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Abhängen im Fels

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  • Abhängen im Fels

    Ich komme gerade von einer Testnacht zurück. Zum einen wollte ich testen ob es gut funktioniert sich mit Helferlein aus dem Bergsport in den Fels zu hängen, da ich gerne in den Bergen unterwegs bin könnte mann so mit viel Glück an einer passenden Stelle auch oberhalb der Baumgrenze nächtigen.
    Zum anderen wollte ich meinen neuen Cumulus Selva 250 testen, bis zu welcher Temperatur der für mich geht.

    Zum Selva: es hatte Abends 14° und in den Morgenstunden 5°. In Verbindung mit meinem Cumulus 250 Quilt wars super.

    Zum abhängen: Aufgehängt war das ziemlich fix, es war zu Beginn nur ein etwas unsicheres Gefühl mit dabei, aber es hielt die ganze Nacht einwandfrei. An einem Abgrund würde ich mich jetzt nicht unbedingt aufhängen aber sonst ne tolle Sache.

    LG
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  • #2
    Ahjo klar geht das.
    Musst halt schaun, dass sich der Friend nicht frei lummelt von der Bewegung der HM.
    Ich nutze Bohrlaschen aus dem Klettersport Zuhause.
    Die HM nutzt nur einen kleinen Teil der möglichen Bruchlast.
    Muss ja auch einen Sturz aushalten.

    Bei Aktionen über Abgrund würd ich aber den Gurt anlassen in der HM.
    Reiseberichte Trekkingplätze Pfalz

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    • #3
      P4uL0 Hat Dich der Underquilt gewärmt, wie es sich gehört? Du hattest doch anfangs Probleme damit.
      Die Aufhängung der Hängematte am Fels sieht beeindruckend aus. Es geht auch ohne Bäume. Man muß nur wollen!
      Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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      • #4
        Also kalt war mir nicht. jetzt muss ich mich rantasten wie kalt es sein darf bis es unangenehm wird.

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        • #5
          Man kann auch ein Zelt ohne waagrechten Boden aufstellen. Man muss nur wollen!

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: topelement.jpg
Ansichten: 1
Größe: 271,9 KB
ID: 37897Quelle: Klettern wie die Eidechsen

          Ja, die Hängematte in der Höhle sieht schon toll aus! Und so schwer sind die kleinen Helferlein auch nicht. Wenn man will, kann man immer zwei davon mit dabei haben.
          Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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          • #6
            Nachdem ich mit Klettern bisher nichts zu tun hatte: kann mir bitte jemand erklären, was das für Teile sind, mit denen man die HM in Felsspalten befestigen kann? Werden die nur "geklemmt" oder "geschraubt" oder "reingehauen"? Wie sehen die aus?
            Bernd Odenwald "Ich nutze Bohrlaschen aus dem Klettersport Zuhause": kannst du davon mal ein Foto machen, damit ich mir was darunter vorstellen kann?

            Ich bin immer auf der Suche nach verschiedenen Arten von Aufhängemöglichkeiten, weil ich festgestellt habe, dass es doch nicht so oft 2 Bäume im brauchbaren Abstand gibt, wenn es mir irgendwo gefällt. Es gibt bei Baden-Baden z.B. den Battert (große Sandsteinfelsen, wo es auch viele Kletterer gibt), aber dort gibt es an den schönen Stellen kaum Möglichkeiten eine HM aufzuhängen. Insofern würde mich die o.g. Methode interessieren.

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            • barfuß
              barfuß kommentierte
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              Danke. Alles klar.
              Aber das heißt, dass du nur einen einzigen Dübel in die Wand geschraubt hast? Und der hält in der Wand? (Anscheinend ja schon, sonst hättest du es inzwischen geändert; aber ich hätte da Angst, dass der Dübel ein Loch in die Wand reißt) Aus was ist denn deine Wand?
              Zuletzt geändert von barfuß; 18.09.2017, 21:11.

            • Bernd Odenwald
              Bernd Odenwald kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Ja das ist kein normaler 6er Kunststoff Fischer Dübel.
              Das sind bei sicherheitsrelevanten Anschlagmitteln wie eine Bohrlasche, 10er Metallspreizdübel.
              Das Bohrloch muss auch ausgeblasen werden und mit entsprechend Drehmoment die Mutter festgezogen werden.
              Da hängen ja Menschenleben dran im normalen Anwendungsfall.
              Ist aber nicht bei jeder Wand machbar. Ich wohne im Keller und habe auf beiden Seiten Stahlbetonwände.
              Hat man aber Gasbeton oder Hohlblock, Backstein, muss man andere Lösungen finden.
              Geklebt wird heute auch schon mit 2 Komponenten Glaskartuschen wo der Anker eingeschlagen wird...

            • barfuß
              barfuß kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Danke für die Erläuterungen. Ich hatte mal gegoogelt und mir Bohrlaschen angesehen und so wußte ich, dass es Metallspreizdübel sind.
              Dann paßt es bei dir jedenfalls gut, dass du so stabile Wände hast! (Ich habe nämlich Hohllochziegel...)

