Posts by grobinger

In einem der letzten großen Datenlecks waren wohl auch Accounts von Foren, in denen einige von euch Mitglied sind, enthalten. Das Hängemattenforum selbst ist nicht betroffen, jedoch solltet ihr gegebenenfalls eure Passwörter ändern und 2-Faktor-Authentfikation einschalten.

Fragen könnt ihr gerne in diesem Thread stellen. Dort findet ihr auch weiterführende Links.

    Da TreeGirl wieder mal raketenschnell geliefert hat (Danke!) konnte ich am Wochenende direkt den 0° Lynx an der Koma ausprobieren. Verlängerung mit ein paar Schlaufen Shockcord, der Lynx schmiegt sich perfekt an die Koma an und hat für eine toastige Nacht bei knapp über Null wunderbar funktioniert. Einziges Manko: Er ist schon auf das wesentliche reduziert, wenn ich mit den Schultern hinterm Kopf verschränkt liege, komme ich mit den Ellbogen an den unisolierten Bereich der Hängematte und da wird es dann ggf. etwas kühl. Aber damit kann ich leben, auch in Anbetracht der Tatsache, dass der Lynx sogar leichter ist, als der Cumulus Selva 300 den ich bisher benutzt habe, bei deutlich größerem Temperaturbereich.

    Ich habe eben in deinem Vorstellungstext gelesen, dass du eine Brückenhängematte in Erwägung ziehst, weil du hauptsächlich Seitenschläfer bist und dich öfter umdrehst.

    Mir geht es exakt so, aber aus genau diesem Grund würde ich keine Brückenhängematte wollen:

    - die sind mir zu kippelig (wackelt bei jedem Drehen ziemlich)

    - wenn man die Knie richtig anzieht (also im rechten Winkel zum Körper) stört mich die harte Seitenkante

    Ich klinke mich mal ein, weil meine Ausgangslage ähnlich ist, zuhause im Bett bin ich Seiten- bis Bauchschläfer mit angezogenen Beinen. Eine Gathered End Hängematte ist für mich ein Kompromiss, an den ich mich aber gut gewöhnt habe und jetzt sehr gut darin schlafen kann, auf dem Rücken mit leichter Schlagseite sozusagen :D Aber ich war neugierig und habe Ende letzten Jahres bei einer Dendronaut Koma zugeschlagen. Mein Ersteindruck war das von Dir beschriebene, kippelig und Knie anziehen eher unbequem. Allerdings ist es einfach wie bei der GE nur eine Gewöhnungssache, nachdem ich der Koma ein paar Nächte zur Gewöhnung gegeben hatte, kann ich mittlerweile hervorragend drin pennen. Eben nur auf der Seite mit nur leicht angewinkelten Knien. Ich müsste mal nachrechnen, aber ich glaube es könnte meine meistgenutzte Hängematte 2020 werden... Lange Rede kurzer Sinn: Ich glaube es hilft einfach nur (längeres) ausprobieren um festzustellen, wie man damit zurecht kommt. Die Erwartungshaltung darin wie daheim im Bett zu pennen ist aber sicher falsch.

    Vielleicht habe ich mich nicht superverständlich ausgedrückt, sorry. In erster Linie ging es mir um die Kombination von Dendronaut Koma mit dem Warbonnet Lynx. Der wäre meine Präferenz, weil ich mir bei Gelegenheit mal eine Ridgerunner zulegen will.

    Ich nutze den 0°F Lynx schon ein paar Jahre (mit verlängerter Aufhängung) unter meiner Koma und er hält mich nach wie vor wunderbar warm. Sollte an einer Ridgerunner also auch funktionieren 😉

    Das ist was ich hören wollte :) Wie hast Du die Aufhängung verlängert? Könntest Du vielleicht bei Gelegenheit sogar ein Foto davon machen? Ich wäre zu ewigem Dank verpflichtet ;)

    Wenn du den Cumulus ohnehin schon besitzt, dann probier es doch einfach aus! Es gibt immer wieder Leute, die es schaffen einen normalen Underquilt gut an eine Brückenhängematte anzupassen. Es kommt also auf einen Versuch an.


    Wenn es nicht klappt: der Warbonnet Lynx passt auf jeden Fall an die Koma. Siehe dazu auch den Bericht vom Dendronaut. Andere Underquilts hatte ich hier aufgelistet.


    Ich grabe das mal aus weil die links leider tot sind. Ich bin in the market für einen Winterunderquilt und liebäugel mit dem lynx, weil ich auch gerne noch eine ridgerunner hätte wenn sie denn mal wieder lieferbar ist (weiß man da was?). Hat sonst jemand Erfahrungswerte vielleicht für die Kombination? Oder andere Empfehlungen?

