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  • #46
    Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
    Die Blackbird XLC hat 4 Reissverschlüsse, ...
    4 Reißverschlüsse?

    Update:
    Ach, Du meinst sicher 4 Schlitten! Auf jeder Längsseite ein Reißverschluss und pro Reißverschluss 2 Schlitten, die man beliebig positionieren kann. Dadurch kann man sowohl links als auch rechts ein- und aussteigen und den Reißverschluss auch nur teilweise öffnen, daß man ganz nach Belieben den Kopf, den Fuß oder was auch immer aus der ansonsten geschlossenen Hängematte raushängen lassen kann.
    Zuletzt geändert von Mittagsfrost; 02.11.2018, 19:50. Grund: update
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    • #47
      Zitat von Mittagsfrost Beitrag anzeigen
      4 Reißverschlüsse?

      Update:
      Ach, Du meinst sicher 4 Schlitten! Auf jeder Längsseite ein Reißverschluss und pro Reißverschluss 2 Schlitten, die man beliebig positionieren kann. Dadurch kann man sowohl links als auch rechts ein- und aussteigen und den Reißverschluss auch nur teilweise öffnen, daß man ganz nach Belieben den Kopf, den Fuß oder was auch immer aus der ansonsten geschlossenen Hängematte raushängen lassen kann.
      Nein, es sind 4 trennbare, Einwege-Reissverschlüsse. Jeder Reissverschluss hat nur einen Schlitten. Deshalb ist die Position der Schlitten bei geschlossenem Netz / Top Cover festgelegt.
      hammockfairy.com
      Hängematten & Zubehör

      Anfragen bitte direkt an treegirl@hammockfairy.com - nicht per PN. Danke!

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      • #48
        Also doch 4! Hm, finde ich nicht so toll.
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        • TreeGirl
          TreeGirl kommentierte
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          Ich finde das wesentlich besser gelöst als bei der 1st Generation XLC. Auf beiden Seiten schließen die Reissverschlüsse auf Schulterhöhe. Und es fällt kaum auf, dass es 4 Reissverschlüsse sind. Wenn ich die XLC vorgeführt habe, haben viele gar nicht gemerkt, dass es mehrere Reissverschlüsse sind. Zwar gefällt mir das Reissverschlussdesign von Dutch besser - aber nachdem ich mittlerweile 3 Monate in einer Eldorado mit geschlossenem Netz geschlafen habe, kann ich sagen dass die Reissverschlüsse um einiges leichter laufen. Alles in allem

        • Mittagsfrost
          Mittagsfrost kommentierte
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          Das heißt aber beim Aussteigen: ersten Schieber in Richtung Kopf ziehen, umgreifen, zweiten Schieber in Richtung Fuß ziehen. Umständlich.
          Bei der alten XLC reicht es, den Schieber in Richtung Fußende zu ziehen. Fertig.

        • TreeGirl
          TreeGirl kommentierte
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          Die meisten Hängematten (inklusive der Standard-Blackbird) haben einen Reissverschluss mit zwei Schlitten, was bedeutet dass du immer in zwei Richtungen ziehen musst. Bei der 1st Gen XLC wurde das aus der Not heraus anders gelöst. Der Nachteil war, dass der Schlitten weit über den Kopf gezogen werden musste. Für Leute mit kurzen Armen (wie mich) nicht so gut erreichbar.

      • #49
        Hmm... Mit einem 3-Season-UQ dauerhaft zu fahren und die Wärme primär über Kleidung und TQ zu regulieren, klingt gut. Sozusagen, stets die selbe Matratze, nur die Bettwäsche wird den Verhältnissen angepasst. Gewichtstechnisch dürfte das auch kein Problem sein, manchmal sogar von Vorteil. Wenn ich bedenke, wie schwer meine Zelt-Setups teilweise waren. Jesus...

        Leichter als ein Zelt-Setup, geileres Feeling und dennoch mehr Schutz als das Bodenpennen mit lediglich einem Tarp über der Nase, dabei robust, bequem und praktikabel. Riesen Vorfreude gerade am Start, alter Falter...

        Wenn ich zumindest in den wärmeren Monaten noch mit einem Diamant davonkomme, wäre das ja schon mal ein super Start und ich könnte mich bei den Neuanschaffungen finanziell zunächst auf eine richtig geile Matte konzentrieren. Wintertouren mit Matte sind ferne Zukunftsmusik. ...Aber eine reizvolle.

