Posts by TreeGirl

    Mexikanische Hängematten hängen eher nicht im 30°-Winkel, sondern steiler, vielleicht mit 45°. Ob da die Raumhöhe (Du schreibst etwas von über 2 m) ausreicht bei 5,39 m Raumlänge? Könnte knapp werden.

    Flachere Aufhängewinkel waren bei meiner mexikanischen Hängematte bisher kein Problem. Und ich bin sonst ja eher die Prinzessin auf der Erbse.

    Sofern die Aufhängepunkte nicht fix sind, sehe ich kein Problem bei einem Wandabstand von 5,39 m. Jedenfalls nicht für eine mexikanische oder GE Hängematte, und schon gar nicht für eine Brückenhängematte. Nur für eine 90° Hängematte muss man etwas basteln. Zum Beispiel die Aufhängepunkte direkt an der Decke anbringen.

    Ich würde dir eine mexikanische Hängematte empfehlen. Das ist die einzige traditionelle Hängematte in der ich mir vorstellen kann auf dem Bauch schlafen zu können. Ich bin kein Bauchschläfer, dafür aber eigentlich Seitenschläfer - wobei ich mir das in Gathered End Hängematten weitgehend abgewöhnt habe bzw. nur noch zu Dreivierteln auf der Seite liege. Mit Ausnahme der mexikanischen Hängematte.


    Meine mexikanische Hängematten habe ich bei alasiesta gekauft - hier. Ich bin 165 cm und hatte zuerst die größte Mexi 5 ausprobiert. Da hingen mir die Seiten ins Gesicht, weshalb ich mir die Mexi 3 bestellt habe, die immer noch üppig breit ist. Sobald ich mir ein passendes Moskitonetz und einen etwas wärmeren Underquilt genäht habe, wird die Mexi vermutlich zu meinen Top 3 Bettersatzhängematten gehören.


    Ansonsten bleibt dir als Bauchschläfer wohl nur eine 90° oder eine Brückenhängematte.

    Auf dem Handy konnte ich es lesen. Am Computer nicht. Jetzt auch nicht mehr auf dem Handy. Ich denke, viele Zeitungen bieten bestimmte Artikel nur für kurze Zeit (oder für eine bestimmte Anzahl an Klicks) kostenlos an. In der Hoffnung, dass von den späteren Klickern einige bezahlen.

    Bei Stoffen aus so leichten Fäden (20D, 30D) kann sich eine Fadenverschiebung negativ auswirken. Wenn sich die Fäden auf eine Seite verschieben, müssen die Fäden auf der anderen Seite mehr Gewicht tragen. Wenn dann ein Faden nachgibt, muss der Faden daneben noch mehr Gewicht tragen und gibt schneller nach. Dann reißt die Hängematte sehr plötzlich. Bei Stoffen aus schwereren Fäden ist eine Verschiebung aber nicht so dramatisch.

    Mit dem 10D-Stoff als Wooki habe ich keine Erfahrung. Aber es gibt Leute, die sich aus 10D Argon einlagige Hängematten gebaut haben. Das würde ich nicht unbedingt empfehlen - aber wenn es das aushält, sollte es die Spannung die das Gummiband maximal aushält problemlos wegstecken. Problematisch sind eher Spitzenbelastungen wie sie beim versehentlichen Hineinsetzen entstehen.

    Mich stört etwas mehr Stoff an den Füßen nicht. Und ich kann etwas hin und her rutschen und mir eine Ablage für den Arm schaffen :)

    Das macht dann auch Sinn, wobei der Druck in der einlagigen Matte dann vieleicht zu hoch sein könnte.

    Warum sollte der Druck bei einer einlagigen Hängematte zu hoch sein? Es ist egal ob du eine einlagige oder eine doppellagige Hängematte hast. Der Wooki ist nicht lasttragend. Es sollte immer ein elastisches Element in der Aufhängung sein, damit der Quiltstoff nicht überlastet wird.

