Auswahl Hängematte

  • Hallo zusammen,


    ich hoffe, ich kann mit diesem Threat auch anderen Neulingen weiterhelfen. Konkret soll es um Auswahlkriterien / Hinweise für die Wahl einer Hängematte gehen.
    In anderen Bereichen dieses Forums konnte ich immer mal wieder etwas finden, jedoch nicht gebündelt.


    Hintergrund ist, dass ich vom Thema Hängematte ziemlich angetan bin, besonders meine letzte Schlammschlacht im Harz hat mein Vorhaben weiter bestärkt. Leider habe ich auch nach diversen Versuchen noch nicht die Passende gefunden. Habt ihr Tipps / Hinweise für eine strukturierte Hängemattenwahl? Sich durch die verschiedenen Modelle auf dem Markt durchzukaufen und auszuprobieren schadet dem Geldbeutel doch arg.


    Probiert habe ich bereits folgendes:
    Neben der Scout Hammock Combi von Exped habe ich div. günstigere GE Hängematten probiert, konnte mich jedoch mit dem Fuß- und Kopfgequetsche beim Querliegen nicht so recht anfreunden. Bei der Scout war es platzmäßig eigentlich i.O. jedoch hat sich nach kurzer Zeit die Isomatte verabschiedet und es gab kalte Stellen am Rücken.


    Daraufhin bin ich zu den Querliegenden gekommen. Angefangen bei der Ergo, ebenfalls von Exped, die ich aber nur selten so hoch genug abgespannt bekommen habe, dass ich nicht mit ihr auf dem Boden geschliffen habe. Das selbe Problem hatten ein paar Kollegen ebenfalls. Ausserdem war sie mir mit meinen 1,87m schlicht zu kurz. Vom Liegekomfort her war die Amok Draumr mit Abstand am besten. Leider wurde ich auf Grund der Lautstärke beim Drehen häufig wach. Ich musste sogar einmal das Lager verlassen, da sich meine Kollegen über die Lautstärke beschwert haben (in Kombi mit einer DownMat 9LW) :rolleye:
    Meine letzte Errungenschaft ist die Hennessy Explorer XL Ultralight mit Classic Entry. Anfänglichen Stress mit den Falten im Bereich der Knie / Unterschenkel konnte ich beheben. Allerdings ist auch da kein Wohlfühl - Feeling aufgekommen. Wieder Spannung am Kopf und Fußende, keine wirklich entspannte Liegeposition gefunden. Vielleicht bin ich da zu pingelig aber man soll ja entspannen und sich nicht die ganze Zeit ärgern...


    Zum Glück konnte ich den Großteil der Matten testweise leihen, sonst wäre es schon jetzt desaströs für mein Sparbuch gewesen.



    Was meint ihr? Habt ihr vergleichbare Erfahrungen gemacht? So langsam fängt man doch an zu zweifeln, ob man noch was passendes findet. Ich möchte aber ungern zurück in die Matsche...

  • Ich verstehe nicht, was für eine Antwort du erwartest. Willst du eine Art Entscheidungsdiagramm haben, an Hand dessen du auf Anhieb die perfekte Hängematte für dich findest? So etwas gibt es leider nicht. Zwar ist es möglich, mit Hilfe einiger Kriterien die Auswahl einzuengen, aber welche Hängematte am Ende gut zu dir passt wirst du nicht ohne Tests herausfinden. Das würdest du bei einem Paar Wanderstiefel oder einem Rucksack ja auch nicht erwarten.


    Letztendlich kann ich nur wiederholen was im Forum ohnehin immer wieder gesagt wird: vergiss alle Gathered End Hängematten unter 3m Stofflänge. Bei einer Körpergröße von 180cm und größer würde ich bei mindestens 320cm Hängemattenlänge anfangen. Ansonsten ist es immer eine gute Idee, im Forum zu posten und zu fragen ob evtl. erfahrenere Hänger in der Nähe wohnen und bereit sind, dir ihre Ausrüstung zu zeigen. Wenn du Glück hast, und gerade ein Forumstreffen stattfindet, dann solltest du das auf jeden Fall mitnehmen. Mehr Hängematten findest du wohl nirgendwo in Deutschland auf einem Haufen.


