Eure Rucksäcke

  • Ich benutze den Gregory Paragon 58L und bin wirklich begeistert. Der Rucksack ist relativ leicht und bietet trotzdem einiges an Features (Deckeltasche mit Reisverschluss, seitlicher Zugriff aufs Hauptfach, Bodenfach, anständiger Rahmen). Das Tragesystem ist sehr komfortabel und lässt das Gewicht um einiges leichter wirken als es ist. Die Hüftgurttaschen sind groß genug um mein Oneplus 8 Pro verstauen zu können was mir auch noch sehr wichtig war.

  • An Packmonstern habe ich (noch) meinen Berghaus Cyclops II Atlas 90l+10l+10l. Unkaputtbar, riesig, solide gepolstert und für das Volumen auch recht leicht mit ~2,55kg. Die abnehmbaren Seitentaschen können mit 2 Straps zum Daypack umfunktioniert werden. Aber mit dem Ding überpackt man eigentlich grundsätzlich und leidet dann hinterher. Werde ich wohl bei Zeiten abstoßen und verkaufen.


    Auch schon länger im Sortiment: Berghaus Centurio 45 (ca. 1,5kg). Ebenfalls unkaputtbare Berghaus-Qualität, Molle-kompatibel, hat die seitlichen Reißverschlüsse für die gleichen Seitentaschen wie der Cyclops II Atlas. Leider sind die Beckengurte nicht gepolstert, daher auf Dauer nicht der bequemste Rucksack. Hinter dem steht ebenfalls ein Fragezeichen, da der Bergans alles irgendwie besser macht abgesehen von der Robustheit.


    Alltags-Rucksack: Mission Workshop The Sanction (20l, 1,2kg). Begleitet mich seit nun gut 10 Jahren oder so. Super robust, so bequem wie ein Rucksack ohne Beckengurt sein kann (es gibt aber einen als Accessoire), hat einen eingenähten Liner, Laptopfach mit Reißverschluss, große Einschubtasche vorn, weitere Tasche mit Reißverschluss und die große Flap-Tasche vorn mit Reißverschluss. Die elastischen Straps sind leider mittlerweile etwas ausgeleiert und eine Schnalle ist gebrochen und wartet seit Monaten darauf, mal ersetzt zu werden.


    Neueste Anschaffung: Bergans Helium v5 55l (angegeben mit 970g, nachgewogen aber eher 1000g). Habe keinen leichteren Rucksack in dieser Größenordnung mit Frame finden können. Hat/bietet alles, was ich bei einem Tourenrucksack haben möchte: solide Größe, leicht, mit Frame, Wasserreservoir-Tasche, nicht nur Top-Loader, mehrere Befestigungsmöglichkeiten an der Außenseite, abnehmbarer Deckel.


    Auf der Beobachtungsliste als Daypack sind derzeit: Deuter Speed Lite 26, Bergans Vengetind 28, Osprey Hikelite 26, Vaude Rupal Light 28. Mal schauen, was es wird.

    Edited once, last by bowrilla ().

  • Heute ist ein Montane Trailblazer 44L angekommen. Der ersetzt den 40L Decathlon Rucksack den ich bisher für Kilometer schrubberei genutzt habe. Bei dem hatte ich mir immer ein klein bisschen mehr Volumen gewünscht. Nebenbei ist der Neue mal eben 450 Gramm leichter :)

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    Leider war der Trailblazer vom Tragesystem her eine Enttäuschung bzw einfach nicht passend für mich. Ich bin ja nun nicht der schmalste, aber die Schultergurte sind so weit auseinander, das man das Gefühl hat das sie seitlich von den Schultern rutschen. Zieht man die Brustgurte strammer zu, schneiden die Schultergurte in die Seite und liegen nicht mehr richtig auf. Der Rucksack wird mich wieder verlassen.


    Ein Ersatz ist heute aus China angekommen, in unglaublichen drei Tagen 8)

    Es ist ein 3F UL Yue 45+10 Liter in UHMWPE Ausführung geworden. Mit 1150 Gramm etwas schwerer als der Trailblazer, dafür aber mit einem Gestelltragesystem von dem ich sehr angetan bin. Am Wochenende geht es damit auf ne kleine Tour. Bin gespannt :)

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  • Hi DerDirk,

    hi zusammen,


    die Rucksäcke vom Decathlon hab ich auch am Anfang im Auge gehabt. Da war mein Gedanke für schmales Geld einen zu holen um das mal zu testen. Auf der anderen Seite hätte ich mit so einem Teil auch mal Totholz aus dem Wald holen können. Robust sind die Dinger allemal, aber eben auch klotzschwer.

