Posts by TreeGirl

    Wenn man in der Hängematte auf ein Laken nicht verzichten möchte, dann ist es wohl am besten, wenn man es in Hängemattengröße fertigt und als „Hängematte über der Hängematte“ locker aufspannt.

    Genau das plane ich für meine mexikanische Hängematte - allerdings zwischen Hängematte und Wooki. Ich schlafe zwar bekleidet, aber ich möchte den Wooki so wenig wie möglich beschmutzen. Über der Hängematte geht es sicherlich auch, wobei da die Gefahr größer wird, sich nur in das Laken zu setzen. Da das Laken nur als Bezug dienen soll, würde ich es an Gummischnüren aufhängen, damit es besser nachgeben kann. Ich habe diese Konstruktion noch nicht getestet.

    Nein. Ich lege den Baumgurt um den Balken, so wie ich es auch am Baum machen würde. Wenn der Gurt rutscht gehe ich 2x um den Balken. Am losen Ende habe ich mit Hilfe eines AustriAlpin Dreistegs eine längenverstellbare Schlaufe in den Gurt gemacht. An meiner Hängematte ist an den Enden nur jeweils eine kurze Schlaufe angebracht. Die klinke ich mit Hilfe eine Karabiners in die Gurtschlaufe ein.




    Für meine mexikanische Hängematte werde ich eine Schlaufe machen, die ich auf die gleiche Weise einklinken kann.

    Verstehe ich dich richtig: die Teile mit dem Gewinde dran sind hohl, und dort werden die Stangen rein gesteckt? Wo bekommt man so etwas? Wie teuer ist das?

    Ich kann mir vorstellen, dass nach 2-3 Nächten die Rohre durch den Boden sich mehr und mehr zueinander neigen werden.

    Bei meinem ersten Versuch im Garten Hängepfosten zu installieren habe ich Einschlagbodenhülsen verwendet, wie sie für Zäune verwendet werden. Der Schwachpunkt war das Material (dünnes Blech) und die Verarbeitung (die Hülse war nur auf den Spieß aufgelötet). Letztendlich hat sich die Hülse vom Spieß gelöst. Ich habe den ca. 75 cm langen Spieß in tagelanger, mühsamer Arbeit ausgegraben. Er hat sich nicht gerührt, ehe ich bis 10 cm vor dem Ende war. Es kommt natürlich auf die Beschaffenheit des Bodens, die Höhe der Ankerpunkte (Hebelwirkung!) und den Winkel der Aufhängung an. Eine Slackline würde ich auch nicht installieren.

    Könnte ich dann mit dem TreeRope von La Siesta arbeiten oder würdet ihr richtige Gurte empfehlen?

    Wenn du das schon hast, sehe ich keinen Grund es nicht zu verwenden. Extra kaufen würde ich es nicht.

    Habt ihr hier eine konkrete Empfehlung/Favoriten?

    Für Aufhängungen ohne Baum (der durch Seile beschädigt werden kann), fand ich die Amazonas Aufhängung Ultra-Light Microrope nicht schlecht. Wobei ich kürzlich gelernt habe, dass man traditionelle Hängematten nicht ohne Seil über der Schlaufe aufhängen sollte.


    An meinen Balken hängen Gurte mit AustriAlpin Dreistegen. Das ist eine günstige Lösung, die keine Spuren am Balken hinterlässt, und die ich notfalls auch am Baum verwenden kann.

    Die Karabiner müsste ich ja im Outdoorgeschäft bekommen. Über den Hammock Calcultor lese ich auch heraus, welche Last dieser tragen muss. (70 kg bei 100 kg in der Hängematte)

    Vergiss den Sicherheitsfaktor 5 nicht. Wenn am Karabiner 100 kg hängen, sollte er mindestens 500 kg aushalten. Ich verwende deshalb Kletterkarabiner oder Evo Loops.

    Ich weiss ja nicht, was du auf Tour isst - und wann. Ich muss vor allem dann raus, wenn ich am späten Nachmittag oder Abends noch reichlich esse. Evtl. hat auch der Salzgehalt etwas damit zu tun. Zu Hause esse ich in der zweiten Tageshälfte nur noch wenig oder gar nichts -- unterwegs esse ich meine Hauptmahlzeit aber Abends, weil es Mittags meist nicht praktisch ist. Dazu ist die Mahlzeit vermutlich deutlich salziger, denn unterwegs koche ich nur Fertigessen. Zu Hause kommt mir sowas nicht auf den Teller :)

    Bei Underquilts mit einer primären und sekundären Aufhängung, soll die primäre Aufhängung (an den Seiten) das Gewicht des Quilts tragen, und die sekundäre Aufhängung dem Akkordeoneffekt entgegenwirken und den Quilt auseinander ziehen. Mich hat der Druck vom Gummikordel am Kopf und den Füßen auch immer gestört, und ich fand die Eckenaufhängung erträglicher. Allerdings habe ich immer etwas Angst, den Underquilt komplett an den Ecken aufzuhängen und zu spannen, weil ich nicht sicher bin, wieviel Zug die angenähten Schlaufen verkraften. Schließlich wurden sie nicht dafür designt.


