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Spreizstäbe für Brückenhängematte

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  • Spreizstäbe für Brückenhängematte

    Guten Tag, um mich kurz Vorzustellen, ich bin 20 Jahre alt, bin gerne draußen unterwegs und verspühre seit einiger Zeit das bedürfnis, möglichst unabhängig die welt zu erkunden, nur ich und mein Rucksack, ganz minimalistisch halt. Da es für mich wichtig ist draußen zu schlafen wo und wann immer ich will, ist mir bewusst geworden das ich mit der isomatte in tropischen gebieten nicht weit komme.
    Also kurz recherchiert und die TTTM Double besorgt, nun bin ich Seitenschläfer und konnte sehr schlecht in ihr schlafen. Nach dem Lesen einiger treads, rückte die Brückenhängematte immer weiter in mein Visier. Da diese aber leider sehr teuer sind, habe ich vor mir selber eine zu nähen.

    Zur Hängematte
    - der Hängemattenkörper soll aus doppellagigem Hexon 2.4 bestehen
    - Gurtband (Polyester) 14 mm (430 daN) für die Seiten
    - Dyneema für die aufhängung

    Nun mein Problem: ich würde mir die Spreizstäbe gerne selber aus Alu Rohren anfertigen.
    - wie viel mm sollte die Wandstärke der Rohre mindestens betragen ?
    - welchen durchmesser könnt ihr empfehlen ?

    Da ich die Rohre für geringes Packmaß gerne aus zwei Teilen haben möchte, sind mir folgende Verbindungen eingefallen.
    - auf beide rohre ein Gewinde schneiden und diese dann mit einer Muffe verbinden
    - in einem Rohr, ein kleineres Rohr befestigen, welches den Außendurchmesser gleich den Innendurchmesser des anderen Rohres hat. So kann man diese ineinander stecken (Zeltstange)
    Habt ihr weitere Ideen ?

    In die seitlichen öffnungen der Rohre kommt dann jewils eine Einschlaghülse + Stift für Möbelrollen,
    an denen dann eine eigenanfertigung ähnl. den Titanium Bridge Hammock End-Set von Dutch kommt.

    So ist mein Plan. könnt ihr mir weiterhelfen ?
    VG und euch noch nen angehnehmen Tag.

  • #2
    Hallo Grubengustel und willkommen im Forum!

    dendronaut, der Hersteller der legendären KOMA-Brückenhängematte, hatte Tatonka-Zeltstangen zu Spreizstäben umfunktioniert. Die Endkappen hat er per 3D-Drucker gefertigt. Frag ihn doch mal, vielleicht hat er noch welche rumliegen!

    Ein anderer Forist hat den Kunststoffgriff eines Schraubenziehers dafür verwendet. Wäre vielleicht auch eine Option.

    Hexon ist ein prima Stoff, sehr gute Wahl! Aber 2.4 und doppellagig? Ist das nicht ein bißchen schwer? 1.6-er sollte reichen. Was sagst Du, TreeGirl ?
    Zuletzt geändert von Mittagsfrost; 05.11.2018, 21:50.
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    • #3
      Ich möchte nur kurz eine Sache (meiner Meinung nach) richtig stellen. Eine Gathered End Matte (wie z.B. die TTTM) und das seitliche Schlafen passen hervorragend zusammen. Ich schlafe immer in einer solchen GE-Hängematte und immer auf der Seite. Allerdings bin ich von den TTTM abgekommen und ziehe die Warbonet Traveler oder die Arbora Matten vor, da der Stoff nicht so dehnbar ist und ich dadurch waagrechter liegen kann. Und: natürlich muß man auch auf der Seite diagonal liegen, um nicht "durchzuhängen".... Da muß man ein bißchen rumprobieren.

      Umgekehrt: wenn man in einer Brückenhängematte seitlich liegt und die Beine dabei ca. rechtwinklig anzieht, stört einen (mich) der ziemlich harte Rand der HM, die im mittleren Bereich relativ schmal ist.

