Camping-Tricks

  • #22 Rotlicht in der Nacht stört die Adaption des Auges nicht.
    Wenn das Auge weißes Licht gesehen hat, braucht es für die erste Adaption an die Dunkelheit 7 Minuten, die volle Adaption ist 45 Minuten nach dem Lichtblick erreicht.

  • #25 In Streifen vorgeschnittenes Heftpflaster erleichtert die Wundversorgung bei Verletzungen; auch mit nur einer Hand!

  • #26 Dir ist Harz auf das Tarp oder andere Ausrüstungsgegenstände getropft und klebt fürchterlich ...
    mit Lavendelöl und einem weichen Lappen geht das wieder vernünftig ab, ohne den Stoff zu zerstören.

  • #27 nimm eine kaffedose (dem gewicht zu liebe aus plastik), leere sie aus, schneide an der seite einen schlitz rein, schon hast du einen klopapierspender. Das topapier wird nicht geknüllt, nass oder dreckig. In den hohlraum vom rollenkern packst du deinen kaffee, zucker und löffel. Das klopapier kannst du, sofern du keinen türkischen kaffee magst, als filter nutzen. Morgens sein geschäft verrichten und dabei kaffee kochen ist mehr als effizient.

    Ein schlechter Tag im Wald ist besser als ein guter Tag im Büro.

  • #28: Bei mehr als einer Person: Baue die HM im Dreieck auf und spanne die Tarp jeweils ganz an den Boden ab. So hast Du von zwei Seiten Wind- und Wetterschutz / besser als das Tarp je halb-halb über die Ridgeline zu hängen. Der Windschutz ist dadurch besser.

  • #29 Am Abend einen Stocktisch neben der HM vorbereiten um am Morgen ohne aufstehen zu müssen den Brenner zu zünden (bin Spiritus Kocher) und ein Heißgetränk im liegen und vielleicht bei einem wunderbarem Sonnenaufgang zu genießen :flapper:

    Isch habe gar kein Zelt

  • #31 (mein erster Beitrag im Forum, aber ich war ja auch schon einiges unterwegs) Packe alles sofort wieder in die Tasche/Rucksack ein und mach die Tasche fest zu, was Du nicht mehr unmittelbar benötigst. Das hat mehrere Vorteile: Erstens kommt nichts weg oder wird vergessen. Zweitens sieht es nicht so nach Hobby-Bushcrafter mit Feuerwahn aus, wenn ein Förster oder Jäger Dich beim 'Wildzelten' entdeckt. Und drittens hat mir der Tipp schon mal meine Ausrüstung gerettet, als an der Altmühl plötzlich der heftigste 10-Minuten Orkan durchgefegt ist, den ich je erlebt hab. Der hat ganze Zelte durchs Gebüsch gesiebt, mein Zeug blieb hängen/liegen. Und viertens noch, Nachts suchen Raupen immer Verstecke, und Ihr glaubt kaum, wo die überall rein kriechen.


    #32 schliesst sich da an: Ich esse nie da wo ich schlafe. Zum essen gibts meist schönere, sonnigere Gelegenheiten, geschlafen wird dann unter Bäumen. So kommt man morgens auch schneller weg ohne erst alles aus und wieder einpacken zu müssen, und sucht sich erst mal einen schönen Platz fürs Frühstück.

  • #33 Ein Streichholz lässt sich mit einem scharfen Messer der länge nach Spalten. Vierteln geht bei mir mit etwas Übung sehr gut. Die Reibtechnik zum Zünden sollte ausgiebig geübt werden.


    Über das Aufspalten hab ich in einem Brief vom Großvater meiner Frau aus einem Russischen Kriegsgefangenenlager gelesen (Sehr sehr schlimm). Die haben noch wesentlich mehr aus einem Streichholz rausbekommen, hatten aber wie ich vermute eventuell dickere Streichhölzer.

  • #34 Hattest du einen fest installierten Ofen oder Herd zur Verfügung? Bevor Du den Ort verlässt, bereit die Feuerstelle wieder vor. Kleinstholz und Anzünder reinlegen, Kleinholz und Scheite zur Seite. Genug für mindestens 1-2 Stunden. Schließlich lege eine Zündquelle sichtbar auf den Ofen. Bei einer Streichholzschachtel nimm ein Streichholz heraus und klemme es so in den Schachtelschieber ein, das man das Holzstückende greifen (am unteren Ende) und das Streichholz heraus ziehen kann.
    Der nächste Camper wird sich zumindest sehr freuen, oder aber in einer Überlebenssituation schnell eine Lebensrettende Wärmequelle generieren können. Daher auch das vorbereitete Streichholz, denn mit fast erfrorenen Fingern bekommt man nicht mal mehr ein Streichholz aus der Schachtel.