    Falls du mal einen Ausflug in den Bayerischen Wald machen willst: sofern ich es zeitlich einrichten kann, bin ich immer gerne bereit meine Hängemattensammlung (sowohl privat als auch geschäftlich) vorzuführen.

  • Einmal willkommen im Forum!
    Stelle Dich doch auch im Vorstellungsbereich vor.
    Lieben Dank!


    Zu Deiner Frage.
    Welche Frage?


    Ich verstehe den Teil nicht, wo Du zwar das Gequetsche an Kopf und Fußende der wohl zu kleinen HM bemängelst,
    aber NICHTS in der Richtung unternimmst, sondern gleich zum Querliegen übergehst.
    Dass es evtl. längere Hängematten gibt, welche das Problem schnell und günstiger beheben, war nicht klar.


    Das Exped Konzept finde ich super. Keine Frage. Alles dran alles drin.
    Wem das geschaukel und die rein raus Prozedur passt, gerne.


    Aber Du bist bei einer ausreichend großen Hängematte im GE Stil besser aufgehoben.


    Um in der Richtung überhaupt weiter zu kommen,
    wie groß bist Du?
    DAS ist doch die wichtigeste Info überhaupt.

    www.gürtel-extreme.de

    Ticket to the Moon Hängematten, Casström Messer und Jagdzubehör, Gürtel in Handarbeit

    Donating Member Member of the Harte Kern Old Rabbit

    8o

  • Mit deinen 187cm Körpergrösse würde ich nicht unter eine Hängematte von 335cm (11 Fuss) gehen. Sonst wird es dir tendeziell die Knie überstrecken, selbst wenn du das Fussende etwas höher hängst und etwas gegen das Kopfende rutschst. Ist die Hängematte deutlich zu kurz, so geht auch das nicht mehr: Es drückt dir an Schultern und Kopf. Zudem kannst du dann auch nicht so wirklich diagonal in der Hängematte liegen.


    Schau dir mal diesen Faden an. Das sind keine Regeln, sondern eher ein Gedankenanstoss. Bei deiner Grösse musst du entweder eine (zu) kurze Hängematte relativ stark spannen und nahezu gerade drin liegen. Oder du kaufst dir eine 12-Fuss-Hängematte (366cm), lässt sie ordentlich durchhängen (>= 30° nach unten) und kannst dich wunderbar diagonal ausbreiten.


    Eine so lange Hängematte ist in Europa leider nur schwer zu bekommen. Selber nähen wäre die Alternative. Und nicht mal so schwierig.


    In meinen 340cm bis 380cm langen selber genähten Hängematten drückt mich (184cm) nirgends etwas.

  • Eine so lange Hängematte ist in Europa leider nur schwer zu bekommen.


    Nicht mehr -> klick.


    Abgesehen davon kann ich das mit der Länge und den durchgedrückten Knien nicht bestätigen. Die Knie werden prinzipiell in jeder GE Hängematte leicht überstreckt. Es kommt wohl eher auf das Verhältnis Ridgelinelänge zu Hängemattenlänge, Liegewinkel und Dehnbarkeit des Stoffes an.

  • Treegirl hat den Kern eigentlich schon ganz gut getroffen. Ein Entscheidungsdiagramm oder eine vergleichbare Tabelle wären so gesehen das ambitionierte dokumentarische Fazit. Ob man dadurch die für sich einzig perfekte Hängematte gewählt hat, .... naja. Aber man bekommt schonmal eine begründete Richtung angezeigt.


    Um das Ganze ein wenig ins Rollen zu bringen, wäre ein Ansatz zu schildern, warum man sich denn für die eine oder andere Matte entschieden hat. Jegliches Adjektiv - außer natürlich "bequem" - kann einem bei seiner Findungsphase helfen. Wenn man von Fehlern liest, braucht man sie selber nicht mehr zu machen...


    Zum gequetsche: ich meine damit das verbreitern der Matte durch die brasilianische Liegeposition mit Hilfe des Oberkörpers/Kopfes und den Füßen

  • Es gibt zuviele Faktoren die eine Hängematte bequem oder unbequem für einen bestimmten Nutzer machen. Länge und Breite sind wichtig. Genauso wichtig ist die Dehnbarkeit des Stoffes, die Art der Raffung und der Schnitt des Moskitonetzes.