        Off Topic

        Wiedemeier, Furbrain, TreeGirl... Danke.

        Ach und... TreeGirl... lmaa Dein Fachwissen nötigt Respekt ab.

        Sollte ich weitere Fragen haben oder irgendwann tatsächlich das Angebot von TreeGirl annehmen (wollen/dürfen, gegen eine kleine Aufmerksamkeit als Dankeschön), gebe ich laut. Werde mich weiter in die amerikanische Hammock-Produktion einlesen. Kann leider selbst nicht von Nutzen sein hier. Finde ich ungeil, ist aber nunmal so.

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        • Mittagsfrost
          Mittagsfrost kommentierte
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          Wieso kannst Du nicht von Nutzen sein? Irgendjemand muss doch Fragen stellen, damit wir schlaue Antworten darauf geben können.

      • #50
        Ein kurzes Update von meiner Suche (und dem Lernprozess). Fasse mich kurz und spare das warum und wieso mal aus.

        Nach Sichtung vieler, vieler Quellen ist der derzeitige Favorit:

        "Dream Hammock Sparrow Custom"
        11ft. asym-right-lay mit Net und Overcover als 1.7oz MTN-XL (Nylon6) SingleLayer-Variante in coyote-brown.

        Klingt daran für die Pro's unter euch spontan irgendetwas vollkommen falsch?

        Unklar wäre ich mir noch bei der Breite. Feste Breite von 60" oder doch lieber etwas mehr? Ihr schreibt ja, dass gerade 11ft Matten von mehr Breite stark profitieren. Ist ja auch logisch. 1.7 MTN-XL ginge bis 68" (also circa 66 Zoll effektiv). Reviews auf RipStop By The Roll bestätigen dem MTN krasse Belastbarkeit, Festigkeit und sehr wenig Stretch für seine Stärke. Single Layer mit 60" hörte sich daher erstmal plausibel an.

        2019. Das Jahr in der ich eine Niere verkaufte, um Outdoor-Ausrüstung kaufen zu können, die ich nicht tausendprozentig bräuchte. Jedenfalls nicht dringender als eine Back-Up-Niere... Also wenn ich keine Klatsche habe...

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        • #51
          Es gibt kein generelles "richtig" oder "falsch" - nur richtig oder falsch für eine bestimmte Person. Du musst es also ausprobieren ob Hängemattendesign und Stoff zu deinen Liegevorlieben passen. Ich persönlich mag den 1.7oz MTN-XL (bisher als 1.7oz Robic XL Hybrid bekannt wenn ich es richtig sehe) nicht besonders. Die unterschiedlichen Garnstärken (40D x 120D) sorgen für ein ungewöhnliches Liegegefühl. Ich fand, der Stoff hat etwas von einem Trampolin. Aber viele Leute scheinen den Stoff zu mögen.

          Ich würde auf jeden Fall die gesamte Breite haben wollen - aber auch das ist letztendlich sehr individuell. Viele Leute stört es, wenn nicht jeder Quadratzentimeter Stoff gespannt ist und etwas "herum flattert". Da ist es dann besser, bei 60" zu bleiben. Auch wiegt eine breitere Hängematte mehr.

          Probier es aus, ob die Sparrow zu dir passt. Wenn nicht, verkaufst du sie halt weiter.
          hammockfairy.com
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          • Dog
            Dog kommentierte
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            Ja, dessen bin ich mir ja bewusst. Ich bezog mich mit "falsch" eher auf red flags wie "nee.. vorsicht! geht gar nicht weil wegen!..." . Danke für Dein Feedback. Dann kann ich dieses Projekt ja 2019 mal in Angriff nehmen.

        • #52
          Dream Hammock ist ein renommierter Hersteller, deswegen wirst Du grundsätzlich erst mal nichts falsch machen. Ob die konkrete Hängematte Deinen Ansprüchen zu 100% entspricht, wirst Du aber erst herausfinden, wenn Du drin liegst.
          Das ist wie bei der Partnerwahl. Ein Foto und Berichte von anderen können zwar eine grobe Orientierung sein, den innigen Kontakt können sie aber nicht ersetzen.

