Posts by Waldläufer70

Leider ist bei dem Update auf die Woltlab Suite 5.2 einiges schief gelaufen. Das meiste sollte jetzt aber wieder funktionieren. Mehr Infos findet ihr im entsprechenden Thread.

    Kann es sein, dass das Problem auf die Dehnbarkeit zurückzuführen ist, oder spielen hier andere Faktoren eine größere Rolle?

    In elastischeren Stoffen kann der Körper etwas mehr einsinken. Ich kann mir vorstellen, dass das dazu führen kann, dass der Randbereich der Hängematte den Kopf etwas besser stützt.


    Ich selber bin mit meinen »Down Pillows« von Therm-a-Rest sehr zufrieden. Die unterstützen nur wenig, aber verhindern das Wegrollen des Kopfes bei mir sehr gut. Ich kann ihn angenehm betten und dann bleibt er, wo ich ihn haben möchte. Im Sommer reicht mir Grösse M (Regular), im Winter kann Grösse L angenehm sein, weil das Kissen den Kopf seitlich noch etwas besser wärmt: Man ist dann schön eingekuschelt.


    Wenn man mehr Unterstützung des Kopfes wünscht, kann man noch etwas unten ins Kissen legen und die Kordel etwas festziehen.


    Das Kissen scheint in dieser Form nicht mehr hergestellt zu werden, ist aber noch bei einigen Herstellern (z.B. hier) erhältlich.

    Ohne den Stab wäre die Hängematte vielleicht so um die 3 m lang (Stofffläche und Schnüre). Das Problem, das ich vor allem sehe, ist, dass die Hängematte dann in der Mitte sehr kurz und den Rändern entlang ein grosses Stück länger ist. Da könnte es sein, dass du nicht stabil liegen würdest: Du könntest relativ leicht, auf der einen oder anderen Seite der Hängematte herausfallen. Es könnte aber auch genau so gut funktionieren. Erfahrung habe ich damit nicht.


    Klassische militärische Hängematten sind ähnlich gefertigt wie deine, einfach ohne die Stäbe. Das würde dafür sprechen, dass es zumindest funktionieren könnte. Schau mal hier. Ich würde mal die Maße der Liegefläche und der Clew (die Seile) vergleichen. Vielleicht könnte es klappen. Die »World War II US Navy Hammock« soll jedenfalls gemäss Aussage von Derek Hansen erstaunlich bequem sein.


    Vielleicht hilft dir aber auch der Tipp von Mittagsfrost schon weiter.

    Letzte Woche schaute ich mir nach einer halben Ewigkeit wieder einmal den Film an, den ich als kleiner Junge unter der kundigen Anleitung meines grösseren Bruders als ersten Film überhaupt im Kino gesehen habe:


    »Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei« (1977)


    Zu meiner grossen Überraschung kam da doch tatsächlich eine Hängematte vor. Von einer Szene habe ich deshalb zwei Screenshots gemacht:


      

    Letzte Woche – wegen des Coronavirus im Home-Office-Modus – habe ich mich an einen Film erinnert, den ich vor ewig langer Zeit im Kino gesehen habe. Im Film kam tatsächlich eine Hängematte vor (siehe unten)! So bin ich auf die Idee gekommen, diesen Faden zu eröffnen. Vielleicht geht es ja auch noch anderen so, dass sie plötzlich in einem Film ganz unerwartet eine Hängematte entdecken.


    Ich hoffe, das bringt uns keine Probleme mit dem Copyright, wenn man den einen oder anderen Screenshot aus einem Film hier postet. Ich bin da gerade unsicher. Sonst bitte ich die Moderatoren um Nachsicht und darum, den Faden schnell wieder zu löschen.