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      • #4
        Ich stimme barfuß zu. Ich bin eigentlich Bauchschläfer. In der Warbonnet Blackbird XLC kann ich in einer 3/4-Bauch-1/4-Seiten-Position schlafen, in Seiten- oder Rückenlage sowieso. In der KOMA klappt es aber nur auf dem Rücken. Beim Beine anziehen stört die scharfe Kante des seitlichen Gurtbandes.

        Das soll Dich aber nicht davon abhalten, eine Brückenhängematte zu bauen.
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        • #5
          Aus meiner Sicht ist das alles eine Frage der Masse / Maße.

          In einer klassischen Hängematte (Gathered-End) lässt sich sicher auf der Seite schlafen, nur sollte sie auch ausreichend lang dafür sein (ca. 1.9mal deine Körpergrösse). Zudem empfiehlt sich da ein fester, wenig dehnbarer Stoff. Da wäre das Hexon 2.4 eine gute Wahl. Auch musst du da mit dem Hängewinkel experimentieren. Nicht immer passt der auf Anhieb.

          Bei Brücken-Hängematten (ich kenne nur die, die ich selber genäht habe) sieht es aus meiner Sicht so aus: Wenn du dort auf der Seite schlafen möchtest, sollte sie in der Mitte ausreichend breit sein, damit du dem von barfuß erwähnten harten Band an den Seiten ausweichen kannst. Meine ist auch in der Mitte noch 100cm breit; da geht das. Ich habe meine aus Hexon 2.4 gefertigt, habe aber den Eindruck, dass dieser Stoff bereits zu hart ist, um angenehm auf der Seite schlafen zu können. Ich verspüre da jeweils einen recht harten Druck auf der Schulter. Meine nächste würde ich deshalb eher aus einem 1.6er-Stoff nähen, um herauszufinden, ob dann dieser Druck auch wirklich abnimmt und das Liegen auf dem Rücken dennoch nicht unangenehm. Natürlich hat auch der Hängewinkel einen Einfluss darauf, wie hart sich der Stoff anfühlt: Je flacher du die Brücke abspannst, desto härter fühlt sich der Stoff an, da dann ganz allgemein die Spannungen im ganzen System zunehmen.

          Bei einer Brücken-Hängematte arbeitest du mit viel mehr Spannung. Der Aufhängewinkel ist tendentiell flacher, was grundsätzlich schon einmal zu höheren Spannungen führt. Dann müssen die Spreizstäbe deutlich höhere Kräfte aufnehmen, je breiter du die Hängematte machst.

          Bei meiner nutze ich zwei Alustangen, die nächstdünnere als inneres Verbindungselement (von DutchWare). Das funktioniert recht gut, allerdings wäre eine Unterteilung in drei Teile von der Belastung her besser (nicht unbedingt vom Packmass und vom Gewicht her). Bei zwei Teilen hast du nämlich die höchste Belastung genau dort, wo die Stäbe zusammengesteckt werden. In meinem Fall nutze ich einen 19mm dicken Stab (Wandstärke 1mm) am Kopfende (110cm lang) und einen 17mm dicken Stab (Wandstärke 1mm) am Fussende (92cm lang). Wichtig ist, dass die Steckverbindung möglichst nicht wackelt, weshalb ich das Innenrohr etwas mit Klebband umwickelt habe.

          Es gibt diverse Projekte für Brücken-Hängematten hier im Forum. Meines findest du bei Interesse hier. (Wie gesagt, ich kenne nur diese und kann dir nicht sagen, ob ein Nachbau - eventuell mit einem elastischeren Stoff - lohnt.)

          Willkommen im Forum!
          Zuletzt geändert von Waldläufer70; 06.11.2018, 15:50.
          Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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          • Mittagsfrost
            Mittagsfrost kommentierte
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            Eine Frage der Masse (in kg) oder der Maße (in m)?