          Zur Breite: Im Zweifelsfall gilt immer noch, daß Abschneiden einfacher ist, als einen Stoffstreifen anzunähen.
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          • #53
            Wer ganz sicher gehen will, bevor er sein mühsam erspartes Geld ausgibt, sollte das Objekt der Begierde erst einmal eine Nacht probeliegen. Das ist bei Bestellungen aus dem Ausland leider nur schwer möglich. Auf einem Hängemattentreffen stehen die Chancen recht gut, daß man etwas passendes findet und ausprobieren kann. Bei einem Besuch von TreeGirl in ihrer wirklich seeehr umfangreicher Hängemattensammlung stöbern zu können ist aber zur Zeit das non plus ultra.
            Geheimtip: Zur Zeit gibt es bei ihr die Beratung noch kostenlos! (Gute Rechtsanwälte nehmen über 100€ pro Stunde.)
            Zuletzt geändert von Mittagsfrost; 07.11.2018, 08:08.
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            • #54
              Zu der Breitenwahl kann ich als individuellen Erfahrungswert mitgeben, dass mir bei meiner Körpergröße von 178 cm meine 1.6 HyperD XL-Matte mit 76'' Breite in meiner Diagonallage zu flapperig ist - luxuriös, aber an den Füßen zu flapperig. In der Matte aus 1.2 Robic XL mit 67'' habe ich mich besser aufgehoben gefühlt. Dieser Stoff war mir aber unter dem Rücken zu weich, so dass mir die gewünschte Stabilisierung durch den Stoff beim Liegen gefehlt hat. Eigentlich wollte ich mir aus 1.2 Robic XL eine Raven von Dream Hammock nähen lassen (leicht und kompakt, dabei symmetrisch, somit auch für Lefties geeignet). Davon bin ich durch meine Experimente aber erstmal wieder abgekommen.

              Nachdem ich meine Warbonnet XLC erworben hatte, habe ich damit begonnen mich mit unterschiedlichen Hängemattenstoffen zu beschäftigen, indem ich mir einfache Singlelayer-Matten nähe, die ich für die Mittagspause und auch sonst im Alltag nutze. Dabei konnte ich schon nach vier Matten ein persönliches Ranking der von mir gewählten Stoffe aufstellen, das nicht unbedingt den Beschreibungen und dem begeisterten Feedback anderer Nutzer bei z. B. RipstopByTheRoll entspricht.

              Den Vorteil deiner aktuellen Entscheidung für eine Sparrow sehe ich ähnlich wie Mittagsfrost darin, dass du eine Hängematte eines renommierten Cottage Vendors erwerben willst. Da findet sich auch in Deutschland bestimmt jemand, der diese übernehmen will, wenn sie deinen Vorstellungen doch nicht entspricht. Die Qualität der Verarbeitung wird auf jeden Fall hoch gelobt. Es bleibt dennoch eine relative hohe Ausgabe mit der Hoffnung auf langfristige Zufriedenheit mit dem Produkt. Allerdings würde ich darauf achten, dass die Auswahl nicht zu speziell in Farbe und Stoff ist ("too fancy"), damit es bei ggf. Weiterverkauf auch eine möglichst größe Interessentengruppe erreicht. Die Entscheidung für eine asymmetrische Matte könnte ein einschränkendes Kriterium beim Weiterverkauf sein, auch wenn die meisten Leute "Kopf links - Füße rechts" liegen.

              Daher denke ich, dass es ein gutes Vorgehen ist, sich für eine qualitativ hochwertige Hängematte zu entscheiden, wenn man plant mit ihr auf Tour und in den Wald zu gehen. Kostenmäßig würde ich es jedoch überschaubar halten, da du halt nicht genau weißt, ob sie so perfekt ist wie es nach der Recherche scheint. Die Erfahrungen sprechen da eher von Glücksfällen als von Selbstverständlichkeit. Sollte ich mir nochmal eine weitere Cottage-Vendor-Matte zulegen, werde ich auf der Basis meiner eigenen Stoffexperimente den Hängemattenstoff wählen, um daraus dann meine "Leib-und-Magen-Hängematte" mit allen Featuren, die mir aus meiner Erfahrung heraus als sinnvoll erscheinen, schneidern zu lassen - auch auf die Gefahr hin, dass ich mich doch verschätzt habe.
              Es bleibt halt nicht unbedingt bei der ersten Hängematte, selbst wenn sie in ihrer Verarbeitungsqualität für eine halbe Ewigkeit genutzt werden könnte.
              Zuletzt geändert von Furbrain; 07.11.2018, 10:25.
              Innere Betrachtungen anzustellen ist viel interessanter als Fernsehen, und es ist eine Schande, daß nicht mehr Menschen darauf umschalten. (Robert M. Pirsig: "Zen und die Kunst ein Motorrad zu Warten")

              Über mich

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              • #55
                Die Mühe die ihr euch mit den Leuten hier gebt ist echt großes Kino!