    Und weil sie dann ja im Vergleich zu Rucksäcken auch nicht soviel günstiger sind, bin ich dann ab von der Idee.


    Anbei, ich hab da noch so eine fixe eventuell verrückte Idee. Früher gab es doch mal so reine Gestellrucksäcke. Also eigentlich nur ein Tragegestell. Mit sowas könnte man auch unterwegs sein. Packsäcke hab ich ja genug, die könnte ich dann drauf machen und hätte so quasi nach Bedarf das Volumen was man braucht. Und wenn ich dann doch mal wieder Holz hole, dann könnte man dieses einfach mi etwas Zurrzeug am Gestell festmachen.

  • Moin,

    Du meinst bestimmt eine Kraxe/Außengestell Rucksack sakura ...........

    So etwas gibt es immer noch z.B. von Tatonka , Fjällräven oder Eberlestock.

    Solche Kraxen sind für schwere Lasten konzipiert........damit kann man dann auch mal 30kg Holz ein ganzes Stück tragen :)

    Ich habe mal ein Video gesehen wo mit der Tatonka Lastenkraxe ein LKW Reifen einen Hügel hoch getragen wird=O

    Auf meiner DIY Projekt Liste steht immer der Umbau einer Tatonka Lastenkraxe zum Wanderwagen. D.h. ich möchte eine Achse und 2 kleine Räder sowie eine Zugmöglichkeit am Kraxengestell anbringen..........so kann ich die Kraxe auf guten Wegen ziehen und in unwegsamen Gelände tragen. Nachteil: zusätzliches Gewicht.

    Ein anderer Vorteil der Kraxe ist, wie sakura ja schon erwähnte, dass man verschieden große Packsäcke oder Sperrige Gegenstände ganz gut transportieren kann :thumbup:


    Gruß von der Ostsee

  • sakura ,da gebe ich dir vollkommen recht schwer sind se wirklich ( wiege se We mal )


    Vorteil ist,

    da kann man Schlafsack oder Snugpak topquilt, underquilt, ausgepackt was die sperrigsten Sachen sind gut unten rein Quetschen, und hat noch gut Platz für Tarp, HM mit Moskitonetz.


    Nachgemachten X Boiler in einem 750ml Titan Becher,

    gepaart mit nem Fake Trangia sprititus Kocher in einem Meshbeutel.


    Kunstfaser Wattierte Jacke mit kaputze die man in sich zum kleinen Packmass zusammenpackt für kühlere Abende,


    Dünne Regenjacke,kleines Packmass insich zusammen Faltbar


    Im Rückenfach BW Elefantenhaut, stabilisiert bisken das Rückenteil


    3 Helikontex 1 l Flaschen, dazu Sawyer Mini.


    Mikrofaser Handtuch groß und klein, Kulturbeutel incl erst Hilfe teile + Medis.



    Gestern kam Sohnemann an,

    und möchte nen Militärrucksack von Amazon, wo ich ihm schnall gesagt hatte so nachbauten sind Käse, wenn was grün olives von Decathlon wo ich gefühlt 80% der Brocken herhabe,

    oder nen

    Osprey Aether 55 in Mustard Grün

    Klassiker Deuter Aircontakt ab ca 45+10 ggfs in Lite.


    Wenn Militär Style wie so nen Tasmanien Tiger ist schon geil,

    nur schwer Mega Teuer,

    dann eher Essl RU50, 75, oder Alpine.


    Wie immer wollt ich garnicht soviel Schreiben😂,

    wenn man einmal im Flow ist…


    Mit wieviel Liter Rucksäcken seit ihr unterwegs bei bis 3 Tagestouren,

    denk da muss man schon 50l aufwärts ne.


    Wie schon klar ist, was nützt einen ein Nachbau von Markenrucksäcken,

    wenn das Tragesystem Käse ist und Nähte schnell reißen ,was fatal sein könnte.



    Gruss

    Edited once, last by DerDirk ().

  • Militärrucksack von Amazon, wo ich ihm schnall gesagt hatte so nachbauten sind Käse, wenn was grün olives von Decathlon wo ich gefühlt 80% der Brocken herhabe

    Oder einfach aus einem Bundeswehrladen.


    Räer


    Da Zahlt man auch einen angemessenen Preis für die Ausrüstung, und nicht nur den Namen wie sonst so oft.

