Posts by TreeGirl

    Damit der Stoff sich nicht zu stark dehnt, brauche ich einen mit 70D?

    Wenn du wenig Dehnung haben willst, ist 70D auf jeden Fall nicht verkehrt.

    2.2 oz HEX70 XL Ripstop Nylon (70D)

    Hexon Wide 1.7 (70D)


    Ist dieser Stoff auch unelastisch?

    1.7oz MTN XL Hybrid Ripstop Nylon 40D x 120D

    Die Hybrid-Stoffe sind eine Klasse für sich. Man kann sie nicht mit so gut mit den normalen Stoffen vergleichen. Die Ripstopfäden sind aus 120D, die Stofffäden aus 40D. Das macht den Stoff zwar elastischer als einen 120D-Stoff, aber weniger dehnbar als einen 40D-Stoff. Ich würde den Stoff als "leicht federnd" beschreiben.

    183cm Breite halte ich für übertrieben. Aber wenn du nähen willst, kannst du es ja ausprobieren. Ich mag extra breite Hängematten, aber nicht weil ich die Breite auch nur annähernd nutzen könnte, sondern weil man nicht so schnell in der Nähe der Kanten liegt.


    Interessanterweise habe ich festgestellt, dass mein normaler Wooki auch perfekt mit den breitesten Hängematten funktioniert. Das heisst, ich liege auch in breiteren Hängematten nicht wesentlich diagonaler als in meinen Warbonnet Hängematten. Versuchsweise habe ich meinen Apex Wooki-Klon 160cm breit gemacht, bzw. entspricht die Breite des isolierten Bereichs der vollen Apex-Breite, und der Klon steht an beiden Seiten deutlich über.


    Mit der langen Hängematte wird wahrscheinlich mein Snugpak Cocoon nicht mehr passen.

    Warum sollte der Snugpak nicht mehr passen? Du brauchst doch nur die Schnüre zu verlängern. Der Underquilt selbst soll ja nur dich isolieren - nicht die Hängematte. Wenn er dir in einer kurzen Hängematte passt, sollte er dir auch in einer langen Hängematte passen.

    Hast du dann die Baumgurte durch den Ring gezogen oder Karabiner eingehängt? Dabei stelle ich mir vor, dass das Alu sich ziemlich am Stahl abreibt, oder?

    Ich hänge nie Metall auf Metall wenn ich es vermeiden kann. Baumgurte passen durch die Haken, können sich aber etwas fest zu ziehen. Am besten man zieht vorher eine Schnur durch die Endschlaufe an der man ziehen und die Schlaufe lösen kann. Ich verwende aber meist Seil an den Enden der Baumgurte (Continuous Loops, Dog Bones oder Evo Loops). Das wird nicht so stark geknittert.

    Wie groß sind denn deine Platten?

    Aus dem Kopf meine ich 5cm x 4cm. Wenn ich mich richtig erinnere, war die Tragkraft (nicht Bruchkraft) 500kg. Natürlich nur mit den entsprechenden Schrauben und mit dem richtigen Untergrund.

    Der Querbalken hält ggf. auch eine 90° Hängematte aus, kann ich mir vorstellen. Aber ggf. würde ich da sicherheitshalber noch Flacheeisen hochkant dazuschrauben über die ganze Länge, dann ist man sicher auf der sicheren Seite (Metall könnte ich ausrechnen, Holz leider nicht mangels Erfahrung).

    Die Konstruktion gefällt mir! Wenn ich keine Möglichkeit finde, einen soliden 3m langen Balken zu transportieren, werde ich auf die Idee mit den Gewindestangen zurück kommen.


    Das Bett muss aber noch weg - das stört ja beim abhängen ^^

    Auch wenn meine Sammlung groß ist habe ich nicht jede Hängematte ;) Die Arbora habe ich nicht, weil ich das Design noch nicht ausgereift fand. Aber barfuß hat mindestens eine Arbora.

    Wäre da kein Platz für ein 3 Punkt Alu Truss an der Wand?