    Noch einmal habe ich den Platz vom Sonntag aufgesucht und mal ausführlich meine 12'-Hängematte von Dutch getestet (Hexon 1.7). Allerdings ging heute ein noch kälterer und kräftigerer Wind als am Sonntag. Zwischendurch liess er soweit nach, dass ich mal ein einigermassen vernünftiges Foto von der Schönheit machen konnte:



    Das Tarp ist für diese lange Hängematte fast schon ein wenig knapp bemessen. Bei so starkem Wind (und Regen) wäre es aber ohnehin die falsche Wahl:


      


    Ich muss sagen: Vom Liegekomfort her gesehen ist diese Länge für mich schon nochmals ein deutlicher Komfortgewinn gegenüber meinen "nur" gut 340cm langen Hängematten. Ob sie sich auch für eine Tour eignen würde, muss sich noch zeigen.


    Auf dem Rückweg kam ich an diesem schönen Picknickplatz vorbei. Der ganze Hintergrund ist voller Bärlauch:


    Hallo Quartz, freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte. – Auf die Fotos bin ich schon mal gespannt.


    Beste Grüsse aus dem Wald (nein, ich bin zuhause; im Wald wäre es mir aktuell zu kalt und zu windig)

    So? Warum denn? Perle raus aus der Schlaufe (damit ist die Schnur lose), Schnur höher/tiefer setzen, Perle mit etwas Druck wieder rein in die Schlaufe. Fertig.

    Oder übersehe ich da etwas?

    Ja, das könnte gehen, ist aber vermutlich nicht angenehm, das unter Spannung zu tun, die ja durchaus auch grösser werden kann, wenn man am Baum nach oben oder unten geht.

    Beim Versetzen der Leine ist der Ewenkenknoten sehr unpraktisch. Er wird ja gewöhnlich als erste Befestigung gesetzt. Die Spannung erzeugt dann der Knoten am gegenüberliegenden Baum, z.B. der Truckers Hitch.

    Wenn ich nun den Ewenkenknoten versetze, ist die Spannung weg.

    Dieses Problem besteht aber auch bei der hier gezeigten Lösung. Auch die dient ja der fixen Befestigung am Baum. Darum ging es mir.

    Als Laie verwundern mich da mehrere Dinge:

    • Warum sprechen sich Jäger in solchen Fällen oder auch grundsätzlich nicht ab? Oder gehen die alle nach Lust und Laune auf die Jagd?
    • Warum scheint da jegliches Bewusstsein dafür zu fehlen, dass man im Wald potenziell nie allein unterwegs ist? (z.B. Erholungsfunktion des Waldes)
    • Warum drückt man ab, ohne zweifelsfrei zu wissen, was sich vor dem Gewehrlauf befindet? Jeder Jäger muss doch vor dem Abdrücken wissen: Um welches Tier (Art) handelt es sich? Ist es ein Männchen, ein Weibchen oder ein Jungtier? Bei Rudeltieren sollte man im Idealfall auch wissen, welche Funktion das Tier im Verband hat.
    • Und zuletzt: Kann ich das Tier ganz sicher treffen? Was befindet sich hinter dem Tier? Bin ich auf der sicheren Seite, wenn ich jetzt abdrücke?

    Wie gesagt, ich bin Laie, aber in diesen Fällen kommt es mir so vor, als würden eine Vermutung und etwas "Bewegung" schon reichen, um den Auslöser zu betätigen. Und dann im zweiten verlinkten Fall ein Schuss ins Maisfeld auf ein vermeintliches Tier, das man nicht sieht und das rund 100 Meter entfernt ist? Da kann ich nur den Kopf schütteln, aber das macht diese Menschen auch nicht wieder lebendig.


    Ich kann ja die Hängematte auch nicht an einem Jäger aufhängen und dann sagen: "Tut mir leid, sie haben sich gerade nicht bewegt. Ich dachte, Sie sind ein Baum."