    Darfst halt nicht außer Acht lassen das die "gute und schwere Ausrüstung" dann ja schon bessere Ausrüstung ist. Man bekommt alle genannten Sachen ja auch für deutlich weniger Geld (Schlafsack, Tarp je 30€, Rucksack 80€) und diese funktionieren durchaus. Also ein fast komplettes Setup zum Preis eines Teils der "guten und schweren Ausrüstung" und allemal der UL-Ausrüstung.

    Dieses Zitat hier finde ich nämlich absolut passend.

    Und damit bist du dann bei den "Spezial Anforderungen" und das ist meist entweder "robust und schwer", oder UL --> das kostet Geld (und UL halt meist nochmal mehr).


    Ja das kommt natürlich auf die eigenen Ansprüche an und was man mit dem Krempel denn so macht. Wenn man nur vom Parkplatz auf den Campingplatz laufen muss, ist ja Gewicht ziemlich irrelevant. Insofern hast Du natürlich recht, dass man ggf. auch mit wenig Geld gut auskommen kann. Was ich nur sagen wollte: Leichte Ausrüstung ist nicht zwingend teurer als andere Ausrüstung ähnlicher Güte. Was ja in Bushcraftkreisen zb ja oft anders gesehen wird. Und oft ist allzu günstige Ausrüstung dann halt doch zu teuer, weil man dann zum Schluss zweimal kauft.


    Aber wir sind uns ja im Grunde eigentlich einig: Die beste Ausrüstung erspart einem nicht das rausgehen und das macht dann doch meistens Spaß, egal was die eigene Ausrüstungspräferenz ist.

    Wie ich schonmal sagte: leicht = teuer.


    Nicht zwingend. Die meisten guten und leichten Rucksäcke sind auch nicht teurer als ein Tasmanian Tiger. Ein Cumulus Daunenquilt ist nicht teurer als ein Defence 4. Ein Paria 30D Hextarp ist nicht teurer als ein DD 3x3 tarp. Auch gute schwere Ausrüstung hat ihren Preis. Erst wenn Du die letzten paar Gramm einsparen willst und zu Cuben fibre zb greifen willst, da kriegt der Geldbeutel Schnappatmung.

    Das Problem mit DD war bisher immer das Packmaß.

    Ich will ungern mit 20 Kilo und 80 Liter durch den Wald laufen ;-)

    Also neulich meintest Du doch noch dass Du zwischen 75 und 85 Liter schwankst weil Du gerne mehr mitnimmst? :P


    Aber entspann Dich einfach mal und verkopfe die Sache nicht zu sehr. Vor allem was Packmaß angeht, unterscheidet sich die Ausrüstung bei gleichem Material nur marginal. Ein Tarp aus Silnylon/polyester ist eben so groß wie es ist, da kann kein Hersteller die Regeln der Physik brechen. Selbiges mit dem Wooki, 450gramm Daune oder so haben bei gleicher fillpower bei allen Herstellern das selbe Volumen. Schlag einfach zu und werde glücklich. Erfahrungen die Du mit der DD Hängematte und Isomatte machst, sind ohnehin nur sehr bedingt auf ein Warbonnet setup übertragbar...

    Im Wald gibt"s kein Corona ,

    Im Zug aber schon ;) Hat bei mir allerdings noch spezielle andere persönliche Gründe. Wie gesagt, ich will das niemandem schlecht machen, wenn man sich vernünftig verhält ist das reine trekken und mattieren im Wald ziemlich unbedenklich.


    Btw könnte eine Reduktion auf ein Steigerwald Quintett wenn es blöd läuft tatsächlich notwendig sein, die Inzidenz im Landkreis geht auf die 50 zu leider :/

    Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, dass die Sache für mich aus hinreichend bekanntem Anlass leider keine ganz so gute Idee ist und ich daher leider nicht teilnehmen kann. Ich will das hier an dieser Stelle auch niemandem madig reden, aber bitte darum mir nicht allzu böse zu sein, dass ich mich jetzt rauswiesel. Ich wünsche Euch trotzdem viel Spaß im schönen Frankenland, trinkt ein Weißbier für mich mit. Natürlich begleiche ich trotzdem meinen Unkostenanteil, ich bitte um PN ;)

    Weil?

    Ist nun mal vorhanden. Warum denn nicht nutzen?

    Weil er auch als Schlafsack nur bedingt Sinn macht, weil der ja doch ein sehr spezielles militärisches Anforderungsprofil erfüllt.