            Vieles in der Schweiz ist großartig, aber Euer fehlendes "ß" ist manchmal wirklich ein Mangel.

          • Waldläufer70
            Waldläufer70 kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Beides.

            Auf der Schweizer Tastatur gibt es kein ß, sprich: Wir unterscheiden hier nicht.

          • Waldläufer70
            Waldläufer70 kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Auch die Zahlenformate sind unterschiedlich:

            Deutschland: 7.328,2
            Schweiz: 7'328.2 (auch das Komma ist bisweilen gebräuchlich)
            Englischsprachiger Raum: 7,328.2

        • #6
          Ich hab die da von Esvo verwendet: https://www.esvocampingshop.com/de/t...60-cm-5-teilig
          Die mittlere der 5 Stangen hab ich so zerschnitten, dass ich mit dem längeren Teilstück insgesamt auf ca. 100cm für den Kopf und mit den dünneren Stücken auf ca. 60 cm für die Füße komme.
          Die Endkappen hab ich mir mit dem 3D Drucker gedruckt, aus Nylon (das hält hervorragend) mit einem Metallkern.

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_20160406_071240.jpg
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ID: 51426

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          • #7
            Was ich noch ergänzen möchte: Je länger die Spreizen werden sollen, desto dicker sollte der Rohrdurchmesser sein. Du kannst grob davon ausgehen, dass die Belastbarkeit der Rohre (bei gleichen Angriffswinkeln) mit zunehmender Länge im Quadrat abnimmt.

            Mein 110cm langes 19mm dickes Rohr am Kopfende geht für mich. Ich denke aber, dass ich der Grenze bereits relativ nahe komme. Würde ich mehr als 90kg, allenfalls 100kg wiegen, dann wären sie bereits zu schwach. Dann müsste ich entweder kräftigere Rohre verwenden oder die Spreizen am Kopfende schmaler oder den Stoff breiter machen oder das Aufhänge-Dreieck verlängern oder die seitliche Kurve tiefer und damit den Aufhänge-Winkel steiler machen oder mehrere der genannten Massnahmen kombinieren.
            Zuletzt geändert von Waldläufer70; 07.11.2018, 10:34.
            Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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            • #8
              Erstmal vielen Dank für euren Beitrag, ich bin jetzt ein wenig unschlüssig geworden.

              Nun meintet ihr ja das es sehr wohl möglich ist in einer GE seitlich zu schlafen. Das möchte ich gerne noch einmal ausprobieren und werde mir dazu eine Matte mit den Maßen 350 cm x 150 cm aus Hexon 2.4 anfertigen. Ich bin 185m groß und das sollte ausreichen um seitlich darin zu schlafen oder ?

              Ich fand die Maße von deiner Brückenhängemate Waldläufer70 sehr ansprechend, wegen der Beinfreiheit. Da ich gerne in einer leichten Embryonalstellung schlafe ( wo der Abstand von Kniespitze zu Fuß 80-90 cm betragt ) dürfte ich nicht die "harten Seitenwände berühren" oder ?

              Als Stoff werde ich nun das Hexon 1.6 doppellagig nehmen um ein wenig Gewicht zu sparen. -> macht es überhaupt Sinn für mehr Schlafkomfort eine Isomatte zu verwenden, oder sollte ich diese lieber weglassen? Weil dann kann ich ja auch nur einlagig gehen.

              Hält der Stoff einlagig diese Spannung aus, wenn ich mit meinen 65 Kg in ihm liege und die Hängematte Flach abgespannt ist ?

              Vielen Dank und bis Später.