    Um es mal ganz krass zu sagen: vergiss sämtliche GE Hängematten die von größeren Herstellern angeboten werden - egal ob in Europa oder sonstwo. Ich habe bisher noch keine einzige wirklich brauchbare gesehen. Von deiner Testliste macht Hennessy noch die besten Netzhängematten - aber der Schnitt vom Moskitonetz ist sehr ungünstig, was wahrscheinlich das Gefühl erzeugt hat, eingequetscht zu werden. Ich habe mittlerweile einigen Hennessy-Nutzern Warbonnet-Hängematten gezeigt. Sie sind alle umgestiegen. Der Unterschied war einfach zu deutlich. Wenn Hennessy sich mal aktuell angesagte Hängemattenmodelle ansehen würde, und das eigene Design anpassen würde, hätten sie durchaus brauchbare Hängematten. Aber so kann man sie leider nicht empfehlen, schon gar nicht für größere und/oder breitere Nutzer.

  • Nicht mehr -> klick.


    Abgesehen davon kann ich das mit der Länge und den durchgedrückten Knien nicht bestätigen. Die Knie werden prinzipiell in jeder GE Hängematte leicht überstreckt. Es kommt wohl eher auf das Verhältnis Ridgelinelänge zu Hängemattenlänge, Liegewinkel und Dehnbarkeit des Stoffes an.


    Gut zu wissen, dass du inzwischen auch längere Hängematten im Sortiment hast. Das hatte ich nicht (mehr) auf dem Schirm. :)


    Ich habe mich bei dem von mir Beschriebenen auf meine Erfahrungen mit der rund 280cm langen ENO DoubleNest (manchmal Knieschmerzen wegen Überdehnung des Knies) und all meinen Hängematten, die ausreichend lang sind (340cm plus), bezogen. Die Kurve unter den Beinen ist da deutlich flacher, aber natürlich immer noch vorhanden. Vielleicht spielt auch noch eine Rolle, dass ich in fast all meinen Hängematten eine Kurve ins Kopf- und Fussende genäht habe, die die Liegeposition im Verhältnis zur Länge noch ein wenig mehr abflacht.

  • Ich habe mich bei dem von mir Beschriebenen auf meine Erfahrungen mit der rund 280cm langen ENO DoubleNest (manchmal Knieschmerzen wegen Überdehnung des Knies) und all meinen Hängematten, die ausreichend lang sind (340cm plus), bezogen. Die Kurve unter den Beinen ist da deutlich flacher, aber natürlich immer noch vorhanden. Vielleicht spielt auch noch eine Rolle, dass ich in fast all meinen Hängematten eine Kurve ins Kopf- und Fussende genäht habe, die die Liegeposition im Verhältnis zur Länge noch ein wenig mehr abflacht.


    Die ENOs sind sehr dehnbar - genauso wie die meisten anderen Fallschirmhängematten gleicher Bauart. Dazu kommen die 3 Stoffstreifen, die das Problem verschärfen. In kurzen Hängematten aus kaum dehnbarem Stoff hatte ich bisher kaum Probleme mit überdehnten Knien.


    Hast du mittlerweile mal eine Hängematte aus einem 70D-Stoff genäht? Wie du ja bereits festgestellt hast, sind 40D-Stoffe (z.B. 1.6oz Hexon) immer noch sehr dehnbar. Ich wäre nicht überrascht, wenn du dir die Arbeit mit den eingenähten Kurven sparen könntest, wenn du einen besser geeigneten Stoff wählst.

  • Treegirl hat den Kern eigentlich schon ganz gut getroffen. Ein Entscheidungsdiagramm oder eine vergleichbare Tabelle wären so gesehen das ambitionierte dokumentarische Fazit. Ob man dadurch die für sich einzig perfekte Hängematte gewählt hat, .... naja. Aber man bekommt schonmal eine begründete Richtung angezeigt.


    Um das Ganze ein wenig ins Rollen zu bringen, wäre ein Ansatz zu schildern, warum man sich denn für die eine oder andere Matte entschieden hat. Jegliches Adjektiv - außer natürlich "bequem" - kann einem bei seiner Findungsphase helfen. Wenn man von Fehlern liest, braucht man sie selber nicht mehr zu machen...


