Posts by TreeGirl

    Nächstes mal mache ich Fotos von Parkplatz und Umgebung.

    Brauchst du nicht, ich glaub dir das schon. Ich habe bisher nur die Wohnmobilisten kennen gelernt, die mit Wohnmobil verreisen um eben nicht in die Büsche gehen zu müssen. Aber ich schätze, auch Ferkel fahren Wohnmobil.

    Die letzten 100km des Camino Francés (einer der Jakobswege in Spanien): In jeder Ausbuchtung massenhaft Papiertaschentücher, auf alle erdenkliche Art und Weise benutzt. Dabei gibt es dort alle paar Kilometer eine Ortschaft, wo man sein Geschäft verrichten oder den Abfall korrekt entsorgen könnte.

    Ja, das hat mich am Camino auch geärgert - und nicht nur auf den letzten 100 km. Wobei man den Pilgern nur einen begrenzten Vorwurf machen kann. Ich finde es unmöglich, dass man zwar Pilger haben will, und auch Getränke und Essen verkauft, aber kaum Toiletten zur Verfügung stellt. Wer einen Wanderweg einrichtet, Wanderer einlädt und dann nicht mal Dixi-Klos alle 5 km zur Verfügung stellt, darf sich nicht aufregen, wenn man ihm in den Wald sch***t. Selbst wenn alle ihr Geschäft vorbildlich verbuddeln würden, wäre es bei der Anzahl an Nutzern ein Problem. Wenn ich Spanier wäre, würde ich ein Toiletten-Imperium aufbauen. 1,00 € pro Benutzung würde mindestens eine Hälfte der Pilger gerne bezahlen, um ungestört die Hose herunter lassen zu können. Eine Win-Win-Win-Situation.

    Da gibt es ein paar einfache Tricks: Hängematten trocknen schneller, wenn sie geöffnet hängen, z.B. indem man einen Stock, Besen o.ä. hinein legt, der sie offen hält.

    Hab ich gemacht. Ohne hätte es noch länger gedauert.

    Mexikanische Hängematten werden gar nicht erst richtig nass, wenn man dieses Teil immer nach dem Aufstehen hineinlegt, dann regnet es gewissermaßen hindurch.

    Wenn es auf die Hängematte regnet, hast du etwas falsch gemacht. Normalerweise sollte das Tarp vor direktem Regen schützen. Was mir gelegentlich passiert ist, ist dass mir Wasser an der Aufhängung entlang in die Hängematte gelaufen ist.

    Sie saugen sich jedenfalls nicht so voll mit Wasser wie Tuchhängematten.

    Nylonhängematten saugen sich gar nicht voll. Ich bin immer aufs Neue überrascht, wenn ich eine meiner Hängematten aus der Waschmaschine hole. Die ist schon nach dem Schleudern fast trocken. Nach einem halben Tag ist sie meist komplett trocken. Was für ein Gegensatz zu Baumwolle. Die saugt sich tatsächlich voll.

    Leichte Verformungen in der Hängematte ziehen sich bei einer Wäsche wieder zusammen, das kann man sich immer wie bei einer Jeans vorstellen. Sie dehnt sich durch das Tragen aus und zieht sich durch das Waschen wieder zusammen. Stark ausgebeulte Knieteile gehen nicht ganz zurück.

    Ich komme nicht mit einer ausgebeulten Hängematte nicht zurecht.

    Ich würde z.B. nie auf die Idee kommen, eine Tuchhängematte zum Camping mitzunehmen und würde sie auch im Garten nicht nutzen, da jedes Blatt und jede Raupe darin liegen bleibt. Die mexikanische Hängematte lässt zumindest das Räupchen durchfallen und ist schnell ausgeschüttelt.

    Ehrlich gesagt möchte ich nicht, dass überhaupt Blätter oder Raupen in meine Hängematte kommen. Deshalb campe ich mit einer Campinghängematte mit integriertem Netz. Das bleibt geschlossen, um alles außer mir draußen zu halten. Nicht nur Raupen, sondern auch Mücken, Fliegen, Motten, Eichhörnchen, Vögel, Ameisen, oder was mir sonst noch gerne Gesellschaft leisten würde. Würde ich eine Netzhängematte zum campen mitnehmen wollen, müsste ich erst einen geschlossenen Moskitosocken dafür nähen.


    Ich mag die Mexi - aber für Outdoor-Aktivitäten bei denen Gewicht, Packvolumen, Insektenschutz und Unempfindlichkeit eine große Rolle spielen, ist eine gute Campinghängematte einfach besser geeignet.