    Tasmanian Tiger kannte bis vor ein paar Jahren auch niemand und ist m.M.n durch die Bushcraft Szene auf YT erst ins Rampenlicht gerückt. Was die taugen kann ich nicht beurteilen, scheinen aber äußerst robust zu sein.


    Früher hatte jeder auf dem Dorf einen BW Rucksack. Lass ihn 20 DM gekostet haben. Vormittags mit in der Schule und Nachmittags zum Bier holen von der Tanke. Ersteres wäre heute wahrscheinlich schon undenkbar^^

  • Moin zusammen,

    hier einmal meinen modifizierten Orginal BW Kampfrucksack.

    Ich habe mir eine große Schlaufe aus einem sehr robusten Netzgewebe an das Rückenteil genäht so das der Hüftgurt eines ausgedientem Bach Rucksack dort durch passt . An den Seiten habe ich die original Schnallen des Kampfrucksacks genutzt um den Hüftgurt zusätzlich zu befestigen. Jetzt lässt sich der Rucksack auch mit einem bisschen mehr an Gepäck gut tragen :)


    Gruß von der Ostsee

  • Also die Berghaus Militärmodelle sind ziemlich gut und solide (hatten eigentlich immer eine lebenslange Garantie auf Nähte o.ä.) aber die sind halt auch nicht gerade leicht. Hat aber schon einen Grund, warum so ein Berghaus Cylcops Atlas bei diversen Einheiten im In- und Ausland verwendet werden. Keine Ahnung aus welchen Gründen, aber Berghaus hat wie es aussieht den Internetauftritt für die Militärlinie eingestellt - wie es mit der Produktion aussieht, kann ich nicht sagen, würde mich aber überraschen. Tasmanian Tiger ist m.W. sehr ähnlich in Sachen Robustheit und Funktionalität aber eben auch in Sachen Gewicht.


    Ich sehe da ehrlich gesagt für Wanderer, Thru-Hiker und Bushcrafter keinen Sinn in den Militärrucksäcken - außer halt persönliche Präferenzen in Sachen Optik. Einer der Gründe, warum ich meine Berghaus Militärrucksäcke auch abstoße. Die Dinger sind tendenziell eher teuer und man ist Gewichtstechnisch eher an der Obergrenze der "zivilen" Rucksäcke angesiedelt. Mein Berghaus Centurio 45 MMPS wiegt gut 1,5-1,55kg ... im Bereich von 1-1,3kg gibt es ne solide Auswahl guter Rucksäcke mit 50-60l Volumen. Warum also ein halbes Kilo mehr auf dem Rücken für weniger Platz? Im Gegensatz zu Soldaten im Einsatz kann man als Wanderer oder Bushcrafter durchaus ein klein wenig mehr auf die eigene Ausrüstung aufpassen.

    Früher hatte jeder auf dem Dorf einen BW Rucksack. Lass ihn 20 DM gekostet haben. Vormittags mit in der Schule und Nachmittags zum Bier holen von der Tanke. Ersteres wäre heute wahrscheinlich schon undenkbar ^^

    Der alte klassische Bundeswehrrucksack hat natürlich aber nichts mit den Teilen zu tun. Dieses komische Baumwollding, das in den 80ern und 90ern Mode war, hatte doch nicht einmal ein Gestell oder einen gescheiten Beckengurt.

    Mit wieviel Liter Rucksäcken seit ihr unterwegs bei bis 3 Tagestouren,

    denk da muss man schon 50l aufwärts ne.

    50-60l sind eine solide Größenordnung, bei der man eigentlich keine wirklichen Probleme beim packen haben sollte. Man kann auch mit weniger auskommen, wenn man die richtige Ausrüstung wählt, die möglichst klein zu komprimieren ist (z.B. Daune an Stelle von Synthetik) und wenn man ein paar Abstriche ggf. macht. Es kommen Leute auch mit 40l und weniger aus.


    Effektiv ist es eigentlich relativ egal für die Packliste, ob die Tour nun 2-3 Tage dauert oder 20 Tage. Der Unterschied ist da ja eigentlich nur die Verpflegung, die eigentlich Ausrüstung unterscheidet sich ja bestenfalls marginal. Shelter, Schlafsystem, Kochsystem und Wechselkleidung für die Nacht, Regenschutz ... ist ja eh alles dabei. Das eine Paar Extra-Socken oder der Extra-Schlüppi wird nicht dazu führen, dass der nächst größere Rucksack her muss.

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