    Ich habe nicht gesagt dass ich generell für Kufa bin, sondern es kommt immer auf den Anwendungsbereich und den Geldbeutel an. Im Winter bei Minusgraden benutze ich den 0°F Wooki zusammen mit einem Cumulus Taiga 480 Topquilt, was wunderbar funktioniert und die Hälfte eines Defence 6 wiegt. Bei Mehrtageswanderungen von Frühjahr bis Frühherbst nutze ich auch gerne Kunstfaser.


    Aber das wird jetzt alles ein bißchen offtopic, sorry!

    Also der Defence 6 ist ja für ne Hängematte maximal unsinnig und auch ansonsten kann man sich bei dem Teil schon grundsätzlich die Sinnfrage stelle. Ich habe bei deutlich unter 0°C nie Probleme mit Feuchtigkeit gehabt wenn ich den 0°F Wooki benutze. Daune funktioniert auch und gerade im richtigen Winter. 4 Kilo Gloft und Climashield würde ich mir nicht in den Rucksack stopfen wollen...

    Ich melde mich mal zu Wort, ich habe den SLD Trailwinder in 20°F und 40°F Ausführung und den Wooki in 20°F und 0°F Ausführung. Den SLD Trailwinder habe ich mir aus den von Wuppitom genannten Gründen angeschafft und natürlich aus Neugierde. Im direkten Vergleich ist der Wooki minimal bequemer, u.a. da er keine seitliche Raffung benötigt, um optimal anzuliegen. Ist aber Jammern auf hohem Niveau, einmal eingestellt ist das Ding fast genauso genial wie der Wooki. Packmaß ist zwar schon größer, aber auch nicht dramatisch, man kann da jetzt auch nicht statt einem 45 Liter Rucksack einen 32 Liter Rucksack nehmen oder so. Je höher die Isolation sein soll, desto mehr geht das natürlich auseinander, der -5° Fahrenheit SLD Trailwinder wird schon ein Brocken sein. Der 20°F TW geht gut bis knapp an 0°C für mich (!) und wiegt ziemlich exakt das gleiche wie der 20°F Wooki. Wenn ich nur eins von beiden hätte kaufen können und Geld eine Rolle spielt, würde ich für den Temperaturbereich über 0°C zum SLD greifen.

    Je dünner der Quilt ist, desto besser funktioniert Climashield. Ab 30°F wird die Daunenmenge so gering, dass sie immer leichter verrutscht und Kältepunkte entstehen. Das passiert mit Climashield nicht.


    Wenn der synthetische Sommer-Underquilt allerdings leichter ist, als der 20° Wooki, hat er aber auch nicht die gleiche Leistung. Das macht sich aber erst bemerkbar, wenn die Temperaturen sich Richtung Untergrenze bewegen.


    Ja, der Sommer UQ hat ein Rating von 40°F mit Climashield 100. Kommt auch knapp hin für mich. Die Erfahrung mit der ungleichen Daunenverteilung habe ich auch gemacht, deswegen käme für mich ein 40°F Wooki auch nicht mehr in Frage. Also topquilt benutze ich im Sommer einen Climashield 67 quilt von GramXpert, weil beim meinem Cumulus Quilt 250 auch schon das Daunenversteilungproblem sichtbar wird und irgendwas mit weniger Daune mir auch kaum noch sinnvoll erscheint.

    TreeGirl Wie muss eine Wooki denn gepflegt werden? Auf deiner Seite hab ich nichts dazu gefunden. Daune sollte generell nicht komprimiert gelagert werden?

    Bevor da Missverständnisse aufkommen: Ich meine damit, dass man mit Climashield weniger sorgfältig umgehen muss, insbesondere was längere Komprimierung und Feuchtigkeit angeht. Und es tut weniger weh wenn ein 150 euro UQ ruiniert ist als ein 350 euro UQ ;)

    Moin,

    von SLD gibt es noch den Trail Winder UQP mit Climashield Apex Isolierung wahlweise bis-5F.

    Aber wie TreeGirl schon erwähnte sind Kufa UQ deutlich schwerer und voluminöser.

    Dafür aber meist günstiger und weniger Feuchtigkeits empfindlich.

    Ich habe den Sommer über sehr viel den Trail Winder UQ benutzt und bin sehr zufrieden. Wooki immer noch nen tick bequemer, dafür ist Climashield halt schön pflegeleicht (oder ich kümmer mich einfach weniger drum ;)). Ist auch nicht soooo viel schwerer als Daune (bzw mein Sommer UQ ist sogar leichter als der 20° Wooki), nur das Packmaß wird schon deutlich größer bei den schwereren Ausführungen.