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Wie spannt ihr eure Tarps mit Türen ab?

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  • Wie spannt ihr eure Tarps mit Türen ab?

    Bevor Warbonnet die neuen Mini-Türen-Tarps heraus gebracht hat, habe ich nur türenlose Tarps benutzt. Und seitdem es Mini-Türen-Tarps gibt, hatte ich leider noch keine Gelegenheit mit einem zu campen. Deshalb würden mich die Erfahrungen von Türen-Tarp-Nutzern mit ihren Abspannungsarten interessieren. Damit meine ich nicht die Aufhängung (von der das Tarp oben gehalten wird), sondern die Abspannung der "Tie-Outs" und "Panel Pulls". Alle Warbonnet Türen-Tarps (Superfly, Thunderfly, Minifly) haben z.B. 4 Hauptabspannpunkte und 4 weitere Abspannpunkte für die Türen. Das Superfly und das Thunderfly haben zusätzlich noch 4 Panel Pulls.

    1. Wieviele Abspannleinen verwendet ihr meistens? Reichen euch 6 Leinen aus (an den 4 Hauptpunkten und die 2 Türen jeweils zusammen), oder spannt ihr jede Tür einzeln ab?
    2. Wie spannt ihr die Türen bei gutem Wetter ab?
    3. Wie spannt ihr die Türen bei schlechtem Wetter ab?
    4. Was verwendet ihr für die Panel-Pulls? Gar nichts? Tarp Pole Mod? 4 extra Abspannleinen? 2 extra Abspannleinen?
    5. Welche Abspannung und wieviele Leinen würdet ihr einem Neuling empfehlen?

    Danke!
    hammockfairy.com
    Hängematten & Zubehör

    Anfragen bitte direkt an treegirl@hammockfairy.com - nicht per PN. Danke!

  • #2
    Bei meinem Superfly ist an jeder "Tuer" eine Leine befestigt an deren Ende sich ein Dutch Hook befindet. Der geht dann durch den D Ring des gegenueberliegenden "Hauptpunktes" und hakt dann in einen Prussik Knoten, der sich auf der selben Leine wie der DutchHook befindet. Mit dem Prussik kann ich dann die Spannung der Tuer regulieren. Die selbe Methode kannst Du dann auch bei gutem Wetter benutzen, nur das Du die Tuer dann unter oder ueber dem Tarp zurueckklappst und den DutchHook dann durch den D-Ring der gegenueberliegenden Tuer fuehrst (und mit Prussik die Spannung regulierst). Wenn ich nur eine (der vier) Tueren offen haben will, bzw. eine Seite, dann klappe ich die Tueren zrueck und befestige sie an den Pole Mods (die benutze ich meistens). Kleine quick-release buckles funktionieren hier eventuell besser als der DucthHook, das habe ich aber bis jetzt auch noch nicht ausgetuefftelt. Was mir bei meinem System nicht so gefaellt, ist das wenn Du nur eine Tuer offen haben willst und das tarp tief gespannt ist, so dass Du seitlich raus moechtest, Du immer ueber die Abspannleine der anderen Tuer klettern musst.
    Also insgesamt 8 Leinen fuers Superfly (plus 2 fuer die Ridgeline) und die Pole Mods fuer mich.
    Beim Thunder und Minifly liefert WB ja die kleinen Karabiner mit und bei schlechtem Wetter klippst Du dann jeweils die beiden D-Ringe einer Tuerseite zusammen und spannst das Ganze dann mit einer Leine ab. Bei gutem Wetter klappst Du die Tueren dann ueber dem Tarp zurueck und bestigst es dann wieder jede Seite mit einem Karabiner. Mein Thunderfly kam bis jetzt nich nicht zum Einsatz, so verstehe ich es aber.

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    • #3
      8 Leinen macht das.
      4 an den Hauptpunkten und 2 an den Türen.
      Oder steh ich da grad aufm Schlauch? Pipeline?

