Posts by TreeGirl

    Für Warbonnet-Hängematten gibt es seit neuestem den "SweetSpot" ^^ Ob der für Nicht-Warbonnet-Hängematten funktioniert weiss ich nicht.


    Meinen Winkel finde ich nach Gefühl. Eine Messung halte ich mindestens für schwierig. Zu dem Zweck müsste man wohl eine absolut waagerechte Leine darüber spannen, sich in die Hängematte legen und jemand anderen den Winkel messen lassen. Es dürfte auch schwierig sein, das zu reproduzieren.

    Ich hatte auch schon mit 30° Aufhängewinkel eine straff gespannte Ridgeline wenn ich in der Hängematte (!) lag. Zumindest so, dass es einen Ton erzeugt und ich nicht mit dem Daumen groß drücken konnte.

    Ja, der Aufhängewinkel hängt natürlich auch vom Verhältnis Ridgelinelänge/Hängemattenlänge ab. Aber normalerweise liegt die Ridgelinelänge ja in einem Bereich von 80-90%. Das sollte bei einer halbwegs "normalen" Ridgelinespannung Aufhängewinkel von 25° bis 30° zur Folge haben. Einen Ton gibt meine Ridgeline aber immer ab, wenn sie die für mich perfekte Spannung hat.

    Bei dem Beispiel einer 3m(!) langen Dyneema Ridgeline mit <1% Stretch dehnt sich diese <3cm. "wobei 2-3cm sich nicht extrem bemerkbar machen." Ist das nun deutlich oder nicht extrem bemerkbar? :P

    Wie mit allem ist das eine Frage der Vorlieben und auch der Grenzwerte. Blind kann ich z.B. keinen Unterschied zwischen einer 335cm langen und einer 365cm langen Hängematte fühlen. Eine 305cm Hängematte kann ich aber sehr klar von einer 335cm langen Hängematte unterscheiden. Da spielt meine Körpergröße die entscheidende Rolle. Bei der Ridgelinelänge ist es ähnlich. Ich habe wochenlang verschiedene Ridgelinelängen an derselben Hängematte getestet - immer über Nacht. Manchmal hat sich eine Längenveränderung von 3cm bemerkbar gemacht - und manchmal nicht. Es gibt also vermutlich ein Spektrum mit "Wohlfühlbereich". Liegen Veränderungen in diesem Bereich, spürt man sie nicht. Werden Grenzen überschritten, machen sich auch kleinere Veränderungen bemerkbar.

    Deutlicher ausgedrückt: Du bist in deiner Hängematte - liegst da nun mit für dich perfekt gespannter Ridgeline und ich nehme Maß. Dann wird der Abstand exakt der Unterseite eines Dachbalkens übertragen welcher sogar die von dir bevorzugte Neigung von Kopf- zu Fußende exakt aufweist. Die Hängematte wird nun aufgehängt und du legst dich rein - deiner Auffassung nach müsste das ja nun einen Unterschied zur nicht Gitarrensaiten straffen Ridgeline darstellen, korrekt?

    Nein, denn die Ridgeline ist flexibel. Den Effekt merkt man deutlich bei unterschiedlichen Baumabständen. Bei einem Baumabstand von 3,30m verhält sich die Hängematte ganz anders als bei einem Abstand von 5m oder gar 9m. Ich kann es dir nicht gut beschreiben oder erklären. Das ist meiner Meinung nach hochkomplexe Physik, weil so viele Faktoren zusammen spielen (Aufhängung, Ridgeline, Hängemattenstoff, Nutzergewicht, ...). Probier es einfach mal aus, dann solltest du es eigentlich auch spüren.

    Mit generell straffer Ridgeline ließe sich daran ein Tarp deutlich besser installieren ohne, dass dieses einsackt beim verlassen der Hängematte. Dinge an der Ridgeline würden nicht bei jedem ein und aussteigen so sehr herumhüpfen. Ein Mosquitonetz würde trotz schwer beladenen Ridgeline Organizer schön straff sein statt ein wenig durchzuhängen.

    Mein Tarp hängt separat, deshalb habe ich damit kein Problem. Derek behauptet aber das Gegenteil: bei einer straff aufgehängten Hängematte sackt das Tarp stärker ab als bei einer weniger straff aufgehängten Hängematte. Ich habe es nicht ausprobiert. Waldläufer70 hat aber einige Vorschläge zu einer kombinierten Tarp/Hängemattenaufhängung gemacht, die dieses Problem umgehen.


