Hamaka Hängematten

Für einige Updates muss der Server des Hängemattenforums neu gestartet werden. Dazu wird das Forum gegen 18:30 für wenige Minuten nicht zur Verfügung stehen.
  • Hamaka


    [ATTACH=CONFIG]n8209[/ATTACH]


    Ich hatte endlich wieder mal Zeit zum Abhängen und bekomme auch prompt schon ein Päckchen von Hamaka zum Testen ihrer neuen Hängematte.


    Hamaka http://www.hamaka.de/ ist ein neuer deutscher Hersteller für Hängematten der ausschließlich in Europa produziert. Sehr positiv - nicht zu verwechseln mit http://www.hammaka.com/
    Hamaka ist aus einem Crowdfunding-Projekt entstanden und im April 2015 von Startnext finanziert. (Scheinbar gibt es doch eine Crowd mit Geschmack für Hängematten :))


    Hinter dem Projekt stehen Max und Lucas, zwei wirklich freundliche Hängematten-Pioniere.


    [ATTACH=CONFIG]n8224[/ATTACH]


    Mir fällt gleich auf, dass hier nicht viel Karton verschwendet wurde und der kleine Hängematten-Packsack perfekt in den Karton passt. Ein praktischer Beipackzettel informiert mich, wer die Qualität kontrolliert hat.


    Auch praktisch für Leute ohne Aufhängung, dass alles an Zubehör bereits enthalten ist. Der Packbeutel ist fest mit der Hängematte verbunden.


    [ATTACH=CONFIG]n8227[/ATTACH]


    Kommen wir kurz zu den technischen Daten:


    Liegefläche: 285 × 145 cm
    Packmaß: 10 × 10 × 18 cm
    Gewicht: 370 g
    TreeStraps: 1 m
    Seil: 3,50 m
    Max. Ruhebelastung: 150 kg


    Die Hamaka Hängematte überzeugt nicht nur durch Liegekomfort, sondern auch durch nette kleine Details wie das Logo an den Treehuggers oder extra Abspannpunkten für ein Unterquilt. Außerdem ist die Hängematte wirklich extrem sauber vernäht, hier gibt es nichts zu meckern.


    [ATTACH=CONFIG]n8229[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8230[/ATTACH]


    Wie bereits erwähnt liegt sich die Hammock sehr angenehm und passt sich dem Liegenden an, das Nylon-Material hat einen schönen Stretch - nicht zu doll, nicht zu knapp.
    Das Gewicht kann sich durchaus sehen lassen. Inklusive dem kompletten Aufhängungs-System, der Hängematte und dem Beutel wiegt die HM 370g.


    [ATTACH=CONFIG]n8210[/ATTACH]


    Das Set beinhaltet die Hängematte (235g), leicht elastische 2cm breite Tree-Straps (40g), 2x3,5m Meter Seil (50g), 4 Aluringe (45g) und ein Infoheftchen zur Hängematte. Ich habe nur die Tree-Straps und Ringe genutzt und sie mit Whoopies und Karabinern kombiniert.


    [ATTACH=CONFIG]n8231[/ATTACH]


    Mit 2,85 m ist die Liegefläche noch ein gutes Stück großzügiger als die DD-Hammock, somit auch für Einsteiger die etwas größer sind interessant.


    [ATTACH=CONFIG]n8228[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8226[/ATTACH]


    Hamaka bezeichnet seine Hängematte als "Immer-Dabei-Hängematte" und genau so sieht mein Fazit aus. Für den Hängemattencamper evtl. nicht die erste Wahl, da ein Moskitonetz fehlt, aber für Mückenresistente Camper, Strandgänger, Waldhänger, Cityhänger oder Zwischendurchhänger durchaus ein sehr schönes Produkt.


    [ATTACH=CONFIG]n8212[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8218[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8211[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8214[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8213[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8215[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8216[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8219[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8217[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8222[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8220[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8221[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8223[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n8225[/ATTACH]

  • Schön geschriebener Testbericht!
    Ich wünsche den Machern viel Erfolg und freue mich über jede Bereicherung des leider noch sehr überschaubaren deutschen Hängemattenmarktes.