      Ich persönlich habe an meinem Tarp Gummikordeln und 5 Abspannpunkte pro Seite.
      Mit Türen spanne ich dann jeweils den vorletzten Abspannpunkt mit Hering über die Gummikordel ab.
      Die Tür eben über den letzten Abspannpunkt.
      Da brauche ich 4 Heringe. mehr als normal.

      1. mit Türen 8
      2. bei gutem Wetter, keine Türen, Tarp wird an den Ecken abgespannt
      3. bei schlechtem Wetter, Tarp wird ein Abspannpunkt vor der Ecke abgespannt, Ecke als Tür umgeschlagen, abgespannt.
      4. versteh ich nicht
      5. kommt auf die Tarpform an. Meine natürlich. Mit Gummikordel, 8 lange Schlaufen bzw. wenn man vorne offen lassen will, Tarphälfte als Dach, mit Dutch Hookworms und zwei Äste in passender Höhe.

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_20180224_175924 (800x600).jpg
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Größe: 401,4 KB
ID: 44612


      Setup jetzt vergangenes Wochenende.
      Rückseite Windrichtung. Mit Türen abgespannt. Leider durch den Winkel der Aufnahme schlecht zu erkennen.
      Nach Vorne, zunächst mit "Dach" und Ästen, Hookworms.
      Bei zu kalter Nacht oder zunehmenden Wind, hätte ich beide Seiten gleich abgespannt.
      Was aber nicht der Fall war.

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      • #4
        Ich Spanne das Superfly mit 4 Schnüren ab. Dan spanne ich eine Tür pro Seite nach unten ab. Die zweite binde ich in den d-Ring der anderen.
        Offen binde ich eine Tür des Fußendes an die des Kopfendes. Unter dem Tarp.
        Ich habe die Schnüre genau so gemacht wie es Brandon im Video zeigt.
        Bin zu geizig für Dutchbling

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        • #5
          Ich spanne mein Minifly mit 6 Schnüren ab. Die 4 Abspannpunkte mache ich mit an den Heringen befestigten Schnüren an denen je eine Cord Claw sitzt. Die wird am Tarp in eine kleine Schlaufe aus elastischer Kordel eingehakt und so ist es echt einfach zu spannen. Die kleinen Türen spanne ich ebenfalls am Baum ab. Leine mit Dutch Hook an den Baum und am anderen Ende wieder Cord Claw ( ja ich find die einfach nur gut...). An den Türen habe ich einen der Warbonnet Karabiner die dabei waren mit elastischer Kordel. Damit clipse ich die Türen zusammen und in die Kordel wird die cord Claw eingehakt. Bei gutem Wetter Cord Claw aushaken und Türen mit Karabiner über dem Tarp zusammenbinden.


          Edit: da ich selbst Neuling bin würde ich Cord Claws empfehlen. Deren Funktionsweise versteht jeder direkt.
          Zuletzt geändert von Valdaraichon; 28.02.2018, 21:19.

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          • #6
            An den Hauptabspannpunkten meines Miniflys sind an kleinen Gummischlaufen Tarpworms befestigt, an denen die Abspannschnüre in bekannter Weise befestigt werden. Die Schnüre sind fest mit den Heringen verbunden.
            An den Türen sind jeweils elastische Schnüre angebracht, an deren Enden eine einfache Schlaufe geknotet ist. Bei gutem Wetter werden die Türen hochgeklappt und mittels Karabiner über dem Tarp befestigt (die Gummikordel ist dabei also überflüssig).
            Brauche ich die Türen, so werden die beiden Gummischüre einfach am Baum befestigt indem ich die Gummischlaufen durch einen kleinen Karabiner verbinde. Dann sind die Türen etwas geöffnet. Möchte ich die Türen schließen clippe ich den Karabiner in die beiden D-Ringe der Türen ein und spanne sie an den Gummischnüren ab.
            Eine weitere Möglichkeit ohne Karabiner ist es, die Gummischlaufen an den Tarpworms des gegenüberliegenden Hauptabspannpunktes zu befestigen. Sie werden einfach unter den Worm "geschoben" (mir fällt im Moment nicht ein, wie ich es besser beschreiben könnte - ihr wisst sicher was gemeint ist).