  • #35 Zecken Schutz ohne Chemiekeule
    Kokosfett oder Öl! Diesen Geruch mögen die kleinen Biester wohl auch nicht, zusätzlich pflegt es auch noch die Haut und kann zum kochen verwendet werden.


    Mittlerweile drei Jahre Waldkindergarten nicht eine Zecke! Kann ich nur empfehlen!

    Never without my Hammock!

  • Ich meditiere einfach und ich bekomme keine Zecken.
    So einfach kann es sein.


    Beim letzten Mal in Mengerschied hat mich Treegirl aus dem
    Konzept gebracht und ich habe das erste Mal in meinem Leben eine Zecke gehabt.


    Gruss
    Konrad

    • Official Post

    #36 Wenn man sein Essen auf einem Hobokocher zubereitet, wird der Topf oft durch Ruß schmutzig. Wenn die Außenfläche des Topfes vorher mit Seifenlösung eingerieben wurde, haftet der Ruß nicht so stark und läßt sich leichter entfernen.
    Noch lästiger als Ruß sind klebrige Teerablagerungen. Man kann sie verringern, indem man trockenes Holz benutzt, harzhaltige Hölzer vermeidet (Laub- statt Nadelholz) und zum Kochen die Glut statt der Flamme nutzt.

  • #37 Eines der besten Mittel, um russige Töpfe sauber zu bekommen, ist, sie mit der feinen, grauen Asche eines Feuers einzureiben. Mit etwas Wasser aufgeweicht ergibt sich so eine optimale Reinigungspaste, dank der sich der Schmutz sehr leicht löst. Pfannen und Töpfe werden oft wieder blitzeblank.

  • #38 Ridgeline-Organizer zuhause vergessen oder keine Zeit mehr gehabt, ihn umzuhängen? - Falls du einen doppelseitigen Packbeutel für die Hängematte hast, ist damit ganz einfach ein Organizer gebastelt:



    Wenn man den Kordelzug etwa zur Hälfte verschliesst, fällt auch nichts raus und dennoch ist alles gut greifbar.


    Bestimmt keine weltbewegende Idee und bestimmt hatten die schon andere. Ich hatte am Samstag keine Zeit mehr, einen Organizer an der neuen Hängematte zu befestigen. Da hatte ich spontan die Idee und habe einen zweiten Packbeutel eingepackt.

  • Ein paar Tips für die "Wildcamper" :


    Such dir einen ruhigen Ort, bau auf bei Sonnenuntergang, bau ab bei Sonnenaufgang - wenn doch noch jemand kommt ein freundliches Wort über die Gegend - in quasi allen Ländern Europas ausprobiert und noch nie verjagt worden (nicht einmal von der slowenischen Grenzpatrouille).


    Wenn es regnet, spann das Tarp so, dass du Regenwasser im Behälter sammeln kannst. So verbrauchst Du kein (Trink)-Wasser für Abwasch oder Hygiene.


    Mit einem Waschlappen kann man mit sehr wenig Wasser seine Körperhygiene erhalten.


    Willst Du abends ein kühles Bier, kauf dir am Nachmittag tiefgefrorene Nahrung und pack die Bierdose dazu.


    Noch etwas Hängematten-Spezifisches : häng den Rucksack mit einem Karabiner ans Kopfende der Hängematte, so bleibt er unter dem Tarp und über dem Boden. Die Schuhe können zusammengebunden am Fussende hängen.

    Reisender mit Hang zum Hängen


    :!:"Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur verschiedene Sorten gutes Wetter" - (John Ruskin) :!:

  • #40: Händewaschen mit 50 ml Wasser


    Nimm einen ordentlichen Schluck Wasser in den Mund, lass etwas weniger als ein Drittel davon in die hohle Hand laufen und reibe deine Hände. Wiederhole das Ganze zwei Mal. Das übrige Wasser im Mund kannst Du einfach runter schlucken, da ist ein bisschen viel Spucke drin.

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