    Omnia vincit lectulus pensilis. :saint:

  • :confused: aber ...


    hier steht es doch


    Kommen wir kurz zu den technischen Daten:


    Liegefläche: 285 × 145 cm
    Packmaß: 10 × 10 × 18 cm
    Gewicht: 370 g
    TreeStraps: 1 m
    Seil: 3,50 m
    Max. Ruhebelastung: 150 kg



    hat [USER="1"]Schakalaka[/USER] doch ganz oben in seinem Beitrag geschrieben ...


    oder verstehe ich da etwas falsch?! :stars:

  • Da hast du 'was falsch verstanden. Kritisiert wurde (zu Recht) dass der Hersteller keine Absolutmaße für die Hängematte angibt, sondern nur eine - nicht klar definierte - "Liegefläche", die dann eben auch nichts aussagt.

    haengemattenforum.de Ich bin zwar nur der Haustechniker, aber wenn es Probleme gibt kann ich wahrscheinlich helfen ;).
  • Jetzt hat es geschnackelt!


    ich ging ja als "Bridge-Hammock-Schläfer" von falschen Voraussetzungen aus ...
    denn da ist das einfach ein Rechteck mit Länge x Breite = Liegefläche. :yes:


    :pleasantry: Nun, bei diesen "Gathered-End-Matten" liegt man ja Diagonal ...
    somit kann die Liegefläche gegenüber der absoluten Länge und Breite tatsächlich stark voneinander abweichen. :p




    lieben Gruß
    kahel

  • Bei einer Tuchlänge von 285 cm und einem Aufhängewinkel von 30° ergibt sich eine theoretische Länge für die Ridgeline von ca. 235 cm. Zieht man dann noch etwas für Kopf- und Fußende ab, bleibt nicht mehr viel übrig um einen ausgewachsenen Mitteleuropäer zu beherbergen.


    Diese Berechnung deckt sich auch mit dem Eindruck, den man erhält, wenn man sich das Foto mi den beiden Typen in der Hängematte betrachtet. Das max. Gewicht für die Hängematte beträgt 150 kg. D. h. im Umkehrschluss, die wiegen jeweils ca. 75 kg und können deshalb nicht sehr groß sein. Die Hängematte wirkt dann im Vergleich nicht wirklich riesig.

  • Wenn die Hängematte nur 285cm lang ist, entspricht das ca. 9.3'. Nicht gerade üppig. Sehr schade, denn die Aufhängung sieht einigermaßen brauchbar aus (im Gegensatz zu den sonst üblichen Fallschirmhängematten) - aber eine Länge zwischen 300 und 330 cm wäre besser gewesen. Offensichtlich ist Stoff teuer, denn ansonsten sehe ich keinen echten Grund mit der Länge so zu knausern. Europa ist ja nicht gerade für die geringe Körpergröße seiner Bewohner bekannt. Insofern ist die Hamaka nur eine Tageshängematte, in der man mal 2 Stunden dösen kann, aber nicht wirklich die Nacht verbringen will. Da wären mir 129 EUR deutlich zu viel Geld.

  • Die zwei Typen (also wir) in der hamaka sind 1,81 m bzw. 1,76 m groß – weder Hünen noch Zwerge würden wir mal behaupten. Wir liegen am liebsten diagonal rein, da man so die Fläche am besten ausnutzt. Wie ihr seht, liegt der groß gewachsene Vural Öger auch ganz gut darin


    Klar ist die Länge ausreichend - aber bequemer ist es meist (gerade für Leute jenseits der 1,80m) wenn die Matte etwas länger ist. Ich verstehe halt nicht warum man nicht von vorneherein eine vernünftige Länge nimmt - damit hätte man auch gleich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den zig anderen kurzen Fallschirmhängematten auf dem Markt. Ich bin beispielsweise nur 1,65m, aber habe noch keine Hängematte unter 305cm gefunden mit der ich verreisen möchte. Wer sich mit Hängematten etwas auskennt achtet im Allgemeinen schon auf eine gewisse Minimal-Länge, es sei denn man zieht ganz bewusst eine kürzere Hängematte vor. Dafür gibt es aber meines Erachtens nur zwei Gründe: 1. Gewichtsersparnis und 2. man kann ein kürzeres Tarp verwenden (= weniger Gewicht, mehr Hängemöglichkeiten).


    Nach wie vor ist die hamaka von uns nicht unbedingt zum Übernachten entwickelt, sondern tatsächlich als Immer-Dabei-Hängematte, die möglichst portabel und dennoch bequem sein soll. An dieser Stelle das Optimum aus Gewicht, Packmaß und Liegefläche zu bekommen haben wir in unseren Augen hinbekommen - aber wie immer sind die Anforderungen und Geschmäcker verschieden ;)


    Damit schränkt ihr eure Zielgruppe stark ein. Und für eine reine Tages-Hängematte sind mir persönlich 129 EUR deutlich zuviel. Da kann ich mir eine größere, ähnlich leichte Single Layer Hängematte mit Aufhängung aus den USA bestellen und bezahle trotz hohem Porto und Zoll weniger bis gleich viel (z.B. DutchWare), habe dann aber eine Hängematte in der ich auch die Nacht verbringen kann.