    Das grundsätzliche Problem aller Underquilt mit Eckenaufhängung ist, dass sie aufgehängt eine andere Form haben als eine GE Hängematte. Dazu sind die meisten auf Gewicht getrimmt und deshalb sehr / zu schmal. Dadurch muss er stärker in die Diagonale gedreht werden. Man muss sich deshalb immer entscheiden, was einem wichtiger ist: möglichst wenige und möglichst kleine Luftblasen zwischen Hängematte und Quilt - oder diagonales Liegen.


    Du kannst versuchen, den Underquilt etwas lockerer aufzuhängen, und ihn mit Hilfe von mittig angebrachten Gummischnüren über die Ridgeline an den Körper zu ziehen.

    Traditionelle Hängematten sind nicht so anspruchsvoll wie Campinghängematten, deshalb kannst du da vermutlich jedes Gestell verwenden, das lang und tief genug ist. Im Zweifelsfall würde ich einfach mal beim Verkäufer oder beim Hersteller anfragen, welches Gestell die empfehlen können. Nur solltest du dir im Klaren sein, dass so ein Gestell nicht mal eben schnell weggeräumt ist. Die Dinger nehmen viel Platz weg, sind schwer und klobig, und stehen in kleineren Räumen immer im Weg herum. Kein Problem, wenn der Raum nur als Schlafzimmer genutzt wird. Für Mehrzweckräume aber nur bedingt zu empfehlen.

    Ich mache meine kompletten Tunnelzüge 4,5 cm breit - inklusive der 3 Nähte. Die erste Naht setze ich nur 2-3 mm über die Kante; die nächsten 2 Nähte meist jeweils 6-7 mm darüber. Wobei ich mich der Einfachheit halber am Ripstopmuster orientiere. Der offene Teil des Tunnelzugs dürfte dann immer noch ca. 3 cm breit sein, was bei 7/64" AmSteel und den meisten Stoffen mehr als ausreichend ist. Eine Ausnahme sind lediglich extrem dicke und steife Stoffe.

    Herzlich Willkommen im Forum!


    Eine netzlose Hängematte nähen ist simpel, sofern man eine gerade Naht mit der Nähmaschine nähen kann. Eine Netzsocke ist auch nicht allzu schwer - obwohl ich schon feststellen musste, dass es nicht so einfach ist, auf Anhieb die richtigen Maße zu finden. Eine integrierte Hängematte habe ich bis heute noch nicht genäht, weil ich keine Zeit für Prototypen hatte. Aber poste gerne deine Erfahrungen! :)

    Kannst du denn die Hängematte mit den Schlaufen trotzdem schnell auf- und abbauen?

    Alle meine Hängematten sind mittlerweile mit Schlaufen ausgestattet. Die hänge ich einfach mit Hilfe eines Karabiners in die verstellbaren Gurtschlaufen (Gurt + AustriAlpin Dreisteg) ein. Ich wüsste nicht, wie es noch schneller ginge.

    Ich hab noch nie mit so Gurten gearbeitet und wohl einfach Angst, die könnten rutschen.

    Wenn der Gurt rutscht - was bei meinen glatten Balken der Fall ist - reicht es, ihn ein zweites mal um den Balken zu legen. Ich habe auch schon an glatt polierten Metallpfosten gehängt; dann musste ich eben 4x um den Pfosten bis die Reibung groß genug war.

    Wie wäre es hiermit?

    Ui, so einem Löcherbalken würde ich nicht mehr vertrauen... Meine 60 x 60 Balken biegen sich auch ohne Löcher schon etwas =O

    Sobald du einmal die richtige Aufhängehöhe gefunden hast brauchst du die Gurte nicht mehr und kannst als Dauerlösung einfach Haken an die Balken schrauben .

    Das kann man sicherlich so machen - aber bei der nächsten Hängematte passt es dann u.U. wieder nicht so gut. Der größte Aufwand ist doch, den Balken zu installieren. Wenn der einmal da ist, lässt man einfach den Gurt dran hängen. Da ich häufiger Hängematte-wechsel-dich spiele, habe ich mehrere Gurte am Balken hängen. Dann muss ich den für meine Lieblingshängematte nicht verstellen.