    Darüber habe ich auch nachgedacht. Aber eine 3-Punkt Traverse nimmt deutlich mehr Platz weg als ein simpler Holzbalken, und bei den 2-Punkt Traversen die ich gesehen habe, war nur eine niedrige Tragkraft angegeben. Es wäre auch schwierig, die Traverse passgenau zu bekommen. Die Elemente sind auf ganze oder halbe Meter genormt. Ich weiss nicht, ob man die einfach kürzen kann. So oder so wäre das teurer und mehr Aufwand als eine simple Balkenkonstruktion.


    Was besser aussieht ist vermutlich Geschmackssache. Die Hängebalken die ich für die GE-Aufhängung installiert habe sehen ehrlich gesagt besser aus als die restliche Wohnung. Wenn der Anbau unbewohnbar wird, könnte ich eine Hängematten-optimierte Wohnung aus Balken bauen. Das sähe mit Sicherheit schicker aus als das was ich jetzt habe ^^

    Dann ist doch die Decke bestimmt eine Holzbalkendecke. Bei mir hat es gut funktioniert, in die Deckenbalken Gerüsthaken einzudrehen im Abstand von ca 3 m. Natürlich müsste man erst wissen, wo die Balken verlaufen.

    Die Zimmerdecke ist mit Holzpaneelen verkleidet. Um herauszufinden was darunter ist, müsste ich die Verkleidung abnehmen. Das ist mehr Aufwand als ein Gestell zu bauen. Außerdem habe ich das unangenehme Gefühl, dass ich nicht wissen will was darunter liegt. Das ist wie wenn der Zahnarzt die Plombe herausbohrt: darunter tun sich häufig Abgründe auf =O

    Das Cloudburst ist auch in 11' gigantisch. Ich hatte es beim letzten Treffen über die 12' Traveler XXL gehängt, weil ich einfach nichts längeres da hatte. Obwohl ich es zuvor ein paar mal bei schönem Wetter verwendet hatte, war ich trotzdem über das Ausmaß vom Wetterschutz überrascht. Bei Hex-Tarps geht eben unten doch sehr viel Schutz verloren. Natürlich hat das Cloudburst keine Türen. Deshalb kann am Kopf- und Fußende immer Regen unter das Tarp geweht werden.


    Wenn man für die Ridgerunner ein Tarp mit Türen haben will, bei dem sich die Türen komplett schließen lassen (das Aufhängedreieck ist dann komplett unter dem Tarp), empfiehlt Warbonnet das 13' Superfly. Ich habe dieses Monster noch nicht gesehen, plane aber demnächst ein paar 13 Footer (Superfly und Thunderfly) für meine Ridgerunner-Kunden mitzubestellen. Die Koma ist ja nur 10cm länger und dürfte ebenso gut abgedeckt werden.

    Muss es wirklich Edelstahl bei Metall sein?

    Nein, es muss kein Edelstahl sein. Ich bin nur davon ausgegangen, dass Stahl robuster ist als Aluminium - und verzinkte Rohre sind mir dann doch etwas zu hässlich.

    Wenn Geld keine Rolle spielt kannst du dir auch das Holz oder Edelstahl in der entsprechenden Länge liefern lassen.

    Geld spielt natürlich eine Rolle. Ansonsten würde ich mir etwas vom Fachmann schreinern oder schweißen lassen.

    Was ich damit sagen will: Ein Alu-Vierkant könnte eine leichte, günstige Alternative darstellen um das ganze auch wirklich einfach auf und abbauen zu können.

    Ich will kein Gestell, das ich täglich auf- und abbauen muss. Die Aufhängung muss aufgebaut möglichst platzsparend und bombensicher sein. Das sind die Prioritäten.

    Wenn nicht an einem Stück könntest du zwei Teile, in der Mitte mit einem größeren Durchmesser passenden Stück zusammenstecken/ verbinden und vernieten/ verschrauben.

    Ja, darauf würde es bei Rohren wohl hinaus laufen.

    Über die benötigte Dicke kann ich dir keine Auskunft geben aber du könntest einfach Mal bei Gemmel-Metalle anrufen und dich bezüglich Bruchlasten beraten lassen.

    Danke für den Tipp! Wenn es mit dem Holz nicht klappt, werde ich mich in die Thematik einarbeiten.

    Könntest du nicht einfach in die Decke gehen? Ist doch bestimmt Beton. Dort zwei Anker zu setzen ist recht einfach. Bei Interesse kann ich dir die Anker und Schraubösen gerne zusenden.

