rad schon ordentlich sind...

    Ja, das Angebot steht noch. phlo hat sich letztendlich für einen anderen Weg entschieden, und ich bin immer noch an den Boom Stakes interessiert.

    Off-topic: Irgendwie finde ich es ja lustig, dass in den USA anscheinend Skandinavien als Inbegriff von «kalt» gilt, obwohl es in Skandinavien aufgrund des Nordatlantikstroms deutlich(!) wärmer ist als auf der vergleichbaren Breite in den USA und Kanada. :huh: ?( :?:

    Soweit ich weiss, war den skandinavischen Warbonnet-Kunden der 0° Wooki nicht warm genug, so dass sie um eine wärmere Sonderanfertigung gebeten haben. Anscheinend waren es genug Anfragen, dass Warbonnet die skandinavische Version schließlich ganz normal angeboten hat.

    Ich würde immer die Isolierung wählen, die für mich den überwiegenden Teil der Zeit am besten funktioniert. Wenn ich beispielsweise 20 Nächte bei Temperaturen zwischen 20°C und 0°C draussen schlafe, und 5 Nächte bei unter 0°C bis -10°C, würde ich einen 3-Jahreszeiten-Wooki wählen und im Winter zusätzlich eine Isomatte mitnehmen. Ansonsten müsste ich meist mehr mitschleppen als ich brauche.


    Wenn dir das zusätzliche Gewicht egal ist, ist es aber meist kein Problem, etwas mehr Unterisolierung zu haben als man braucht. Natürlich kommt irgendwann der Punkt, wo einem zu warm ist - aber der kommt wesentlich später als bei einem Top Quilt / Schlafsack.


    Ansonsten hängt es davon ab, wie warm oder kalt du schläfst. Wenn du normal bis warm schläfst, ist der 20°F Wooki eine gute Wahl. Wenn du normal bis kalt schläfst, würde ich den 0°F Wooki nehmen. Es gibt aber auch noch Zwischenstufen und die Möglichkeit mit Overfill zu arbeiten.

    Paypal hat nichts mit der Transportversicherung zu tun. Die erstatten dir das Geld und holen es sich sofort von RbtR zurück. Wenn RbtR nicht auf den Kosten sitzen bleiben will, müssen sie vermutlich einen Fall bei USPS auf machen. Genauso würde es auch funktionieren wenn eine deiner Hängematten auf dem Versandweg verloren geht. Du musst dann einen Nachforschungsantrag bei deinem Versender stellen und darauf hoffen, dass sie das Paket entweder wiederfinden oder dir den Schaden ersetzen. Ärgerlich und zeitaufwändig ist das immer. Aber der Kunde kann ja am wenigsten dafür.

    Was ich unangenehm finde ist, dass letztlich ausländische Unternehmen haften müssen, weil bei uns die Zollabfertigung nicht funktioniert.

    Ich gehe davon aus, dass die internationalen USPS-Sendungen alle versichert sind. Dementsprechend sollte USPS auch für den Schaden aufkommen. Aber das muss der Auftraggeber (in diesem Fall RbtR) mit USPS klären.

    Bei mir hat das USPS-Tracking - mit kleinen Verzögerungen - ansonsten immer funktioniert.

    Dann hattest du Glück. Ich hatte im August gerade wieder 6 USPS-Pakete und nur bei einem hat das Tracking bis zum Ende funktioniert. Bei den anderen endeten die Updates irgendwann zwischen dem Verlassen der USA und der Weiterleitung vom Frankfurter Zoll. Es sind aber alle wohlbehalten aufgetaucht. Allerdings erschwert das unzuverlässige Tracking die Zollanmeldung ungemein, da ich nur noch raten kann, für welche Bestellung die Zollbenachrichtigung nun gilt :/