    Was den RLO betrifft: da halte ich es mit der Hängeregel "hänge nie höher als du zu fallen bereit bist" / "hänge nie über Gegenständen auf die du nicht zu fallen bereit bist". In diesem Fall habe ich nicht mehr Gewicht im RLO, als ich im Fall des Falles an den Kopf kriegen möchte. Wenn du so viel Gewicht im RLO hast, dass die Ridgeline bei beladener Hängematte durch hängt, ist die Ridgeline meiner Meinung nach entweder nicht ausreichend gespannt - oder der RLO ist zu schwer beladen.

    Eigentlich ist die Ridgelinelänge ein persönlicher Wert, da einige Hänger lieber etwas mehr Durchhang bevorzugen, andere eher eine strammere Aufhängung. Die Ridgeline wurde daher manchmal als Whoopie konzipiert, um erst einmal verschiedene Längen ausprobieren zu können bevor man sich auf eine Länge festlegt und dann immer den gleichen Durchhang / Komfort erhält.

    Bitte NUR bei netzlosen Hängematten oder Netzen die nicht überlastet werden können. Wenn eine integrierte Hängematte vom Hersteller mit einer unverstellbaren Ridgeline ausgeliefert wird, sollte man die Länge nur ändern wenn man sich sicher ist, dass das Netz nicht beschädigt wird.


    Wenn Du deine Ridgeline für den idealen Durchhang schon stramm ziehst, wie willst du dann eine zu stramme Aufhängung erkennen (am Riss der Ridgeline ?)

    Das mache ich mit Hilfe der Knick-Methode, wie von Warbonnet empfohlen. Funktioniert wunderbar. Ich merke mir nur wieviel Kraft ich aufwenden muss, um die Ridgeline um 45° zu biegen. Der Aufhängewinkel sollte dann automatisch stimmen.

    Ich kenne die Videos; weiß wofür eine Ridgeline da ist. Das ist aber nicht meine Frage.

    Du hast aber auch geschrieben:

    Spürt man einen Unterschied im Liegekomfort würde man eine verstellbare Ridgeline oder einfach eine 2-3cm Längere installieren und diese straff ziehen?

    Deshalb der Hinweis auf den Netzschutz.

    Ich würde gerne wissen ob es dafür einen Grund geben sollte die Ridgeline nicht Gitarrensaitenstraff aufzuhängen außer der Belastung der Ridgeline selbst.

    Das habe ich ja indirekt geschrieben: je straffer die Ridgeline, desto flacher der Aufhängewinkel. Das heisst je flacher der Aufhängewinkel, desto größer die Belastung der Bäume. Wenn "Gitarrensaitenstraff" einen Aufhängewinkel von 10° zur Folge hat, ist das nicht mehr baumschonend.

    Angenommen man hat statt einer Ridgeline einen Holzbalken den man im perfekten Abstand mit Aufhängepunkten versieht wie es bei einer lockeren Ridgeline der Fall wäre so ist das doch vom Effekt her genauso wie eine straff gespannt Ridgeline?

    In der Realität dehnt (oder vielleicht besser "streckt") sich selbst eine 3mm dicke Dyneema-Ridgeline - zum Teil deutlich. Insofern hätte ein Holzbalken einen anderen Effekt. Da ich aber noch nie einen Holzbalken als Ridgeline verwendet habe, kann ich keine praktischen Erfahrungen beisteuern.

    Ich habe es ausprobiert ohne Unterschiede festzustellen zu können. Deshalb die Frage an EUCH und EURE ERFAHRUNGEN oder IDEEN hierzu. Inwiefern spürst du was genau TreeGirl?

    Wenn du es nicht spürst, kann ich es dir auch nicht wirklich beschreiben. Das Liegegefühl ist einfach anders. Vielleicht ist der Stoff unter mir straffer. In jedem Fall mag ich vergleichsweise lange und straff gespannte Ridgelines.


    Ich verstehe den Sinn der Frage ehrlich gesagt nicht. Der Hängemattenkomfort ist komplex und sehr individuell. Gerade an der Ridgeline scheiden sich die Geister. Mittagsfrost lässt seine XLC Ridgeline gerne locker durchhängen - ich finde die XLC mit lockerer Ridgeline unbequemer als mit straffer Ridgeline. Man muss es im Rahmen der Möglichkeiten die einem der Hängematttenhersteller gibt einfach ausprobieren und die beste Methode für sich ermitteln.