    Wenn ich wüsste, aus was für einem Material die Decke ist - und ob sie einer derartigen Belastung gewachsen ist - könnte ich diesen Weg evtl. gehen. Leider ist meine Wohnung ein Anbau, der von talentfreien Möchtegern-Heimwerkern ursprünglich mal schwarz gebaut wurde. Dem Anschein nach hatten sie keine Ahnung von Tuten und Blasen und haben an Material genommen was sie so herumliegen hatten oder möglichst kostengünstig bekommen konnten. Mittlerweile bröckelt es an allen Ecken und Enden. Ich habe mein erstes Hängemattengestell bewusst überdimensioniert, weil ich ganz einfach Angst hatte, dass ich unter Umständen die Wände einreisse. Selbst nach 6 Jahren würde ich niemand anderen an dem Gestell hängen lassen, auch wenn es bisher gut gehalten hat.


    Danke aber für das nette Angebot :)

    Ich glaube, dass du das Gestell so bauen kannst, wie in deiner Skizze. Nur würde ich darauf achten, dass die beiden Aufhängepunkte der Querhängematte gleich weit von den vertikalen Stützen entfernt hängen. Natürlich kann man sie auch so befestigen wie abgebildet, dass also ein Punkt sehr weit links und der andere fast in der Mitte der Querstrebe fixiert wird

    Das ist leider nicht möglich, da auf der einen Seite ein Sofa steht, das ich derzeit noch nicht wegräumen kann bzw. will. Wie gesagt sind meine Optionen leider sehr beschränkt. Wenn ich eine 90° Hängematte aufhängen will, bleibt mir eigentlich nur ein knapp 2m x 4m großer Bereich.

    Ich finde allerdings, dass man sich mit so einer Konstruktion doch das Zimmer verschandelt.

    ^^ Glaub mir, das Gestell verschandelt das Zimmer noch am geringsten. Da habe ich ganz andere Probleme...

    Einen Tensa 4 oder Carbon Tree immer auf und abzubauen, ist aber auch keine Option. Mit geeigneten Befestigungen sollten die Wandanker auch in Porenbeton halten.

    Den Tensa4 habe ich ja bereits ausprobiert, und auf Grund der 2m Deckenhöhe und des begrenzten Platzes müsste ich ihn täglich komplett auf- und abbauen da ich ihn nicht klappen kann. Ich konnte ihn überhaupt nur aufbauen, indem ich die Stangen in der Endstellung zusammen gesteckt habe. Und wenn er aufgebaut ist, kann ich nicht mehr um das Gestell herum gehen, sondern muss quasi mitten durch um auf die Toilette zu gelangen. Für ein paar Nächte könnte ich damit leben - aber das ist kein Dauerzustand.


    Dazu kommen noch zwei weitere Probleme. Für GE Hängematten finde ich den Tensa4 genial - aber für 90° Hängematten ist er suboptimal. Ich konnte ihn nicht so einstellen, dass ich nicht bei jeder größeren Bewegung mit den Füßen gegen die Stangen gestoßen bin. Nur wenn die Hammock Tent exakt mittig hing, hatte ich eine Handbreit Abstand. Mit der Exped Ergo und der Amok Draumr dürfte der Aufbau in meinem Zimmer gar nicht funktionieren. Desweiteren hattest du mir auf dem Treffen am Silbersee ja bestätigt, dass auch dein Carbon Tree diese Kippbewegung macht, wenn man sich von einer Seite auf die andere Seite dreht. Damit möchte ich mich aber zu Hause nicht abfinden, wenn es eine stabilere Lösung gibt.

    Meinen Tensa4 habe ich gleich als erstes ausprobiert, denn das wäre die einfachste Lösung gewesen. Aber zum einen war es schwierig ihn in den beengten Verhältnissen auf- und abzubauen. Zum anderen musste ich die 90° Hängematte genau mittig aufhängen, um im Kopf- und Fußbereich nicht mit den Stangen zu kollidieren. Die Folge war, dass der Tensa4 beim Seitenwechsel über den Schwerpunkt gekippt ist. Das Gestell konnte auf Grund der niedrigen Decke zwar nicht zusammenklappen, aber das Gefühl bei bestimmten Bewegungen kippen zu können hat mich leider erfolgreich vom Schlaf abgehalten.