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              • #9
                Meinst Du jetzt Isomatte in der GE Hängematte oder in der Brückenhängematte?
                In der gathered end Hängematte sind Isomatten nur eine Notlösung gegen das Frieren von unten. Ein Underquilt ist viel bequemer. Gebogene Hängematte und flache Isomatte passen nicht gut zusammen. Das Verrutschen der Isomatte wird durch das Einklemmen zwischen die beiden Hängemattenlagen nur etwas verhindert.
                Bei der Brückenhängematte reicht es eigentlich, die Isomatte hineinzulegen. Da sie ziemlich flach liegen kann und die Seitenwände ein Wegrutschen verhindern, braucht man das Einklemmen eigentlich nicht. Dennoch ist es auch hier etwas komfortabler mit einer doppellagigen Hängematte.

                Argon 1.6 hält schon eine Menge aus. Wenn Du es mit dem "flach abspannen" nicht übertreibst, sehe ich keine Probleme. Versuche doch mal, die Belastbarkeit des Stoffes in Newton pro Meter herauszubekommen und lies Dir mein Physiktraktat durch!
                Zuletzt geändert von Mittagsfrost; 07.11.2018, 17:51. Grund: Ergänzung
                Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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                • #10
                  Zitat von Grubengustel Beitrag anzeigen
                  Erstmal vielen Dank für euren Beitrag, ich bin jetzt ein wenig unschlüssig geworden.

                  Nun meintet ihr ja das es sehr wohl möglich ist in einer GE seitlich zu schlafen. Das möchte ich gerne noch einmal ausprobieren und werde mir dazu eine Matte mit den Maßen 350 cm x 150 cm aus Hexon 2.4 anfertigen. Ich bin 185m groß und das sollte ausreichen um seitlich darin zu schlafen oder ?

                  Ich fand die Maße von deiner Brückenhängemate Waldläufer70 sehr ansprechend, wegen der Beinfreiheit. Da ich gerne in einer leichten Embryonalstellung schlafe ( wo der Abstand von Kniespitze zu Fuß 80-90 cm betragt ) dürfte ich nicht die "harten Seitenwände berühren" oder ?

                  Als Stoff werde ich nun das Hexon 1.6 doppellagig nehmen um ein wenig Gewicht zu sparen. -> macht es überhaupt Sinn für mehr Schlafkomfort eine Isomatte zu verwenden, oder sollte ich diese lieber weglassen? Weil dann kann ich ja auch nur einlagig gehen.

                  Hält der Stoff einlagig diese Spannung aus, wenn ich mit meinen 65 Kg in ihm liege und die Hängematte Flach abgespannt ist ?

                  Vielen Dank und bis Später.
                  Deine Maße für die Gathered-End-Hängematte finde ich sinnvoll. Kürzen kannst du die Hängematte immer noch, sollten dir die 350cm wider Erwarten zu lang sein. Etwas schade dabei ist, dass das Hexon 2.4 dir nur eine knapp 150cm breite Hängematte ermöglicht. Das kann bei deiner Grösse etwas knapp werden, hängt aber auch davon ab, in welchem Hängewinkel sie dann für dich bequem ist. Wenn du sie eher flacher aufhängst, kann die Breite reichen, lässt du sie stärker durchhängen, so kann die Breite etwas knapp werden.

                  Was du versuchen kannst, falls die 150cm zu knapp sein sollten: Du könntest versuchen, ins Kopf- und Fussende eine leichte Kurve zu machen. Dazu gibt es einen Faden. Damit du dir da nicht zuviel Arbeit damit machst, könntest du die Kurve bloss anzeichnen, etwa alle 2cm der angezeichneten Kurve entlang einen starken Faden durch den Stoff ziehen (nach unten und gleich wieder nach oben) und dann die ganze Breite der Hängematte wie ein Akkordeon auf diesem Faden zusammenschieben. Nun fixierst du die Akkordeonfaltung mit einer Wicklung (Whipping). Der Vorteil könnte sein, dass du die Hängematte dann für optimalen Komfort etwas weniger durchhängen lassen musst. Dann kommst du mit den 150cm Breite weiter, d.h. du brauchst dann nicht ganz so diagonal zu liegen. Zumindest bei mir verhält sich das so. Ich würde mir diese Möglichkeit vielleicht einfach mal aufsparen für den Fall, dass du merken solltest, dass sich die 150cm in der Breite zu knapp anfühlen. Ich habe eine 360cm lange Hängematte mit einer solchen Kurve gemacht, die nur etwa 146cm breit ist. Die Breite ist knapp, reicht mir aber für ein sehr bequemes Liegen aus. Ich habe halt nur sehr wenig Spielraum zur Verfügung. In diesem Faden findest du noch Tipps, wie du die maximale Breite aus dem Hexon 2.4 (und jedem anderen Stoff) herausholen kannst.