    Wenn du den Unterschied zwischen einer lockeren und einer straff gespannten Ridgeline nicht spürst, ist es aber baum- und materialschonender wenn du sie lockerer aufhängst.

    Ich bin neu hier (stiller Mitleser) und bräuchte bitte eure Meinung bzgl. einer Hammock Erstausstattung.


    Nach reichlichem lesen habe ich mich für eine DreamHammock - Raven (sym) entschieden, da ich gerne die Position wechsel und Embrionalschläfer bin.

    Wenn du noch keine Hängematte hast, woher weisst du dann, dass du deine Liegerichtung änderst?


    Der Wechsel der Liegerichtung ist immer etwas problematisch, bzw. schränkt dich bei der Auswahl der Ausrüstung zum Teil ein. Deshalb würde ich immer empfehlen, auszuprobieren ob man nicht doch mit einer festen Liegerichtung zurecht kommt.


    In Embryonalstellung solltest du in jeder GE Hängematte schlafen können. Schwierig wird es erst, wenn man ausgestreckt auf der Seite liegen will. Da hilft ein symmetrisches Netz aber auch nicht.

    Die Ausrüstung sollte 4 Season kompatibel sein.

    Die meisten Hängematten-Setups sind modular, d.h. sind für jedes Wetter anpassbar. Wenn du sowohl im Hochsommer bei 20°C Nachttemperatur sowie im tiefsten Winter bei -10°C hängen willst, macht die Anschaffung eines zweiten Underquilts aber Sinn. Hängematte und Tarp bieten einen größeren Spielraum.

    Raven:

    11ft, Double layer, OL 2.2oz Hex70XL, IL 1.0oz Monolite, Aufhängung Woopie,

    Warum eine Double Layer aus einem ultra-schweren und einem ultra-leichten Material? Beim 2.2oz HEX70 XL reicht eine Lage dicke. Mit 84kg liegst du weit unterhalb der maximalen Kapazität.

    Das Setup, was ich suche, sollte so zusammengestellt sein, dass sich weitere in die Zukunft gerichtete Ausgaben erübrigen. Lieber Ultra langlebig als Ultra light.

    Wenn du vernünftig mit der Ausrüstung umgehst, ist fast jedes Setup langlebig. Nur bei der Hängematte würde ich von einlagigen Stoffen unter 40D Abstand nehmen. Lass das Tarp möglichst nicht tagelang (wochenlang?) in der prallen Sonne hängen; halte die Quilts von der Vegetation und Tieren fern; vermeide bei der Hängematte den Kontakt mit Klettband und spitzen oder scharfen Gegenständen - und du wirst die Ausrüstung viele Jahre nutzen können. Ob du weitere Ausgaben vermeiden kannst ist allerdings zweifelhaft. Die Erfahrung zeigt, dass Hängematten gerne in Herden leben ^^

    Ich habe keine fixe "richtige" Richtung. Die richtige Richtung ergibt sich immer aus der entsprechenden Situation.


    Bei den meisten Hängeplätzen habe ich ein starkes Gefühl, wohin mein Kopf zeigen sollte. Wenn ich z.B. in abschüssigem Gelände hänge, möchte ich mit dem Kopf meist nach "oben" hängen. Beim Aussteigen wird es so unwahrscheinlicher, dass ich das Gleichgewicht verliere.


    Gleichzeitig muss ich aber auch die Richtung des Ein- und Ausstiegs berücksichtigen. Hänge ich mit anderen, hänge ich meist so, dass die Ein-/Ausstiegsseite zu den anderen Hängern zeigt. Auf einem öffentlichen Campingplatz ziehe ich es vor, wenn die abgewandte Seite zum Weg oder zum Nachbarn zeigt. So habe ich etwas mehr Privatsphäre.


    Beim wildcampen versuche ich immer so zu hängen, dass mich das Gelände am Kopf und auf der geschlossenen Seite schützt (z.B. dichtes Gestrüpp, Felsen, ...).


    Die Himmelsrichtung spielt eine eher untergeordnete Rolle, kann bei ungeschützten Plätzen (Wind, Regen!) aber durchaus wichtig sein.

    Auch hier muss ich dich korrigieren, dass der Bestelltag keine Rolle spielt. Werden am selben Tag 2 Pakete mit 2 Rechnungen versandt werden diese auch unabhängig voneinander behandelt. Jedes Paket kommt für sich.

