Abhängen mit sakura

  • Moin,


    hab da mal zufällig und auch für´n schmalen Taler noch vor dem Jahresende eine Topf erstanden, wo ich dachte, für das Geld kann man das mal probieren. Ist ein Origin Topf für 3-4 (wohl aber eher sehr kleine) Leute geworden. Abmessungen Ø 14,7 x 11,0cm mit 1270ml.


    Erster Test mit den besagten zwei Portionen China-Nudeln war dann am Wochenende. Spiritusbrenner an und go! Als es anfing im Topf mit Deckel zu blubbern sah der sonst kritische Moment dann so aus.



    Nach der Zubereitung hab ich nochmals ein Foto gemacht wo man besser sehen kann, wieviel Unterschied das zur üblichen Menge Wasser ist und wieviel Luft da noch bis zum oberen Rand ist. Dabei hatte ich dieses Mal die Wassermenge sogar etwas großzügiger bemessen, also nicht nur hauchfein über die trocken im Topf eingelegten Nudeln.


    Wie man sieht, da schäumt nix über den Rand und kann somit auch nicht in die Hitzequelle (Spiritusbrenner oder Holzvergaser) kommen.



    Praktisch an der ganzen Sache ist...



    ...ich bekomme in den großen, vor allem höheren Topf noch Gedöns rein. Die Gabel die sich sonst gerne durch das Transportnetz bohrt und verharkt, die drei Toaks Heringe die ich für den Windschutz-Topfständer benötige und sogar meine modifizierte Bialetti steckt problemlos drin. Oben drauf kann ich sogar noch mein kleines Stück Brandschutzfilz legen und den Deckel für den Transport bündig schließen.


    Mit dem Gedöns drin und im Packsack steckend ist der ganze Kram überschaubar größer, als mein bisheriger Toaks Topf. Ein Punkt der für den Transport am Bike nicht ganz unwichtig ist. Jenen Punkt hab ich zwar bisher nur durch einen einfachen Transport vom Einkauf zur Burg hin getestet, wird aber noch genauer inspiziert.


    Grundsätzlich klappt das insgesamt aber schon gut. Damit hätte ich jetzt auch eine Vorgabe, was für Abmessungen ein Topf haben müßte. Wenn ich noch mal auf eine leichteren umschwenke. Wenn.

  • Textauszug: "Dieser Artikel ist nicht zur Zubereitung von basischen, säure- oder salzhaltigen Lebensmitteln geeignet.


    Aluminium reagiert mit säure- oder salzhaltigen Lebensmitteln und kann vom Körper aufgenommen werden."


    Hoffentlich war dein Essen nicht zu salzig.

    Gruß, Harald

  • Jep, hatte ich auch gelesen. Die Frage ist, was ist salzhaltig?


    Moin,


    Fertigfutter besteht ja teilweise gefühlt nur aus Salz.


    Für mich stellt sich aber auch die Frage, gibt es einen alternativen Topf, also mal so zum anpacken, der auch so passt?


    Diverse Sichtungen bei Toaks ergaben bisher nur, daß einige Modelle nicht mehr verfügbar sind. Natürlich hab ich auch die Tips von hier, nochmals Dank an Euch, abgeklappert.


    Und somit ist es wie es ist, geschätzt wird sich meine Topfsammelung irgendwie weiterhin ausdehnen. =O  8o

  • Hallöchen,


    so, nachdem ich gestern Abend noch mal meine in Frage kommenden Töpfe in der Hand hatte, aber feedback aus dem kurze Frage, kurze Antwort erhalten habe, kann ich beim Thema Topfwahl weiter denken.


    Der große neu angeschaffte Topf hat ein paar unbestreitbare Vorteile, ust aber eben auch deutlich größer. Der Packtest außen hinter dem Sattel auf der Arschrakete steht dazu aber noch an.


    Um da noch vorab zu sage wäre, groß richtig kochen werde ich wohl unterwegs eher nicht. Futter = Brennstoff erhitzen und gut ist. Dazu werden diverse durchaus wohlschmeckende Erbsen- oder Linseneintopfe in Frage kommen. Aber eben auch die berühmt berüchtigten Yumyum Nudeln. Macht halt satt und ist durchaus mal genießbar.

    Klar, kann man nicht täglich futtern.


    Gerade bei den Nudeln werd ich aber noch eine Idee mal testen. Bericht kommt dann.


    Ansonsten grübel ich noch über eine noch ideellere Kombination aus Topf, Hitzequelle und Windschutz/ Topfstand nach.