    Ich gehe davon aus, dass der Underquilt für die Exped Scout Hammock Combi UL sein soll? Laut Exped ist die nur 295 cm lang, d.h. der Wooki XL ist zu lang.


    Wenn der Underquilt möglichst leicht sein soll, kommt eigentlich nur Daune in Frage. In Europa verkaufen Cumulus und blueskylavender Daunenunderquilts mit Eckenaufhängung. blueskylavender näht wohl auch nach Wunsch. Und seine/ihre Underquilts machen auf den Fotos auf mich einen besseren Eindruck.


    Der KuFa Underquilt mit dem besten Gewichts-Wärme-Verhältnis den ich kenne, ist der Lesovik Otul. Aber das Gewicht ist halt kein Vergleich zu Daune.

    Soweit ich weiss, ist das Seil nur angeknotet. Lediglich die Fixierung der Raffung hat sich geändert.


    How to Put Cinch Buckles on a Hennessy Hammock

    Has Hennessy changed they way they wrap the hammock ends?


    Ich gebe aber zu, dass ich bei meiner Hennessy noch nicht unter die Haube gesehen habe. Im schlimmsten Fall könntest du aber auch einfach eine Schlaufe knoten, den Rest abschneiden, und eine neue Aufhängung an der Schlaufe anbringen. Das ist aber auch ein Thema für einen eigenen Thread.

    Willkommen im Forum, Melanie!


    Bitte mache doch für deine Fragen zum Underquilt einen eigenen Thread im Unterforum Isolation auf.


    Prinzipiell finden wir das Setup von Exped genial. Einfach aufzubauen, besonders die Aufhängung am Baum. Dagegen ist Hennessy eine Qual mit der ganzen Knoterei.

    Alle Hängematten sind modular, d.h. wenn dir die Hängematte gefällt, die Aufhängung aber nicht, tauschst du einfach die Aufhängung aus. Die Aufhängung ist meist das erste, was ich bei meinen Hängematten upgrade :)

    Meine allererste Hängematte habe ich mit 11 oder 12 Jahren im Armee-Laden gekauft - das war eine ultra-kurze und ultra-schmale Netzhängematte für kleines Geld. Ich habe sie ab und zu im Garten aufgehängt. Vermutlich nicht gut, weil es keine Anleitung gab. Ich erinnere mich aber daran, dass das Netz nach 15 Minuten unangenehm wurde, weil es in die Haut eingeschnitten hat. Das Problem dürfte bei allen grobmaschigen Netzhängematten bestehen.


    Letzten Sommer habe ich netterweise eine mexikanische Netzhängematte aus Nylon von alasiesta testen dürften. Die Hängematte hat mir sehr gut gefallen, die Nylonschnüre waren sehr weich, und ich habe darin noch flacher gelegen als in der mexikanischen Netzhängematte aus Baumwolle. Leider hatte ich nach jeder Nacht Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich, weil die kräftigen Nylonschnüre sich nicht genug gedehnt haben. Abgesehen davon wäre mir auch diese Hängematte zu schwer zum wandern gewesen. Das Packvolumen war auch mindestens doppelt so groß wie meine Campinghängematte mit integriertem Moskitonetz.


    Vermutlich könnte man eine Nylon-Netzhängematte aus dünneren Schnüren weben, die auf ein ähnliches Packmaß und Gewicht wie eine Camping-Tuchhängematte kommt. Aber was ich schon nach kurzer Nutzung festgestellt habe ist, dass Netzhängematten sehr anfällig für Verschiebungen und Verzerrungen sind. Zu Hause ist das kein allzu großes Problem, weil die Hängematte nicht ständig aus- und eingepackt wird. Unterwegs wäre mir das aber deutlich zu viel Aufwand. Und ich schätze, dass das Problem mit dünneren Schnüren nicht kleiner wird...


    Baumwolle würde ich grundsätzlich nicht zum campen mitnehmen. Meine mexikanische Baumwollhängematte war erst nach 3 Tagen im heissen Wintergarten komplett trocken. Und wenn du dich in eine feuchte Baumwollhängematte legst, verformst du sie dauerhaft. Abgesehen davon ist Baumwolle schwächer ist als Nylon, und wird auch schneller morsch.


    Fazit: ich kenne keine Netzhängematte, die selbst der schlechtesten Camping-Tuchhängematte ernsthaft Konkurrenz machen würde.

    Willkommen im Forum!


    Im deutschen Forum wurde das Thema Hund und bzw. in der Hängematte noch nicht häufig diskutiert. Im amerikanischen Forum aber sehr oft. Dort findest du sicherlich die richtige Lösung für deinen Hund. Ansonsten kannst du auch gerne einen Thread zu diesem Thema aufmachen. Zumindest von meinen Kunden haben mir einige erzählt, dass sie mit Hund hängen.