    Wenn du Pech hast, und der Postbeamte bzw. der Zollbeamte beide Pakete gleichzeitig abfertigt, wirst du zur Kasse gebeten. Wobei die Wahrscheinlichkeit bei kleinen Paketen mit einem Wert von unter 22€ gering ist. Bei großen Paketen und/oder Paketen mit einem Wert von 22-150€ ist die Gefahr deutlich größer. Ich hatte einmal zwei 150€ Pakete von Dutch, die ich im Abstand von einer Woche bestellt habe. Beide landeten am selben Tag beim Zoll. Die wollten deshalb Zoll erheben. Erst nach einem genauen Blick auf die Rechnungen und die Poststempel haben sie davon abgesehen.

    Sind wir nicht ein wenig Off-Topic?

    Wenn man sich diese Frage stellt, ist die Antwort meist "ja". Da die ersten Posts, die den Thread in diese Richtung gelenkt haben noch zum Thema gepasst haben, und das eigentliche Thema erledigt zu sein scheint, lasse ich das so stehen. Wenn die Zoll-Diskussion noch lange weiter läuft, werde ich die entsprechenden Posts aber verschieben. Da das Verschieben zeitaufwändig ist und zum Teil Zusammenhänge zerstört, würde ich mir das jedoch lieber sparen.

    Soweit mir bekannt ist, ist Warbonnet der einzige Hersteller, der eine bestimmte Ridgelinespannung für seine Hängematten empfiehlt (siehe Video). Warum sich andere Hersteller nicht zu ihren Hängematten äußern, weiß ich nicht.


    Grundsätzlich werden Ridgelines aus zwei Gründen benutzt: Bei Hängematten mit integriertem Netz sollen sie häufig eine Überlastung des Netzes vermeiden, und bei allen Hängematten sollen sie dabei helfen, immer den richtigen Aufhängewinkel zu finden ohne sich um den Winkel kümmern zu müssen.


    Im ersten Fall ist die Ridgelinelänge fest vorgegeben. Jede Längenänderung sorgt für mehr Belastung des Netzes. Insofern ist man gezwungen, sich bei der maximalen Länge an die Herstellervorgaben zu halten. Man kann nur die Spannung der Ridgeline erhöhen.


    Bei Hängematten ohne integriertes Netz oder mit einem Netz das nicht überlastet werden kann, kannst du die Ridgeline nach Belieben einstellen. Wenn du einen steileren Aufhängewinkel haben willst, verkürzt du sie - wenn du einen flacheren Aufhängewinkel haben willst, verlängerst du sie. Damit kannst du auch die Spannung vorgeben. Du solltest sie dir nur gut merken können.

    Spürt man einen Unterschied im Liegekomfort würde man eine verstellbare Ridgeline oder einfach eine 2-3cm Längere installieren und diese straff ziehen?

    Probier es einfach aus (bei einer netzlosen Hängematte). Ich bin der Meinung, man spürt es - wobei 2-3cm sich nicht extrem bemerkbar machen.

    Kaufte ich nur die kleine Tasche, bliebe die zoll- und steuerfrei - der Grenzwert liegt bei 22€, wenn ich mich recht entsinne.

    Allerdings weiß ich nicht, ob das pro Stück gerechnet wird, oder pro Lieferung, wenn ich mehrere solcher Taschen ordern würde.

    Der Grenzwert gilt pro Bestellung bzw. Paket und Bestelltag. Wenn du also am 20.10. eine Kleinstbestellung bei TrailHeadz Hammocks machst, und am 21.10. wieder, sind beide Bestellungen vom Zoll und Mehrwertsteuer befreit. Da der Dollar allerdings wieder recht stark ist, und die Versandkosten immer einberechnet werden (du zahlst sowohl Mehrwertsteuer als auch Zoll darauf!), wird es schwierig werden unter der Freigrenze zu bleiben.

    150$ für einen "all inclusive" 1.0 Single Layer mit Mückennetz ist schon ein Kampfpreis. Da fangen die Preise bei den anderen Anbietern ja auch an, aber Optionenkataloge lesen sich ja inzwischen fast wie die der deutschen Automobilbranche und erhöhen den Preis um bis zu 50%. Dutch hat ein ähnliches Preisniveau, scheint aber weniger dazu zu legen.

    150$ ist nicht günstiger als bei anderen Herstellern.


    Dutch Half-Zipped $115 plus 5' Tree Hugger $8.45 plus 6' Whoopie Slings $14 plus Ridgeline Organizer $10 = $147.45

    Nur sind keine Soft Shackles enthalten.