    Wo siehst du denn den sweet spot Länge mal Breite für jemanden mit fast 2m? Ich suche den Punkt ab dem der Zugewinn an Komfort stark abnimmt. Ich weiß nichts geht über probieren. Aber könnte die Draka mit 330x150 schon in die Gegend fallen oder empfiehlst du mir auf jeden Fall auch was darüber hinaus zu testen?

    Ich würde bei deiner Grösse auf jeden Fall auch etwas über 330cm testen.


    Es gibt hier sicher keine Regel, die unabhängig von allen anderen Faktoren für alle gilt. Ich würde aber mal vorsichtig sagen: Bis 1,8mal deine Körpergrösse spürst du vermutlich einen deutlichen Komfortgewinn, bis 1,9mal deine Körpergrösse einen geringeren, aber immer noch klar spürbaren, bis etwa 2mal deine Körpergrösse allenfalls noch einen ganz kleinen. Das hängt aber – wie gesagt – stark damit zusammen, wie du das Liegen in der Hängematte grundsätzlich empfindest, welchen Stoff du verwendest, welchen Hängewinkel du wählst und wie breit die Hängematte ist. – Ab einem bestimmten Punkt benötigst du auch ein grösseres Tarp, einen neuen Mückenschutz, etc.: Zusätzliche Länge zieht oft einen ganzen Rattenschwanz nach sich. Da muss man dann auch wieder abwägen, was einem wichtiger ist.

    Ist wirklich eine tolle Idee und funktioniert auch gut mit dem «Ashley-Stopperknoten». Eigentlich dachte ich zuerst an den, um die Perle zu fixieren. Tatsächlich ist der aber gross genug, dass er selbst als «Perle» fungieren kann.


    Ich glaube zwar nicht, dass dieses System schneller ist, als einen Ewenken-Knoten (Siberian Hitch) zu knoten, aber man spart einiges an Leine!


    Nochmals danke für die simple Idee, auf die ich selbst nie gekommen wäre. :)

    Ich bin heute auch mal raus. Es waren vielleicht ein paar Leute mehr draussen als sonst, aber es war doch schön ruhig im Wald. Und es kam immer mehr kalter Wind auf. Die nächsten Nächte sollen die Temperaturen bis –4°C fallen, so kalt war es den ganzen Winter nie.



    Doch trotz frischem Wind gab es einen Kaffee. Sogar etwas Hafermilch habe ich mir in einem kleinen Fläschchen mitgenommen.



    Dann war etwas gemütliches Hängen angesagt, warm eingewickelt in die Quilts.



    Ich habe festgestellt, dass sich die »Beetle Buckles« gut eignen, um den Unterquilt einzuhängen.



    Dann habe ich mein leichtes Sommertarp aus dem Winterschlaf geweckt.



    Ich habe versucht, die Mitte des Tarps mit einer Gummischnur etwas anzuheben (im Bild oben orange eingefärbt). Das wäre eine irre praktische Geschichte: schnell eingehängt und – im wahrsten Sinne des Wortes – flexibel. Die Gummischnur kann zum Verpacken einfach am Tarp bleiben.



    Bei dem relativ starken Wind scheint die Gummischnur aber zu elastisch zu sein. Vielleicht muss ich doch eine normale Schnur verwenden und die halt auf einer Seite jeweils mit einem Klemmknoten befestigen. Der Aufbau geht dann halt nicht mehr ganz so flott. Vielleicht könnte es in die Richtung gehen.


    Nach den diversen Tests war es Zeit für eine Portion »Risotto ai Porcini« (Steinpilze) aus der Packung.



    Auf dem Heimweg habe ich festgestellt, dass der Bärlauch bereits erntereif wäre. Hier zur Erinnerung «mein» Bärlauch-Pesto-Rezept. Ich weiss noch nicht, ob ich dieses Jahr wieder welches mache...



    Die Rotbuchen brauchen noch etwas Zeit, aber die Hainbuchen haben schon ausgeschlagen.



    Bitte entschuldigt den umfangreichen Beitrag, aber es war so schön heute an der Sonne. :)