                Ich nehme gedanklich mit und nehme Stellung zu:

                Nur "your own hands on" schafft wirklich Klarheit / und Hang Your Own Hang

                Japp, verstanden! Kenne nun meine Möglichkeiten und sehe das Risiko. Mengerschied wäre die rationale Lösung. Ebenso Probefummeln bei TreeGirl. Also an den Matten! *schwitz ...Puh, nochmal der Backpfeife ausgewichen...

                Mengerschied ist für mich ein bisschen weit (Hannover, nicht motorisiert, Karte verrät mir, Nordlichter sind auf diesem Forum deutlich in der Unterzahl - zumindest wenige eingetragen). TreeGirl ist noch weiter entfernt, Zugkosten allein knapp 100,- € einfache Fahrt. Zudem, mich durch ihre Sammlung arbeiten wäre ihre Zeit. Ein Probe-Liegen hatte sie mir ja schon mal angeboten, falls sie es einrichten kann. Würde ich nur in Anspruch nehmen, wenn ich in einem ordentlichen Volumen etwas kaufen würde bei ihr oder die Fahrtkosten plus Aufwandsentschädigung für ihre Zeit locker auf Tasche hätte.

                Das leidige Lied vom Risikokauf. Trotz der umfangreicher Recherche, die ich für alle hochpreisigen Artikel meiner Ausrüstung betreibe, habe ich so manches Equipment wieder abstoßen müssen, weil erst der Langzeiteinsatz offenbarte, dass es aus irgendeinem Grund nicht passt (was manchmal schon ein bissl Herzbluten zur Folge hatte). Was also tun? Mittelweg. Informieren und dann einfach mal machen und hoffen. Sehe das wie TG. Selbst ein Fehlkauf wäre eben dann noch zumindest ein kleiner zusätzlicher Input für das Forum und eine Option, bei Bedarf eine qualitativ hochwertige und gut gepflegte Matte für einen super Preis abzugreifen.

                Noch ist TreeGirl's KnowHow kostenlos aber definitiv nicht selbstverständlich!

                Ist angekommen und wird beherzigt! Ich lasse mir etwas einfallen.

                Wiederverkaufswert

                Danke Furbrain. Richtige Logik. So wird es gemacht. Ich denke, CoyoteBrown sollte diesen Zweck erfüllen. Ich liebe diese Farbe und da sie sich gut in forestale Umgebungen einfügt, dürfte sie auch bei der breiten Masse nicht sofortigen Kotzreiz provozieren. Obwohl, bei der Farbe wäre das dann wohl eher... Dünnpfiff?.

                Breitenwahl / Stoffwahl

                76" schlackert bei Deinen 178 sagst du Furby, hmm... Wichtiger Input für mich, sind ja ähnlich lang wir zwei. Schlackern wär bissl doof für mich, zu schmal ist aber schlechter als zu breit, ist natürlich richtig, Mittagsfrost. Dann lege ich bei der Breite noch etwas drauf auf die 60" und lebe mit ein wenig Gebamsel im Falle des Falles.

                Ich hoffe jetzt einfach mal auf den 1.7er. Den für mich optimalen Stoff noch vor dem Kauf zu finden ist so oder so unwahrscheinlich. Ein ausgiebiges Looky-See an euren Matten wäre geil, aber immer noch kein Langzeittest. Lediglich das Ausschließen von einigen wenigen (für mich) No-Go's. Echt shize, dass ich an der Nähmaschine so nützlich bin, wie ein A-Loch am Ellenbogen. Aber vielleicht macht man sich auch einfach viel zu viele Gedanken.


                Damit sind nun wirklich die wichtigsten meiner Fragen super geklärt. Sollte die Waschmaschine halten etc., wird nächstes Jahr dann bei TreeGirl 'ne geile Suspension geshoppt und dann geht's ans Eingemachte. Vorfreude an der Oberkante.

                Melde mich wieder, wenn es soweit sein sollte. Ich hoffe sehr es klappt 2019.