    Auch die Darien von Dream Hammock oder die Trail Lair von Simply Light Designs und viele andere liegen im selben Preisbereich. Sofern man darauf achtet, Äpfel mit Äpfeln und nicht mit Birnen zu vergleichen.

    aber Optionenkataloge lesen sich ja inzwischen fast wie die der deutschen Automobilbranche und erhöhen den Preis um bis zu 50%.

    Für Einsteiger mag es sinnvoll sein, wenn sie ein fertiges Paket ohne Auswahlmöglichkeiten angeboten bekommen. Für alle anderen ist es u.U. ein Grund nicht zu kaufen. Ich spare mir z.B. das Geld für eine Aufhängung für die ich keine Verwendung habe lieber. Ich mag keine Whoopie Slings und keine ultra-kurzen, doppelschlaufigen Baumgurte. Bezahlen muss ich sie aber, und habe Aufwand damit, sie wieder los zu werden. Da lobe ich mir Optionenkataloge.

    Da gröhlt dieser millionenschwere Wischmopp schlechtfrisierte Donald sein unsägliches "America first!" durch die Weltgeschichte und zwitschert, dass die Handelsbilanz mit Europa aus dem Lot geraten sei. Das war's dann auch schon ... denn Erleichterungen für den Einkauf in den USA gibt es nicht. Extreme Versandkosten und nervige Abholung vom Hauptzollamt nach Zahlung hoher Zölle.

    Alles nur "alternative Fakten"? Na ja, das ist ein anderes Thema.


    Aber schön wär's, wenn die Amerikaner sich bei Handel und Versand etwas von den Chinesen abgucken würden.

    Da braucht man nur Geduld. Der Rest ist simpel und preiswert.

    $13.83 sind extreme Versandkosten? Hast du dir mal die DHL-Preise angesehen? Ich könnte nicht für so wenig Geld in die USA verschicken.


    Zum Grund warum die Chinesen so günstig in alle Welt verschicken können wurde gerade auf Hammockforums ein Link gepostet, der sehr erhellend war: As U.S. Postage Rates Continue To Rise, The USPS Gives The Chinese A 'Free Ride'

    Ich gehe stark davon aus, dass wir das gleiche Problem haben. Die Portokosten werden auf Grund der internationalen Post-Regelung also unfreiwillig vom Steuerzahler subventioniert.


    Ob man sich das abgucken sollte? Eigentlich sollte der Versand aus China teurer werden. Dann lohnt es sich auch nicht mehr, so viel qualitativ schlechte Produkte herzustellen, zu verkaufen und zu kaufen.


    Und was die Zollgeschichten betrifft: damit haben die Amerikaner ausnahmsweise mal nichts zu tun. Wenn du in Amerika aus Amerika bestellst, berechnet dir je nach den Umständen der Verkäufer die Mehrwertsteuer und führt sie ab. Wenn du in Deutschland aus Amerika bestellst, berechnet dir der amerikanische Verkäufer 0% Mehrwertsteuer. Dafür wird die deutsche Mehrwertsteuer vom Zoll berechnet und kassiert, wenn Warenwert und Versandkosten zusammen über 22€ liegen. Zoll fällt erst an, wenn der Wert über 150€ liegt. Das gilt auch für Bestellungen aus China! Der Grund, warum du da nichts zahlst, ist weil die Preise häufig unter der Freigrenze liegen.


    Es wäre katastrophal für den innerdeutschen Handel, wenn auf Bestellungen aus dem Ausland keine Mehrwertsteuer anfallen würde. Wer würde dann noch in Deutschland kaufen? Das kannst du nicht wirklich wollen.

    Erstaunlich günstig ... machen die das als Hobby ohne Berechnung der Arbeitszeit?

    So eine Tasche z.B. kann ich mit Qualitätsmaterial nicht für 13,95 € nähen.

    $15 für so eine Tasche ist günstig, aber nicht abwegig. Die Materialkosten sind bei so kleinen Taschen gering, zumal der Hersteller auch nicht zum Endkundenpreis kaufen wird. Vom Arbeitsaufwand ist die Tasche nicht so schlimm wie es aussieht. Dream Hammock hat dazu mal ein Tutorial gemacht:



    Wenn man nicht nur eine Tasche näht, sondern gleich 50 Stück, und sich nicht mit extra Schritten wie doppelt umgefaltete Endnähte aufhält, könnte ich mir vorstellen, dass ein geübter Näher vielleicht 15 Minuten oder weniger pro Tasche aufwendet.