                  Wegen meiner Brückenhängematte: Ja, ich kann dem harten Band ganz ausweichen. Wenn ich mich aber einfach auf die Seite drehe, dann ragt mein Knie über den Rand raus. Ich muss beim Drehen jeweils mit dem Rücken nahe an die andere Seite rutschen, damit es reicht. Dabei wache ich dann schon das ein oder andere Mal auf. (Ganz wichtig bei Brücken-Hängematten ist übrigens: Halte dich zum Drehen und Wenden und Rumrutschen nie an den Spreizen fest, schon gar nicht in deren Mitte. Sie könnten dann leicht brechen, da sie in belastetem Zustand unter starker Spannung stehen! Nutze den festen Rand, um dich in eine andere Position zu ziehen.)

                  In einer Brücke sollen Isomatten recht gut funktionieren. Ich habe bisher meinen Unterquilt dafür verwendet, was nicht optimal ist, da es sich in meinem Fall um einen Unterquilt für Gathered-End-Hängematten handelt. Ich kann mir vorstellen, dass eine Isomatte etwas besser am gewünschten Ort liegen bleibt, wenn du sie zwischen zwei Lagen schieben kannst. Die Koma von Dendronaut ist deshalb so konstruiert. In den Tropen wäre eine doppellagige Hängematte sinnvoll, da Moskitos durch eine Stofflage problemlos durchstechen können. Bei zwei Lagen soll man besser geschützt sein, wobei ich mich da in einem Malariagebiet nicht darauf verlassen würde, ausser du schläfst von Kopf bis Fuss bekleidet. Eine Isomatte oder ein Unterquilt kann da einen gewissen Schutz bieten, vorausgesetzt, dein Körper berührt sonst nirgends das Netz. Wenn du für die Brücke ein Netz nähst, das die ganze Hängematte umhüllt wie eine lose, weite Socke, dann kannst du in den Tropen allenfalls auf eine Isolation von unten verzichten, was aber von deinem Wärmeempfinden abhängt. Kalte Schläfer brauchen unter Umständen auch in tropischen Nächten eine (leichte) Isolation von unten.

                  Es gibt Leute hier im Forum, die deutlich schwächere Stoff als das Hexon 1.6 einlagig für ihre Brücken-Hängematte verwendet haben. (Schau dir mal die «Straight Banana» von Stesch an!) Wichtig ist, dass du beim Einnähen des Gurtbandes eine Naht sehr nahe am Innenrand des Gurtbandes setzt, damit du dort die bestmögliche Verbindung zwischen Hängematte und Rand erhältst.

                  Wie flach würdest du denn die Brücken-Hängematte aufhängen wollen? Ich denke bis zu einem Hängewinkel von 20° kannst du vom Stoff her problemlos gehen. Ich schätze, dass die Spreizstäbe deutlich früher Probleme machen. Flacher als 20° würde ich nicht gehen. Bei meiner liege ich bei rund 23°-25°, je nach dem ob ich lieber eine etwas härtere oder eine etwas weichere Unterlage wünsche.
                  Zuletzt geändert von Waldläufer70; 07.11.2018, 19:12.
                  Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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