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            • #7
              Ich habe von Treegirl ein Thunderfly gekauft, und bisher habe ich mein Startsetup nur noch ein wenig erweitert, nicht gewechselt.

              Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
              1. Wieviele Abspannleinen verwendet ihr meistens? Reichen euch 6 Leinen aus (an den 4 Hauptpunkten und die 2 Türen jeweils zusammen), oder spannt ihr jede Tür einzeln ab?
              Ich verwende vier Abspannleinen mit Hookworms von Dutch. Dabei ist die Schnur am Hering befestigt und der Haken an der Schnur. An die vier Befestigungstriangeln am Thunderfly habe ich jeweils eine Gummikordel geschlauft, an die der jeweilige Haken befestigt wird. An den Türen habe ich an jedem Dreiecksring ebenso Gummikordel befestigt, allerdings das Ende an der jeweiligen Tür durch einen Tanka geschlauft, damit ich die Länge verändern kann. Am entfernteren Ende der Gummikordel ist jeweils ein Handschuh-Haken ("Mittenhook") befestigt, um die beiden Gummikordeln an irgendetwas einzuhaken (siehe unten).

              Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
              2. Wie spannt ihr die Türen bei gutem Wetter ab?
              Bei gutem Wetter hake ich die Handschuh-Haken ineinander. Entweder jeweils auf der Rückseite des entsprechenden Baumes an Kopf- und Fußende, an dem auch die Ridgeline befestigt ist (damit sind die Türen quasi eine Verlängerung der Tarpseitenflächen), oder ich führe die Gummikordeln mit dem Handschuh-Haken innen (oder auch an der außen) an der jeweiligen Tarpseite entlang und verhake den Haken mit dem entsprechenden Pendant vom Fußende. Das hat den Vorteil, dass man damit noch zwei "Wäschleinen" unterhalb des Tarps bekommt, wo man seine stinkigen Socken aufhängen kann ;-)

              Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
              3. Wie spannt ihr die Türen bei schlechtem Wetter ab?
              Bei schlechtem Wetter nehme ich jeweils eine Gummischnur und hake den Handschuh-Haken jeweils unten am Dreiecksring der gegenüberliegenden Tarpfläche ein (siehe Foto). Damit reduziere ich ein wenig den Regenzulauf an Kopf- und Fußende und die Türen sind ein wenig unter Spannung, dass sie nicht so flattern. Dabei ist es aber sinnvoll darauf zu achten, dass der Wind nicht zwischen die beiden Türen greifen kann und es dann doch flattert. Also immer schön die Windrichtung beachten und dann entscheiden, welche Türseite als erstes eingehakt werden soll.

              Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
              4. Was verwendet ihr für die Panel-Pulls? Gar nichts? Tarp Pole Mod? 4 extra Abspannleinen? 2 extra Abspannleinen?
              Dafür habe ich mit den Tarp Pole Mod mit verstellbaren Schnüren gebaut, wie ihn Jason in seinem YouTube-Video (ab ca. 7:45) erklärt. Ohnehin habe ich mich von ihm bei meinem Setup insgesamt sehr inspirieren lassen (siehe Punkt 2).

              Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
              5. Welche Abspannung und wieviele Leinen würdet ihr einem Neuling empfehlen?
              Ich würde Neulingen eine 4-Leinen-Konstruktion empfehlen und dazu noch 2 Extraschnüre, um die Türenden an jedem Ende mit dem von Warbonnet mitgelieferten Mini-Karabiner erst zusammen zu bringen und dann gemeinsam mittels Schnur und Hering am Kopf- und Fußende im Boden zu fixieren. Bei gutem Wetter kann man die Türenden außerhalb des Tarps hochklappen und mit dem Mini-Karabiner oberhalb der Firstleine fixieren.
              Innere Betrachtungen anzustellen ist viel interessanter als Fernsehen, und es ist eine Schande, daß nicht mehr Menschen darauf umschalten. (Robert M. Pirsig: "Zen und die Kunst ein Motorrad zu Warten")

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