                Lieben Gruß und danke,

                Dog
                Zuletzt geändert von Dog; 08.11.2018, 19:35.

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                • barfuß
                  barfuß kommentierte
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                  Bei dir in der Nähe wohnen doch DiosMios und Friedolino. Wie wäre es, wenn du ihnen einfach mal eine PN schreibst, fragst, was sie für Matten haben und ob du evt. mal vorbeikommen kannst, um probezuliegen und zu fachsimpeln?

                • Furbrain
                  Furbrain kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Du kannst dich auch in den Zug setzten und nach Berlin kommen. Das wäre ein bisschen näher. Hier ist zwar nicht das allübergreifende Hängemattenwissen wie in Mengerschied, aber ein paar Hängematten zum Anfassen und Probeliegen gibt es hier. Inklusive die Manufaktur solch Alternativkonzepte wie der Crosshammock von Seitenschläfer - sag einfach mit etwas Vorlauf beischeid, wenn du es in Erwägung ziehst, und wir finden einen Termin.

                • Dog
                  Dog kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Cheers!

              • #56
                Kurze Anmerkung zum Geflatter überschüssigen Stoffes bei breiten Hängematten: Hier ist der sogenannte "knotty mod" eine gute Lösung. Details kannst Du ergoogeln.
                Das Prinzip ist folgendes: In den Rand der Hängematte wird im Kopf- bzw. Fußbereich eine Gummischnur mit Kordelstopper integriert, die den flatterigen Stoff strafft. Den Grad der Straffung kann man mit dem Kordelstopper regulieren.
                Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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                • #57
                  Ich versuche mal meinem Ruf als "Mathematiker" wieder etwas Aufwind zu verleihen. Entsprechend ist mein folgender Beitrag nicht tierisch ganz ernst gemeint, kann aber durchaus eine brauchbare Annäherung bedeuten:
                  • Bei der Länge der Hängematte würde ich mich grob der Formel Körpergrösse mal 1.9 = Länge der Hängematte annähern (soweit das im kommerziellen Rahmen überhaupt möglich ist).
                  • Für die Breite würde ich die ermittelte Länge halbieren oder grob die eigene Körpergrösse wählen. Ein bisschen Spielraum ist nicht schlecht.

                  Wenn du merkst, dass du die Hängematte eher steiler als 30° durchhängen lässt (wenn du die Hängematte in der Mitte nach unten drückst), dann würde ich bei der Breite eher aufrunden, liegst du eher in flacherem Hängewinkel, dann kannst du tendenziell abrunden.

                  Wie fast immer, wenn es um den menschlichen Körper und die persönlichen Vorlieben geht, kann man nicht rein mathematisch vorgehen. Als erster Anhaltspunkt verstanden führen die so ermittelten Zahlen aber sicher für viele zu einem ganz brauchbaren Resultat.
                  Zuletzt geändert von Waldläufer70; 08.11.2018, 15:10.
                  Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

                  Kommentar


                  • #58
                    Knotty Mod und variable Aufhängewinkel sind aber nur bei netzlosen Hängematten ein Thema. Die DH Sparrow ist eine Hängematte mit integriertem Netz, weshalb ein Knotty Mod nicht in Frage kommt. Und der Schnitt des Netzes bzw. die fixe Ridgeline gibt den Aufhängewinkel mehr oder weniger vor.

                    Ich kann die Probleme mit "flatterndem Stoff" irgendwie gar nicht nachvollziehen. Wenn der Stoff überall gespannt sein soll, bedeutet dass, dass man ziemlich exakt von Kante zu Kante liegen muss. Es gibt also 0 Fehlertoleranz. Bei einer netzlosen Hängematte stört mich etwas ungespannter Stoff nicht, weil der einfach zur Seite weg fällt. Sollte der Wind den Stoff blähen, stört das doch allenfalls im Kopfbereich -- und dann rutscht man einfach mit dem Kopf näher an die Kante. Bei einer integrierten Hängematte braucht man eh Tie-Outs, um das Moskitonetz aus dem Gesicht zu halten. Dabei wird auch der Hängemattenstoff auseinander gezogen. Das einzige Argument, das ich nachvollziehen kann ist, dass unnötige Breite mehr Gewicht als nötig hat.
                    hammockfairy.com
                    Hängematten & Zubehör

                    Anfragen bitte direkt an treegirl@hammockfairy.com - nicht per PN. Danke!