    Der Toaks Holzvergaser ist ja an sich gut, aber wohl im direkten Vergleich zu einem HoBo als vernachlässigbar zu beruteilen. Anders gesagt, wenn man Futter heiß macht, steht man eh nicht mit der Stoppuhr daneben.


    Ich denke, an dem Punkt könnte ich noch deutlich optimieren. Angesagt wäre der Favorit Toaks Spiritusbrenner und eben etwas was Totholz/ kleine Äste als Brennmaterial nutzt.


    Soviel also dazu. Wie immer, Anregungen & Ideen aus der Realität sind gern willkommen.

  • Offenes Feuer ist ja nur saisonal und platzabhängig machbar. 100 gr. Kartusche und n BRS3000 passt immer noch mit rein.

    Die Kartusche kann ich (bitte nicht nachmachen) mit den Resten aus den 500gr Familienurlaubs-Kartuschen wiederbefüllen.

    Titan überträgt Hitze wohl nur sehr punktuell (keine eigene Erfahrung), da kann der Erbsen- oder Linsenschmaus schnell anbrennen. Es gibt noch hardanodisiertes Alu, soll wohl auch brauchbar funktionieren.

    Windschitz hab ich mir jetzt einen aus Titanfolie geholt aber noch nicht getestet, macht aber schon nen labbrigen Eindruck.

  • Macht hakt satt und ist durchaus mal genießbar.

    Klar, kann man nicht täglich futtern.

    Du bist ja auch gerne mal Bio unterwegs und achtest ein bisschen auf Dich.

    Bei DM gib es Dinkel-Mie-Nudeln und bei Denns die passendes Tütensuppen.


    Das Problem bei den YumYum Suppen ist halt, das sie versuchen dich zu töten. Find ich immer schwierig bei Menschen die ich mag.

  • ...stell Dir einfach vor, ich bin der Chuck Norris für Yumyum Nudeln. Sie töten nicht mich, ich töte sie.


    Hi,


    nach all den Jahren Montage ist man hart im nehmen was Futter angeht. Zum Frühstück Makrele aus der Dose und Scheibe Brot und zum Mittag Ravioli aus der Dose. Kalt =O oder wenn man sie ein paar Stunden in der Windschutzscheibe mit Sonneneinstrahlung gelagert hatte, waren sie sogar warm. ;)


    Aber ich besser mich und bin dankbar für gute Tipps. :thumbup:

  • Statt yum-yum geht auch das:

    Selbstgemachte Trekking-Nahrung (Teil 1)
    Bei meinen Wanderungen verwende ich mittlerweile sehr gerne selbstgemischte Trekking-Gerichte. Sie sind leicht, günstig, nahrhaft und schmackhaft.Produkte im...
    youtu.be

    Für lange Touren ungeeignet, da man sowas nicht unterwegs nochmal vorbereitet, aber für overnighter oder Mal ein Wochenende bietet sich das durchaus an. Mit etwas Glutamat als Gewürz (in Asien ein Standartgewürz und zu unrecht in Deutschland verteufelt) kommt man vermutlich sogar recht nah an den yum-yum Geschmack.

    Als Topf nutze ich nun den Edelstahl von Decathlon mit 1,3L zusammen mit dem x-boil eine tolle Kombination. Allerdings nichts um Totholz zu verbrennen. Wobei mit einem Brandfilz wäre es Mal den Versuch wert ihn wie einen Hobo zu nutzen.

    Mit Alu und Titan war ich bisher nicht zufrieden. Ich habe auch kurzzeitig mit den doussal Töpfen (außen Alu innen Edelstahl) von Trangia geliebäugelt, die sind jedoch schwer mit anderen Systemen kombinierbar meine ich.

  • Statt yum-yum geht auch das:

    https://youtu.be/z52pOktn46I

    Für lange Touren ungeeignet, da man sowas nicht unterwegs nochmal vorbereitet, aber für overnighter oder Mal ein Wochenende bietet sich das durchaus an. Mit etwas Glutamat als Gewürz (in Asien ein Standartgewürz und zu unrecht in Deutschland verteufelt) kommt man vermutlich sogar recht nah an den yum-yum Geschmack.

    Warum ist das für lange Touren ungeeignet bzw definiere 'lang'. Abzählen, vorbereiten und gut ist's.

    Ein Kumpel bereitet sich das vor, dehydriert das gekochte, vakuumiert das ganze und hat bestes Essen unterwegs dabei.

  • Warum ist das für lange Touren ungeeignet bzw fefiniere 'lang'. Abzählen, vorbereiten und gut ist's.