    Wir finden es toll, dass ihr euch für die hamaka interessiert und freuen uns über euer Feedback!


    Es ist schön von einem Hersteller Rückmeldung zu bekommen. Vielleicht kommt ja in Zukunft mal eine längere Hängematte ins Programm, in der man auch die Nacht verbringen kann.

  • Hallo zwei Typen von [USER="75"]hamaka[/USER] ;)
    [USER="46"]TreeGirl[/USER]'s Meinung kann ich mich nur anschließen: Toll das ihr uns persönlich eine Rückmeldung gebt, schade das eure Matte zo klein ist. Auf die Antworten zu den gestellten Fragen bin ich gespannt :)

    "Jedes Gramm zählt, wenn der Rücken sich schon quält"

  • Die Matte steht auch irgendwie in Konkurenz zur SuperLight von DDHammock, die wiegt komplett 270gr und ist hier in Deutschland für 77€ zu haben, sicherlich noch etwas kleiner und nicht so belastbar, aber wer weit über 100kg wiegt, legt sich nicht in einer kleinen Matte.
    Wieso nimmt ihr nur 1m Baumgurte, Gewicht?

  • [USER="46"]TreeGirl[/USER] : wir hatten bei der letzten Produktion bereits ein paar wenige XXL hamakas mitgefertigt (3,25 x 1,95m). Vielleicht nehmen wir sie zukünftig auch ins Programm. Wir hatten viele Längen ausgetestet und empfanden die 2,85 m als ideales Maß zwischen Komfort und Packmaß (nur weil sie hier ein paar Mal erwähnt wurde: Die Leichthängematte von DDHammocks liegt bei 2,70 m). Deine und [USER="39"]LighD[/USER] s Rückmeldung, dass die hamaka einen Tick länger sein dürfte, ist für uns sehr hilfreich - wie gesagt spricht das für die XXL Variante der hamaka.
    [USER="113"]Ivan[/USER] : Die DDHammock ist – wie du auch selbst schon meintest – von den Maßen her kleiner und das mitgelieferte Aufhängesystem ist etwas kurz geraten (unserer Meinung nach). 1 m lange Baumgurte reichen in den meisten Fällen aus, um den Baum vor einem Einschneiden des Seils zu schützen. Auch hier haben wir versucht ein gutes Maß zwischen Gewicht und Nutzen zu finden…
    Keep on hangin'!

  • Ich darf die Hamaka mittlerweile auch mein Eigen nennen und bin ziemlich zufrieden! Die Probleme mit der Liegefläche habe ich nicht, obwohl ich ziemlich groß bin, aber eine ganze Nacht habe ich bisher auch nicht darin verbracht - ich wäre dann vielleicht auch so ein Kandidat für eine XXL Hamaka, so sie denn jemals auf den Markt kommt! :)


    Der Stoff gefällt mir im Vergleich zu anderen Reisehängematten die ich bisher in den Fingern hatte gut. Vor allem ist es erstaunlich, was das Ripstop Nylon aushält,obwohl es wirklich sehr sehr dünn ist. Ich habe das Gewebe mal unter mein (billiges USB-) Mikroskop gepackt, siehe angehangenes Bild. Lediglich die Atmungsaktivität ist eher solala... Am See in der Sonne kommt man schon sehr ins Schwitzen ;)


    Ich habe von meinem Test ein kleines Video gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=xle9StXVtK8


    Wer meinen schritlichen und sehr ausführlichen Test lesen mag, kann das auch gerne tun: http://www.haengematten-abc.de/reise...e/hamaka-test/

  • [USER="46"]1 m lange Baumgurte reichen in den meisten Fällen aus, um den Baum vor einem Einschneiden des Seils zu schützen. Auch hier haben wir versucht ein gutes Maß zwischen Gewicht und Nutzen zu finden...


    Mir ist da etwas nicht ganz klar. Wenn die Treehugger nur 1 Meter lang sind, dann kann ich doch nur Bäume nutzen, deren Durchmesser bei 30cm oder weniger liegt. Oder verstehe ich da etwas falsch?