    Zum gequetsche: ich meine damit das verbreitern der Matte durch die brasilianische Liegeposition mit Hilfe des Oberkörpers/Kopfes und den Füßen


    Du meinst wohl so etwas wie die «Flavour Map» für die Single Malt Whiskys Schottlands?


    © Quelle


    Wenn die Matte ausreichend lang und breit ist, so meine Erfahrung, dann ist das diagonale Liegen nicht mehr mit einem Gequetsche verbunden.

  • Die ENOs sind sehr dehnbar - genauso wie die meisten anderen Fallschirmhängematten gleicher Bauart. Dazu kommen die 3 Stoffstreifen, die das Problem verschärfen. In kurzen Hängematten aus kaum dehnbarem Stoff hatte ich bisher kaum Probleme mit überdehnten Knien.


    Hast du mittlerweile mal eine Hängematte aus einem 70D-Stoff genäht? Wie du ja bereits festgestellt hast, sind 40D-Stoffe (z.B. 1.6oz Hexon) immer noch sehr dehnbar. Ich wäre nicht überrascht, wenn du dir die Arbeit mit den eingenähten Kurven sparen könntest, wenn du einen besser geeigneten Stoff wählst.


    Ich fand die ENO eigentlich im Vergleich zum Hexon 1.6 nicht besonders dehnbar. Ansonsten kenne ich das Hexon 2.4. Meine bequemste Hängematte ist aktuell eine aus dem Hammock Nylon (70D) von Extremtextil. Da ermöglicht mir die Kurve, relativ wenig diagonal und dennoch sehr gestreckt zu liegen, was bei meiner Grösse und der bescheidenen Breite des Stoffes ein echter Vorteil ist. Diese Hängematte ist mit 360cm Länge eher bequemer als die ohne Kurve mit 380cm Länge aus dem gleichen Stoff.


    Aber zurück zum wesentlichen Punkt: Eine zu kurze Hängematte ist schnell einmal unbequem. Und eine ausreichend lange Hängematte ist sicher bequemer. Warum auch immer. Das wollte ich primär zum Ausdruck bringen.

  • ... außer der Stoff ist sehr dehnbar, und das Netz ungünstig geschnitten...


    Klar. Wenn der Stoff zu dehnbar fürs eigene Gewicht und die eigene Vorliebe ist, dann hängt der Körper dort, wo er am schwersten ist, unverhältnismässig stark durch: Gesäss und Becken haben zu wenig Support und Kopf sowie die relativ leichten Beine und Füsse werden nach oben gedrückt.

  • Lasst mich dazu auch mal was fragen:


    Für mein nächstes Nähprojekt habe ich die bisherige "Kurvendiskussion" mit großem Interesse gelesen, einiges ist mir aber noch nicht klar geworden:


    [USER="153"]Waldläufer70[/USER] du hattest hier Dein Herangehen zur Bestimmung der Kurve im Verhältnis zur Stoffgröße beschrieben und hier etwas zur Tiefe gesagt. [USER="4185"]Biker61[/USER] hatte hier seine Methode beschrieben, wie man eine Kurve anzeichnet und [USER="46"]TreeGirl[/USER] hatte hier die geniale Idee mit der eingenähten Angelschnur.


    Soweit so klar. Jetzt meine Fragen:

    • Entspricht diese konkave Kurve immer einem Kreisbogen oder ist die Rundung außen und innen unterschiedlich ?
    • Wie groß muss denn die Krümmung des Kreisbogens sein? Kann man z.B. den besten Radius des "Anzeichenzirkel" irgendwie bestimmen?
    • Kann man die Enden der Hängematte an der Kurvenlinie einfach nur mit dem verbleibenden Stoff whippen oder muss man zusätzlich zu der Methode von [USER="46"]TreeGirl[/USER] einen Tunnel nähen?


    Danke!

    • Du willst wissen, ob die Kurve symmetrisch ist? Das kannst du machen wie du willst.
    • Es gibt keine Regeln. Du kannst auf gut Glück herum experimentieren oder planvoll an die Sache heran gehen.
    • Auch hier gibt es keine Regel. Mir hat es gereicht die Hängematte zu whippen. Das hat den Vorteil, dass du das Whipping jederzeit verändern kannst. Wenn du aber eine Form gefunden hast, die dir gut gefällt, kannst du auch einen entsprechenden Tunnelzug nähen.
  • Meine Kurven entsprechen nicht einem Kreisbogen. Beim ersten Versuch wäre das zwar möglich, aber dann reiner Zufall.

