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  • #31
    #31 (mein erster Beitrag im Forum, aber ich war ja auch schon einiges unterwegs) Packe alles sofort wieder in die Tasche/Rucksack ein und mach die Tasche fest zu, was Du nicht mehr unmittelbar benötigst. Das hat mehrere Vorteile: Erstens kommt nichts weg oder wird vergessen. Zweitens sieht es nicht so nach Hobby-Bushcrafter mit Feuerwahn aus, wenn ein Förster oder Jäger Dich beim 'Wildzelten' entdeckt. Und drittens hat mir der Tipp schon mal meine Ausrüstung gerettet, als an der Altmühl plötzlich der heftigste 10-Minuten Orkan durchgefegt ist, den ich je erlebt hab. Der hat ganze Zelte durchs Gebüsch gesiebt, mein Zeug blieb hängen/liegen. Und viertens noch, Nachts suchen Raupen immer Verstecke, und Ihr glaubt kaum, wo die überall rein kriechen.

    #32 schliesst sich da an: Ich esse nie da wo ich schlafe. Zum essen gibts meist schönere, sonnigere Gelegenheiten, geschlafen wird dann unter Bäumen. So kommt man morgens auch schneller weg ohne erst alles aus und wieder einpacken zu müssen, und sucht sich erst mal einen schönen Platz fürs Frühstück.

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    • #32
      #33 Ein Streichholz lässt sich mit einem scharfen Messer der länge nach Spalten. Vierteln geht bei mir mit etwas Übung sehr gut. Die Reibtechnik zum Zünden sollte ausgiebig geübt werden.

      Über das Aufspalten hab ich in einem Brief vom Großvater meiner Frau aus einem Russischen Kriegsgefangenenlager gelesen (Sehr sehr schlimm). Die haben noch wesentlich mehr aus einem Streichholz rausbekommen, hatten aber wie ich vermute eventuell dickere Streichhölzer.
      Zuletzt geändert von Gjallarhorn; 01.03.2017, 10:40.

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      • #33
        #34 Hattest du einen fest installierten Ofen oder Herd zur Verfügung? Bevor Du den Ort verlässt, bereit die Feuerstelle wieder vor. Kleinstholz und Anzünder reinlegen, Kleinholz und Scheite zur Seite. Genug für mindestens 1-2 Stunden. Schließlich lege eine Zündquelle sichtbar auf den Ofen. Bei einer Streichholzschachtel nimm ein Streichholz heraus und klemme es so in den Schachtelschieber ein, das man das Holzstückende greifen (am unteren Ende) und das Streichholz heraus ziehen kann.
        Der nächste Camper wird sich zumindest sehr freuen, oder aber in einer Überlebenssituation schnell eine Lebensrettende Wärmequelle generieren können. Daher auch das vorbereitete Streichholz, denn mit fast erfrorenen Fingern bekommt man nicht mal mehr ein Streichholz aus der Schachtel.

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        • #34
          #35 Zecken Schutz ohne Chemiekeule
          Kokosfett oder Öl! Diesen Geruch mögen die kleinen Biester wohl auch nicht, zusätzlich pflegt es auch noch die Haut und kann zum kochen verwendet werden.

          Mittlerweile drei Jahre Waldkindergarten nicht eine Zecke! Kann ich nur empfehlen!
          Never without my Hammock!

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          • TreeGirl
            TreeGirl kommentierte
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            Komm mal in den Bayerischen Wald und führ mir das vor Ich habe voll eingeschmiert im Garten gearbeitet und die Zecken haben sich davon wenig beeindruckt gezeigt. Wir haben hier halt sehr viele. Wenn ich mich richtig erinnere, war Kokosöl in offiziellen Tests auch nicht so wirksam wie Deet oder Picaridin. Und um zu schützen reicht ein Tupfer hinterm Ohr leider nicht, sondern die Haut muss bedeckt sein. Vielleicht habt ihr im Kindergarten einfach keine oder nicht sehr viele Zecken?

            Ich koche im Übrigen auch viel mit Kokosöl und esse fast jeden Tag einen Esslöffel im Porridge, deshalb kann ich mit Sicherheit sagen, dass es bei mir leider auch nicht im Körper als Zeckenabschreckung wirkt

          • Konradsky
            Konradsky kommentierte
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            Wie wäre es denn mal den Zistrosentee auszuprobieren.
            Er soll ja vorbeugend schützen Als auch bei Borreliose lindert helfen.
            Ich kenne zumindest einen, bei dem das hilft.
            Mach und Berichte!!;-)

          • TreeGirl
            TreeGirl kommentierte
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            Ich hab halt Angst, mir wieder eine Borreliose einzufangen. Bisher waren die einzig zuverlässigen Mittel Deet und Picaridin. Selbst das hochgelobte Permethrin hat nicht funktioniert - aber vielleicht war mit meiner Charge etwas nicht in Ordnung. So gerne ich mir die Biester mit Hilfe von gut verträglichen Mitteln vom Hals halten würde: ich schwinge lieber die Chemie-Keule bevor ich mich mit einer so fiesen Krankheit wie Borrelliose herumschlage. Natürlich kommen bei mir die Hosenbeine in die Socken, und das Shirt in die Hose, so dass ich nur oben herum schmieren und sprühen muss. Und ich versuche die offensichtlichen Orte zu vermeiden, wo sich Zecken gerne aufhalten (hohes Gras, Stellen mit ständig feuchtem Boden). Aber trotzdem sammele ich noch viele Zecken ab.

