Posts by Mittagsfrost

    Gibt auch so Daunendecken, die durchgesteppt sind. Allerdings taugen die nur bedingt für kalte Temperaturen.

    Aber als Prototyp, zum Erfahrungen sammeln (falls sie preiswert zu bekommen sind).


    Einen Schlafsack, selbst einen gebrauchten, würde ich erst zerschnippeln, wenn ich genau weiß, wie der Underquilt auszusehen hat.

    Einen UQ für eine Brückenhängematte selbst zu basteln sollte um einiges einfacher sein, als einen UQ für eine gathered end Hängematte, da sich die Form der Brückenhängematte viel weniger ändert, wenn sich die Insassen dehnen und strecken.

    Ich habe mir die Folge im Wald in meinem Hängesessel fläzend (also halb sitzend, halb liegend) reingezogen. Aus Packmaßgründen - die Hängeausrüstung musste in die Jackentasche passen - hatte ich auf eine Wärmedämmung verzichtet.


    Da fläzte ich nun in meinem Sessel, fror bei um die Null Grad jämmerlich an A... und Rücken, hielt aber tapfer bis zum Ende der (wieder mal sehr gelungenen) Folge durch. Bei BoundryWaters ist es noch viel kälter, da werde ich bei den vergleichsweise moderaten Temperaturen doch nicht abbrechen! :)

    Die Zugabe von Wasser zum Sprit bedeutet, daß im Gemisch nun weniger Alkohol vorhanden ist und damit auch weniger Sauerstoff zur vollständigen Verbrennung dieses Alkohols benötigt wird.

    Dieser nun etwas geringere Bedarf kann dazu führen, daß aus einer bisher unzureichenden Sauerstoffversorgung nun eine ausreichende wird und der Brenner nicht mehr rußt.


    Die Nachteile hat Waldläufer70 ja benannt.

    Ganz grob kann man sagen, daß sich mit Windschutz und im Sommer mit 30 ml Brennspiritus etwa 1 Liter Wasser zum Sieden bringen läßt.

    Im finnischen Winter kann Kochen mit Spiritus aber schnell zum Geduldsspiel werden, weshalb Du für diesen Fall immer noch ein Holzfeuer im Hinterkopf behalten solltest. Da ist dann doch ein bißchen mehr Bums dahinter.

    UliD , ich fürchte zur Luftloch-Spannungs-Problematik nicht viel beitragen zu können.

    Ich habe den Daunen-Underquilt erst mit ein paar Nadelstichen fixiert, dann korrigiert, ein paar zusätzliche Fixierungen angebracht, wieder korrigiert, dann am ganzen Umfang einen Zickzackstich genäht, nach ausgiebigem Probeliegen hier und da die Naht noch einmal korrigiert. Als ich zufrieden war und keine Luftlöcher mehr ausmachen konnte, habe ich den Underquilt dann endgültig angenäht. Auch nach sehr häufiger Benutzung konnte ich noch kein Aufziehen der Nahtlöcher feststellen.

    Beim DD-Underblanket ist mir das weniger gut gelungen, was wohl auch an der Kunstfaserfüllung liegt, die weniger bauscht als Daune.

    Versuche es einfach mit einem Herantasten an die optimale Lage der Naht! Irgendwann nach vielen Versuchen findest Du die perfekte Naht.

    Da je nach Höhenlage auch im Sommer Nachtfröste nicht ganz ausgeschlossen sind, läuft es auf eine Risikoabwägung hinaus. Was ist schlimmer - eventuell mal ein paar Nächte richtig zu frieren oder dauerhaft zuviel mitzuschleppen?


    Meine persönliche Einschätzung (die man nicht teilen muss) lautet: bevor ich am erholsamen Schlaf spare, opfere ich lieber andere Dinge. Also lieber den wärmeren Underquilt mitnehmen, dafür aber auf die Mitnahme der Axt verzichten.


    Meine 3-Jahreszeiten-Ausrüstung ist meist mit -5°C angegeben, so daß ich bei Khibu wohl -3 oder -8 nehmen würde.

    Anmerkung zur Moderation:

    Ich bin zur Zeit ziemlich beschäftigt und nur mit Smartfone unterwegs. Wenn ich wieder Zugriff auf einen großen Bildschirm habe, suche ich einen passenden Ort für die Fachdiskussion und verschiebe die Fachbeiträge dorthin. Die Aufforderungen zum Verschieben und auch diesen Beitrag hier werde ich löschen, so daß dann hoffentlich im Vorstellungsfaden nur noch das stehenbleibt, was hierher gehört.


    Wenn Ihr alle schön diszipliniert bleibt, erleichtert mir das die Arbeit und auch der Faden sieht nach der Aufräumaktion noch halbwegs passabel aus. Kommt alle gut ins neue Jahr!