Probleme mit Kondenswasser

  • Bin zwischen den Jahren endlich dazu gekommen mein neues Tarp und Unterquilt draußen zu testen:)


    Dicht gegen Wasser von oben war das Tarp auf jeden Fall, leider musste ich die geplanten Nächte draußen vorzeitig beenden - wegen Unmengen an auf der Isolierung kondensierendem Wasser. Es waren ca. -3°C nachts und morgens gegen 6 Uhr bin ich an beiden Nächten aufgewacht, weil mir plötzlich richtig kalt wurde, obwohl es bis dahin kuschelig warm war. Dachte erst mein neuer (dünnerer...) Daunen-Underquilt würde die Temperatur nicht packen, aber er war einfach klitschnass=O Genau wie der Topquilt (etwas weniger durchtränkt, aber trotzdem nass) und die Hängematte selbst. Dass sich bei so Wetter ein bisschen Wasser von innen am Tarp niederschlägt und da gefriert bin ich ja gewohnt, aber dass die gesamte Ausrüstung dermaßen nass wurde hatte ich noch nie. Nach der ersten Nacht habe ich die Sachen im Haus getrocknet und die Türen des Tarps während der zweiten Nacht für eine bessere Belüftung offen gelassen - leider ohne Erfolg, die Sachen wurden gefühlt sogar noch nasser. Dann habe ich den Kurzurlaub draußen abbrechen müssen. Tropfsteinhöhlen haben ja ihren Charme, aber in dem Fall hätte ich gerne drauf verzichtet...


    Jetzt die große Frage: kennt ihr das mit dem nächtlichen Kondenswasser in größeren Mengen? Und vor allem: wie geht ihr damit um, auch im Hinblick auf Daune?



  • Ich habe dieses Problem noch nie gehabt: auch nicht bei geschlossenen Tarptüren. Allerdings fällt mir auf, dass du dein Tarp recht dicht über dem Boden hängen hast und der Untergrund eine Wiese ist.

    Wenn man zwischen Bäumen und im Wald hängt, hängt man (ich zumindest) in der Regel mit mehr Abstand zum Boden und der Waldboden gibt wahrscheinlich auch weniger Feuchtigkeit ab als eine Wiese.

    Zusätzlich habe ich das Tarp immer an den seitlichen Pullouts abgespannt, um mehr Abstand von der HM zu bekommen, oder ich verwende zwei Alubögen auf der Innenseite vom Tarp, um mehr Luftraum zu haben.

    Ich denke, dass dadurch die Belüftung besser ist und weniger bzw. fast keine Feuchtigkeit entsteht.

  • Kondens auf dem Topquilt bei bestimmten Verhältnissen auf jeden Fall, aber einen nassen Underquilt noch nie? Vielleicht mal mit einem UQP probieren?

    Meine Warbonnet TQs scheinen aber zum Glück auch verhältnismäßig Feuchtigkeitsundurchlässig zu sein, so dass ich bis jetzt noch nie einen Wärmeverlust hatte.

  • Ich habe dieses Problem noch nie gehabt: auch nicht bei geschlossenen Tarptüren. Allerdings fällt mir auf, dass du dein Tarp recht dicht über dem Boden hängen hast und der Untergrund eine Wiese ist.

    Wenn man zwischen Bäumen und im Wald hängt, hängt man (ich zumindest) in der Regel mit mehr Abstand zum Boden und der Waldboden gibt wahrscheinlich auch weniger Feuchtigkeit ab als eine Wiese.

    Zusätzlich habe ich das Tarp immer an den seitlichen Pullouts abgespannt, um mehr Abstand von der HM zu bekommen, oder ich verwende zwei Alubögen auf der Innenseite vom Tarp, um mehr Luftraum zu haben.

    Ich denke, dass dadurch die Belüftung besser ist und weniger bzw. fast keine Feuchtigkeit entsteht.

    In freier Wildbahn hänge ich insgesamt auch etwas höher als hier, das stimmt! So ein Stangenelement mehr fände ich bei dem Gestell wirklich praktisch. Nach der ersten Nacht hatte ich dann jeweils eine Tür je Seite komplett offen gelassen und auch die seitlichen Pullouts installiert, aber das hat nichts gebracht:( Vielleicht spanne ich beim nächsten Mal das Tarp doch etwas höher, selbst wenn so fieses Wetter (Wind, Kälte, zeitweise Regen) angesagt ist...



    Kondens auf dem Topquilt bei bestimmten Verhältnissen auf jeden Fall, aber einen nassen Underquilt noch nie? Vielleicht mal mit einem UQP probieren?

    Meine Warbonnet TQs scheinen aber zum Glück auch verhältnismäßig Feuchtigkeitsundurchlässig zu sein, so dass ich bis jetzt noch nie einen Wärmeverlust hatte.

    UQP habe ich nicht, aber selbst der hätte mir vermutlich nicht viel gebracht: das Wasser kam einfach von allen Seiten. Egal ob von unten hoch oder von oben wieder als Tropfen runter^^ Mein Mückennetz hatte da einiges abgefangen bzw. seitlich in die Hängematte abgeleitet, sodass es nicht direkt auf mich tropfte.

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