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BodenShelter mit HM

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  • BodenShelter mit HM

    Ich weiss, ich verletze die edelsten Gefühle einiger Foriker und bitte um Entschuldigung!

    Zitat von Mittagsfrost Beitrag anzeigen
    The 1st rule of Hammock Club is: You do not go to ground.
    Aber ich habe es trotzdem getan und mir die Frage gestellt, wie ich mit der Hängematte ein passables Boden-Shelter aufbauen kann, ohne zusätzliches Equipment mitschleppen zu müssen.

    Hier die vorläufigen Ergebnisse:

    Am besten eignet sich die Crosshammock.

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Name: HMF-3.jpg
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ID: 50020


    Hier hat man ohnehin eine Luftmatratze dabei, in meinem Fall ist es die Exped SYNMAT UL LW

    Das verwendete Tarp, hier das DD SuperLight Tarp ist mit 2,9x3 m mehr als groß genug, um ein geräummiges Groundshelter aufzubauen. Die hintere Öffnung habe ich mit einem GrizzBeak geschlossen.

    Schwieriger ist es mit der GE-Matte, hier die Warbonnet BBXLC

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Name: HMF-4.jpg
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ID: 50019



    Der Aufbau mit dem HG Hextarp, mit Trekkingstöcken und Bodenplane - wieder notfalls geschlossen mit Grizzbeak und Regenschirm - geht auch ziemlich gut,

    Das Problem ist die Isomatte
    .
    Zunächst hatte ich eine TAR Z-lite untergelegt. Dadurch haben sich aber die Schussfäden im HM-Stoff verschoben, das Problem hatte ich hier beschrieben.

    https://www.haengemattenforum.de/for...t-hm#post48799

    Dann habe ich versucht, den Underquilt (hier Wooki) zur Schlafunterlage umzufunktionieren. Dabei bin ich einer Idee aus dem US-Hammockforum gefolgt

    Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
    Hier im Übrigen ein sehr interessanter Thread aus Hammockforums zum Thema: http://<a href="https://www.hammockf...und-ewww</a>!) Die Idee den Underquilt in eine Isomatte umzuwandeln ist genial! Noch habe ich es allerdings nicht selbst getestet.

    Dazu wird der Wooki oder ein anderer Daunen-Underquilt in einen luftdicht verschließbaren Packsack gesteckt und die Luft soweit herausgelassen, dass nur noch einige Zentimeter Luftkissen bleiben.

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ID: 50017

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Name: HMF-2.jpg
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ID: 50018

    Grundsätzlich funktioniert das auch - man liegt auf dem Ding aber so unbequem, dass das mit dem Schlafen voraussichtlich nichts wird. Außerdem ist die Gewichtsersparnis gegenüber einer Isomatte gering. Der hier verwendete 80l Packsack von exped hält zwar super dicht, wiegt aber schon über 200g.


    Das Ergebnis ist: wenn absehbar ist, dass das mit dem Hängen mal nichts wird, zusätzlich eine Isomatte mitnehmen. Die kann dann gleich als Rückpolster für den UL-Rucksack oder als zusätzliche Wärmereserve für die HM genutzt werden.

    Meine TAR Neoair X-lite small wiegt netto ca. 220g, also nur 20g mehr, als der stabile exped-Packsack. Eine dünne Klappmatte von Relag mit 6 Segmenten wiegt sogar nur 100g.

    Die ist zwar dünn und damit unbequem, dann freut man sich aber umso mehr auf die nächste Nacht in der geliebten Hängematte.

  • #2
    Oh, oh! Es wird Herbst und nicht nur die Blätter fallen vom Baum. Schäm Dich, Du Bodenschläfer!