    Erneut Urlauber beim Wild-Camping im Pfälzerwald erwischt


    Da die offiziellen Campingplätze alle voll sind, stehen die jetzt halt auf irgendwelchen Parkplätzen im Wald.

    Dort sind natürlich keine Toiletten, Mülleimer oder Entsorgungsstellen für die Chemietoilette.

    Die widerlichen Folgen müsst Ihr Euch selbst ausmalen ;(

    Hm, im Artikel ist aber von Wohnmobilen die Rede. Die benutzen im Allgemeinen ihre eigene Toilette, und müssen Toilette und Abwassertanks nicht jeden Tag leeren. Ich halte es für zweifelhaft, dass es in diesem Fall widerliche Folgen gab. Das ist eher ein Problem beim Autocamping. Wohnmobile dürfen an vielen Stellen sogar "freistehen". Nur eben nicht im Naturpark Pfälzerwald.

    Zwar werden im Beitrag Apex 200 underquilt von SirWesley Fragen zum Trägerstoff/Quiltstoffe diskutiert, meine Frage passt aber besser zu dieser Überschrift. Sonst verweist mich in einen anderen Faden :-)

    Für eigene Projekte bzw. Themen ist es immer besser, einen eigenen Thread aufzumachen. Das ist übersichtlicher, als sich an einen Thread anzuhängen. Und neue Threads kosten nichts :)

    Der Stoff, der das Apex umhüllt (=Futterstoff), sollte winddicht sein.

    Muss er nicht, aber es ist natürlich besser, wenn der Wind die mühsam aufgewärmte Luft nicht gleich wieder wegtragen kann.

    Der Trägerstoff braucht es nicht zu sein, hier liegt der Fokus auf geringem Gewicht? Oder hätte Winddichtigkeit auch hier einen Vorteil?

    Ich sehe keinen Vorteil darin, wenn der Trägerstoff nicht winddicht bzw. windabweisend ist. Und wenn eine Lage leichter sein soll, würde ich nicht den Trägerstoff leichter machen, denn der muss das meiste Gewicht aushalten. Und nachdem ich in 10 Jahren 3 Underquilts unabsichtlich beschädigt habe, verwende ich keine Stoffe unter 15D mehr. Die zusätzliche Robustheit ist mir die paar Gramm Wert.

    Fazit:

    > 55g/m² = eher schwer

    ca. 25 - 30g/m² = zu bevorzugen

    Um ehrlich zu sein, finde ich es unsinnig, bei einem KuFa-Quilt die Gramm beim Stoff zu zählen. Für einen Sooki brauchst du ca. 550 cm Stoff. An Stofffläche dürftest du auf ca. 7 m² kommen. Bei 23 g/m² wären das 161 g. Bei 55 g/m² wären es 385 g. Der Unterschied zwischen "extrem leicht" und "extrem schwer" beträgt also nicht mal 230 g. Dagegen dürfte das 200 g/m² Apex schon 400 g auf die Waage bringen. Alleine deshalb würde ich von allzu leichten Quiltstoffen abraten, und mindestens 15D bzw. ~30,5 g/m² verwenden. Das heißt, der Unterschied ist schon nur noch ~170 g. Für Grammzähler ist Synthetik eine eher schlechte Wahl.

    TreeGirl, du hast ja inzwischen deinen dritten Quilt genäht?

    Den 3. habe ich noch nicht fertig genäht. Der Stoff ist aber zugeschnitten, und das Apex liegt bereit.

    Willkommen im Forum!

    All die Fragen die ich habe, werde ich am besten in einem extra Beitrag verpacken.

    :thumbup:

    Was sagt ihr eigentlich zu den Bambushütte- Matten? Ich war überrascht bisher so wenig von der hier gelesen zu haben und dachte mir dass das bestimmt einen Grund hat

    Auch diese Frage ist besser in einem eigenen Thread aufgehoben. Nur soviel: die meisten Hänger finden den Weg zu uns ins Forum, weil sie auf der Suche nach mehr Liegekomfort sind. Deshalb werden Hängematten mit einer Länge von unter 320 cm und einer Breite von unter 145 cm nicht häufig diskutiert. Ich durfte auf einem Treffen mal 5 Minuten in einer Bambushütten-Hängematte liegen und fand sie mega unbequem. Der Besitzer war deshalb auch auf der Suche nach einer neuen Hängematte.

    Was ist denn das Ziel von der Aktion?