        • #35
          Ich meditiere einfach und ich bekomme keine Zecken.
          So einfach kann es sein.

          Beim letzten Mal in Mengerschied hat mich Treegirl aus dem
          Konzept gebracht und ich habe das erste Mal in meinem Leben eine Zecke gehabt.

          Gruss
          Konrad

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          • TreeGirl
            TreeGirl kommentierte
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            Meine Anwesenheit reicht um Zecken hungriger und sauglustiger zu machen Vermutlich rieche ich so appetitlich (für Zecken)

        • #36
          #36 Wenn man sein Essen auf einem Hobokocher zubereitet, wird der Topf oft durch Ruß schmutzig. Wenn die Außenfläche des Topfes vorher mit Seifenlösung eingerieben wurde, haftet der Ruß nicht so stark und läßt sich leichter entfernen.
          Noch lästiger als Ruß sind klebrige Teerablagerungen. Man kann sie verringern, indem man trockenes Holz benutzt, harzhaltige Hölzer vermeidet (Laub- statt Nadelholz) und zum Kochen die Glut statt der Flamme nutzt.
          Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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          • Waldläufer70
            Waldläufer70 kommentierte
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            Zumal die Paste ja ordentlich erhitzt worden ist, könnte es sein, dass die "Seife" dann ökologisch verträglicher ist. Gemäss "Leave no Trace" müsste man ohnehin verhindern, dass man direkt im Gewässer wäscht. Zudem müsste man das Abwaschwasser grossflächig verteilen.

          • Mittagsfrost
            Mittagsfrost kommentierte
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            Du hast vollkommen recht! Im Wasser abwaschen ist eine Sauerei. Essensreste und Spülmittel können die im Wasser lebenden Organismen beeinträchtigen. Erledigt man jedoch den Abwasch ein paar Meter vom Gewässer entfernt und verteilt das Abwasser, können die Reste von im Boden lebenden Mikroorganismen abgebaut werden. Durch die Filterwirkung des Bodens kommt dann im Grundwasser wieder sauberes Wasser an.
            Kleiner Mehraufwand, aber große Wirkung.

          • Waldläufer70
            Waldläufer70 kommentierte
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            Das Tragische ist, dass man ja am liebsten in der Nähe von Trinkwasser lagert: Das wären dann quellnahe Bäche und/oder Gebirgsbäche. Gerade diese Gewässer sind von Natur aus oligotroph (d.h. sie enthalten kaum Nährstoffe), was sie zu einem spezifischen Lebenraum (Biotop) macht. Bringt man dann dort Nährstoffe (in Form von Essensresten) ein, so verändert man den Nährstoffgehalt, macht aus einem von Natur aus oligotrophen Gewässer kurzfristig ein eutrophes (gut mit Nährstoffen versorgten) oder gar polytrophes (stark mit Nährstoffen versetzten) Gewässer. Viele Organismen, auch solche, die die Gewässerqualität anzeigen, können dann absterben (so z.B. Eintagsfliegenlarven). [Ich hoffe, ich habe das hier nicht ganz falsch ausgeführt. Das sind letzte Erinnerungen aus meiner Schulzeit, wo wir als Projekt mal einen Sommer lang ein Biotop chemisch und biologisch untersucht haben. War jedenfalls ziemlich interessant, insbesondere die Abnahme des Kieselsäuregehalts bei zeitgleicher Zunahme der Kieselalgenpopulation.]
            Zuletzt geändert von Waldläufer70; 12.05.2017, 13:57.

        • #37
          #37 Eines der besten Mittel, um russige Töpfe sauber zu bekommen, ist, sie mit der feinen, grauen Asche eines Feuers einzureiben. Mit etwas Wasser aufgeweicht ergibt sich so eine optimale Reinigungspaste, dank der sich der Schmutz sehr leicht löst. Pfannen und Töpfe werden oft wieder blitzeblank.
          Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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          • Konradsky
            Konradsky kommentierte
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            Wenn man Fichtenholz als Brennmaterial nimmt, nennt sich die Asche auch Pottasche und kann als
            Backtriebmittel als auch als Reinigungsmittel verwendet werden.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumcarbonat

          • TreeGirl
            TreeGirl kommentierte
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            Den Ruß habe ich nur mit Benzin wieder abbekommen Zuerst habe ich allerdings mit einem Schaber die mehrere Millimeter dicke Schicht abgekratzt.