    Das würde zumindest mich bei der Auswahl der Bäume zu sehr einschränken. Wenigstens 50cm sollten es dann schon sein (auch wenn ich dann den einen oder anderen Lieblingsplatz immer noch nicht nutzen könnte). - Gut, man muss auch sagen: Eigene Treehugger sind schnell gemacht, nur kostet das ja auch wieder Zeit und Geld.


    Ich persönlich verwende in der Regel 2 Meter lange Treehugger. Da kann ich noch um den Baum greifen, habe aber eine viel grössere Flexibilität bei der Wahl der Bäume. Bei dünneren Bäumen führe ich die Treehugger gerne zweimal um den Baum, damit die Gurte ohne Belastung weniger am Baum nach unten rutschen.

  • Man könnte es natürlich auch so sehen: Den größten Druck auf die Rinde üben die Baumgurte auf der Rückseite des Baumes aus. An den Seiten sind die Zugkräfte eher tangential gerichtet und an der Vorderseite wirken sie vom Baum weg. Ganz abwegig ist diese These nicht, oder?
    Danach könnte man 1 Meter lange Baumgurte bei Bäumen bis etwa 60 cm Durchmesser verwenden.


    Ich würde dennoch dazu raten, auf Nummer Sicher zu gehen und längere Baumgurte zu verwenden.

    Omnia vincit lectulus pensilis. :saint:

  • Häufig werden die Baumgurte doch als Schlinge um den Baum gelegt. Diese Schlinge zieht sich unter Belastung zu. Deshalb würde ich vermuten, dass die Tangentialkräfte auch auf der Baumseite Richtung Hängematte ("vorne") wirken. Natürlich wirken bei Belastung der Hängematte die Scherkräfte Richtung derselben, aber trotzdem lastet ein gewisser Druck auf die Rinde des Baumes. Oder mache Ich da einen Denkfehler? Ich bekomme zumindest keinen kleinen Finger zwischen Baumgurte und Baum, sobald jemand in der Hängematte liegt.

  • Man könnte es natürlich auch so sehen: Den größten Druck auf die Rinde üben die Baumgurte auf der Rückseite des Baumes aus. An den Seiten sind die Zugkräfte eher tangential gerichtet und an der Vorderseite wirken sie vom Baum weg. Ganz abwegig ist diese These nicht, oder?
    Danach könnte man 1 Meter lange Baumgurte bei Bäumen bis etwa 60 cm Durchmesser verwenden.


    Ich würde dennoch dazu raten, auf Nummer Sicher zu gehen und längere Baumgurte zu verwenden.


    Das habe ich mir natürlich auch überlegt, bevor ich meine Bedenken geäussert habe. Nur habe ich mich dann gefragt: Wo hänge ich denn nun die Whoopie Slings mit dem mitgelieferten Soft Shackle ein? Rechts oder links am Stamm? ;) Kurz: Mit dem gelieferten Material bin ich auf 30cm dicke Bäume begrenzt.

  • Häufig werden die Baumgurte doch als Schlinge um den Baum gelegt. Diese Schlinge zieht sich unter Belastung zu. Deshalb würde ich vermuten, dass die Tangentialkräfte auch auf der Baumseite Richtung Hängematte ("vorne") wirken. Natürlich wirken bei Belastung der Hängematte die Scherkräfte Richtung derselben, aber trotzdem lastet ein gewisser Druck auf die Rinde des Baumes. Oder mache Ich da einen Denkfehler? Ich bekomme zumindest keinen kleinen Finger zwischen Baumgurte und Baum, sobald jemand in der Hängematte liegt.


    Ich ziehe immer das Ende mit dem Karabiner durch die Schlinge (etwas das DD Hammocks für seine braunen Treehugger explizit nicht empfiehlt, weil die dafür zu schwach sind). Da ist bei diesem Vorgehen mit dem Hamaka-Material eher unter 30cm Schluss. Zudem hat man da tatsächlich rund um den Baum einen beträchtlichen Druck. Wie er sich verteilt, hängt auch davon ab, wie du das Band führst (es gibt beim Link mehrere Posts zum Thema!). Wird es um den Baum sehr eng, so musst du die beiden Enden des Treehuggers (wie bei den Treehuggern von DD Hammocks empfohlen) beide separat in den Karabiner einhängen. Bei Soft Shackles mag das gehen, da die bei Zugbelastungen nicht wählerisch sind. Mit Metallkarabinern wird das problematisch, weil dann auch seitlich wirkende Kräfte auf den Karabiner wirken, für die der aber nicht gemacht ist.