    Quatsch! Es ist immer gut, einen Plan B zu haben. Besser, man probiert es vorher schon mal aus. Man muss es ja nicht gleich zur schlechten Gewohnheit machen.
    Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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    • #3
      Wenn du eine Gathered-End mit «Bottom Entry Bugnet» verwendest, brauchst du die Hängematte gar nicht erst «schmutzig» zu machen. Einfach das Netz zwischen den beiden Trekkingstöcken unter dem Tarp abspannen, Isomatte reinstecken, einsteigen und das Netz unter sich und der Isomatte etwas zuziehen. Fertig.
      Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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      • vonLieven
        vonLieven kommentierte
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        Ja stimmt, gute Idee. Habe ich mit einem DIY-bugnet ausprobiert, das ich allerdings ziemlich eng konstruiert habe, was in der Hängematte noch ganz gut geht. Weil zu knapp bemessen, war's am Boden aber unbequem.

        Ich vermute das Originalnetz von Dutch ist deutlich geräumiger, Dann geht es bestimmt sehr gut.

      • Waldläufer70
        Waldläufer70 kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Ich muss gestehen, dass ich es bisher auch nur mit dem dafür viel zu kleinen «Bottom Entry Bugnet» von DD Hammocks ausprobiert habe. Das ging - jedenfalls mit meiner LW-Matte (196cm x 65cm) - nicht. Sie hatte keinen Platz. Mit meinem selbst genähten Bugnet für meine 340cm langen Hängematten habe ich es bisher nicht ausprobiert. Das ist meistens an meiner «gebrannten Orange» (Hängematte in Burnt Orange) montiert und ich hatte keine Lust, es für den Test wieder abzumontieren. Wenn man so ein Netz aber einfach dabei hat und nur bei Bedarf montiert, könnte so ein Netz eine gute und einfache Lösung sein. - Ich habe mir diesen Sommer nach dem ähnlichen Prinzip ein Moskitozelt für die Nutzung mit Tarp genäht, das ebenfalls einfach unter der Isomatte etwas zugezogen werden kann.

    • #4


      Ich habe mir dieses Jahr eine Sommer Socke genäht die sehr geräumig ist. Die oberen zwei Drittel bestehen aus feinmaschigen Mückennetz das auf der einen Seite eine große Öffnung hat, die man mit Shock- Cord zuzieht. Das untere Drittel besteht aus einem winddichten Pertex Nylon, das gleichzeitig als UQP und Windschutz von unten dient. Mit diesem Teil kann man auch sehr gut ein Mückennetz für das Bodenshelter aufstellen. Allerdings wiegt die ganze Socke mehr als 300 g, was mich dann doch davon abgehalten hat, sie auf Tour mitzunehmen.

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      • #5
        Das könnte die Lösung sein! Ich habe bisher bei Bodenberührung des Moskitonetzes nur schlechte Erfahrungen gemacht. Jedes Grashälmchen, jede Fichtennadel, jeder Käfer und jede Menge Sandkörnchen versuchten, eine innige Beziehung mit dem Netz einzugehen. An dem rutschigen Pertex hingegen bleibt nichts hängen.
        Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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        • #6
          Ich würde natürlich - wie oben ja auch gezeigt - eine Unterlage unter den Aufbau legen. Die Kunst besteht darin, das Netz gar nicht erst den Boden berühren zu lassen. Von dem her kann ich gar nicht sagen, ob an meinem Netz etwas hängen bleiben würde, wenn es in Berührung mit dem Boden käme.
          Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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          • #7
            Gerade hat jemand auf HammockForums seine Lösung für das Bodenszenario vorgestellt: Easy Mod Dutchware Summer Sock Bivy

            Wenn die Wahrscheinlichkeit, dass man keine Aufhängemöglichkeit findet, groß ist, man aber trotzdem nicht auf eine Hängematte verzichten will, wäre eine netzlose Hängematte plus Netzsocke mit Reissverschluss also eine gute Lösung.
            hammockfairy.com
            Hängematten & Zubehör

            Anfragen bitte direkt an treegirl@hammockfairy.com - nicht per PN. Danke!

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            • #8
              Na, also, wenn ich einen Baum und 2 Wanderstöcke hätte, wüßte ich aber eine bessere Lösung, als auf dem Boden zu schlafen...

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