    • Die aus dem ersten Links hergeleitete geht in die Richtung Kettenlinie, aber etwas runder, d.h. die Mitte etwas weniger pointiert.
    • Bei den anderen kommt es etwas darauf an, von welchem Liegewinkel ich ausgehe. Je mehr diagonal ich liegen möchte, desto mehr nähert sich die Kurve tendenziell einer Kettenlinie an. Aber wie sich das im Detail verhält, kann ich nicht sagen, da ich erst etwa fünf Hängematten mit Kurven genäht habe.
    • Ist die Hängematte breiter, so darf die Kurve etwas tiefer sein.
    • Die Tiefe beider Kurven zusammen entspricht in etwa der Erhöhung der Hängemattenmitte gegenüber dem Rand, wenn man darin liegt. Zu tief sollte die Kurve nicht sein.

    Vielleicht probierst du mal verschiedene Kurven mit der Fadenmethode aus: Faden einfädeln, spannen und dann so whippen.

  • Nachdem der Thread von den Querhängematten ausging, dann von den alten Hasen auf die Gathered End-Modelle umgelenkt wurde und der Ersteller offenbar schon ausgestiegen ist, möchte ich den Fokus doch noch mal auf die Ausgangsfrage zurücklenken. Ich verstehe sehr wohl, dass du mit der Exped Ergo und der Draumr nicht glücklich geworden bist. Die Seitenschnüre der Ergo bestehen zwar aus Dyneema, aber die zu den Baumgurten führenden Schlitzseile sind aus Nylon und dehnen sich wie Bungee Cords. Wenn du dann noch ein Modell von vor 2015, dem letzten Jahr der Ergo-Produktion, probegelegen hast, kann ich gut nachvollziehen, dass du dich mit 1,87 m darin nicht so recht wohlgefühlt hast. Denn die Matte war noch kürzer als das 2015er Modell, das ich mit meinen 1,86 m auch schon recht kurz empfand. An der Draumr hat mich vor allem das enge Fußteil und das mit 1,3 kg exorbitante Gewicht gestört. Die Gummidehnung der Ergo und die Stoffmassen der Draumr waren zwei Negativerfahrungen, die ich zu vermeiden suchte, als ich die Cross Hammock entwickelt habe. Vielleicht wäre die ja was für dich. Vor Knarzgeräuschen wärst du da jedenfalls auch sicher und mit 1,87 jedenfalls groß genug, um bequem ein- und aussteigen zu können.

  • Genau [USER="4385"]simpo[/USER] , nimm die Crosshammock. Da hast Du nicht mehr die Qual der Wahl zwischen den vielen GE-Hängematten.
    Bei 1,87 Körpergröße wirst Du den Nachteil Nr. 3 gar nicht und den Nachteil Nr. 2 nur abgeschwächt haben


    Vorteile:


    1. Fast jeder schläft gut darin, wegen der geraden Liegeposition. Man kann auch auf der Seite schlafen.
    2. Was Besonderes, hat nicht jeder.
    3. niedriges Gewicht


    Nachteile:


    1. relativ hoher Preis
    2. Ein- und Aussteigen ist ziemlich nervig
    3. Muss einen Tick höher als andere GE-Matten und genau waagerecht aufgehängt werden
    4. Man kann nicht drin sitzen

  • 1. Jeder schläft gut darin, wegen der geraden Liegeposition.


    So eine Hängematte gibt es nicht. Leider. Sonst würde es nur noch eine geben. 90° Hängematten haben den Nachteil, dass sie nicht (gut) mit Underquilts funktionieren. Der Komfort hängt also sehr stark von der verwendeten Isomatte ab. Meine schlechteste Nacht in einer Hängematte war in einer Hammock Tent Hängematte - weil ich aus Angst vor mangelnder Wärme 2 Isomatten ins Fach gesteckt habe, und sie zu stark aufgeblasen habe. Aber selbst wenn man eine super bequeme Isomatte hat, bleibt immer noch das Problem, dass Wasser nicht verdunsten kann. Auf Isomatten habe ich selbst als Wenigschwitzer immer einen mehr oder weniger feuchten Rücken.