    Ein Kompel bereitet sich das vor, dehydriert das gekochte, vakuumiert das ganze und hat bestes Essen unterwegs dabei.

    Üblicherweise habe ich beim bikepacking so wenig Platz, dass ich nur für einen Tag Nahrung mitnehmen kann. Wenn ich nun für eine ganze Woche oder mehr Essen mitnehmen muss, bräuchte ich mehr Platz und schleppe von Tag 1 unnötiges Gewicht mit.

    Solange ich auf Strecken unterwegs bin, auf denen ich unterwegs immer einkaufen kann.

  • Hallöchen,


    naja Ihr seid da ja schon deutlich weiter als ich, mit Overnighter und richtige Touren. Bei mir gibt's im Kopf nur einen groben Plan.


    Morgens den Espresso doppio dazu Kekse als erste Grundlage. Später, grob einen Stunde, dann läuft mein Körper an und braucht was, dann irgendwas mit Brot. Dazu dann eben noch was dazu, ginge von einfachen Salamiwüstchen aber auch Tomate am Stück oder Obst. Letztere ist ja nix anderes als Marmelade in Rohform.


    Mittags könnte man wo einkehren. Da dann sich den Wanst voll schlagen.


    Abends, auch wegen dem Einschlafmodus nur noch nachlegen. Und da könnte man eben auf Dosenfutter etc., tagesgerecht eingekauft zurückgreifen. Denn das schon erwähnte Transportproblem würde ich ja auch haben. Abends könnte man sich aber auch was mit Brot/ Baguette machen. Jenes hätte dann den Vorteil, daß die Hitzequelle außen vor bleiben könnte. Von wegen trockene Jahreszeit und so.

  • Wir wählen für Bikepacking-Touren meistens eine Hybridlösung, also eine gewisse Grundlage mitnehmen und ansonsten einkehren oder Zukaufen. Wir bekommen für etwa drei Tage Frühstück und Abendessen vorbereitet für heißes Wasser ins Gepäck (Rahmentasche ist da sehr von Vorteil) - Frühstück Porridge mit Trockenobst und Milchpulver und natürlich Kaffee, Abendessen unterschiedlich, Couscous, Instantnudeln mit selbstgemachter Sauce, Kapü mit Beilage, außerdem Dessert, häufig der Seelenwärmer-Pudding von Dr Oetker. Außerdem Riegel. Beefjerkey und Nussmischungen für unterwegs - wenn es etwas gibt, kehren wir gerne ein, aber oft genug passen Pausenbedürfnis und Angebot nicht zusammen.

    Wasser wird mit einem Spirituskocher (Whitebox oder MYOG) erhitzt.

  • Moin,

    hat sich erledigt ;) weil ich mir dazu was angeschaut habe und tatsächlich och eine Quelle, dann aber auch nur für den sinnvollen White Box Topfstand gefunden habe. Brenner hab ich ja, wenn auch einen anderen, aber das passt.

  • Hi Schwarzwaldine,

    hi zusammen,


    so hat halt jeder sein Ding. Ich habe zum einen zwei Toaks Brenner die auch wirklich super das machen, wofür sie gedacht sind, ein weiterer Brenner wäre also überflüssig.


    Zwei Dinge haben mich aber auch vom Brenner abgehalten. Zunächst mal brennt er ja nur außen, ich kann ihn also nicht einfach ersticken/ löschen. Da Sache ich oft, da ich den Spiritus nicht abmesse oder sinnlos verbrennen lasse. nach edem Abkühlen geht er wieder in die Brennstoffflasche.

    Die zweite Sache ist, bevor er richtig brennt, braucht er seine Zeit (Inder ich aber auch keinen Topf/ Bialetti drauf stellen kann. Da wird also Spiritus verbrannt ohne das was passieren kann.

  • Ja, die Zündzeit der Jets ist durchaus ein Nachteil des Whitebox-Stoves. Ich habe mir nach einer Anleitung im UL-Forum mal versuchsweise aus einer Alu-Büchse einen Kocher gebastelt, der ebenfalls Jets zündet und für den man keinen extra Topfständer braucht - das Ding ist zum einen leichter und zum anderen scheint es noch weniger Sprit zu brauchen. Das Löschen ist auch noch leichter (beim Whitebox geht es auch). Vermutlich steige ich auf Tour auf so ein Ding um, nur noch etwas besser gemacht (beim ersten Versuch war ich gehandicapped, da kam der "Krumpelkocher" raus.

    So einen Topfstand kannst du übrigens aus Fahrradspeichen selber basteln.

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