Bilder von Lösungen mit Balken die Ihr nachträglich angebracht habt?

  • Hallo Hängemattenfreunde,
    ich bin auf das Forum gestoßen als ich nach Inspiration für mein geplantens "Innenskelett" gesucht habe.
    Nach einigem Bohren aus anderem Anlass denke ich, meine Wände und v.a. die Decke werden keinen großen Zug halten können.
    Also werde ich mir aus Balken einen Rahmen ins Zimmer machen müssen, der nicht nur die HM sondern auch ggf. einen Hängesessel oder eine Trapezstange für meinen Sohn zum Turnen halten soll.
    Im Prinzip habe ich den Plan schon:
    Zwei Vertikale Träger auf denen ein horizontaler liegt und dieser trägt dann noch einen Querträger zur gegenüberliegenden Seite. Also wie zwei Tore, die einen Querbalken tragen.
    an die Horizontalen Balken kann ich dann die HM oder an den Querträger das Trapez / den Hängesessel anbringen.


    Was mir fehlt sind Beispiele zu einer möglichst praktischen aber auch ästhetisch annehmbaren Lösung.
    Vielleicht habt Ihr was ähnliches und mögt ein Bild posten?


    Vielen Dank vorab,


    Der Franke

  • Hallo Franke,
    herzlich willkommen hier im Hängemattenforum!


    Bitte stelle Dich doch auch kurz hier vor.


    Ich mache mich regelmäßig unbeliebt mit meiner Bitte an neue Mitglieder, nicht nur Wissen und Erfahrungen abzufragen, abzugreifen, sondern auch etwas zur Gemeinschaft beizutragen.
    Wir erleben es leider zu oft, dass jemand im "Einer flog über das Kukuksnest"-Style hier Dinge abgreift und man danach nie wieder was hört.
    Das Forum lebt aber vom Geben und Nehmen.
    In diesem Sinne.
    Bernd

  • Du hast ja schon die optimale Lösung, das Problem wird lediglich das Auftreiben und transportieren der langen Querbalken sein, diese optisch an den Raum angepasst, irgendwie kunstvoll, oder weniger künstlerisch (je nach dem können und Möglichkeiten) verzahnt, verschraubt, genagelt, oder irgendwie sonst verbunden und alles ist gut. Das Gestell sollte halt nicht wackeln und am besten wäre meiner Meinung nach, wenn es sich selbst stabilisiert, also nur wenige Dübel in der Wand, am besten keine. Als Material würde ich Holz empfehlen, Alurohre, oder welche aus einem anderen Material bringen optisch im Wohnraum so einen Waschküschentouch. Mit Bambus habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, die sind mir im vergangenen Winter gesprungen, ein Glied nach dem anderen, bis jeweils ein durchgehender Riss in jedem Bambusrohr war. Vielleicht lag das an der Zimmertemperatur, die durch Verachtung der Heizung ähnlich der Außentemperatur war. Mit Kabelbinder geflickt hält das bis heute. Optisch ätzend, wenn man nicht hin guckt geht’s aber, schlafe in der jeden Abend, außer an den Wochenenden, dann Penne ich draußen.

  • Du könntest dir auch so etwas bauen: einen Pipe Stand aus Holz: https://www.youtube.com/watch?v=eKrW6Wd_AA0
    und den so abwandeln, dass er von Wand zu Wand reicht evt. sogar so hoch ist wie die Decke. Dann mußt du allerdings wahrscheinlich (je nach Raumgröße) die Hängemattenaufhängung niedriger anbringen, stößt dir aber dafür den Kopf nicht an, wenn du drunter durch gehst.


    Hier könntest du auch schauen:
    https://www.mypurplecrayon.ca/project/hammock/
    oder hier:
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=4&v=DoWHXrJ2T_g


    [USER="46"]TreeGirl[/USER] hatte auch mal Bilder ihrer Konstruktion hier eingestellt, aber die habe ich gerade nicht gefunden. Sie kann dir aber sicher sagen, wo es war, bzw. die Bilder einfach nochmal einstellen.

  • [USER="46"]TreeGirl[/USER] hatte auch mal Bilder ihrer Konstruktion hier eingestellt, aber die habe ich gerade nicht gefunden. Sie kann dir aber sicher sagen, wo es war, bzw. die Bilder einfach nochmal einstellen.