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                    • Dog
                      Dog kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Danke für die Klarstellung. Auf HammockFoums.net (Dein Nick dort... *lach geil) hat sich für mich herauskristallisiert, dass in meinem Fall (alle relevanten Daten einbezogen) eine 64" Breite definitiv kein Fehler wäre. Auch Randy spricht davon, dass seiner Erfahrung nach Dudes wie ich (und noch knapp größer als ich) mit einer 64"er sehr gut fahren. Das sollte also ein gutes Richtmaß sein.

                      Wenn ich ehrlich bin, genauso nervig wie überflüssiges Gewicht, wäre ein bissl die Optik gewesen. Habe Bilder gesehen, wo es eben schon etwas... na irgendwie ausgeleiert unförmig aussah. Und wenn derjenige einfach noch ein bisschen diagonaler gelegen hätte, hätt's schon wieder ganz anders ausgesehen. Da kam eben der Noob durch bei mir. Gar nicht erst versuchen, das nachzuvollziehen!
                      Zuletzt geändert von Dog; 09.11.2018, 07:04.

                    • Mittagsfrost
                      Mittagsfrost kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Das mit dem Netz hatte ich nicht bedacht. Danke für den Einwand. Wenn wir Dich nicht hätten!

                  • #59
                    Kurzes RoundUp / Nächstes Update (falls überflüssig, bitte PN, dann wird dieser Post gelöscht! Ist sicherlich für die alten Hasen nichts neues.)


                    Ergänzende Informationen zur Kaufentscheidung einer DreamHammock Hängematte [US Import]

                    Kundenkontakt mit Randy von DH. Zugesendet wurde ein Fragenkatalog mit 10 Fragen mit dem Hinweis, dass ein Kauf frühestens Mitte 2019 stattfinden könne. Ausführliche Antwort erfolgte nach 10 Tagen. Sämtliche Fragen zu Stoffbeschaffenheit, Lieferumfang und Personalisiserungsoptionen wurden in sehr höflichem, familiären Ton unmissverständlich (auf Englisch) beantwortet. Nach Mitteilung der persönlichen Präferenzen und Daten wurde eine Modell-Empfehlung ausgesprochen, die sich zu 100% mit dem deckt, was in diesem Thread bereits besprochen wurde und darüber hinaus. Sollte ein stiller Mitleser Bedarf haben, die Antworten einzusehen, sende ich den Mailverlauf gerne per PN zu.

                    Ebenfalls sendete ich dem deutschen Zoll einen Fragenkatalog zu bei dem es um die tatsächlichen Einfuhrgebühren und bestimmte Modalitäten im Umgang mit einer eventuellen Kontrollöffnung ging. In Bezug auf die Kosten bestätigten sich (wie nicht anders erwartet) abermals die bereits von TreeGirl gegebenen Informationen.

                    Dennoch eine kurze Auflistung zwecks besserem Überblick falls jemand wie ich bislang von sowas keinen Schimmer hatte.

                    (Währungsumrechnung Stand 11/18)

                    a) Abgabenbetrag Zoll
                    270,00 USD = 237,07 € (Kaufpreis des Matte)
                    +55,50 USD = + 48,73 € (Versand, U.S.P.S. Priority Mail International [6-10 Tage])
                    = 285,80 € (= Zollwert) x 12% (Zollsatz) = 34,30 € (zu zahlender Zoll)

                    b) Abgabenbetrag Einfuhrumsatzsteuer
                    285,80 € (= Zollwert) + 34,30 € (zu zahlender Zoll) = 320,10 € (Einfuhrumsatzsteuerwert)
                    320,10 € (Einfuhrumsatzsteuerwert) x 19% (Einfuhrumsatzsteuersatz) = 60,82 € (zu zahlende Einfuhrumsatzsteuer)

                    c) Gesamtabgaben
                    34,30 € (zu zahlender Zoll) + 60,82 € (zu zahlende Einfuhrumsatzsteuer) = 95,12 € Gesamtabgaben



                    Soweit.
                    Zuletzt geändert von Dog; Gestern, 14:43. Grund: Rechtschreibung, bzw. das Fehlen dieser :(

                    Kommentar


                    • Mittagsfrost
                      Mittagsfrost kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Es ist schon bitter, daß zusätzlich zum nicht geringen Kaufpreis noch einmal 61% für Versand und Abgaben fällig werden.

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