    Dazu kommt, dass die Arbeitsbedingungen in den USA andere sind als bei uns. Auch bei Dutch kostet so eine Tasche ähnlich viel. Der höhere Preis dürfte dem teureren Material geschuldet sein.

    Meine Abspannleinen sind 2,50m, und die brauche ich auch häufig. Mittlerweile habe ich mir noch Verlängerungs-Dog Bones plus Evo Loops gespleisst, weil ich doch oft Bäume statt Heringe benutze.

    Ich gehöre mit Sicherheit nicht zur Zielgruppe, und mir entgeht auch ganz einfach der Sinn solcher multifunktionalen Ausrüstung.


    Meine Gedanken dazu:

    • Mit 260cm x 220cm ist es als Hängematten-Tarp für 10' oder 11' GE Hängematten nur in der Diagonale nutzbar.
    • Für ein Diagonal-Tarp mit minimalistischem Wetterschutz ist es mit 830g verdammt schwer und mit einem Preis ab 160€ aufwärts sehr teuer. Für dieses Geld bekommt man halb so schwere Hängemattentarps mit deutlich mehr Wetterschutz.

    Die "Hängematten"-Funktion ist ein Gimmick:

    • So wie abgebildet braucht man 4 Bäume.
    • Der Liegekomfort dürfte dem eines Feldbettes und nicht dem einer Hängematte entsprechen.
    • Der Stoff ist beschichtet / wasserundurchlässig. Das heisst man schmort in seinem eigenen Saft.
    • Das integrierte Dach dürfte selbst bei Windstille und leichtem Nieselregen keinen ausreichenden Schutz bieten. Mindestens am Kopf- und Fußende kann der Regen auf die Liegefläche gelangen. Und dort sammelt er sich Dank der Beschichtung. Es ist also eine hängende Badewanne.

    Wie gut sich das Tarp für Bodenschläfer eignet kann ich nicht beurteilen. Ich würde es aber keinesfalls wegen der Hängemattenfunktion kaufen.

    Es könnten alle Beteiligten die fehlenden Zitate einfügen, dann wäre es kein Chaos (so sie das denn tun). Es können ja durchaus mehrere Diskussionen parallel erfolgen, wenn man die Zitatfunktion nutzt.

    Ja, wenn alle ihre Posts im Nachhinein bearbeiten würden, könnte man das so machen. Erfahrungsgemäß klappt das aber bei mehr als 2 Beteiligten nicht bzw. man muss hinterher laufen.

    Alternativ und vielleicht besser wäre die Möglichkeit, den Titel dieses Fadens zu ändern in "(Mehrere Lagen) Gurtband nähen". Um "Nähmaschinen Probleme und Lösungen" geht es hier in keinem der Posts. Den Startpost passe ich dann entsprechend an: Im ersten Punkt spreche ich von einem Problem mit der Fadenspannung, darauf ging aber gar niemand ein und dafür hätten wir auch bereits einen eigenen Faden (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).

    Habe ich umbenannt. Da du vom System als Threadstarter angesehen wirst, solltest du das aber auch machen können.

    Eigene Versuche im Testlabor mit Shock-Cord-Loops meine Heringe - bei Windstille - in gefährliche Geschosse zu verwandeln, sind kläglich gescheitert -> Sohn zeigte keine Schmerzreaktion ;)


    Ich verwende:

    2mm Shock Cord Loops an den Tarpenden

    MSR Mini Groundhogs mit angespleißtem Zing-it und aufgefädelten Hookworms

    Danke für den Test! Ich hatte schon länger gedacht, dass man die Theorie testen müsste.


    Meinst du 3mm Shock Cord macht einen großen Unterschied? Das habe ich derzeit an meinen Tarps.

    Könntest du die Posts hier vielleicht in diesen Post zu Nähgarn und den passenden Nadeln verschieben? Ich denke, dort passen sie besser hin, zumal Der olle Hansen den Faden ohnehin bereits dorthin weitergeleitet hat.

    Das Problem ist, dass ich die verschobenen Posts nicht sortieren kann. Das System sortiert sie automatisch nach Zeitstempel. Neue Posts in einen alten Thread verschieben ist kein Problem. Neue Posts in einen Thread verschieben, in dem im gleichen Zeitraum ebenfalls gepostet wurde, wie in diesem Fall, richtet ein Chaos an.