    Ich habe Fotos von meiner Lösung hier gepostet. Allerdings habe ich die Balken an die Wände geschraubt. Wenn ich franke.in.hamburg richtig verstanden habe, will er aber eine Lösung die nicht mit den Wänden verbunden ist.


    Nachdem ich alle möglichen Konstruktionen ausprobiert habe, würde ich definitiv ein Gestell empfehlen, bei dem sich die Aufhängung problemlos in der Höhe verstellen lässt - also z.B. einen Balken, an dem man die Gurte hoch oder runter schieben kann. So kann man jede Hängematte bestmöglich aufhängen.


    Da ich Ytong-Wände habe, war ich nicht sicher ob meine Konstruktion dauerhaft hält. Wenn die 36 Monsterdübel nicht gehalten hätten, wäre der nächste Schritt eine Käfigkonstruktion gewesen. Derzeit denke ich auch über eine Konstruktion mit Deckenbalken nach, um meine Querhängematten in der Wohnung aufhängen zu können. Wie von [USER="67"]xuanxang[/USER] bereits angesprochen, ist das Problem dabei, dass man dazu mehrere kurze Balken zu einem langen Balken zusammenfügen muss. Jedenfalls wenn der Balken von Wand zu Wand durchgehen soll. Denn ich sehe nicht, wie man einen so langen Balken überhaupt in das Zimmer bzw. in die gewünschte Position kriegt. Ich würde das entweder hässlich mit Balkenschuhen aus Metall machen, oder schöner mit einer Steck-/Schraubverbindung wie [USER="269"]barfuß[/USER] bei ihrem Holzgestell. Wobei ich nicht so sicher bin, ob die Schraubenverbindung dem direkten Zug nach unten gewachsen wäre.


    Wenn man das Geld oder die Möglichkeit hat, wäre auch eine Traversenkonstruktion möglich, wie wir sie auf den letzten beiden Treffen verwendet haben. Da sind nur leider die Längen vorgegeben, und so ein Aufbau nimmt auch eine Menge Platz weg. Ganz zu schweigen von den Kosten. Aber es wäre super stabil. Da kann auch eine Horde Kinder daran toben ohne dass man sich Sorgen machen muss. Vermutlich steht so ein Teil auch noch nach einem Erdbeben, wenn das Haus drumherum weggebröselt ist ;)

  • Zum Problem der kurzen Balken:
    Man kann auch Bretter mit versetzten Stößen verwenden, die hochkant miteinander verbunden (geklebt, genagelt, geschraubt) sind.

    Faultier müsste man sein! Da könnte man den ganzen Tag einfach nur rumhängen. :)

  • Ich denke es kommt darauf an in welcher Höhe der Raum liegt indem das Gestell eingebaut werden soll, denn es ist ein Unterschied ob der sich im Wohnsilos 14. Stockwerk, oder ganz edel auf ebener Erde: genannt Erdgeschoß, befindet. Muss ich ja nicht erläutern wieso. Dann ist die Frage wie lang muss der Querbalken sein? Wenn der so lang ist das der nicht kommerziell erhältlich ist muss der gestückelt werden. Dies kommt dann auf die handwerkliche Fähigkeit des Erbauers an. Hier ist mit Sicherheit ein Schreiner, oder Zimmermann hilfreich, sieht hinterher auf jeden Fall besser aus, als wenn ein Amateur dies machen würde. Auf der anderen Seite weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ein Gestell das nicht so super aussieht, von mir selbst gemacht und funktioniert andere, emotionale, vibrations auslöst. Aber so gibt es halt unterschiede wie ich wohne: im eignen Wohnraum mit regelmäßigen Cocktailparties wo ich meinen Schickimickebekannten eine Hängematte zeige: ach guck mal Schatzi, ist das nicht ausgeflippt, oder im besetzten Haus wo so Rastatypen ganz cool abhängen und im Park, natürlich nur im Sommer, lediglich mit ‘ner Leine an zwei Bäumen hängen und das baumschonende Gurtabspannsystem vielleicht noch nie gesehen haben.
    Ich empfehle zur Balkenstabilisation Keile: gut verkeilt ist wie verdübelt, allerdings ohne Wandbeschädigendes bohren .

  • Schade, daß [USER="21"]Konradsky[/USER] schon lange nichts mehr im Forum geschrieben hat. Er wäre DER Experte zu Holzgestellen.

    Faultier müsste man sein! Da könnte man den ganzen Tag einfach nur rumhängen. :)