          • #7
            https://www.bergfreunde.de/klemmkeile/

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            • #8
              Das einzige Problem das ich sehe ist: Jede Spalte ist anders, das heist kleine Keile halten nicht in zu großen Rissen und große Keile passen nicht in die kleinen. Um das meiste abdecken zu können müsste mann schon von jeweils ein Paar von mehreren Größen mitschleppen. Wäre das eine Loch gestern nur etwas größer gewesen, hätte das ganze schon nicht mehr funktioniert.

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            • #9
              Also, wenn ich die Sache richtig verstehe, schiebst du so einen Klemmkeil an einer etwas breiteren Stelle in einen Spalt und schiebst ihn dann an eine schmalere Stelle, damit er nicht herausrutschen kann. Hast du dabei nicht Angst, dass einfach ein Stück Fels abbricht?

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              • Bernd Odenwald
                Bernd Odenwald kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                So ein Klemmkeil ist beim Vorstiegsklettern ja nie die einzige Sicherung.
                Es ist eine Reihe aus Keilen oder anderen Klemmgeräten, evtl. vorhandenen Haken.
                Stürzt man dann, ist es gedacht dass einige der Keile raus reissen werden und somit schonmal den Sturz mindern.
                Dazu noch das dynamische Seil.
                Hier bei der Hängematte wärs aber die einzige Verbindung auf dieser Seite.
                Daher sollte nicht viel Luft darunter sein. So wie auf dem Foto ist das okay.
                Wenn er dann noch den Rucksack drunter legt, kann nix passieren.

                Die Zelte im Fels sind Portaledges. Eigens dafür gemacht.
                Längere Touren in einer Wand mit Übernachtung.
                Man kann die auch in den Baum hängen.
                Aufgrund der sehr speziellen Anwendung, die geringen Stückzahlen, kosten die Teile ein Vermögen.
                Die werden aber nicht nur an einem Klemmkeil befestigt.
                Soweit ich informiert bin, an 3 Punkten. Und man bleibt darin immer im Klettergurt.
                Man muss sich aber gern mögen. Den weit weg auf Toilette kann man nicht.

            • #10
              Passieren kann immer was. Es war ja eben ein Test, ob ich das so anwenden http://werde.............keine Ahnung.

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              • #11
                Zitat von P4uL0 Beitrag anzeigen
                Das einzige Problem das ich sehe ist: Jede Spalte ist anders, das heist kleine Keile halten nicht in zu großen Rissen und große Keile passen nicht in die kleinen. Um das meiste abdecken zu können müsste mann schon von jeweils ein Paar von mehreren Größen mitschleppen. Wäre das eine Loch gestern nur etwas größer gewesen, hätte das ganze schon nicht mehr funktioniert.
                Nur das die Dinger um ein vielfaches schwerer und teurer sind.

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                • #12
                  Hi, ich bin selbst auch Kletterer und finde das Thema super Interessant. Friends sind vielleicht wirklich etwas übertrieben - sowohl wegen des Gewichts als auch vom Preis her.

                  Mir kam noch eine Idee inspiriert von Erfahrungen im Elbsandsteingebirge. Dort verwenden die Kletterer keine Klemmkeile (Ausbruchgefahr), sondern geknotete Schlingen aus Reepschnur zur Sicherung. Der Achterknoten, Sackstich oder was auch immer von der Dicke des Knotens her gebraucht wird, steckt dann anstelle des Keils in der Felsspalte. Natürlich eignen sich dafür wieder nicht alle Felsspalten aber man könnte locker eine kleine Auswahl unterschiedlich dicker Reepschnurstücke mitnehmen ... und etwas Übung braucht das Ganze natürlich auch. Nur so als Anregung....

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                  • #13
                    Die Affenfaust ist ein gern genommener Knoten für solche Verbindungen.
                    Ist nicht nur ein toller Schlüsselanhänger oder je nach Größe und eventueller Kugel darin, ein Gegenstand nach Waffengesetz.
                    Aber die Suche nach zwei passenden Felsspalten für die HM wird schwieriger als 2 passende Bäume zu finden.
                    Reiseberichte Trekkingplätze Pfalz

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                    • #14
                      Für die Leute die mal schnell ne Affenfaust knoten und einen riesigen Riss in der Wand vorfinden sicher möglich, unserer Kletterfreunde aus Sachsen nehmen aber tatsächlich meist den Achter: Er ist schnell geknotet, geht gut wieder auf und zieht sich keilähnlich zusammen. Das größte Problem an der Geschichte ist übrigens die Teile dann wieder aus dem Spalt rauszubekommen, wenn sie belastet waren.
                      Wenn man in Geröll-Gegenden ohne Bäume unterwegs ist und auf die wagemutige Idee kommt das mit der Hängematte machen zu wollen, dann würde ich einfach meterweise Amsteel mitnehmen und darauf hoffen dieses um 2 größere Felsen legen zu können, die in Sichtweite zueinander stehen ;-)

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