    Da mein Rucksack häufiger mal Bodenkontakt hat, und beim Lageraufbau meist länger auf dem Boden steht, möchte ich ihn ungern mit in die Hängematte nehmen. Wenn das Lager aufgebaut ist, bleibt ohnehin nur noch wenig im Rucksack. Eigentlich nur noch die Lebensmittel und kaum genutzter Kleinkram (wie z.B. Erste Hilfe Set). Die Lebensmittel möchte ich auch nicht in der Hängematte haben, falls sich doch mal Mäuse eingeladen fühlen sollten. Deshalb ist es kein Problem, den Rucksack an das Fußende zu hängen. Normalerweise ziehe ich das Regencover auf, so dass der Rucksack zum einen selbst vor Regen geschützt ist, und zum anderen einen gewissen extra Regenschutz für die Hängematte bietet.


    Bisher war das die für mich beste Lösung. Ich habe es mal mit einer Gear Hängematte versucht, aber außer dass das wieder mehr Gewicht bedeutet, wollte ich meine Hängematte nicht so hoch hängen, dass der Rucksack noch darunter passt.

    Das Thema heißt zwar Wooki Safety, aber mir geht es eher darum das Verrutschen zu verhindern. Es stört mich nicht wirklich, aber es kommt schon vor, dass ich den Wooki an der linken Seite ab und an etwas hochziehen muss.

    Mein Wooki verrutscht so gut wie nie. Ich habe ihn aber auch neu gewhippt und darauf geachtet, dass der Zug hoch bleibt.

    Nein, ich wüsste nicht, dass Warbonnet sich dazu geäußert hätte. Letztendlich besteht das Problem mit jedem Underquilt. Am besten ist es, man gewöhnt sich an, beim Hineinsetzen in eine netzlose Hängematte beide Seiten der Hängematte zu greifen, bevor man sich setzt. Bei einer Hängematte mit integriertem Netz muss man nur die Einstiegsseite greifen. Aber mir sind die Unfälle immer nur mit netzlosen Hängematten passiert.


    Grundsätzlich macht es die Sache komplizierter und unflexibler, wenn man den Underquilt an der Hängematte befestigen möchte. Der Warbonnet Underquilt Protector mit der doppelten Reißverschlussschiene war gut um das Hineinsetzen zu verhindern - aber er hat eben neue Probleme (Überlastung des RVs) geschaffen. Jede Lösung wird immer nur für einige Hängematten gut funktionieren. Deshalb ist es am besten, man ändert sein Verhalten. Das kostet nichts, wiegt nichts und funktioniert mit allen Hängematten.

    Mein Problem mit Klettband ist, dass das Häkchenband sich in alles verhakt, wenn es offen liegt. Ich habe zwei Hängematten beschädigt, und mehrere Wollshirts. Seitdem trenne ich Klettbänder sofort ab, wenn sie in der Nähe von empfindlichen Stoffen zum Einsatz kommen.

    Gewissermassen kann ich mir eine Konstruktion vorstellen, wo eine Querhängematte nicht wie bei dieser Idee aus zwei Hängematten mit Naht unter den Oberschenkeln ausgeführt ist, sondern aus drei (oder einer plus zwei elastischen Stoffen), wo die Nähte links und rechts vom Körper verlaufen, und der Aufhängungsstoff wie gesagt etwas elastischer ist.

    Der Stoff in dem man liegt, kann ja dann weniger dehnbar sein...


    Einen Versuch wäre es wert. TreeGirl du arbeitest sicher in Gedanken schon daran?

    Nein, ich arbeite nicht daran, weil fast alle Stoffe quer schwächer sind als längs, und du dir mit den Nähten wieder einen Schwachpunkt in die Konstruktion holst. Ich glaube auch nicht, dass du die Dehnbarkeit zum positiven eingrenzen kannst, wenn nur die Mitte aus einem wenig dehnbaren Stoff ist. Bei dem original Design kannst du allerdings für die Fußhängematte einen deutlich leichteren Stoff verwenden.

    Ein Schlafsack ist breit genug für eine symmetrische Isolierung. Wenn es dir um das Gewicht geht, läuft es ohnehin auf Daune hinaus. Ich finde meine symmetrischen Sookis sehr angenehm, weil ich liegen kann wo ich will. Und ich kann sie auch einem Linkslieger zur Verfügung stellen. Im Übrigen wiegt mein symmetrischer Sooki aus 200 g/m2 unter 1 kg. Viele Billigunderquilts mit miserabler Passform wiegen mehr.