    Wenn du in erster Linie Geld sparen willst, müsstest du vermutlich sehr viel Glück haben, und Daunenjacken mit guter Daune sehr günstig bekommen. Wahrscheinlicher ist, dass du nur Kleidungsstücke mit Daune von geringer Bauschkraft findest -- und vermutlich auch selten weisst, welche Qualität die Daune hat. In dem Fall ist es vermutlich günstiger, Daune in einem Onlineshop für Betten zu kaufen (z.B. hier). Wenn Federn in der Mischung sind, brauchst du allerdings einen robusteren Quiltstoff. Bei meinem Experiment haben sich die Federn jedenfalls zu häufig durch einen 20D Quiltstoff gearbeitet.


    Umweltfreundlich ist so eine Aktion eher nicht, sofern die Kleidungsstücke nicht verschlissen sind. Zwar recycelst du die Daune, aber die Hüllen kannst du vermutlich nur noch entsorgen.


    Wenn ich auf gebrauchte Daune zurückgreifen müsste, würde ich eher nach einer alten Daunendecke Ausschau halten. Da reicht vermutlich eine.


    Noch ein Gedanke: in den USA hatte ich Kontakt mit Bettwanzen und habe mich deshalb etwas mit dem Thema beschäftigt. Bettwanzen sind in den letzten Jahren stark auf dem Vormarsch, und es wird davon abgeraten, sich gebrauchte Betten und Matratzen ins Haus zu holen. Ich würde eine gebrauchte Daunendecke deshalb über 70°C erhitzen.

    (Meine dort am meisten genutze HM war übrigens einen TTTM, diese Klassische um die 40Eur, deren Tuchlänge ist wohl 320x155cm (obwohl ich es nicht schaffe, diese Masse selber so zu bestätigen).

    TTTM rechnet die Schlaufen mit zur Länge - die reale Länge liegt zwischen 285 cm und 295 cm. Du kannst aber auch dort die Ridgeline auf 90% einstellen und schauen ob du sie straff gespannt bekommst. Ich würde allerdings aufhören, bevor die Arme brechen...

    wie sind i.d.R. die Abmasse der Hängematten zu verstehen, zB. wenn eine Gathered-End mit 11' "Länge" vermarktet ist, beträgt dann die ausgelegte Länge des Stoffs innerhalb oder ausserhalb der Zusammenführung 335cm? Bei manchen wird auch die Tuchlänge angegeben, ist wohl die selbe?

    Wo könnte ich mich da mal bilden?

    Dafür gibt es keine DIN-Norm. Das macht jeder wie er will. Für mich zählt die nutzbare Länge - also die Länge zwischen den Punkten, wo sich der Stoff auffächern kann.

    Seit kurzem bietet der polnische Hersteller Lesovik eine Hängematte mit integriertem Moskitonetz mit einer Länge von deutlich über 3m an. Im Forum gab es Interesse an einem Passaround, der jetzt - nach über 8 Monaten - endlich begonnen hat. Getestet werden:

    • Die Lesovik Draka Hängematte



      Länge: 330cm
      Breite: 150cm
      Gewicht mit Schlaufen: 590g
      Kapazität: max. 250kg

      Die Draka ist aus einlagigem 1.9oz Ripstop Nylon (70D) mit einem Moskitonetz, das sich komplett abnehmen lässt. Die Test-Draka kommt nur mit Schlaufen und Dutch Beetle Buckles mit Polyester-Baumgurten.
    • Der Lesovik Otul Underquilt



      Länge: 200cm
      Breite: 140cm
      Gewicht: 820g
      Füllung: Climashield Apex 133g/qm bzw. 4oz/sqyd

      Der Otul ist ein synthetischer Underquilt mit Eckenaufhängung. Lesovik gibt als Temperaturbereich 10°C/-7°C an.
    • Das Lesovik Heksa Tarp



      Länge: 360cm
      Gesamtbreite: 300cm
      Seitenbreite: 150cm
      Material: Micro-Ripstop Nylon
      Gewicht: 480g

      Das Heksa wird mit Abspannleinen und Leinenspannern geliefert.


    Die Teilnehmer am Passaround sind:

    1. grobinger
    2. Mittagsfrost
    3. Felix
    4. Yoggoyo
    5. sirob188
    6. Walkabout
    7. Sulmtaler
    8. BerndRL
    9. Waldmaus
    10. kempkes
    11. NorbertK
    12. CarolFox

    Der Übersichtlichkeit halber möchte ich euch bitten, euer Feedback hier zu posten, und keine eigenen Threads aufzumachen.