          • Waldläufer70
            Waldläufer70 kommentierte
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            Am besten geht es, wenn man das nach jedem Gebrauch macht. Ich denke, wenn der Russ samt Teerkondensat mal millimeterdick festgebrannt ist, wird das Reinigen schwierig. Viele stört es ja auch gar nicht, wenn der Topf schwarz ist. Man muss dann halt beim Kochen immer mehr Masse erhitzen - und unterwegs tragen...

        • #38
          #38 Ridgeline-Organizer zuhause vergessen oder keine Zeit mehr gehabt, ihn umzuhängen? - Falls du einen doppelseitigen Packbeutel für die Hängematte hast, ist damit ganz einfach ein Organizer gebastelt:

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 45436Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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          Wenn man den Kordelzug etwa zur Hälfte verschliesst, fällt auch nichts raus und dennoch ist alles gut greifbar.

          Bestimmt keine weltbewegende Idee und bestimmt hatten die schon andere. Ich hatte am Samstag keine Zeit mehr, einen Organizer an der neuen Hängematte zu befestigen. Da hatte ich spontan die Idee und habe einen zweiten Packbeutel eingepackt.
          Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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          • #39
            Ein paar Tips für die "Wildcamper" :

            Such dir einen ruhigen Ort, bau auf bei Sonnenuntergang, bau ab bei Sonnenaufgang - wenn doch noch jemand kommt ein freundliches Wort über die Gegend - in quasi allen Ländern Europas ausprobiert und noch nie verjagt worden (nicht einmal von der slowenischen Grenzpatrouille).

            Wenn es regnet, spann das Tarp so, dass du Regenwasser im Behälter sammeln kannst. So verbrauchst Du kein (Trink)-Wasser für Abwasch oder Hygiene.

            Mit einem Waschlappen kann man mit sehr wenig Wasser seine Körperhygiene erhalten.

            Willst Du abends ein kühles Bier, kauf dir am Nachmittag tiefgefrorene Nahrung und pack die Bierdose dazu.

            Noch etwas Hängematten-Spezifisches : häng den Rucksack mit einem Karabiner ans Kopfende der Hängematte, so bleibt er unter dem Tarp und über dem Boden. Die Schuhe können zusammengebunden am Fussende hängen.


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            • TreeGirl
              TreeGirl kommentierte
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              Hm, vom Tarp gesammeltes Wasser für die Körperhygiene: OK. Als Trinkwasser? Mein Tarp ist voller Vogeldreck. Außerdem bin ich nicht sicher, ob die Beschichtung lebensmittelecht ist. Hat jemand dazu mehr Informationen?

            • Hangtastic
              Hangtastic kommentierte
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              TreeGirl Ich hab es so verstanden, dass man dann KEIN Trinkwasser verschwendet, weil man sich mit dem "Tarpwasser" waschen kann

            • TreeGirl
              TreeGirl kommentierte
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              Stimmt, jetzt wo ich es nochmal lese...

          • #40
            #40: Händewaschen mit 50 ml Wasser

            Nimm einen ordentlichen Schluck Wasser in den Mund, lass etwas weniger als ein Drittel davon in die hohle Hand laufen und reibe deine Hände. Wiederhole das Ganze zwei Mal. Das übrige Wasser im Mund kannst Du einfach runter schlucken, da ist ein bisschen viel Spucke drin.

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            • #41
              #41 Der ideale Feuerstarter: Nimm etwas Watte, oder eine alte Kissenfüllung, reiße sie in kleine Stücke und reibe diese mit etwas Vaseline ein. Anschließen kann man das ganze wunderbar in solchen Gefäßen aufbewahren https://www.bw-online-shop.com/wasse...m_campaign=pdm

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              • #42
                #42 Die gesammelten Flusen aus dem Sieb eines Wäschetrockners eignen sich auch hervorragend als Feuerstarter. Anstatt in den Müll zu schmeißen in einer alten Pulmoll-Bonbondose lagern, und man hat dann immer eine gute Portion Entflammbares dabei.
                Innere Betrachtungen anzustellen ist viel interessanter als Fernsehen, und es ist eine Schande, daß nicht mehr Menschen darauf umschalten. (Robert M. Pirsig: "Zen und die Kunst ein Motorrad zu Warten")

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                • Womble
                  Womble kommentierte
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                  Wenn ich mal nur die Flusen, die meine Jungs so im Kopf haben, als Feuerstarter nehmen könnte ;-)

                • Mittagsfrost
                  Mittagsfrost kommentierte
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                  Ich vermute eher, dass Deine Jungs Flausen im Kopf haben. Die brennen leider nicht.

                • TreeGirl
                  TreeGirl kommentierte
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                  Erfahrungsgemäß haben Jungs keine Probleme mit dem zündeln. Gib ihnen ein Streichholz, dann finden sie auch etwas zum abfackeln

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